Konfliktansprache 4

Hallo zusammen,

es geht mit dem Thema „Konfliktansprache“ weiter. Heute stelle ich euch eine neue Methode vor, um einen Konflikt, ein Missverständnis oder eine Unklarheit anzusprechen. Das Modell stammt aus deutschsprachigem Raum, von Konflikttrainer und Buchautor Thomas Schmidt und heißt „SAG ES“.

Ihr habt wahrscheinlich schon verstanden, dass jeder Buchstabe für einen Schritt in der Formulierung dieser Ansprache steht.

„S“
Sichtweise schildern
Hier soll man die eigene Sichtweise darlegen. Einen Konflikt wird am besten angesprochen, wenn man die eigene Wahrnehmung beschreibt – und zwar direkt und  konkret, aber ohne zu bewerten oder zu verallgemeinen.
Z. B. „Mir ist aufgefallen, dass Sie heute zu spät gekommen sind.“

„A“
Auswirkungen beschreiben
Da erklärt man, wo „der Schuh denn druckt“, welche Auswirkungen das angesprochene Verhalten hat und welche Beeinträchtigungen daraus entstanden sind oder entstehen können.
Z. B. „Für mich war das unangenehm, dass ich unser Meeting unterbrechen und Ihr Verhalten vor unseren Kunden, die zu Besuch waren, erklären musste.“

„G“
Gefühle benennen
Um eigene Gedanken und Gefühle deutlich zu machen, sollte man die eigenen Emotionen verbalisieren. Das bedeutet, wir zeigen, dass wir verwundert, irritiert oder verletzt sind.
Z. B. „Für mich ist es frustrierend, unterbrochen zu werden und sich vor den Kunden zu blamieren und rechtfertigen zu müssen.“

„E“
Einwände erfragen
Ermitteln, wie der Konfliktpartner es sieht. Das bedeutet, versuchen einen Dialog zu beginnen und den Gegenüber ins Boot zu holen.
Z. B.“Wie sehen Sie das? Was meinen Sie dazu?“

„S“
Schlussfolgerungen ziehen
Gemeinsam eine Lösung erarbeiten:
Z. B. „Können wir uns darauf einigen, dass Sie ab jetzt versuchen pünktlich zu kommen und wenn das Mal nicht klappt, dann nicht zum Meeting gehen?  Was können Sie ändern, um in Zukunft pünktlich zu kommen?“

Die Methode braucht schon etwas Übung, aber ist effizient und einfach zu merken.
Ich mag das Modell, das zeigt ganz gut, wie man Konflikte so anspricht, dass am Ende eine konstruktive Lösung möglich ist. Ich finde, die Methode passt sowohl ins Berufs- als auch ins Privatleben.

Euer Roman

Konfliktansprache

Konfliktansprache 2

Konfliktansprache 3

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Filmtipp „The Family Man“

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch wieder einen Film vor. Nach meiner Meinung bearbeitet er eine wichtige Frage: „Was ist das Wichtigste im Leben eines Menschen?“ Vielleicht Geld und materieller Erfolg oder Freiheit, eventuell Selbstverwirklichung, möglicherweise innere Ruhe oder doch Familie oder Gleichgesinnten.

Ich habe diese Frage für mich erst vor kurzem beantworten können.
Es war nicht leicht zu dieser Antwort zu gelangen. Ich musste erstmal alles ausprobieren, um zu verstehen, was für mich das Wesentliche ist. Das bedeutet, ich musste die beiden Pole kennenlernen. Z. B. Wie ist es mit Geld und ohne Geld zu leben? Nur dann konnte ich verstehen, ob das Geld für mich das Wichtigste im Leben ist oder nicht.

Ich bin mir sicher, dass wir von allem etwas haben können, aber über Ausprägung der oben genannten Auswahlmöglichkeiten entscheiden nicht nur unsere Prioritäten oder Ressourcenverteilung. Nach meiner Meinung geht es hier mehr um genetische und epigenetische Veranlagung, soziales Umfeld und unsere früheren Erfahrungen.

Euer Roman

 

 

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Wissenschaft des Friedens 7

Kurzfilm „Mein Vater ist ein Lügner“

Hallo zusammen,

heute geht es weiter mit dem Thema „Wissenschaft des Friedens“ und wir reden über ein heikles Thema. Es geht ums Lügen. Ich finde, das hat einen großen Einfluss auf unsere Beziehungen und würde gern das Thema etwas besser beleuchten. Dazu habe ich für euch ein passendes Video vorbereitet.

Das wichtigste vorab, ich habe die Meinung, dass Menschen nicht immer ehrlich sein können. Es gibt verschiedene Situationen, wo es nicht anders geht. Nichtsdestotrotz finde ich, dass Lügen unsere Beziehungen zerstören oder zumindest beschädigen kann. Ich bin auch ab und zu unehrlich. Ich tue mich damit sehr schwer, jemanden ins Gesicht anzulügen und versuche lieber die Wahrheit etwas diplomatischer zu formulieren oder erzähle nicht alles auf einmal.

Warum lügen wir denn?
Nur, weil wir anderen gefallen, sie beeindrucken oder ihre Erwartungen erfüllen wollen?
Eine der wichtigsten Gründe dafür ist die eigene Unsicherheit oder Angst. Ich denke, es geht um die Anerkennung, Akzeptanz, Aufmerksamkeit, im Großen und Ganzen – um die Liebe. Wir wollen von anderen geliebt und angenommen werden. In unseren früheren Erfahrungen hatten viele von uns einige Situationen, wo das nicht der Fall war und es tat richtig weh. Das wollen wir nicht nochmal erleben.

Ich finde, Menschen lügen, um kurzfristig etwas „Liebe“ zu bekommen, aber in diesem Moment wird die nachhaltige Möglichkeit das zu erreichen aufs Spiel gesetzt. So wird  eine Option auf längeren Frieden oft verspielt.

Natürlich hoffen wir, dass es nicht rauskommt, dass wir nicht erwischt werden.
Da gibt es zwei Möglichkeiten. Die Wahrheit kommt raus oder alles bleibt ein Geheimnis. Beim zweiten Punkt gibt es auch zwei Alternativen. Angelogener Mensch hat es erfährt, aber nichts getan oder alles ist geheim geblieben.

Sehen wir uns alle Varianten durch.
1) Die Wahrheit kommt auf die Oberfläche, wir tragen Konsequenzen. Die können unterschiedlich ausfallen, von einer kurzen Predigt bis zum Abbruch der Beziehung.
Wie fühlen wir uns in diesem Moment?
Ich fühle mich nicht wohl. Ich habe meistens Gewissensbisse, Schuldgefühle, Reue, Ängste vor weiteren Konsequenzen. Hier gibt es auch eine Möglichkeit, dass wir das nicht absichtlich gemacht haben, z. B. wir haben aus Unwissenheit angelogen. Dabei fühle ich mich etwas weniger schlecht, aber mein Schamgefühl spüre ich doch sehr deutlich.

2) Die angelogene Person hat erfahren, dass wir nicht ehrlich waren, aber hat sich entschieden nichts zu unternehmen. Es gibt Möglichkeit, dass die uns verziehen hat oder, dass sie noch nicht weiß, wie sie sich rächen will und wartet auf gute Gelegenheit.

