Wurzeln der Persönlichkeit

Sankt-Petersburg ist meine Heimatstadt

Hallo zusammen,

heute möchte ich etwas über Wurzeln der Persönlichkeit erzählen. Das Thema halte ich für sehr wichtig, weil ich denke, dass Identität und Integrität eines Menschen auch davon abhängt, ob er nur seine eigene Geschichte kennt und akzeptiert, oder auch Geschichte seines Landes, Ortes, wo er geboren und aufgewachsen ist und auch Volkes, das da lebt.

„Man muss die Vergangenheit kennen, wenigstens einigermaßen ahnen, um Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu kennen. Ohne Kenntnis der Geschichte ist dem Menschen alles, was um ihn vorgeht, schlechterdings unbegreiflich, geradezu ein Rätsel.“
Johannes Scherr

Ich habe die Meinung, dass jeder Mensch Ausdruck seiner eigenen Geschichte ist. Er wird von vielen Geschichten geprägt und von dem Bild, das er sich von diesen Geschichten macht.

Ich empfehle meinen Kunden sich mit drei Themen zu beschäftigen:

– eigene Geschichte
Erinnerungen, Ereignisse, Erlebnisse, Begebenheiten, eigentlich alles, was euch auf irgendwelche Weise beeinflusst hat.
– Geschichte eigener Familie/Vorfahren.
Hier kommt das Gleiche, aber das meiste werdet ihr von euren Eltern und Verwandten oder aus Archiven, Internet, anderen Quellen erfahren.
– Geschichte des Volkes und des Landes, aus welchen ihr stammt.
Diese Geschichte entsteht aus unterschiedlichen Traditionen und Künsten, Werten und Normen, Symbolen und Religionen, Ritualen und Helden, Siegen und Niederlagen, Reformen und Entdeckungen, Kriegen und politischen Entscheidungen. 

Was für einen Nutzen haben diese Kenntnisse? Was bringen die uns?

– Zugehörigkeitsgefühl:
Es gibt irgendwo in der Welt ein Platz, wo ich vom Geburtsrecht zu Hause bin.
– Lerneffekt:
Aus Fehlern und Geschehnissen kann man lernen.
– Wissen und Erfahrung:
Was wird von einer Generation zu der nächsten weitergegeben.
– Gemeinschaftsgefühl (Verbundenheit und Zusammenhalt):
Ich bin nicht allein. Obwohl wir alle verschieden sind, haben wir viel gemeinsam.
– Mehr Verständnis für sich selbst und andere:
Antworten auf Fragen: „Warum bin ich so, wie ich bin?
Aus welchen Gründen haben meine Vorfahren dies und das gemacht?“
– Mehr Akzeptanz für sich und die Welt:
„Ich war damals noch nicht bereit! Die Zeiten waren anders. Alle wollen glücklich sein.
Stütze und Stolz:
„Wenn ich zurückblicke, sehe ich wie die Evolution eine riesige Pyramide unter mir gebaut, ich bin an ihrer Spitze und stehe auf Schultern meiner Vorfahren.“

Das alles gibt mir mehr Sicherheit im Leben, die Erkenntnis, dass ich ein Teil von etwas Größerem bin und die Kraft meinen Weg weiter zu gehen.

Euer Roman

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Konfliktansprache 3

Hallo zusammen,

ich möchte gern das Thema Konfliktansprache weiter verfolgen. Heute geht es um Marschall Rosenberg und seine Formulierung. Sein Konzept „Gewaltfreie Kommunikation“ hat in der ganzen Welt seine Anhänger gefunden und es gibt auch in Deutschland fast in jeder großen Stadt ein Klub oder Gemeinschaft, die sich damit beschäftigen. Diese Formulierung wird meistens im Privatleben angewendet, obwohl auch im Beruf, zwischen gleichrangige Kollegen ihren Platz findet.

Die Formulierung selbst sieht folgendermaßen aus:

Meine Wahrnehmung
„Wenn ich sehe/ höre/ daran denke….“
Hier beschreibe ich genau das, was passiert ist, was ich beobachtet habe oder was mir mitgeteilt wurde, wenn ich von einer dritten Person alles erfahren habe. Hier kommen Beobachtungen, Fakten, Wahrnehmungen und Beispiele zum Einsatz. Keine Wertungen, Meinungen, Vergleiche oder Beschuldigungen.

Mein Gefühl
„bin ich+ Gefühlswort, fühle ich mich…“
Hier geht es um meine Reaktionen, Gefühle und Emotionen, was empfinde ich in diesem Moment. Da wieder mal haben Wertungen, Meinungen, Vergleiche oder Beschuldigungen nichts verloren.

Mein Bedürfnis
„weil mir + Bedürfniswort wichtig ist /weil ich brauche…“
Nun geht es um meine Bedürfnisse, Anliegen, Werte, was mir wichtig ist und was mich bewegt. Die Bedürfnisse sind nicht immer gleich und einfach zu spüren und noch schwerer ist Worte dafür zu finden, aber wenn ich erkläre, was mir wichtig ist, dann wird es auch verständlich sein.

Meine Bitte
„Wärest du bereit + konkrete Handlung im Jetzt…?
Ich hätte gern, dass du…
Wäre es für dich in Ordnung…?“
Hier sagen wir, was wir möchten, dass der andere tut, was wir von ihm erwarten. Es wird auch eine Strategie vorgeschlagen, wie beide Partner eigene Bedürfnisse geltend machen können. Es wird schon an eine Zusammenarbeit hingewiesen und

Beispiele:
1) – Wenn ich sehe, dass das dreckige Geschirr in der Küche nicht in die Spülmaschine eingeräumt wurde, obwohl ich darum gebeten habe,
– bin ich frustriert und sauer,
– weil ich, wenn ich nach Hause komme, eine Ordnung haben will, die mir ein Entspannen nach der Arbeit ermöglicht.
– Wärest du bereit, das Geschirr gleich nach dem Essen abzuspülen oder mit mir zusammen nach einem Weg zu suchen, wie wir beide unsere Bedürfnisse erfüllen können?

2) – Wenn ich höre, dass unser Auto ohne Absprache mit mir verkauft worden ist,
– fühle ich mich verraten,
– weil mir meine Flexibilität wichtig ist und ich weiter unabhängig sein möchte.
– Ich hätte gerne, dass wir gemeinsam wichtige Entscheidungen treffen, die uns beide angehen und ich werde mich sehr freuen dir bei der Lösungsfindung für unsere Probleme zu helfen.

3) – Wenn ich daran denke, dass unsere Kreditkarte vorgestern zum Glühen gebracht wurde,
– bin ich enttäuscht und verärgert,
– weil ich finanzielle Sicherheit brauche, die mir hilft, nachts ruhig zu schlafen.
– Wäre es für dich in Ordnung, dass wir gemeinsam eine Summe festlegen, die wir monatlich für Klamotten ausgeben?

Ich möchte noch ergänzen, dass man in der Regel viel Übung braucht, bis die Formulierung in der Alltagssprache zu einer flüssigen Kommunikation wird. Die Vorbereitung und Ansprache selbst brauchen ebenfalls Zeit und auch die Bereitschaft des Konfliktpartners, diese Zeit zu investieren.
Dazu kommt, dass beim einem offenen Besprechen der Gefühle und Bedürfnisse viel Mut gebraucht wird. Wie viel Bereitschaft jeder von uns dazu hat, diesen Mut aufzubringen, hängt oft davon ab, welche Erfahrungen mit Konflikten und Auseinandersetzungen wir in unserem Leben schon gemacht haben und wie diese ausgegangen sind.

Nichtsdestotrotz finde ich diese Ansprache und allgemein die Idee Gewaltfreien Kommunikation toll und kann es nur empfehlen, diese in euren Alltag zu integrieren.

Euer Roman

Konfliktansprache

Konfliktansprache 2

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5 Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Video mit dem Thema „5 Axiome von Paul Watzlawick“ vor. Er wurde auch durch Veröffentlichung seine Kommunikationstheorie bekannt und diese 5 Axiome sind die Grundlagen dafür.

