Der Miesepeter

Hallo zusammen,

heute stelle ich noch eine schöne Geschichte vor, die euch eventuell auch ein Lächeln auf den Lippen zaubern wird, so wie es bei mir passiert ist.

Der Miesepeter.

Wie immer lief der Miesepeter missgelaunt durch die Straßen. Alles ärgerte ihn? das Wetter, das Grau der Häuser, die unfreundlichen Mienen der anderen.

Da kam zufällig ein Lächeln vorbeigeflattert und da es gerade nichts Besseres zu tun hatte, hüpfte es dem Miesepeter mitten ins Gesicht und machte es sich dort gemütlich.

Der hatte das aber in seiner ganzen Muffigkeit gar nicht gemerkt und ging mit schlechter Laune weiter.

Als ihm nun andere Leute entgegenkamen, wurde er herzlich gegrüßt und alle schienen sich zu freuen, ihn zu sehen. Das verwunderte den Miesepeter sehr und gegen seinen Willen fühlte er sich schon etwas besser.

Immer mehr Leute winkten ihm lächelnd zu. An einem Blumenstand reichte man ihm eine Sonnenblume und wünschte ihm einen guten Tag.

Irgendwie wirkten nun die Häuser auch viel weniger grau, eigentlich sah der Marktplatz doch sogar sehr hübsch aus. Und der Himmel schien auch schon viel blauer zu sein ? und da, war das nicht sogar die Sonne?

Als der Miesepeter nach Hause kam und seine Jacke auszog, sah er sich selbst im Dielenspiegel lächeln.

Und das fühlte sich gut an, richtig gut.

                                          Von Tania Konnerth, Buch „Aus der Schatzkiste des Lebens“.

Es wäre schon toll öfter zu lächeln, nicht wahr? Geht es wirklich so einfach? Nein. Ist es möglich? Ja, das ist es! Ich habe schon mehrere Erfahrungen damit gemacht und kann es nur empfehlen. Jetzt habe ich oft ein Lächeln auf den Lippen. Früher war das ganz anders.

Ich konnte nur das nach außen tragen, was ich innen verspürte und das war ehe etwas Bemitleidendes als Erfreuliches. Ich habe angefangen in allen meinen Fehler, Krisen und Leiden etwas Komisches zu finden. Ich habe mich über mich selbst lustig gemacht und mich dabei herrlich amüsiert. Dadurch habe ich meine ernste und starre Sichtweise verschiedener Dinge für eine Weile ablegen können. Ich bin entspannter und ausgeglichener geworden. Dazu kommt, dass ein Problem danach, bei wiederholter Auseinandersetzung, schon nicht so bedrohlich aussieht.

Ich mache es nicht für andere Menschen, sondern nur für mich, aber es ist angenehm zu sehen, wie auch die von meinem Lächeln profitieren. Versucht es!

Euer Roman

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Über Roman Mendelev

vom Konflikt über Diplomatie zum Frieden
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