3) Die Wahrheit kommt nicht ans Licht. Es gibt keine Konsequenzen und wir sind glücklich. Oder?
Eigentlich wissen wir, dass wir gegenüber diese Person unehrlich waren. Haben wir eventuell doch ein schlechtes Gewissen, wenn wir dem Menschen begegnen? Haben wir vielleicht immer wieder ein bisschen Angst, dass sie/er die Wahrheit erfährt? Belastet das möglicherweise doch unsere Beziehung? Bei mir ist es der Fall gewesen. Ich versuchte nicht darüber nachzudenken oder alles zu vergessen, aber das Thema kam immer wieder auf.

Nach meiner Meinung, alle diese aufgelistete Alternativen machen mich nicht so richtig glücklich. Irgendwie verliere ich in allen Fällen.

Das weitere Problem des Lügens ist, dass wir uns auch an jede Lüge erinnern müssen, was nicht so einfach ist. Die Wahrheit kann man auch vergessen, aber in diesem Fall muss man sich nicht für jede Gesprächsperson etwas Neues ausdenken oder beim Erzählen lange überlegen.

Wenn wir jemandem anlügen, tun wir ihr/ihm und, im Nachhinein gesehen, uns selbst weh. Ich stelle euch eine simple Frage: „Gefällt euch, angelogen zu werden?“ Ich vermute, die meisten Menschen werden die Frage verneinen. Was meint ihr, wie fühlt sich der Mensch, den wir angelogen haben? Genauso wie wir in solche Situation! Es ist ein Vertrauensbruch und es kann gut sein, dass unsere Beziehung nie mehr dasselbe wird.

Euer Roman

Wissenschaft des Friedens

Wissenschaft des Friedens 2

Wissenschaft des Friedens 3

Wissenschaft des Friedens 4

Wissenschaft des Friedens 5

Wissenschaft des Friedens 6

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Nur Steine 2

„Talente“ – HörBänd

Hallo zusammen,

ich habe zu meinem letzten Beitrag „Nur Steine“ ein paar Fragen bekommen und jetzt würde ich gern die beantworten. Ich habe für euch auch noch ein Musikvideo, in dem das Thema gut und humorvoll dargestellt wird.

1) Aus welchem Grund soll ich nach meinen Talenten suchen?
Welche Vorteile habe ich davon?

Es gibt sehr viele, ich nenne nur ein Paar:

Ihr lernt euch selbst besser kennen
Stellt euch vor, ihr wohnt in einem großen Haus. Darin gibt es unzählige Zimmer und Räume. Ihr wohnt aber nur im Vorzimmer und könnt durch einen Flur nur Küche und Toilette erreichen. Alle andere Räume sind zwar auf, aber da brennt kein Licht. Ihr habt schon versucht ein oder anderes Zimmer zu erkunden, aber der Lichtschalter ist wohl nicht gleich an der Tür gewesen und ihr habt die Suche aufgegeben.
Viele Menschen mögen keine Dunkelheit und Ungewissheit, die denken, vielleicht lauert da irgendetwas oder -jemand und wartet nur auf sie. Sie haben zwar eine Taschenlampe (ihr reflektierendes Bewusstsein), aber fürchten ihre Komfortzone (Vorzimmer) zu verlassen.
Die Sache ist die, in jedem Zimmer gibt es etwas, was ihr nutzen könnt. Die Zimmer und deren Inhalt sind nicht umsonst da, es ist für euch da. Es können Talente, Träume, Begabungen, Fähigkeiten, Visionen, Erkenntnisse u.s.w. sein.
Andererseits, es macht wirklich Angst ein Leben lang in einem riesigen dunklen Haus zu wohnen, wo wir uns nicht frei bewegen können. Oder?  Solange wir die Räume nicht erkunden, bleibt das Meiste unterbewusst und nicht aufgeklärt und wird uns unerfreulich beschäftigen.
Ich denke, viele Menschen hatten schon mal ein Gefühl, dass sie mehr können, als das, was sie gerade tun. In solchen Momenten spürt man Power und Begeisterung von eigenen Körper und Verstand. In diesem Moment sind wir an einer Tür im Haus vorbeigegangen und kurz die Kraft der Inhalt dieses Zimmers verspürt.

Wenn man sich nicht kennt, es ist auch schwieriger sich selbst zu akzeptieren und zu lieben. Wenn ich jemanden nicht kenne, wie kann ich denn sie/ihn lieben?

Ihr werdet zu euch selbst
Ein kleines Bild dazu. Stellt euch vor, wir sind alle Autos. Es gibt Rennwagen, Traktoren, Panzer, Landrover, Käfer und viele andere. Wir sind alle verschieden und für unterschiedliche Aufgaben geschaffen worden. Könntet ihr euch vorstellen, dass ein Rennwagen ein Feld beackert oder ein Panzer ein Rennen fährt? Ich habe das bei Menschen mehrere Male beobachten können. Sie waren für die Aufgabe, die sie erledigt haben, nicht geschaffen. So verliert man Mut, Zuversicht, Lebenslust und Gesundheit!

Ihr beginnt euer Leben richtig zu genießen
Ihr werdet eure Aufgabe finden, wofür ihr hier seid und was euch beruflich und persönlich voranbringt
Ihr entwickelt den Mut, authentisch zu sein
Ihr werdet gesunder und zufriedener
Ihr werdet ihr Leben selbst gestalten können
Ihr erkennt immer mehr den Sinn eures Lebens
Ihr packt gelassen Herausforderungen des Lebens an
Ihr werdet zum Vorbild für andere Menschen

2) Wie kann ich verstehen, dass ich nicht mein Leben lebe?

Ich habe hier ein paar Fragen vorbereitet:
Seid ihr die meiste Zeit mit eurem Leben zufrieden?
Begeistert euch eure Arbeit/Beschäftigung/Position?
Fühlt ihr euch wohl mit den meisten euren Mitmenschen?
Findet ihr euch attraktiv?

Mehrere „Nein“ können als Einladung zu Veränderungen gesehen werden.

3) Wo suche ich nach Talenten?

Nach meiner Erfahrung liegen nicht alle Talente und Begabungen in kognitiven oder physischen Bereichen. Die meisten von mir z. B. liegen in zwischenmenschlichen, sozialen, emotionalen und verbalen Sektoren.

4) Können Sie mir damit helfen?

Das weiß ich nicht. Es hängt von euch ab. Es sollen schon großen Wunsch, Mut und Bereitschaft da sein, sich selbst und eigene Welt zu verändern. Ich begleite nur und kann Menschen nicht ändern, nur sie selbst können das.

Euer Roman

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Nur Steine?

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch eine neue interessante Geschichte vorstellen. Dann kommt selbstverständlich noch meine Interpretation dazu. Die Story gefällt mir sehr, weil die so verläuft, als ob sie aus meinem Lebenslauf genommen wurde. Es geht um einen Mensch, seine Talente, Möglichkeiten und Fähigkeiten und wie er die nutzt.

Nur Steine.

Es war einmal ein Farmer in Australien. Der hörte, dass viele dabei waren, ihre Farm zu verkaufen, um nach Diamanten zu schürfen. Einige waren auf diese Weise schon sehr reich geworden.

Der Mann entschied sich, ebenfalls seine Farm zu verkaufen und er fand auch schnell einen Käufer. Mit dem Geld machte er sich auf, um nach Diamanten zu schürfen.

Es verging ein Monat und er hatte nichts gefunden. Auch nach zwei, drei und sechs Monaten war seine Suche erfolglos. Er suchte noch ein weiteres halbes Jahr und war am Ende so verzweifelt, dass er sich von einer Brücke stürzte und sich das Leben nahm.