Ich möchte gern noch mal zu dem 5. Axiom etwas sagen. Die symmetrische Kommunikation finden wir alle toll. Es gibt keinen Streit, wir haben oft die gleiche Meinung, identische Gefühle in Situationen und mögen ähnliche Sachen. Es ist für uns sehr angenehm mit solchen Menschen abzuhängen und zu arbeiten. Vieles ist leicht und unkompliziert. Eine symmetrische Beziehungsform zeichnet sich dadurch aus, dass beide Partner, Ungleichheiten untereinander minimieren wollen.

Andererseits nach jahrelanger Erfahrung habe ich festgestellt, dass viele Menschen zu dieser symmetrischen Beziehungsform neigen. Das bedeutet die suchen nur nach solchen ähnlichen ihnen Menschen oder sie vertreten eigene Meinung nicht, kommunizieren auch keine eigenen Bedürfnisse, sie verhalten sich still und leise und meiden heikle Themen. Für die ist es einfacher sich unterzuordnen, als eine Diskussion oder einen Konflikt zu riskieren. Dabei verlieren die ein Stück eigener Persönlichkeit und werden innerlich mit sich selbst und seinem Kommunikationspartner unzufrieden. Wenn sie sich nicht frei in ihrer Manifestation und Selbstverwirklichung entfalten können, dann sind sie eher unglücklich in ihrem Leben.

In meinem Leben habe ich gelernt, dass die Menschen, die wenig Ähnlichkeiten mit mir haben, noch viel wichtiger für meine Entwicklung sein können. Mit denen ist nicht so einfach oder gar nicht, aber von ihnen kann ich vielmehr lernen. Deswegen mag ich die komplementäre Kommunikation. Ich finde auch, dass solche Beziehungen viel robuster und nachhaltiger sind.

„Komplementär“ bedeutet auf Latein so viel wie „erfüllen“ oder „ergänzen“. Es geht darum, trotz Unterschiedlichkeit so miteinander zu kommunizieren, dass am Ende beide Partner davon profitieren. In komplementären Beziehungen ergänzen sich unterschiedliche Verhaltensweisen. Oft in Beziehungen zeigt sich diese Unterschiedlichkeit in einer Unterordnung aus, d.h. eine Person hat die Oberhand über die andere.

Aber stellt euch vor, dass wir komplementäre Kommunikation auch nutzen können. Es könnte folgendermaßen aussehen. Wir reden miteinander und sprechen alle Themen an, aber auf diplomatischer Weise, ohne anderen zu verletzen. Das bedeutet nach allen Regeln der wertschätzenden und gewaltfreien Kommunikation. Es ist eine Sprache, die Menschen verbindet, die unsere Beziehungen so gestaltet, dass jeder davon profitiert.

Ich weiß, dass es nicht jedes Mal klappen wird und einige Menschen werden uns auch verlassen, weil wir nicht mehr etwas sagen oder tun werden, was ihnen gefällt. Aber die, die bleiben, werden für uns einen großen Schatz darstellen, weil die uns gut kennen und trotzdem mit uns zusammen bleiben wollen.

Euer Roman

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Filmtipp Peaceful Warrior

Friedvoller Krieger Trailer

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch einen Film vor. Der basiert auf dem Kultbuch „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ und beinhaltet viele gute Szenen, Weisheiten und Metapher.

Als ich den gesehen habe, habe ich das Gefühl gehabt, dass es ein Buch ist, das mehrere philosophische, psychologische und esoterische Texte beinhaltet, die ich mal gelesen habe. Der ist auch clever und zum Teil witzig gemacht und die Hauptfigur mir (vor zwanzig Jahren) sehr ähnlich ist.

Ich finde der Film sehr gut, aber ganz besonderes hat mich eine Phrase aus dem Film angesprochen.“Diejenigen Menschen, die sehr schwer zu lieben sind, brauchen das mehr als alle andere.“

Ich kann das nur bestätigen. Ich arbeite viel mit verschiedenen Menschen, mit einigen ist es einfach, mit anderen nicht. Ich mag mit den beiden Gruppen arbeiten, aber die zweite Gruppe interessiert mich mehr.

Erstens, weil ich da mehr lernen kann: über die Welt, Menschen und über mich selbst. Es kann manchmal fast unerträglich sein, aber dadurch werde ich besser.
Zweitens, diese Menschen wissen, dass es an ihnen liegt, dass andere Schwierigkeiten mit ihnen haben. Sie leiden selbst und tragen dieses Leid nach außen. Sie sind wie ein Igel. Wenn sie Angst haben oder Schmerz fühlen, dann kommen ihre Stacheln zum Einsatz und dann leidet ihre Umwelt auch mit. Ich helfe ihnen mit sich selbst und ihrer Umwelt Frieden zu schließen und ein neues Leben zu beginnen.
Drittens, indem ich andere Menschen so annehme, wie die sind, lerne ich auch mich selbst immer mehr zu akzeptieren, so wie ich bin, um sich und die Welt irgendwann mal von ganzem Herzen zu lieben.

Euer Roman

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Geben und Nehmen 2

Hallo zusammen,

ich habe ein paar Fragen zu meinem letzten Beitrag gestellt bekommen und möchte die hier beantworten, weil ich die für wichtig halte. Der Link zum letzten Beitrag ist unten. Ich habe für euch auch noch ein Video, in dem das Thema gut dargestellt wird.

Wie kann ich geben, wenn ich selbst wenig oder nichts habe?

Nach meiner Meinung ist es eine Einstellungssache. Hier geht es nicht immer ums Geld. Wir haben Kraft, Zeit, Gedanken, Erfahrung, Liebe, die wir auch anbieten können. Ich sehe im Internet Aktionen, wo die Menschen zusammen für etwas sammeln oder sich verabreden, um etwas Gutes zu bewirken. Ich habe Gruppen gesehen, die jeden Samstagmorgen Müll auf den Grünflächen sammeln und wegschaffen. Es gibt viele Möglichkeiten zu geben.

Es könnte auch sein, dass einige Menschen Schwierigkeiten haben, sich von etwas zu trennen. Als Beispiel nehme ich Geld. Es ist so, dass in unserer Gesellschaft Geld sehr wichtig ist und als Wertmesser für alles dient. Diese Personen kennen sich selbst wenig, ich meine hier eigene Fähigkeiten, Möglichkeiten, Talente, Bedürfnisse, Träume u.s.w. Sie haben ein Gefühl, je mehr Geld sie haben, desto wertvoller sind sie. In diesem Fall etwas abzugeben, ist sehr schwierig. Es ist als, ob jemand aus eigenem Körper ein Stück Fleisch herausschneiden sollte. In diesem Moment gibt dieser Mensch einen Teil seines Wertes ab und das tut weh.

Manchmal wissen Menschen ihren Wert nicht und denken je mehr Geld / Materielles, desto besser. Sie versuchen damit etwas zu kompensieren. Ich denke, in ihnen lebt Angst, dass für sie etwas nicht reicht(z .B. Geld, Essen, Erfahrungen, Gefühle), dass es nicht genug für alle da ist.

Was passiert genau, wenn wir geben?

Nach meiner Meinung, wenn wir etwas selbstlos tun, ohne jegliche Belohnung zu erwarten, wird es unser Bewusstsein erstmal irritieren. Wir machen etwas, was nicht unserem persönlichen Überleben dient, sondern hilft anderen Menschen, Tieren, Pflanzen u.s.w. In diesem Moment erkennen wir an, dass es etwas Wichtigeres oder Größeres gibt, als unsere Person. Dadurch zeigen wir, dass wir bereit sind, uns selbst zumindest zum Teil aufzugeben. Wir bringen ein Opfer und das sind wir.

Was bringt mir das, wenn ich niemandem über meine Tat erzähle?

Erstens, wenn ich das tue, sage ich dem Universum, dass ich schon im Überfluss lebe. Ich bin schon mit allem gefüllt. Es gibt eine Theorie, die besagt: „Wie innen so außen. Wie oben so unten. Wie der Geist, so der Körper.“ Diese Sätze beschreiben das Gesetz der Entsprechung. Das Gesetz der Entsprechung wird auch Gesetz der Analogie oder Spiegelgesetz genannt. In der hermetischen Philosophie von Hermes Trismegistos alles, was wir denken, fühlen oder glauben, auch unterbewusst, erfahren wir auch im Außenwelt. Nach dieser Theorie, wenn ich zeige, dass ich alles habe, wird sich diese Fülle auch in meinem Umfeld einen Ausdruck finden.