Der Mann hingegen, der die Farm von dem erfolglosen Diamantensucher gekauft hatte, wunderte sich über die Steine, die dort überall auf dem Land lagen. Er nahm einen der Steine mit zu einem Experten und der teilte ihm mit, dass dies einer der größten Diamanten war, den er je gesehen hatte. Es gab unzählige dieser Steine auf dem Gelände der Farm, nur hatte sie bisher niemand erkannt, da sie roh und ungeschliffen waren.

                                                                                        Russell H. Conwell    „Acres of Diamond“

Mein erster Beruf war Lebensmitteltechnologe. Als ich jung war, wusste ich nicht, was ich Mal werden will und ich habe in die Fußstapfen meiner Eltern und Großeltern getreten. Sie haben damals mir gesagt: „Wenn du nah am Nahrungsmittel bleibst, wirst du nie hungern müssen!“ Ich habe dem Rat gefolgt und nach dem Studium noch viele Jahre in diesem Bereich gearbeitet.

Schon am Anfang meiner beruflichen Laufbahn verstand ich, dass das nicht ganz meins ist. Ich wusste aber nicht, was ich noch tun kann. Ich war unglücklich. Ich wusste nicht, wer ich bin, was ich wirklich kann und wohin ich will. Mit diesen drei und vielen anderen Fragen war ich die letzten 15 Jahren meines Lebens beschäftigt.

Es scheint mir, dass jeder Mensch auf diesem Planeten diesen Fragen in seinem Leben begegnet. Es ist aber ziemlich kompliziert, die Antworten darauf zu bekommen. Das kostet Mut, Kraft, Geld und Zeit. Ich habe noch mehrere Sachen wie Disziplin, Verantwortung, Ausdauer, Ehrlichkeit zu sich selbst und viele andere Eigenschaften nicht erwähnt.  Es wird auf dem Weg viel abverlangt und es wird viel aufgegeben.

Ich denke, dass jeder Mensch in sich ein großes Potenzial trägt, aber nicht immer das zur Entfaltung bringen kann. Manche sind beeinflussbar und nehmen oft das, was andere Menschen ihnen empfehlen, was für andere Mal funktioniert hat. Wenn die primären Bedürfnisse erstmal gestillt sind, wissen die oft nicht, wie es weiter geht, wo soll die Reise hingehen und dann bleiben die im Leben eines Anderen stecken.

Ich bin der Meinung, dass wir alle verschieden sind. Für jeden ist im DNA etwas anderes vorgeschrieben und das innere Programm drängt uns zur Entfaltung. Wenn wir etwas tun, was unseren Talenten und Fähigkeiten nicht entspricht oder arbeiten gegen unsere Natur und vergessen unsere Bedürfnisse, werden wir sehr wahrscheinlich im Leben unzufrieden sein, weil wir gegen uns selbst kämpfen.

Ich glaube, dass alles, was uns im Leben glücklich macht, entsteht erstmal in uns drin. Alle „Diamanten“ sind da, aber die müssen gefunden, erkannt und geschliffen werden, bevor sie beginnen zu glänzen und uns zu erfreuen.

Es ist schon gemein, dass es nicht einfach ist, persönlich zu wachsen, aber ich kenne keinen anderen Weg ins „Paradies“. Ich bin froh, dass ich meinen Pfad gefunden habe und ich wünsche euch auch euren eigenen zu finden. Viel Erfolg!

Euer Roman

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Selbst- und Fremdwahrnehmung

Hallo zusammen,

heute geht es um das Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung unserer Person. Ich stelle euch ein kurzes Video vor und wir reden darüber, wie wir uns sehen und wie unser Umfeld das tut. Am Ende werde ich noch einen kleinen Tool beschreiben, der an unserer Selbstwahrnehmung etwas verändern kann.

Das Video ist eine Werbung, trotzdem gibt es auch an der Aussage etwas Wahres dran. Ich habe die Meinung, dass die beiden Wahrnehmungen eher subjektiv sind, aber einander auch ergänzen können. Darüber habe ich schon in einem Bericht geschrieben.

Ich denke, dass wie die Menschen mich wahrnehmen, hängt nur zum Teil von mir ab. Es hängt von der Person, die mich betrachtet. Das hat mit ihrer aktuellen physischen, psychischen, emotionalen Zustand und deren früheren Erfahrungen viel zu tun. Nach meiner Meinung bringen Manipulationsversuche mit Fremdwahrnehmung nur kurzfristig etwas; und für uns selbst nur Anstrengungen, die aufgebaute „Fassade“ aufrechtzuerhalten.

Ich will auch vermerken, es werden verschiedene Menschen in eurem Leben geben, die eine und dasselbe eure Eigenschaft oder Merkmal lieben und hassen werden.

Was können wir mit Eigenwahrnehmung tun?
Uns selbst so zu akzeptieren, wie wir sind. Es klingt schon ziemlich abgedroschen und ist gar nicht so einfach. Ich habe doch für mich einen Weg dahin gefunden. Der heißt Humor. Ich lache über mich selbst. In diesem Moment nehme ich mich selbst nicht so ernst, das bringt Entspannung. Ich bin mit mir nicht so streng und gebe mir Möglichkeit anders zu sein, als mein Idealbild; weil dieses Bild nicht von mir ist. Es ist mir aufgesetzt worden. Das sind meistens Erwartungen meiner Eltern, Verwandten, Schule, Freunden, Schönheitsindustrie und Gesellschaft. Muss ich diese Erwartungen erfüllen? Das entscheidet jeder für sich…

Wie versprochen, ein kleines Tool dazu.
Nehmt ein euer Merkmal, das euch nicht passt und versucht es zu vergrößern, bis es überdimensional ist. Wir nehmen als Beispiel eine(nach unserer Meinung) zu große Nase. Wir machen ein Foto von uns und stecken das in ein Fotobearbeitungsprogramm. (Wenn ihr keins habt, dann malt eine riesige Nase auf einem Foto oder bastelt euch eine und setzt die an eure Nase drauf.) Dann versuchen wir nur die Nase zu vergrößern.

Wie sieht euer Gesicht jetzt aus? Gibt es überhaupt ein oder ist es nur Nase auf dünnen Beinen? Findet ihr das Foto schon so irreal und grotesk, dass es schon lustig ist? Noch nicht? Dann stellt euch vor, dass ihr diese Person seid. Steht auf und versucht mit einer kaiserlichen Würde diesen gigantischen „Schnabel“ zu tragen und ein Spaziergang durch das Zimmer zu wagen. Ihr seid der/die „Schnabelkönig/in“ und letzte/r Repräsentant/in von „Homo-Schnabelus“ auf diesem Planeten.

Fertigt ein Video davon und guckt euch an. Das macht eine Menge Spaß sich selbst zuzusehen. Das gemachte Bild druckt ihr aus und hängt an die Wand. Der Effekt wird erhöht, wenn ihr das mit euren Freunden oder Familie macht, zumindest besprecht und zusammen darüber lacht. Damit wird eure Sichtweise auf dieses Thema verändert. Ab diesem Zeitpunkt darf diese Kleinigkeit bleiben und muss nicht mehr versteckt oder ausgerottet werden. Ihr werdet verstehen, dass für alle anderen die auch o.k. ist und die merken die gar nicht. Diese Kleinigkeit ist etwas Besonderes, genauso wie ihr selbst.

Euer Roman

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Verschiedene Lebensweisen

Das Leben ist einfach. Warum machen wir es uns so schwer? von Jon Jandai

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Video vor. Das zeigt wie verschieden wir alle sind, was für einen Einfluss unsere Umgebung auf uns hat und, dass für jeden von uns Glück etwas anderes bedeutet. Der Redner heißt Jon Jandai und erzählt über seine einfache Betrachtungsweise des Lebens.

Jon ist Landwirt im Nordosten Thailands und bietet seine Erfahrung an, wie man ein einfaches und glückliches Leben führt. Er gründete das „Pun Pun“-Zentrum“ für nachhaltiges Leben und ist kontinuierlich bestrebt, einfachere Möglichkeiten zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse zu finden.

Ich habe die Meinung, dass jeder Mensch, jede Generation, jedes Volk und jedes Land unterschiedliche Lebensweise, Werdegang und Prioritäten haben. In Russland gibt es ein Sprichwort: „Was für einen Russen gut ist, kann für einen Deutschen Tod bedeuten.“ Das bedeutet, dass, was für Einen gut ist, kann für einen Anderen schlecht sein oder nicht zu ihm passen.

Es kommt aber oft vor, dass manche Menschen das nicht berücksichtigen und denken: „Wenn es für mich passt, dann wird es schon für andere auch gehen.“ Sie haben eine „Schablone“ für einen Verhalten oder eine Denkweise und versuchen dem eigenen Umfeld die anzudrehen. Es ist meistens so, dass sie das nicht aus Bosheit tun, sie wissen es einfach nicht besser. Sie haben diese „Schablone“ auch von jemandem bekommen oder denken, dass sie etwas Gutes tun.

Interessant ist, sogar, wenn die für sie nicht funktioniert, bleiben die dabei, weil die schon immer so gehandelt haben oder weil die nicht der Welt und sich selbst nicht gestehen können, dass etwas falsch läuft. Die werden dabei auch anderen erzählen, dass sie damit erfolgreich sind und das weiterempfehlen würden.

Ich beschäftige mich mit meiner Persönlichkeitsentwicklung schon seit 20 Jahren. Ich habe viele verschiedene Theorien, Systemen, Methoden und Tools an mir ausprobiert und kann euch ehrlich sagen, dass 95% davon für mich nicht funktioniert oder sich als untauglich erwiesen haben. Ich füge noch zu, es könnte sein, dass die für andere Menschen arbeiten werden. Es führen viele Wege nach Rom.

Wisst ihr, warum ich Coaching mag? Weil ich niemandem erzählen muss, was er zu tun hat und wie er etwas tun soll, weil ich das einfach nicht weiß. Jeder Klient findet seinen Weg und macht seine Wahl. Klar arbeite ich auch sehr gern als Trainer, da kann ich schon meine Theorien und Sichtweisen schildern und darüber berichten, was ich und mit welchen Ergebnissen schon gemacht habe. Ich darf aber nicht die beiden Sachen mixen oder durcheinander bringen.

Ich will damit nur sagen, es kann gut sein, dass unsere „Schablonen“ anderen Menschen auf ihrem Weg nicht helfen werden und wir selbst diese Tatsache mit Demut, Gelassenheit und Humor nehmen sollen. Es ist das Leben und für jeden von uns hat es etwas anderes vorbereitet.

Euer Roman

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Wurzeln der Persönlichkeit

Sankt-Petersburg ist meine Heimatstadt

Hallo zusammen,

heute möchte ich etwas über Wurzeln der Persönlichkeit erzählen. Das Thema halte ich für sehr wichtig, weil ich denke, dass Identität und Integrität eines Menschen auch davon abhängt, ob er nur seine eigene Geschichte kennt und akzeptiert, oder auch Geschichte seines Landes, Ortes, wo er geboren und aufgewachsen ist und auch Volkes, das da lebt.

„Man muss die Vergangenheit kennen, wenigstens einigermaßen ahnen, um Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu kennen. Ohne Kenntnis der Geschichte ist dem Menschen alles, was um ihn vorgeht, schlechterdings unbegreiflich, geradezu ein Rätsel.“
Johannes Scherr

Ich habe die Meinung, dass jeder Mensch Ausdruck seiner eigenen Geschichte ist. Er wird von vielen Geschichten geprägt und von dem Bild, das er sich von diesen Geschichten macht.

Ich empfehle meinen Kunden sich mit drei Themen zu beschäftigen:

– eigene Geschichte
Erinnerungen, Ereignisse, Erlebnisse, Begebenheiten, eigentlich alles, was euch auf irgendwelche Weise beeinflusst hat.
– Geschichte eigener Familie/Vorfahren.
Hier kommt das Gleiche, aber das meiste werdet ihr von euren Eltern und Verwandten oder aus Archiven, Internet, anderen Quellen erfahren.
– Geschichte des Volkes und des Landes, aus welchen ihr stammt.
Diese Geschichte entsteht aus unterschiedlichen Traditionen und Künsten, Werten und Normen, Symbolen und Religionen, Ritualen und Helden, Siegen und Niederlagen, Reformen und Entdeckungen, Kriegen und politischen Entscheidungen. 

Was für einen Nutzen haben diese Kenntnisse? Was bringen die uns?

– Zugehörigkeitsgefühl:
Es gibt irgendwo in der Welt ein Platz, wo ich vom Geburtsrecht zu Hause bin.
– Lerneffekt:
Aus Fehlern und Geschehnissen kann man lernen.
– Wissen und Erfahrung:
Was wird von einer Generation zu der nächsten weitergegeben.
– Gemeinschaftsgefühl (Verbundenheit und Zusammenhalt):
Ich bin nicht allein. Obwohl wir alle verschieden sind, haben wir viel gemeinsam.
– Mehr Verständnis für sich selbst und andere:
Antworten auf Fragen: „Warum bin ich so, wie ich bin?
Aus welchen Gründen haben meine Vorfahren dies und das gemacht?“
– Mehr Akzeptanz für sich und die Welt:
„Ich war damals noch nicht bereit! Die Zeiten waren anders. Alle wollen glücklich sein.
Stütze und Stolz:
„Wenn ich zurückblicke, sehe ich wie die Evolution eine riesige Pyramide unter mir gebaut, ich bin an ihrer Spitze und stehe auf Schultern meiner Vorfahren.“

Das alles gibt mir mehr Sicherheit im Leben, die Erkenntnis, dass ich ein Teil von etwas Größerem bin und die Kraft meinen Weg weiter zu gehen.

Euer Roman

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Konfliktansprache 3

Hallo zusammen,

ich möchte gern das Thema Konfliktansprache weiter verfolgen. Heute geht es um Marschall Rosenberg und seine Formulierung. Sein Konzept „Gewaltfreie Kommunikation“ hat in der ganzen Welt seine Anhänger gefunden und es gibt auch in Deutschland fast in jeder großen Stadt ein Klub oder Gemeinschaft, die sich damit beschäftigen. Diese Formulierung wird meistens im Privatleben angewendet, obwohl auch im Beruf, zwischen gleichrangige Kollegen ihren Platz findet.

Die Formulierung selbst sieht folgendermaßen aus:

Meine Wahrnehmung
„Wenn ich sehe/ höre/ daran denke….“
Hier beschreibe ich genau das, was passiert ist, was ich beobachtet habe oder was mir mitgeteilt wurde, wenn ich von einer dritten Person alles erfahren habe. Hier kommen Beobachtungen, Fakten, Wahrnehmungen und Beispiele zum Einsatz. Keine Wertungen, Meinungen, Vergleiche oder Beschuldigungen.

Mein Gefühl
„bin ich+ Gefühlswort, fühle ich mich…“
Hier geht es um meine Reaktionen, Gefühle und Emotionen, was empfinde ich in diesem Moment. Da wieder mal haben Wertungen, Meinungen, Vergleiche oder Beschuldigungen nichts verloren.