Zweitens, wenn jemand ein Gehemnis hat, fühlt er sich anderen überlegen, als, ob man wie ein Superheld eine „Geheimwaffe“ oder fantastische Fähigkeit hat. Eigentlich ist es in diesem Fall auch so. Eine Situation geheim zu halten, wo man als Held auftritt, ist nicht so einfach, aber jede Erinnerung daran zaubert immer wieder ein Lächeln auf den Lippen.

Drittens, ich bin mir sicher, dass das einen positiven Einfluss auf das ganze innere System hat. Es werden Glückshormone ausgeschüttet, Laune verbessert sich, die Immunität wird gestärkt, man fühlt sich als ein guter Mensch, der etwas zum gemeinsamen Wohl beigetragen hat. Nach meiner Erfahrung dauert es so lange, bis ich jemandem darüber berichte, um etwas Lob oder Anerkennung abzukriegen. Dann fühle ich mich, als ob ich jemanden verraten habe.

Was kann ich noch tun?

Ihr könnt den Effekt nochmal steigern. Wenn ich jemanden mag, gebe ich gern. Was könnte ich aber tun, wenn ich jemanden nicht mag oder hasse?
Tut bitte etwas Gutes diesen Menschen und erzählt niemandem davon. Zuerst werdet ihr das komisch finden, aber nach und nach werdet ihr Euphorie und eine große Kraft in euch spüren. Diese Kraft heißt Liebe und kann euch und eure Welt verändern.

Euer Roman

Geben und Nehmen

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Geben und Nehmen

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch einen Kurzfilm vor, der eine Botschaft in sich trägt. Es geht um Geben und Nehmen und meine Erfahrung zu diesem Thema. Der Film hat am Ende folgenden Satz: „Wir segnen, um gesegnet zu sein.“

Ich bin jetzt 40 Jahre alt und habe erst vor kurzem verstanden, worum es hier geht. Früher dachte ich, je mehr ich von materiellen und nicht materiellen Dingen habe, desto glücklicher werde ich. Ich habe mich geirrt. Für mich funktioniert das nicht.

Ich konnte mit Nehmen nur kurzfristig satt werden. Es fühlte sich wie ständiger Hunger an. Mir fehlte etwas, ich spürte Mangel an etwas in mir. Dazu kam einen permanenten Wunsch noch mehr zu bekommen. Das war ein Teufelskreis. Ich fühlte eine innere Leere und damit hängende Unruhe. Ich versuchte die mit etwas Äußerem zu füllen. Sobald ich mich mit etwas sättigte, wusste ich genau, bald brauche ich wieder etwas. Dann ging der Prozess von vorne los.

Ich habe die Meinung, solange ich etwas aus Bedarf und Mangel tue, werde ich nie satt. Da bin ich in einer Falle von unendlichen „ich brauche“, „ich will“ und „mir fehlt noch“.

Früher habe ich Menschen geholfen, um etwas im Gegenzug von ihnen zu bekommen. Hier meine ich auch ein „Danke“, gute Beziehung und andere Vorteile. Ich habe auch Kleingeld an Bettler verteilt, da ich an eine Buße für meine Sünden dachte und dass ich dadurch zu einem besseren Menschen werde. Dadurch fühlte ich mich etwas besser, aber nur für eine kurze Zeit.

Ich habe mir eine neue Gewohnheit angeeignet. Wenn ich etwas aus Selbstlosigkeit, Uneigennützigkeit tue, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten, fühle ich mich viel besser und das Gefühl von Freude und Aufrichtigkeit dauert viel länger. Ich denke, dass ich in diesem Moment der ganzen Welt mitteile, dass ich nichts brauche oder dass ich schon alles habe. In diesem Moment bin ich nicht mehr bedürftig.

Da gibt es noch eine Steigerung, die ich euch sehr empfehle. Ihr tut etwas Gutes für Menschen und erzählt niemandem davon. Das bedeutet, der Mensch, dem ihr geholfen habt, darf/soll niemals erfahren, dass ihr ihm geholfen habt. Das wird euch wirklich auf eine neue Ebene bringen und euer Wohlbefinden wesentlich steigern.

Ich möchte gern eure Meinung dazu lesen. Habt ihr so was und wie ihr damit in eurem Leben umgeht?

Euer Roman

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Konfliktförderndes Verhalten 3

Hallo zusammen,

heute geht es weiter mit der Frage: „Wie mache ich mir und meinen Mitmenschen das Leben schwer?“. Wenn ihr wollt, dass eure Beziehungen nicht gut laufen, dann tut so, als ob ihr Experten im Bereich Telepathie seid und wisst, woran alle anderen denken, was fühlen, wollen, tun werden, brauchen oder nicht brauchen. Das bedeutet: interpretiert hinein. Vermeidet auch über wichtige Dinge mit ihnen zu sprechen, die auch auf sie Auswirkungen haben können. Kommt gleich ins Handeln.

Wie begründen wir so ein Verhalten?
„Ich weiß, was einer denkt, weil ich in dieser Situation genauso denken würde!“ So werden nicht nur Gedanken von meinen Mitmenschen hineininterpretiert, sondern auch Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse.

Aus welchen Überlegungen sprechen wir wichtige Dinge nicht an?
Z. B.:
dieser Mensch ist dann vielleicht beleidigt,
sie würde an meine Stelle das gleiche tun,
ihm wird das sowieso nicht gefallen,
für sie ist es uninteressant und langweilig,
ich werde ausgelacht,
er ist selbst schuld, ich muss ihm das nicht noch erklären,
sie wird mir das ausreden,
sowas sagt man nicht,
ich finde nicht die passenden Worte,
wenn er fragt, dann sage ich es ihm u.s.w.
Eigentlich haben wir nur Angst, dass wir abgewiesen, ausgelacht, missachtet oder abgelehnt werden. Wir wollen nicht, dass uns jemand direkt sagt oder zeigt, dass sie/er uns nicht liebt(anerkennt, respektiert). Das ist sehr schmerzhaft und erinnert uns an die früheren Situationen, in denen wichtige für uns Personen das getan haben.

Ich habe auch als „ein Telepath“ gelebt. Bei mir gab es der Gedanke: „Wenn ich von meinen Wünschen erzähle, werden Menschen mir die verbieten. Lieber nichts sagen, einfach tun und dann sehe ich weiter.“ Es kommt aus meine Kindheit, damals war ich ein lebhaftes Kind, und um mich vor mir selbst zu schützen, wurden mir viele Dinge einfach verboten. Ich tat die trotzdem, versuchte die aber geheim zu halten. Oft klappte es. Manchmal wurde ich dafür bestraft. Deswegen lernte ich, dass nichts zu sagen bringt mir mehr als alles zu erzählen.

Jetzt informiere ich meine Mitmenschen, bevor ich etwas tue und die haben dann nichts dagegen. Sie wissen, was ich vorhabe und wenn es ihnen sogar nicht gefällt, leisten die keinen Widerstand und müssen mich nicht kontrollieren.

Welche Nachteile habe ich, wenn ich etwas nicht anspreche?
Erstens habe ich permanent Angst, dass es doch bekannt wird und ich Konsequenzen meines Schweigens oder Verhaltens tragen werde.
Zweitens, meine Mitmenschen werden merken, dass mit mir etwas nicht stimmt und etwas Eigenes viel Schlimmeres hineininterpretieren.
Drittens, es werden auch Schuldgefühle, Scham, Zweifel, Groll heruntergeschluckt und nicht kommuniziert. Ich werde immer angespannter und gereizter. Irgendwann wird die Unzufriedenheit mit sich selbst und meinem Umfeld so groß und stark, dass es zu einem Ausbruch kommt und der wird meine guten Beziehungen in der Umgebung vernichten.

Wenn ihr gute und langjährige Beziehungen mit euren Mitmenschen haben wollt, versucht zu denen ehrlich und offen zu sein, übernimmt die Verantwortung dafür, was zwischen euch passiert, erzählt von euren Gedanken und Gefühlen und wenn jemand euch doch danach ablehnt, fragt euch, ob dieser Mensch in eurem Leben wirklich sein muss.             Viel Erfolg!

Euer Roman

Konfliktförderndes Verhalten

Konfliktförderndes Verhalten 2

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Perspektivwechsel

Hallo zusammen,

heute stelle ich noch eine interessante und lustige therapeutische Geschichte vor. Es geht um zwei Menschen, die etwas von verschiedenen Seiten betrachten.

Eine Frage der Perspektive.

Sherlock Holmes und Doktor Watson gingen zusammen zum Campen. Sie verbrachten einen wundervollen Tag in der freien Natur und wanderten durch die hügelreiche Landschaft.

Als es dämmerte errichteten sie ihr Zelt. Nachdem sie ein köstliches Mahl zubereitet und aufgegessen hatten, fielen sie beide müde in den Schlaf.

Sehr früh in der Nacht wachte Holmes auf, grunzte etwas und weckte seinen Assistenten mit einem leichten Stoß in die Rippen.

„Watson“ sagte er. „Öffne schnell die Augen und schau hinauf zum Himmel. Was siehst du?“

Watson erwachte schlaftrunken.

„Ich sehe Sterne, Holmes.“ antwortete er. „Unendlich viele Sterne.“

„Und was sagt dir das, Watson?“ fragte Holmes.

Watson dachte für einen Augenblick nach.

„Tja Holmes, das sagt mir, dass dort draußen ungezählte Sterne und Galaxien sind und wahrscheinlich Tausende von Planeten. Ich nehme deshalb an, dass doch eine ganze Menge gegen die Theorie spricht, dass wir allein im Universum sind. Ich schau hinauf in den Himmel und fühle mich demütig angesichts dieser unendlichen Weiten. Und was sagt es dir?“

„Watson, du bist ein Narr!“ rief da Holmes. „Mir sagt es, dass jemand unser Zelt gestohlen hat!“

                               Joseph O’Connor, Buch „Extraordinary Solutions For Everyday Problems“

Wir sind alle verschieden, haben ungleiche Erfahrungen im Leben gemacht  und können ein und dasselbe Thema von unterschiedlichen Seiten betrachten. Das hat ein großes Potenzial, wenn wir vor einer Aufgabe stehen, die wir allein zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewältigen können.

Es ist so, als ob jeder von uns ein Schlüssel in der Hand hält, aber der passt nicht zu unserem „Schloss“, sondern zu einem von jemandem anderen, um bei dieser Person etwas aufzuschließen, zu bewirken, zu lösen.

Wenn wir das immer in unseren Beziehungen berücksichtigen, dann können wir sehr viel davon gewinnen. Stellt euch vor, ihr teilt eure Fragen, Zweifel, Erwartungen oder Sorgen mit einer anderen Person, die euer Thema von einer anderen Seite ansehen kann und vielleicht den benötigten Schlüssel von eurem „Schloss“ hat. Solche Gespräche werden euch helfen, das Anliegen von einer anderen Perspektive zu sehen und eventuell eine Lösung für diese Aufgabe zu finden.

Es muss nicht unbedingt beim ersten Mal passieren, aber ihr versteht dabei auch selbst die Aufgabe oder ein Problem besser. Nutzt eure Mitmenschen, die meisten davon werden euch gerne etwas Zeit und Aufmerksamkeit schenken, wenn ihr um einen Rat bittet. Das wird auch eure Beziehungen guttun, da die Menschen bestimmt Aufmerksamkeit und ihren Expertenauftritt genießen werden. Natürlich gibt es Möglichkeit eine professionelle Hilfe zu holen und dafür einen Coach, Therapeuten oder Trainer zu engagieren, es wird aber schon nicht mehr umsonst sein.

Euer Roman

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Erfolge sammeln

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch eine effektive Methode vor, um eigene Motivation, Selbstbewusstsein und Konfliktfähigkeit zu steigern.

Ihr wisst bestimmt, dass eine von den besten Motivationsarten ist eine Erfolgserfahrung. Wir haben etwas erschaffen, erarbeitet, gewonnen oder erlangt und wir wollen weitermachen, weil etwas gerade geklappt und Spaß gemacht hat.

Wenn wir diese Motivation eine längere Zeit behalten wollen, sollen wir die nähren und für die sorgen. Wie geht das? Wir sammeln unsere Erfolge, wir halten die fest. Ihr könnt die aufschreiben, aufzeichnen, als Foto oder Video fixieren. Das wichtigste, ihr sammelt die. Ihr könntet      z. B., ein großes Gefäß nehmen, auf ein kleines farbiges Papierstück eine Erfolgsgeschichte aufschreiben und in dieses Gefäß hereinschmeißen oder an die Wand diese Kärtchen oder Fotos anbringen, sodass ihr die jeden Tag sieht.

Wir sind alle erfolgreiche und effektive Menschen, wir haben eine lange und großartige Erfolgsgeschichte, aber wir visualisieren die nicht und was unser Gehirn nicht mit einem von 5 Sinnen wahrnimmt, existiert für ihn nicht.

Welche Erfolge kommen denn rein? Das ist schon euch überlassen. Wir haben täglich mehrere, wir halten die aber nicht für welche. Für einen ist ein Erfolg, wenn er pünktlich zur Arbeit kommt, für eine andere ein Projektabschluss, für euch eventuell eine Konfliktansprache. Ihr könnt jede Woche einen alten und einen neuen Konflikt ansprechen. Nach ein paar Monaten werdet ihr merken, dass ihr euch freier und selbstbewusster fühlt.

Auf das Thema Konfliktlösungen bezogen, könnte es so aussehen, dass ihr die Situation und Lösung beschreibt oder ein Foto von euch mit eurem Konfliktpartner macht und ein Datum nicht vergisst.

Ihr könnt mir erwidern: „Das machen wir doch schon in Facebook und Instagram!“ Das Problem ist nur, dass da die Fotos oder Videos alle sehen können, da arbeiten wir mehr für Publikum. Da sehen wir auch das Leben von anderen und vergleichen das mit unserem, oft ist es mit Enttäuschungen verbunden. Ich empfehle euch, eure Erfolgsgeschichte nur für euch festzuhalten.

Ich rate euch an, jeden Tag etwas zu erfassen, irgendwann mal werdet ihr sehen, dass die Wand, das Tagebuch oder Gefäß voll sind. Dann stellt euch bitte eine Frage: „Wenn ich so viele Siege, Durchbrüche, Erfolge in diesem Jahr hatte, warum halte ich mich immer noch nicht für erfolgreich?“ Das wird ihren Verstand etwas durcheinander bringen, weil er mit einer Tatsache konfrontiert wird, die für ihn neu ist, aber er wird wahrscheinlich die nach und nach annehmen und seine Einstellungen ändern. Versucht es!

Euer Roman

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Wissenschaft des Friedens 6

Hallo zusammen,

heute geht es weiter mit dem Thema „Wissenschaft des Friedens“. Ich habe für euch ein schönes kurzes Video gefunden, das zum Thema passt und schreibe noch ein paar Wörter dazu.

Erst mal möchte ich euch fragen: Was geschieht, wenn wir mit jemandem zusammen essen? Richtig, wir verbringen Zeit zusammen, aber nicht nur…

Wenn wir eine Einladung zum Essen von jemandem bekommen haben, bedeutet das, dass wir diesem Mensch nicht egal sind, dass diese Person mit uns Zeit verbringen will. Die will sich ihre Gedanken mit uns austauschen. Es kann sein, dass dieser Mensch uns besser kennenlernen will. Diese Person traut uns, dass wir ihr nichts antun werden. Dazu kommt oft, dass dieses Individuum auch mit uns sein Essen und Trinken teilen will. Das bedeutet, dass er/sie nicht nur seine/ihre Zeit uns schenkt, sondern auch bereit ist, eigenes Geld, Kraft und Kreativität in unsere Beziehung zu investieren.

Wenn ihr mit jemandem eine gute Beziehung aufbauen wollt, lädt diese Person zum Essen ein. Ihr musstet nicht unbedingt die gleich nach Hause einladen, ihr könnt in ein Cafe gehen oder einfach teilt mit dem Mensch ihr zur Arbeit mitgebrachtes Essen. Am besten ist, wenn ihr zusammen etwas kocht.

Ihr werdet schnell sehen, ob die Chemie zwischen euch stimmt und dann könntet ihr entscheiden, ob ihr alles dabei lässt oder eure Bekanntschaft vertieft. Auf jeden Fall wird diese Person wissen, dass ihr nichts Schlechtes im Sinn habt und nette Menschen seid.