Mein Bedürfnis
„weil mir + Bedürfniswort wichtig ist /weil ich brauche…“
Nun geht es um meine Bedürfnisse, Anliegen, Werte, was mir wichtig ist und was mich bewegt. Die Bedürfnisse sind nicht immer gleich und einfach zu spüren und noch schwerer ist Worte dafür zu finden, aber wenn ich erkläre, was mir wichtig ist, dann wird es auch verständlich sein.

Meine Bitte
„Wärest du bereit + konkrete Handlung im Jetzt…?
Ich hätte gern, dass du…
Wäre es für dich in Ordnung…?“
Hier sagen wir, was wir möchten, dass der andere tut, was wir von ihm erwarten. Es wird auch eine Strategie vorgeschlagen, wie beide Partner eigene Bedürfnisse geltend machen können. Es wird schon an eine Zusammenarbeit hingewiesen und

Beispiele:
1) – Wenn ich sehe, dass das dreckige Geschirr in der Küche nicht in die Spülmaschine eingeräumt wurde, obwohl ich darum gebeten habe,
– bin ich frustriert und sauer,
– weil ich, wenn ich nach Hause komme, eine Ordnung haben will, die mir ein Entspannen nach der Arbeit ermöglicht.
– Wärest du bereit, das Geschirr gleich nach dem Essen abzuspülen oder mit mir zusammen nach einem Weg zu suchen, wie wir beide unsere Bedürfnisse erfüllen können?

2) – Wenn ich höre, dass unser Auto ohne Absprache mit mir verkauft worden ist,
– fühle ich mich verraten,
– weil mir meine Flexibilität wichtig ist und ich weiter unabhängig sein möchte.
– Ich hätte gerne, dass wir gemeinsam wichtige Entscheidungen treffen, die uns beide angehen und ich werde mich sehr freuen dir bei der Lösungsfindung für unsere Probleme zu helfen.

3) – Wenn ich daran denke, dass unsere Kreditkarte vorgestern zum Glühen gebracht wurde,
– bin ich enttäuscht und verärgert,
– weil ich finanzielle Sicherheit brauche, die mir hilft, nachts ruhig zu schlafen.
– Wäre es für dich in Ordnung, dass wir gemeinsam eine Summe festlegen, die wir monatlich für Klamotten ausgeben?

Ich möchte noch ergänzen, dass man in der Regel viel Übung braucht, bis die Formulierung in der Alltagssprache zu einer flüssigen Kommunikation wird. Die Vorbereitung und Ansprache selbst brauchen ebenfalls Zeit und auch die Bereitschaft des Konfliktpartners, diese Zeit zu investieren.
Dazu kommt, dass beim einem offenen Besprechen der Gefühle und Bedürfnisse viel Mut gebraucht wird. Wie viel Bereitschaft jeder von uns dazu hat, diesen Mut aufzubringen, hängt oft davon ab, welche Erfahrungen mit Konflikten und Auseinandersetzungen wir in unserem Leben schon gemacht haben und wie diese ausgegangen sind.

Nichtsdestotrotz finde ich diese Ansprache und allgemein die Idee Gewaltfreien Kommunikation toll und kann es nur empfehlen, diese in euren Alltag zu integrieren.

Euer Roman

Konfliktansprache

Konfliktansprache 2

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5 Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Video mit dem Thema „5 Axiome von Paul Watzlawick“ vor. Er wurde auch durch Veröffentlichung seine Kommunikationstheorie bekannt und diese 5 Axiome sind die Grundlagen dafür.

Ich möchte gern noch mal zu dem 5. Axiom etwas sagen. Die symmetrische Kommunikation finden wir alle toll. Es gibt keinen Streit, wir haben oft die gleiche Meinung, identische Gefühle in Situationen und mögen ähnliche Sachen. Es ist für uns sehr angenehm mit solchen Menschen abzuhängen und zu arbeiten. Vieles ist leicht und unkompliziert. Eine symmetrische Beziehungsform zeichnet sich dadurch aus, dass beide Partner, Ungleichheiten untereinander minimieren wollen.

Andererseits nach jahrelanger Erfahrung habe ich festgestellt, dass viele Menschen zu dieser symmetrischen Beziehungsform neigen. Das bedeutet die suchen nur nach solchen ähnlichen ihnen Menschen oder sie vertreten eigene Meinung nicht, kommunizieren auch keine eigenen Bedürfnisse, sie verhalten sich still und leise und meiden heikle Themen. Für die ist es einfacher sich unterzuordnen, als eine Diskussion oder einen Konflikt zu riskieren. Dabei verlieren die ein Stück eigener Persönlichkeit und werden innerlich mit sich selbst und seinem Kommunikationspartner unzufrieden. Wenn sie sich nicht frei in ihrer Manifestation und Selbstverwirklichung entfalten können, dann sind sie eher unglücklich in ihrem Leben.

In meinem Leben habe ich gelernt, dass die Menschen, die wenig Ähnlichkeiten mit mir haben, noch viel wichtiger für meine Entwicklung sein können. Mit denen ist nicht so einfach oder gar nicht, aber von ihnen kann ich vielmehr lernen. Deswegen mag ich die komplementäre Kommunikation. Ich finde auch, dass solche Beziehungen viel robuster und nachhaltiger sind.

„Komplementär“ bedeutet auf Latein so viel wie „erfüllen“ oder „ergänzen“. Es geht darum, trotz Unterschiedlichkeit so miteinander zu kommunizieren, dass am Ende beide Partner davon profitieren. In komplementären Beziehungen ergänzen sich unterschiedliche Verhaltensweisen. Oft in Beziehungen zeigt sich diese Unterschiedlichkeit in einer Unterordnung aus, d.h. eine Person hat die Oberhand über die andere.

Aber stellt euch vor, dass wir komplementäre Kommunikation auch nutzen können. Es könnte folgendermaßen aussehen. Wir reden miteinander und sprechen alle Themen an, aber auf diplomatischer Weise, ohne anderen zu verletzen. Das bedeutet nach allen Regeln der wertschätzenden und gewaltfreien Kommunikation. Es ist eine Sprache, die Menschen verbindet, die unsere Beziehungen so gestaltet, dass jeder davon profitiert.

Ich weiß, dass es nicht jedes Mal klappen wird und einige Menschen werden uns auch verlassen, weil wir nicht mehr etwas sagen oder tun werden, was ihnen gefällt. Aber die, die bleiben, werden für uns einen großen Schatz darstellen, weil die uns gut kennen und trotzdem mit uns zusammen bleiben wollen.

Euer Roman

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Filmtipp Peaceful Warrior

Friedvoller Krieger Trailer

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch einen Film vor. Der basiert auf dem Kultbuch „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ und beinhaltet viele gute Szenen, Weisheiten und Metapher.

Als ich den gesehen habe, habe ich das Gefühl gehabt, dass es ein Buch ist, das mehrere philosophische, psychologische und esoterische Texte beinhaltet, die ich mal gelesen habe. Der ist auch clever und zum Teil witzig gemacht und die Hauptfigur mir (vor zwanzig Jahren) sehr ähnlich ist.

Ich finde der Film sehr gut, aber ganz besonderes hat mich eine Phrase aus dem Film angesprochen.“Diejenigen Menschen, die sehr schwer zu lieben sind, brauchen das mehr als alle andere.“

Ich kann das nur bestätigen. Ich arbeite viel mit verschiedenen Menschen, mit einigen ist es einfach, mit anderen nicht. Ich mag mit den beiden Gruppen arbeiten, aber die zweite Gruppe interessiert mich mehr.