Es kommt vor, dass Menschen aus einem anderen Grund eingeladen werden, weil vom Besucher im Gegenzug etwas erwartet wird. Meistens werdet ihr das merken und es ist etwas unangenehm. Da habe ich ein Tipp, sprecht das an und bleibt da, geht nicht weg, solange ihr das nicht bespricht. Fragt nach dem wahren Einladungsgrund. Entweder kriegt ihr eine ehrliche Antwort und etwas Reue und daraus entwickelt sich doch eine Beziehung oder werdet ihr eventuell die Bekanntschaft nicht mehr weiter pflegen wollen.

Solcher Wunsch nach Klarheit wird euch helfen gute Freunde von Bekannten zu unterscheiden und bestehende Beziehungen zu festigen. Ihre Mitmenschen werden sehen, dass ihr kantig, aber ehrlich seid und eure Grenzen wahrt. Viel Erfolg!

Euer Roman

Wissenschaft des Friedens

Wissenschaft des Friedens 2

Wissenschaft des Friedens 3

Wissenschaft des Friedens 4

Wissenschaft des Friedens 5

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Konfliktaustragung

Hallo zusammen,

es ist schon wichtig eigenen Ärger loszulassen und unangenehmen Gefühlen und Emotionen einen Freiraum zu geben. In diesem Video wird es auf sehr lustige Weise durch Hilfe eines Therapeuten getan und der Klient sieht danach sehr zufrieden aus.

Andererseits würde ich doch empfehlen Konflikt mit dem Mensch auszutragen, mit dem der Konflikt entstanden ist. Habt ihr vielleicht bei euch mal beobachtet; ihr habt über eine Auseinandersetzung jemandem anderen erzählt, euch ist emotional etwas besser geworden, aber später bei den Gedanken an diese Konfliktperson und die Situation fühlt ihr euch wieder aufgewühlt und verärgert. Mit der Zeit wird es weniger davon, aber die Wunde bleibt und bei jeder Erinnerung daran wird sie schmerzen.

Ich empfehle im Konfliktfall doch mit dem Konfliktpartner zu reden. Vielleicht nicht gleich, wenn das in diesem Augenblick nicht möglich ist oder ihr nicht bereit seid. Ihr könnt euch vorbereiten, einen günstigen Moment auswählen und dann den Mensch ansprechen.

Ihr könntet dabei Angst haben, zweifeln und aufgeregt sein, aber sagt diese Person, was ihr zu sagen habt und geht nicht weg, bleibt da stehen (lieber sitzen). Ihr solltet diese Situation über euch ergehen lassen, weil dann ihr sieht und versteht, dass euch in solchen Konfliktklärungen nichts passiert. Ihr werdet dabei nicht sterben.

Ihr werdet sehen, dass ihr Konflikte gut lösen könnt. Euer Selbstbewusstsein wird gestärkt, euer Umfeld wird eure Grenzen erkennen und akzeptieren, eure Beziehungen verbessern sich, ihr werdet gelassener und zufriedener im Leben.

Wie man das genau macht, schreibe ich in meinen Beiträgen, einige sind schon rausgekommen, andere kommen noch. Hier habe ich ein paar als Links aufgeführt.

Konfliktansprache 2

Konfliktansprache

Konfliktvorbereitung

Euer Roman

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Vorsprung im Leben

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein interessantes Video vorstellen. Im Film geht es erstmal darum, dass nicht alles, was wir im Leben haben, wir uns selbst zu verdanken haben. Es gibt viele Menschen auf diesem Planeten, die etwas weniger Glück auf ihrem Lebensweg hatten und haben.

Es geht auch um eine Erweiterung unseres Verständnisses, warum diese Menschen weniger erreicht haben als wir. Dafür gibt es immer eine oder mehrere Gründe.

Dazu kommt, dass auch manchmal gut möglich ist, dass wir zu schnell unsere Schlüsse ziehen und Urteile fällen, obwohl wir diese Menschen noch nicht richtig kennengelernt haben.

Davon können unsere Beziehungen leiden, weil diese Menschen unsere Ablehnung, Geringschätzung oder Missachtung spüren, auch dann, wenn wir die nicht aussprechen. Dann zahlen die uns mit der gleichen Münze und alle sind enttäuscht und unzufrieden.

Was können wir tun? Wir können versuchen diese Menschen etwas näher kennenzulernen und dabei aufgeschlossen und vorurteilsfrei bleiben.

Euer Roman

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Sender-Empfänger-Modell

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein Modell vorstellen, das zu erklären versucht, wie wir alle miteinander kommunizieren. Es ist ein Klassiker in der Kommunikationspsychologie und heißt Sender-Empfänger-Modell.

In diesem Video oben wird alles sehr gut erklärt, aber ich möchte gern noch ein paar Wörter dazu sagen. Wir kommunizieren die ganze Zeit. Wir können gar nicht, nicht  kommunizieren. Auch, wenn wir schweigen kommunizieren wir nonverbal. Wenn wir sogar nicht da sind, unsere Fotos, Videos oder das, was wir mal gesagt haben oder wie wir mal ausgesehen haben, bleibt in Erinnerungen anderer Menschen. Oder es kann sein, dass einer über uns nur etwas erzählt oder geschrieben hat, aber einen Eindruck auf unsere Umwelt haben wir schon hinterlassen.

Noch etwas Wichtiges! Egal, wie viel wir uns Mühe geben das Richtige zu sagen oder angemessen auszusehen oder passende Gestik zu wählen, die Bedeutung unserer Nachricht wird immer nur der Empfänger bestimmen! Das bedeutet, was er von unserer Botschaft verstehen und erkennen wird, hängt von seinen früheren Erfahrungen, Vorwissen über uns und Situation, emotionalem, physischem, geistigem Zustand und Wahrnehmungsmöglichkeiten seines Sinnesorgane zu diesem Zeitpunkt.

Zum Beispiel, ich gehe zu einem Vorstellungsgespräch. Der Personaler ist auch ein Mensch. Ich bin der letzte von 10 Mitbewerber an diesem Tag. Er ist schon müde und erkältet, vor mir hat er einen unangenehmen Bewerber gehabt und eigentlich wurde schon eine passende Person gefunden. Dazu kommt, dass seine letzte Freundin ihn wegen eines Russen verlassen hat. Was meint ihr, wie wird es für mich verlaufen?

Es passieren sehr viele unangenehme Momente, wenn wir nur schreiben. Wir können etwas ganz anderes meinen und auf keinen Fall das, was nachher verstanden wird, aber es geschieht immer wieder. Es ist etwas einfacher mit Emojis geworden, aber trotzdem jeder versteht in der gleichen Nachricht etwas anderes.

Natürlich sollen wir versuchen unser Bestes zu geben, aber wenn es nicht klappt, dann ist es nicht unbedingt unsere Schuld. Wir verstehen auch nicht immer alles richtig, was an uns kommuniziert wird, aber wir können Fragen stellen, wenn etwas nicht ganz klar ist.

Euer Roman

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Filmtipp, Blind Side

Hallo zusammen,

heute würde ich euch noch einen guten Film vorstellen. Es heißt auf Englisch „Blind Side“ und basiert auf einer wahren Geschichte. Der Film ist sehr gut gemacht und ich finde, die Schauspieler waren großartig. Nach meiner Meinung, der beste Film von Sandra Bullock.

Dazu kann ich noch sagen, dass jeder Mensch, der jemandem in seiner Familie aufnimmt, ein großes und großartiges Herz besitzt. Der Film erinnert mich an meiner Menschlichkeit und hilft mir die zu bewahren. Viel Spaß!

Euer Roman

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Konfliktansprache 2

Hallo zusammen,

ich habe vor einigen Wochen mit einer neuen Reihe Artikel gestartet, die sich mit der Ansprachen eines Konflikts beschäftigt. In dem ersten Artikel gab es Fragen, um einen Konflikt zu vorbereiten. Jetzt geht es mehr zur Sache. Ich werde euch einige Arten von Ansprachen vorstellen und die erklären. Es ist für die meisten Menschen nicht so einfach einen Konflikt, Missverständnis oder eine Unklarheit anzusprechen, weil sie nicht genau wissen, wie das gemacht wird und haben Befürchtung, dass es noch schlimmer wird. Ich kann euch versichern, das wird schlimmer, wenn das nicht angesprochen wird. Und wenn nicht mit diesem Konfliktpartner, dann mit einem anderen.

Man löst keine Probleme, indem man sie aufs Eis legt.

Winston Churchill

Ich beginne mit einem Modell einer Ansprache, das gut in die berufliche Welt reinpasst. Es ist eher ein Sammelsurium von verschiedenen Menschen, die mit diesem Thema beschäftigt waren. Nur, um ein paar Namen zu nennen, es waren Karl Berkel, Marschall Rosenberg und Gerhard Schwarz.

Formulierung einer Konfliktansprache:

1. Was ist mir konkret aufgefallen?
Hier beschreibe ich sachlich und genau das, was passiert ist, was ich beobachtet habe oder  was mir zugetragen wurde, wenn ich von einer dritten Person alles erfahren habe. Hie kommen nur konkrete Fakten und Beispiele zum Einsatz. Keine Wertungen, Meinungen, Beschuldigungen.

2. Warum wundert mich das?
Hier versuche ich ein paar „scharfe Kanten“ wegzunehmen und anzudeuten, dass dieses auffallendes Verhalten nicht immer da war und mich diese Veränderung irritiert hat. So zeige ich, dass ich kein Feind bin und wir in Vergangenheit gut zusammengearbeitet haben.

3. Was bedeutet diese Situation oder dieses Verhalten für mich und für die anderen (z. B. Kollegen)?
Hier packe ich alle unangenehme, entstandene aus diesem Verhalten / dieser Situation oder nur mögliche Folgen, Einflüsse und Wirkungen in allen Bereichen aus.

4. Was wünsche ich mir?
Hier schreibe ich, wie die Situation am Ende aussehen soll und nach meiner Meinung zufriedenstellend ist.

5. Wie sieht mein Konfliktpartner die Situation? (Was meinst du dazu?)
Hier frage ich mein Gegenüber, was er dazu sagen will/kann. Da beginne ich schon Hintergründe, Motivation und Denkarten meines Konfliktpartners zu erfahren. Ab jetzt können wir auch gemeinsam einen Blick in Zukunft wagen und eine Lösung für den Konflikt finden.

Beispiel.

1. Mir ist aufgefallen, dass du in der letzten Woche dreimal jeweils eine halbe Stunde zu spät zur Arbeit gekommen bist.
2. Bis dahin kannte ich dich sehr pünktlich. Es wundert mich und ich kann mir deshalb diese Situation nicht erklären.
3. Durch deine Verspätungen musste ich und das Team unser Meeting jedes mal unterbrechen und einmal sogar ein Kundentreffen verschieben, was mich besonders geärgert hat.
4. Ich wünsche mir, dass du unsere Ordnungsregeln und Verabredungen in Zukunft einhältst und pünktlich kommst.
5. Wie siehst du die Situation?

Diese Konfliktansprache ist nicht sehr schwer und mit etwas Übung kann euch helfen mit euren Kollegen schnell zur Konfliktlösungen führen.

Konfliktansprache

Euer Roman

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Internationaler Frauentag am 8. März

Hallo zusammen,

heute ist 8 März und der internationale Weltfrauentag. Ich möchte gern meinen männlichen Lesern etwas von meiner Erfahrung anbieten. Ich bin glücklich verheiratet und die meisten meine Freunde, Bekannten, Verwandten und Kollegen sind Frauen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich die in meinem Leben habe. Jede von denen ist anders und interessant. Es ist wie ein Abenteuer mit ihnen etwas zusammen zu unternehmen oder einfach zu kommunizieren. Wenn man aufgeschlossen und fast frei (ganz frei, gibt es nicht, denke ich) von verschiedenen Klischees und Vorurteilen ist, dann wird man das tägliche Zusammensein auch genießen können. Es gibt aber ein paar Sachen, die ich in meinem Leben gelernt habe und die dafür sehr wichtig sind. Um gute Beziehungen mit Frauen zu haben, sollen wir(Männer):

  1. Aufmerksam zuhören.
  2. Uns in unsere Liebe zu Partnerinnen bekennen und nicht nur verbal, sondern auch mit Taten.
  3. Kein Gespräch, kein Kontakt und keine Beziehung wortlos beenden.
  4. Öfter (nicht nur am 8. März und an ihren Geburtstagen) Unterstützung anbieten, aber auch Möglichkeit geben selbstständig Aufgabe oder Problem zu lösen.
  5. Ihnen eine Chance geben auch mal schwach zu sein (zu erscheinen).
  6. Täglich erzählen wie attraktiv und besonderes sie sind. (Natürlich für Frau und Kollegin gibt es verschiedene Komplimente).
  7. Verzeihen, wertschätzen und nicht versuchen zu ändern.

Es gibt bestimmt viel mehr von solchen Empfehlungen, das sind meine. Schöne Blumen wären heute noch ganz passend. Viel Erfolg!

Euer Roman

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Die üble Nachrede

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch noch eine Geschichte zum Nachdenken. Es geht um das Lästern oder (über jemanden) herziehen, hinter jemandes Rücken reden, klatschen, munkeln, (jemandem etwas) nachsagen, schlecht reden, tratschen.

Die üble Nachrede

Ein Nachbar hatte über Künzelmann schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu Künzelmann gekommen. Künzelmann stellte den Nachbarn zur Rede.

„Ich werde es bestimmt nicht wieder tun“, versprach der Nachbar. „Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe“.

Künzelmann sah den anderen ernst an. „Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen“, erwiderte er.  Jedoch verlangt jede böse Tat ihre Sühne.“

„Ich bin gerne zu allem bereit“, sagte der Nachbar zerknirscht.

Künzelmann erhob sich, ging ins sein Schlafzimmer und kam mit einem großen Kopfkissen zurück.

„Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht“, sagte er.

„Dann schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder zurück, indem Sie unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links werfen. Dies ist der Sühne erster Teil.“

Der Nachbar tat, wie ihm geheißen. Als er wieder vor Künzelmann stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, fragte er: „Und der zweite Teil meiner Buße?“

„Gehen jetzt wieder den Weg zu Ihrem Haus zurück und sammeln Sie alle Federn wieder ein.“

Der Nachbar stammelte verwirrt: „Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie alle wieder einfangen?“

Künzelmann nickte ernst: „Das wollte ich hören! Genau so ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen?“

                                            Autor ist leider unbekannt, genommen aus einem Fastenkalender

Ich wünsche mir und euch, dass wir vorsichtig sind bei dem, was wir über andere Menschen erzählen. Früher mal ist es mir selbst so gegangen, dass ich über irgendjemand etwas Schlechtes gehört habe und, ohne viel nachzudenken, das Gehörte weitererzählt habe. Jetzt schäme ich mich dafür, weil das Meiste wirklich frei erfunden war und einfach weiterverteilt wurde. Die Menschen, die in diesen Geschichten vorkamen, litten wegen dieser Gerüchte, obwohl die gar nichts Verwerfliches taten.

Andererseits wird es früher oder später auf uns zurückfallen und dann leiden wir wegen angespannten Beziehungen zu diesen Menschen und kriegen eine „ehrenvolle“ Bezeichnung „Lästertante“ in unserem Umfeld. Die meisten Menschen haben kein Vertrauen zu solchen Leuten, weil die gut verstehen, wenn die mal nicht da sind, wird auch über sie hergezogen.

Euer Roman

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Konfliktförderndes Verhalten 2

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch noch ein interessantes Video vor. Es ist eine soziale Werbung aus Dänemark. (Hier ist der U-Tube Link, weil das Video bei mir leider nicht angezeigt wird.) Der Film zeigt, wie wäre es, wenn wir versuchen würden andere Menschen besser kennenzulernen, bevor wir die in verschiedene „Schubladen“ stecken.

Es geht darum, dass unser Gehirn viele Aufgaben hat und versucht Reize wie z. B. neue Menschen, gleich in verschiedene Gruppen zu sortieren, um etwas einfacher Informationen zu bearbeiten und die Realität zu vereinfachen. Das Gehirn hat viele Schablonen, die aus unserer früheren Erfahrung stammen, um die Menschen einzuordnen. Es will die äußere Welt verstehen und kontrollieren und dafür benutzt unser Gehirn dieses Werkzeug. Wenn wir das nicht tun würden, dann könnten wir uns unwohler fühlen, weil wir etwas weniger Kontrolle und Sicherheit im Leben hätten.