Erstens, weil ich da mehr lernen kann: über die Welt, Menschen und über mich selbst. Es kann manchmal fast unerträglich sein, aber dadurch werde ich besser.
Zweitens, diese Menschen wissen, dass es an ihnen liegt, dass andere Schwierigkeiten mit ihnen haben. Sie leiden selbst und tragen dieses Leid nach außen. Sie sind wie ein Igel. Wenn sie Angst haben oder Schmerz fühlen, dann kommen ihre Stacheln zum Einsatz und dann leidet ihre Umwelt auch mit. Ich helfe ihnen mit sich selbst und ihrer Umwelt Frieden zu schließen und ein neues Leben zu beginnen.
Drittens, indem ich andere Menschen so annehme, wie die sind, lerne ich auch mich selbst immer mehr zu akzeptieren, so wie ich bin, um sich und die Welt irgendwann mal von ganzem Herzen zu lieben.

Euer Roman

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Geben und Nehmen 2

Hallo zusammen,

ich habe ein paar Fragen zu meinem letzten Beitrag gestellt bekommen und möchte die hier beantworten, weil ich die für wichtig halte. Der Link zum letzten Beitrag ist unten. Ich habe für euch auch noch ein Video, in dem das Thema gut dargestellt wird.

Wie kann ich geben, wenn ich selbst wenig oder nichts habe?

Nach meiner Meinung ist es eine Einstellungssache. Hier geht es nicht immer ums Geld. Wir haben Kraft, Zeit, Gedanken, Erfahrung, Liebe, die wir auch anbieten können. Ich sehe im Internet Aktionen, wo die Menschen zusammen für etwas sammeln oder sich verabreden, um etwas Gutes zu bewirken. Ich habe Gruppen gesehen, die jeden Samstagmorgen Müll auf den Grünflächen sammeln und wegschaffen. Es gibt viele Möglichkeiten zu geben.

Es könnte auch sein, dass einige Menschen Schwierigkeiten haben, sich von etwas zu trennen. Als Beispiel nehme ich Geld. Es ist so, dass in unserer Gesellschaft Geld sehr wichtig ist und als Wertmesser für alles dient. Diese Personen kennen sich selbst wenig, ich meine hier eigene Fähigkeiten, Möglichkeiten, Talente, Bedürfnisse, Träume u.s.w. Sie haben ein Gefühl, je mehr Geld sie haben, desto wertvoller sind sie. In diesem Fall etwas abzugeben, ist sehr schwierig. Es ist als, ob jemand aus eigenem Körper ein Stück Fleisch herausschneiden sollte. In diesem Moment gibt dieser Mensch einen Teil seines Wertes ab und das tut weh.

Manchmal wissen Menschen ihren Wert nicht und denken je mehr Geld / Materielles, desto besser. Sie versuchen damit etwas zu kompensieren. Ich denke, in ihnen lebt Angst, dass für sie etwas nicht reicht(z .B. Geld, Essen, Erfahrungen, Gefühle), dass es nicht genug für alle da ist.

Was passiert genau, wenn wir geben?

Nach meiner Meinung, wenn wir etwas selbstlos tun, ohne jegliche Belohnung zu erwarten, wird es unser Bewusstsein erstmal irritieren. Wir machen etwas, was nicht unserem persönlichen Überleben dient, sondern hilft anderen Menschen, Tieren, Pflanzen u.s.w. In diesem Moment erkennen wir an, dass es etwas Wichtigeres oder Größeres gibt, als unsere Person. Dadurch zeigen wir, dass wir bereit sind, uns selbst zumindest zum Teil aufzugeben. Wir bringen ein Opfer und das sind wir.

Was bringt mir das, wenn ich niemandem über meine Tat erzähle?

Erstens, wenn ich das tue, sage ich dem Universum, dass ich schon im Überfluss lebe. Ich bin schon mit allem gefüllt. Es gibt eine Theorie, die besagt: „Wie innen so außen. Wie oben so unten. Wie der Geist, so der Körper.“ Diese Sätze beschreiben das Gesetz der Entsprechung. Das Gesetz der Entsprechung wird auch Gesetz der Analogie oder Spiegelgesetz genannt. In der hermetischen Philosophie von Hermes Trismegistos alles, was wir denken, fühlen oder glauben, auch unterbewusst, erfahren wir auch im Außenwelt. Nach dieser Theorie, wenn ich zeige, dass ich alles habe, wird sich diese Fülle auch in meinem Umfeld einen Ausdruck finden.

Zweitens, wenn jemand ein Gehemnis hat, fühlt er sich anderen überlegen, als, ob man wie ein Superheld eine „Geheimwaffe“ oder fantastische Fähigkeit hat. Eigentlich ist es in diesem Fall auch so. Eine Situation geheim zu halten, wo man als Held auftritt, ist nicht so einfach, aber jede Erinnerung daran zaubert immer wieder ein Lächeln auf den Lippen.

Drittens, ich bin mir sicher, dass das einen positiven Einfluss auf das ganze innere System hat. Es werden Glückshormone ausgeschüttet, Laune verbessert sich, die Immunität wird gestärkt, man fühlt sich als ein guter Mensch, der etwas zum gemeinsamen Wohl beigetragen hat. Nach meiner Erfahrung dauert es so lange, bis ich jemandem darüber berichte, um etwas Lob oder Anerkennung abzukriegen. Dann fühle ich mich, als ob ich jemanden verraten habe.

Was kann ich noch tun?

Ihr könnt den Effekt nochmal steigern. Wenn ich jemanden mag, gebe ich gern. Was könnte ich aber tun, wenn ich jemanden nicht mag oder hasse?
Tut bitte etwas Gutes diesen Menschen und erzählt niemandem davon. Zuerst werdet ihr das komisch finden, aber nach und nach werdet ihr Euphorie und eine große Kraft in euch spüren. Diese Kraft heißt Liebe und kann euch und eure Welt verändern.

Euer Roman

Geben und Nehmen

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Geben und Nehmen

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch einen Kurzfilm vor, der eine Botschaft in sich trägt. Es geht um Geben und Nehmen und meine Erfahrung zu diesem Thema. Der Film hat am Ende folgenden Satz: „Wir segnen, um gesegnet zu sein.“

Ich bin jetzt 40 Jahre alt und habe erst vor kurzem verstanden, worum es hier geht. Früher dachte ich, je mehr ich von materiellen und nicht materiellen Dingen habe, desto glücklicher werde ich. Ich habe mich geirrt. Für mich funktioniert das nicht.

Ich konnte mit Nehmen nur kurzfristig satt werden. Es fühlte sich wie ständiger Hunger an. Mir fehlte etwas, ich spürte Mangel an etwas in mir. Dazu kam einen permanenten Wunsch noch mehr zu bekommen. Das war ein Teufelskreis. Ich fühlte eine innere Leere und damit hängende Unruhe. Ich versuchte die mit etwas Äußerem zu füllen. Sobald ich mich mit etwas sättigte, wusste ich genau, bald brauche ich wieder etwas. Dann ging der Prozess von vorne los.

Ich habe die Meinung, solange ich etwas aus Bedarf und Mangel tue, werde ich nie satt. Da bin ich in einer Falle von unendlichen „ich brauche“, „ich will“ und „mir fehlt noch“.

Früher habe ich Menschen geholfen, um etwas im Gegenzug von ihnen zu bekommen. Hier meine ich auch ein „Danke“, gute Beziehung und andere Vorteile. Ich habe auch Kleingeld an Bettler verteilt, da ich an eine Buße für meine Sünden dachte und dass ich dadurch zu einem besseren Menschen werde. Dadurch fühlte ich mich etwas besser, aber nur für eine kurze Zeit.