Für jeden Menschen, dem wir im Alltag begegnen, gibt es eine passende „Schublade“. Da drin befinden sich vorgefertigten Meinungen, Vorurteile, Klischees, Erwartungen an solche Personen und wie die ihre Rollen zu erfüllen haben.

Der Chef sollte freundlich, clever, väterlich und nicht zu streng sein; Freunde immer Zeit für uns haben und gern helfen, unser Partner sollte liebevoll und fürsorglich mit uns umgehen, unsere Kollegen hilfsbereit, nett, immer gesund und munter sein. Es gibt auch Schubladen für Personenkreise, die wir persönlich noch nie im Leben getroffen, aber darüber etwas z. B. aus Medien erfahren haben.

Das bedeutet, wir haben uns ausgedacht, wie ein Mensch sein sollte und begonnen an dieses Konstrukt zu glauben. Wenn wir mit dem Menschen weiter im Kontakt sind, werden wir die Person besser kennenlernen und auch enttäuscht sein, weil die nicht in unsere „Schublade“ passt und angewiesene Rolle nicht erfüllt, kann auch nicht erfüllen. Eigentlich enttäuschen wir uns selbst und dann leiden darunter.

Wir geben uns gar keine Möglichkeit neue Menschen richtig kennenzulernen, weil die von Anfang an aussortiert werden. Die Menschen spüren das und wollen auch mit uns nichts zu tun haben. Wir grenzen uns damit ein. Oft halten sie uns für oberflächlich und arrogant.

Wenn wir das alles von der anderen Seite betrachten, werden wir verstehen, dass andere Menschen uns auch in ihre „Schubladen“ stecken. Wenn jemand von euch enttäuscht wird, bedeutet das nicht gleich, dass ihr an allem schuld habt. Ihr habt möglicherweise nur in ihre/seine „Schublade“ nicht gepasst, die für euch vorbereitet wurde.

Und noch etwas, verbiegt euch bitte nicht nur, um in eine fremde Schublade zu passen. Ihr werdet es nicht lange aushalten, klärt Unstimmigkeiten und Missverständnisse, sprecht offen darüber. So haben eure Beziehungen mehr Chancen euch glücklich zu machen.

Konfliktfördendes Verhalten

Euer Roman

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Musikprojekt

Hallo zusammen,

heute wage ich etwas ganz Neues. Ich schreibe viel über Konflikte und soziales Verhalten, aber wenig über mich und andere Menschen. Ich möchte an meinen letzten Beitrag anknüpfen und euch ein Projekt vorstellen.

Das ist ein Musikprojekt aus Russland. Einwohner aus 18 Atomstädten (die ein Atomkraftwerk haben) wählten ein Lieblingslied aus, ein mobiles Tonstudio und ein kleines Filmteam wurden losgeschickt und haben zusammen mit 400 Musiker (99 % nur örtlich bekannt) von 4 bis 92 Jahre alt innerhalb von 3 Monaten die Songs aufgenommen.
Hier ist ein Link, wenn jemand noch mehr sehen und hören möchte.

In meinem letzten Beitrag habe ich erzählt, dass für eine gute Beziehung ganz gut ist, mit jemandem gemeinsam etwas zu erschaffen. Die Musik zusammen zu machen ist eine von den besten Möglichkeiten. Ich kann kein Musikinstrument spielen, aber ich war in einer Gruppe, wo wir einfach getrommelt haben und ich habe auch mal in einem Chor mitgesungen.

Ich habe die Meinung, dass, wenn ich meine Lieblingsmusik höre, dann kann ich meine Seele spüren, aber wenn ich etwas spiele, dann kann ich die selbst berühren. Dazu kommt, dass in einem Chor zu singen ein Supererlebnis ist, die Stimmen und Musik durchdringen meinen ganzen Körper und lassen mich die ganze Zeit grinsen. Das ist auf jeden Fall eine tolle Gelegenheit neue Freunde zu finden und alte Beziehungen aufzufrischen. Das kann ich nur empfehlen. Was meint ihr dazu?

Hier ist das erste aufgenommene Lied. Das heißt: „Diese Welt wurde nicht von uns ausgedacht…“. Unten wird jedes mal (auf russisch) Name des Künstler/Band aufgezeigt und aus welcher Stadt er kommt. Damit ist auch die Frage beantwortet, was für eine Musik ich gern höre.

Euer Roman

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Wissenschaft des Friedens 5

Hallo zusammen,

meine Reihe zum friedlichen Miteinander geht weiter. Heute stelle ich euch noch eine Möglichkeit vor, mit den anderen Menschen gut auszukommen.

Ich habe euch schon erzählt, wie nett es Menschen finden, wenn wir ihnen unsere Zeit schenken. Heute gehen wir etwas weiter und laden die ein. Was genau bedeutet das? Es gibt viele verschiedene Einladungsarten. Erstens, ihr könnt eure Mitmenschen irgendwohin einladen: z. B. auf ein Bier nach der Arbeit, auf eine Tasse Kaffee, eine Mittagspause zusammen zu verbringen oder ihr könnt auch zu sich nach Hause einladen. Zweitens, ihr könnt Menschen zu einem gemeinsamen Erlebnis einladen: z. B. ins Kino, ins Theater, auf ein Konzert, eine Stadtreise zu machen. Drittens, ihr könnt jemandem in eure Gruppe in Facebook oder in eure Arbeitsclique oder in eure Fußballmannschaft.

Wie würdet ihr reagieren, wenn jemand das für euch tut? Wird es euch unangenehm, peinlich, vielleicht löst Unverständnis aus? Oder werdet ihr euch freuen, wenn jemand an euch gedacht und euch ausgewählt hat? Die meisten Menschen werden es nett finden. Ob die mit euch etwas unternehmen oder nicht, das ist schon die zweite Frage, aber ihr habt den ersten Schritt in die Richtung „gute Beziehung“ getan.

Das ist alles nett und viele Menschen machen das schon. Ich gehe aber meistens noch weiter. Ich lade Leute in ein Projekt ein. Stellt euch vor, ihr könnt zusammen etwas erreichen: z. B. ein Ziel, ein Traum, eine Erleuchtung; oder erschaffen: einfach ein leckeres Essen, ein Kunstwerk, vielleicht eine Ehe oder eine Firma. Wenn Menschen gerne zusammen an etwas arbeiten, dann entsteht sogenannte Synergieeffekt. Es passiert ein Wunder und wir können auf einmal viel mehr schaffen als getrennt von einander.

Wenn wir jemandem eingeladen haben, dann bedeutet das, dass wir ihr/ihm vertrauen, wollen nicht nur Zeit zusammen verbringen, sondern sie/ihn näher kennenlernen und unsere Neigung zeigen. Und auch, dass wir bereit sind uns zu öffnen und sie/er nichts zu befürchten hat. Versucht es!

Wissenschaft des Friedens

Wissenschaft des Friedens 2

Wissenschaft des Friedens 3

Wissenschaft des Friedens 4

Euer Roman

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Gefährliche Wünsche

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein etwas schwieriges Thema anbieten, das für mich erst mal nicht einfach verdaulich war. Als ich mich damit vor Jahren auseinandergesetzt habe, habe ich verstanden, wo genau beim Thema Konflikte ich einen Nachholbedarf habe. Zuerst aber eine kleine Aufgabe für euch. Ich habe die mal irgendwo gesehen, aber jetzt erzähle mit meinen eigenen Worten.

Stellt euch vor, ihr habt einen Wunsch frei und könnt einen Menschen, der euch unangenehm und lästig ist, von der Erde verschwinden lassen. Es wird ohne Blut zu vergießen geschehen und keiner wird sich je an diesen Menschen erinnern. Wen würdet ihr auswählen? Schreibt bitte einen Namen auf. Wir werden ihn noch brauchen.

Jetzt nennt mir bitte zwei Gründe, weshalb ihr selbst nicht auf diese Art verschwunden seid oder sein solltet?

Habt ihr die Frage beantwortet? Die ist nicht so einfach.
Habt ihr in Eurer Umgebung eine Person, die solche Wünsche haben könnte? Gibt es eventuell mehrere davon? Wie geht es euch damit?