Ich habe mir eine neue Gewohnheit angeeignet. Wenn ich etwas aus Selbstlosigkeit, Uneigennützigkeit tue, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten, fühle ich mich viel besser und das Gefühl von Freude und Aufrichtigkeit dauert viel länger. Ich denke, dass ich in diesem Moment der ganzen Welt mitteile, dass ich nichts brauche oder dass ich schon alles habe. In diesem Moment bin ich nicht mehr bedürftig.

Da gibt es noch eine Steigerung, die ich euch sehr empfehle. Ihr tut etwas Gutes für Menschen und erzählt niemandem davon. Das bedeutet, der Mensch, dem ihr geholfen habt, darf/soll niemals erfahren, dass ihr ihm geholfen habt. Das wird euch wirklich auf eine neue Ebene bringen und euer Wohlbefinden wesentlich steigern.

Ich möchte gern eure Meinung dazu lesen. Habt ihr so was und wie ihr damit in eurem Leben umgeht?

Euer Roman

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Konfliktförderndes Verhalten 3

Hallo zusammen,

heute geht es weiter mit der Frage: „Wie mache ich mir und meinen Mitmenschen das Leben schwer?“. Wenn ihr wollt, dass eure Beziehungen nicht gut laufen, dann tut so, als ob ihr Experten im Bereich Telepathie seid und wisst, woran alle anderen denken, was fühlen, wollen, tun werden, brauchen oder nicht brauchen. Das bedeutet: interpretiert hinein. Vermeidet auch über wichtige Dinge mit ihnen zu sprechen, die auch auf sie Auswirkungen haben können. Kommt gleich ins Handeln.

Wie begründen wir so ein Verhalten?
„Ich weiß, was einer denkt, weil ich in dieser Situation genauso denken würde!“ So werden nicht nur Gedanken von meinen Mitmenschen hineininterpretiert, sondern auch Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse.

Aus welchen Überlegungen sprechen wir wichtige Dinge nicht an?
Z. B.:
dieser Mensch ist dann vielleicht beleidigt,
sie würde an meine Stelle das gleiche tun,
ihm wird das sowieso nicht gefallen,
für sie ist es uninteressant und langweilig,
ich werde ausgelacht,
er ist selbst schuld, ich muss ihm das nicht noch erklären,
sie wird mir das ausreden,
sowas sagt man nicht,
ich finde nicht die passenden Worte,
wenn er fragt, dann sage ich es ihm u.s.w.
Eigentlich haben wir nur Angst, dass wir abgewiesen, ausgelacht, missachtet oder abgelehnt werden. Wir wollen nicht, dass uns jemand direkt sagt oder zeigt, dass sie/er uns nicht liebt(anerkennt, respektiert). Das ist sehr schmerzhaft und erinnert uns an die früheren Situationen, in denen wichtige für uns Personen das getan haben.

Ich habe auch als „ein Telepath“ gelebt. Bei mir gab es der Gedanke: „Wenn ich von meinen Wünschen erzähle, werden Menschen mir die verbieten. Lieber nichts sagen, einfach tun und dann sehe ich weiter.“ Es kommt aus meine Kindheit, damals war ich ein lebhaftes Kind, und um mich vor mir selbst zu schützen, wurden mir viele Dinge einfach verboten. Ich tat die trotzdem, versuchte die aber geheim zu halten. Oft klappte es. Manchmal wurde ich dafür bestraft. Deswegen lernte ich, dass nichts zu sagen bringt mir mehr als alles zu erzählen.

Jetzt informiere ich meine Mitmenschen, bevor ich etwas tue und die haben dann nichts dagegen. Sie wissen, was ich vorhabe und wenn es ihnen sogar nicht gefällt, leisten die keinen Widerstand und müssen mich nicht kontrollieren.

Welche Nachteile habe ich, wenn ich etwas nicht anspreche?
Erstens habe ich permanent Angst, dass es doch bekannt wird und ich Konsequenzen meines Schweigens oder Verhaltens tragen werde.
Zweitens, meine Mitmenschen werden merken, dass mit mir etwas nicht stimmt und etwas Eigenes viel Schlimmeres hineininterpretieren.
Drittens, es werden auch Schuldgefühle, Scham, Zweifel, Groll heruntergeschluckt und nicht kommuniziert. Ich werde immer angespannter und gereizter. Irgendwann wird die Unzufriedenheit mit sich selbst und meinem Umfeld so groß und stark, dass es zu einem Ausbruch kommt und der wird meine guten Beziehungen in der Umgebung vernichten.

Wenn ihr gute und langjährige Beziehungen mit euren Mitmenschen haben wollt, versucht zu denen ehrlich und offen zu sein, übernimmt die Verantwortung dafür, was zwischen euch passiert, erzählt von euren Gedanken und Gefühlen und wenn jemand euch doch danach ablehnt, fragt euch, ob dieser Mensch in eurem Leben wirklich sein muss.             Viel Erfolg!

Euer Roman

Konfliktförderndes Verhalten

Konfliktförderndes Verhalten 2

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Perspektivwechsel

Hallo zusammen,

heute stelle ich noch eine interessante und lustige therapeutische Geschichte vor. Es geht um zwei Menschen, die etwas von verschiedenen Seiten betrachten.

Eine Frage der Perspektive.

Sherlock Holmes und Doktor Watson gingen zusammen zum Campen. Sie verbrachten einen wundervollen Tag in der freien Natur und wanderten durch die hügelreiche Landschaft.

Als es dämmerte errichteten sie ihr Zelt. Nachdem sie ein köstliches Mahl zubereitet und aufgegessen hatten, fielen sie beide müde in den Schlaf.

Sehr früh in der Nacht wachte Holmes auf, grunzte etwas und weckte seinen Assistenten mit einem leichten Stoß in die Rippen.

„Watson“ sagte er. „Öffne schnell die Augen und schau hinauf zum Himmel. Was siehst du?“

Watson erwachte schlaftrunken.

„Ich sehe Sterne, Holmes.“ antwortete er. „Unendlich viele Sterne.“

„Und was sagt dir das, Watson?“ fragte Holmes.

Watson dachte für einen Augenblick nach.

„Tja Holmes, das sagt mir, dass dort draußen ungezählte Sterne und Galaxien sind und wahrscheinlich Tausende von Planeten. Ich nehme deshalb an, dass doch eine ganze Menge gegen die Theorie spricht, dass wir allein im Universum sind. Ich schau hinauf in den Himmel und fühle mich demütig angesichts dieser unendlichen Weiten. Und was sagt es dir?“

„Watson, du bist ein Narr!“ rief da Holmes. „Mir sagt es, dass jemand unser Zelt gestohlen hat!“

                               Joseph O’Connor, Buch „Extraordinary Solutions For Everyday Problems“

Wir sind alle verschieden, haben ungleiche Erfahrungen im Leben gemacht  und können ein und dasselbe Thema von unterschiedlichen Seiten betrachten. Das hat ein großes Potenzial, wenn wir vor einer Aufgabe stehen, die wir allein zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewältigen können.

Es ist so, als ob jeder von uns ein Schlüssel in der Hand hält, aber der passt nicht zu unserem „Schloss“, sondern zu einem von jemandem anderen, um bei dieser Person etwas aufzuschließen, zu bewirken, zu lösen.