Jetzt gibt es ein paar Fragen an die, die einen Namen vor sich haben. Schaut euch bitte den Namen an. Habt ihr gerade ernsthaft einen Menschen zum Tode verurteilt oder war das nur ein Spiel? Es tut mir Leid, ich habe euch eine Falle gestellt. Ich weiß, die meisten Menschen wollen das gar nicht; das war nur in Gedanken, nicht ernst gemeint und keiner von uns in der Realität das tun würde.

Ich will euch mit diesen Fragen nur etwas deutlich machen.
Wollt ihr wirklich, dass jemand stirbt?
Möchtet ihr, dass irgendjemand, den ihr kennt, sich euren Tod wünscht?

Wenn ihr beide Fragen verneint habt, dann liegt vor euch eine Möglichkeit euren inneren Frieden zu finden. Manche werden sagen, wir können andere Menschen nicht ändern und wird recht haben. Wir können aber uns ändern und dadurch wird auch unsere äußere Welt verändert. Wie geht das? Step by step. Woran kann gearbeitet werden? Es gibt mehrere Themen: Gedanken, Werte, Gefühle, Emotionen, Verhalten und andere…

Ich stelle euch noch einen guten Film vor. Der hat gute Schauspieler und einige unerwartete Wendungen. Da werden auch einige Fragen bearbeitet, die wir uns heute gestellt haben. Viel Spaß!

THE BOOK OF HENRY (Trailer)

Euer Roman

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Auf der Suche nach netten Menschen

Ladykracher

Hallo zusammen,

ein freundlicher Mensch als Gesprächspartner ist das, was viele von uns wünschen und toll finden. Wir mögen alle, wenn unsere Mitmenschen Respekt, Geduld und Aufmerksamkeit uns gegenüber zeigen. Im Video ist es interessant zu sehen, wie am Ende der Chef sich ärgert, dass er unfreundliche Mitarbeiter hat.

Können wir auch etwas dagegen tun? Ja, etwas schon! Die Sache ist die, unsere Mitmenschen können uns nur das zeigen, was die von und in uns sehen. Stellt euch vor, ihr steht vor diesen Menschen wie vor einem Spiegel. Dazu habe ich eine kleine Geschichte.

Der Tempel der tausend Spiegel

Es gab in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages kam ein Hund und erklomm den Berg. Er stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel.

Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.

Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe.

Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf.

Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.

Verfasser leider unbekannt

Es liegt alles in euren Händen…

Euer Roman

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Fragen zur Vorbereitung auf einer Konfliktansprache

Hallo zusammen,

ich möchte gern mit einer neuen Artikelreihe starten, die sich mit Formulierungen einer Konfliktansprache beschäftigen. Ich werde euch einige Arten von Ansprachen vorstellen und die erklären. Es ist für die meisten Menschen nicht so einfach einen Konflikt, Missverständnis oder eine Unklarheit anzusprechen, weil sie nicht genau wissen, wie das gemacht wird und haben Befürchtung, dass es noch schlimmer wird. Ich kann euch versichern, es wird schlimmer, wenn das nicht angesprochen wird. Und wenn nicht mit diesem Konfliktpartner, dann mit einem anderen.

Ich beginne aber mit ein paar Fragen, die euch helfen eine Ansprache zu planen und etwas Klarheit in die Situation zu bringen. Wenn ihr Möglichkeit habt, euch zu einer Konfliktansprache vorzubereiten, würde ich das empfehlen. Nutzt die Zeit! Dabei stellt ihr euch die folgenden Fragen:

Was stört mich und aus welchem Grund?
Was genau ist das? Verhalten, persönliche Züge, Sprache, Meinung, Gefühle u.s.w.
Hier werdet ihr reflektieren und genau nachforschen, woran es liegt.

Was sind sachlichen und emotionalen Auswirkungen?
(Auch, was erwartet mich, wenn die Konfliktsituation weiter besteht?)

Was bedeutet die Situation für mich und das Team oder andere Personen, die auch involviert sind oder einen Schaden davon tragen können?
Auch, welche Interessen und Positionen könnten hierbei eine Rolle spielen.

Wer oder was kann mich (bei der Vorbereitung oder Ansprache) unterstützen?
Ich könnte jemandem um Rat oder Hilfe bitten oder weitere Informationen aus einem Buch oder Internet holen.

Mit diesen Fragen wird der Ist-Zustand etwas klarer, aber wir denken systemisch und versuchen von allen Seiten die Situation zu betrachten und weitere wichtige Fragen vorab zu beantworten.

Welche Ziele will ich mit der Konfliktansprache erreichen, maximal und minimal? Auch eventuelle Kompromisse oder Zwischenlösungen werden hier berücksichtigt.

Aus welcher Perspektive könnte mein Konfliktpartner die Lage betrachten? Welche Gründe könnte er für dieses Verhalten haben?
Das gibt uns Möglichkeit den Menschen zu verstehen und nicht gleich zu lebenslänglich verurteilen. Es gibt bestimmte Ursachen, warum sie/er das macht.

Wie wird mein Gegenüber auf die Ansprache vermutlich reagieren?
(Z. B. Abwehr, Tränen, Verständnis, Verblüffung, Fragen) Wie gehe ich damit um?

Es gibt selbstverständlich noch mehr Fragen, die man nutzen könnte, um sich richtig auf das Gespräch zu vorbereiten, aber die genannten halte für die wichtigsten. Wenn die Fragen beantwortet sind, könntet ihr euch auf genaue Formulierung stützen. Darauf werde ich in weiteren Berichten näher eingehen.

Euer Roman

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Unsere Beziehungen

Hallo zusammen,

ich finde das Video wirklich toll. Das zeigt ganz gut eine Seite davon, was, nach meiner Meinung, das wichtigste im Leben ist. Da meine ich unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Die geben uns Kraft, Liebe, Unterstützung, Erfüllung, Anerkennung, Ideen, Freude und vieles mehr. Aber nur, wenn die Beziehungen wertvoll, tief und fest sind.

Wenn wir schwierige Bindungen haben, dann erfahren wir mehr Konflikte, Krieg, Krisen, Ärger und andere negative Sachen.
Durch unsere Beziehungen wachsen wir als Menschen, wir lernen, spüren unsere Lebendigkeit. Die schönsten Dinge im Leben sind dafür da, um die zusammen zu machen und zu erleben.
Wenn wir gar keine oder ganz wenige davon haben, dann spüren wir Einsamkeit, Kälte und Vergessenheit.

Ich denke, wir brauchen alle menschliche Wärme. Es kann jede Art von menschlicher Interaktion sein. Z. B. ich habe über 30 Jahre Fußball gespielt. Es ist ein tolles Gefühl, ein Teil einer Mannschaft zu sein und zu wissen, dass hinter mir noch zehn fest entschlossene Freunde stehen, mit denen ich etwas gemeinsames habe und die für mich da sind.

Die Sache ist nur die, das ist keine Einbahnstraße. Um gute Beziehungen zu haben, sollen wir etwas dafür tun. Was genau? Da können ein paar Fragen helfen. Wie solle andere, nach eurer Meinung, euch behandeln? Was würdet ihr gut finden? Wie genau sollen andere mit euch interagieren? Wenn ihr das wisst, dann fängt an, euch genauso zu Menschen zu verhalten.

Ich vermute fast alle von uns haben das schon versucht, aber nicht bei allen hat es geklappt. Es ist oft so, dass wir selbst nicht sehen oder verstehen, was falsch läuft. Wir begegnen uns, lernen uns kennen, aber daraus wird es nicht mehr als eine kurzfristige Bekanntschaft. Wie können wir denn diese Interesse und Nähe gewinnen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, aber die haben nichts mit unseren Mitmenschen zu tun, sondern mit uns. Nur wir können/sollen uns ändern, um unsere Beziehungen zu verbessern. Woran es genau liegt, ist bei jedem verschieden. Wer kann da ein Feedback geben und helfen? Das sind Menschen, die euch nah stehen, wem ihr vertraut und mit wem ihr über eure Angelegenheiten sprechen könnt. Es können natürlich auch Experten sein, z. B. Kommunikationstrainer, Coach, Psychologe, Therapeut.

Schreibt euch auf keinen Fall ab. Es gibt sehr viele Menschen, die gute Beziehungen wollen, aber nicht genau wissen, wie genau das erreicht werden kann. Vielleicht fehlt nur eine Kleinigkeit. Tut etwas. Es ist möglich!

Euer Roman

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