Wenn wir das immer in unseren Beziehungen berücksichtigen, dann können wir sehr viel davon gewinnen. Stellt euch vor, ihr teilt eure Fragen, Zweifel, Erwartungen oder Sorgen mit einer anderen Person, die euer Thema von einer anderen Seite ansehen kann und vielleicht den benötigten Schlüssel von eurem „Schloss“ hat. Solche Gespräche werden euch helfen, das Anliegen von einer anderen Perspektive zu sehen und eventuell eine Lösung für diese Aufgabe zu finden.

Es muss nicht unbedingt beim ersten Mal passieren, aber ihr versteht dabei auch selbst die Aufgabe oder ein Problem besser. Nutzt eure Mitmenschen, die meisten davon werden euch gerne etwas Zeit und Aufmerksamkeit schenken, wenn ihr um einen Rat bittet. Das wird auch eure Beziehungen guttun, da die Menschen bestimmt Aufmerksamkeit und ihren Expertenauftritt genießen werden. Natürlich gibt es Möglichkeit eine professionelle Hilfe zu holen und dafür einen Coach, Therapeuten oder Trainer zu engagieren, es wird aber schon nicht mehr umsonst sein.

Euer Roman

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Erfolge sammeln

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch eine effektive Methode vor, um eigene Motivation, Selbstbewusstsein und Konfliktfähigkeit zu steigern.

Ihr wisst bestimmt, dass eine von den besten Motivationsarten ist eine Erfolgserfahrung. Wir haben etwas erschaffen, erarbeitet, gewonnen oder erlangt und wir wollen weitermachen, weil etwas gerade geklappt und Spaß gemacht hat.

Wenn wir diese Motivation eine längere Zeit behalten wollen, sollen wir die nähren und für die sorgen. Wie geht das? Wir sammeln unsere Erfolge, wir halten die fest. Ihr könnt die aufschreiben, aufzeichnen, als Foto oder Video fixieren. Das wichtigste, ihr sammelt die. Ihr könntet      z. B., ein großes Gefäß nehmen, auf ein kleines farbiges Papierstück eine Erfolgsgeschichte aufschreiben und in dieses Gefäß hereinschmeißen oder an die Wand diese Kärtchen oder Fotos anbringen, sodass ihr die jeden Tag sieht.

Wir sind alle erfolgreiche und effektive Menschen, wir haben eine lange und großartige Erfolgsgeschichte, aber wir visualisieren die nicht und was unser Gehirn nicht mit einem von 5 Sinnen wahrnimmt, existiert für ihn nicht.

Welche Erfolge kommen denn rein? Das ist schon euch überlassen. Wir haben täglich mehrere, wir halten die aber nicht für welche. Für einen ist ein Erfolg, wenn er pünktlich zur Arbeit kommt, für eine andere ein Projektabschluss, für euch eventuell eine Konfliktansprache. Ihr könnt jede Woche einen alten und einen neuen Konflikt ansprechen. Nach ein paar Monaten werdet ihr merken, dass ihr euch freier und selbstbewusster fühlt.

Auf das Thema Konfliktlösungen bezogen, könnte es so aussehen, dass ihr die Situation und Lösung beschreibt oder ein Foto von euch mit eurem Konfliktpartner macht und ein Datum nicht vergisst.

Ihr könnt mir erwidern: „Das machen wir doch schon in Facebook und Instagram!“ Das Problem ist nur, dass da die Fotos oder Videos alle sehen können, da arbeiten wir mehr für Publikum. Da sehen wir auch das Leben von anderen und vergleichen das mit unserem, oft ist es mit Enttäuschungen verbunden. Ich empfehle euch, eure Erfolgsgeschichte nur für euch festzuhalten.

Ich rate euch an, jeden Tag etwas zu erfassen, irgendwann mal werdet ihr sehen, dass die Wand, das Tagebuch oder Gefäß voll sind. Dann stellt euch bitte eine Frage: „Wenn ich so viele Siege, Durchbrüche, Erfolge in diesem Jahr hatte, warum halte ich mich immer noch nicht für erfolgreich?“ Das wird ihren Verstand etwas durcheinander bringen, weil er mit einer Tatsache konfrontiert wird, die für ihn neu ist, aber er wird wahrscheinlich die nach und nach annehmen und seine Einstellungen ändern. Versucht es!

Euer Roman

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Wissenschaft des Friedens 6

Hallo zusammen,

heute geht es weiter mit dem Thema „Wissenschaft des Friedens“. Ich habe für euch ein schönes kurzes Video gefunden, das zum Thema passt und schreibe noch ein paar Wörter dazu.

Erst mal möchte ich euch fragen: Was geschieht, wenn wir mit jemandem zusammen essen? Richtig, wir verbringen Zeit zusammen, aber nicht nur…

Wenn wir eine Einladung zum Essen von jemandem bekommen haben, bedeutet das, dass wir diesem Mensch nicht egal sind, dass diese Person mit uns Zeit verbringen will. Die will sich ihre Gedanken mit uns austauschen. Es kann sein, dass dieser Mensch uns besser kennenlernen will. Diese Person traut uns, dass wir ihr nichts antun werden. Dazu kommt oft, dass dieses Individuum auch mit uns sein Essen und Trinken teilen will. Das bedeutet, dass er/sie nicht nur seine/ihre Zeit uns schenkt, sondern auch bereit ist, eigenes Geld, Kraft und Kreativität in unsere Beziehung zu investieren.

Wenn ihr mit jemandem eine gute Beziehung aufbauen wollt, lädt diese Person zum Essen ein. Ihr musstet nicht unbedingt die gleich nach Hause einladen, ihr könnt in ein Cafe gehen oder einfach teilt mit dem Mensch ihr zur Arbeit mitgebrachtes Essen. Am besten ist, wenn ihr zusammen etwas kocht.

Ihr werdet schnell sehen, ob die Chemie zwischen euch stimmt und dann könntet ihr entscheiden, ob ihr alles dabei lässt oder eure Bekanntschaft vertieft. Auf jeden Fall wird diese Person wissen, dass ihr nichts Schlechtes im Sinn habt und nette Menschen seid.

Es kommt vor, dass Menschen aus einem anderen Grund eingeladen werden, weil vom Besucher im Gegenzug etwas erwartet wird. Meistens werdet ihr das merken und es ist etwas unangenehm. Da habe ich ein Tipp, sprecht das an und bleibt da, geht nicht weg, solange ihr das nicht bespricht. Fragt nach dem wahren Einladungsgrund. Entweder kriegt ihr eine ehrliche Antwort und etwas Reue und daraus entwickelt sich doch eine Beziehung oder werdet ihr eventuell die Bekanntschaft nicht mehr weiter pflegen wollen.

Solcher Wunsch nach Klarheit wird euch helfen gute Freunde von Bekannten zu unterscheiden und bestehende Beziehungen zu festigen. Ihre Mitmenschen werden sehen, dass ihr kantig, aber ehrlich seid und eure Grenzen wahrt. Viel Erfolg!

Euer Roman

Wissenschaft des Friedens

Wissenschaft des Friedens 2

Wissenschaft des Friedens 3

Wissenschaft des Friedens 4

Wissenschaft des Friedens 5

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Konfliktaustragung

Hallo zusammen,

es ist schon wichtig eigenen Ärger loszulassen und unangenehmen Gefühlen und Emotionen einen Freiraum zu geben. In diesem Video wird es auf sehr lustige Weise durch Hilfe eines Therapeuten getan und der Klient sieht danach sehr zufrieden aus.

Andererseits würde ich doch empfehlen Konflikt mit dem Mensch auszutragen, mit dem der Konflikt entstanden ist. Habt ihr vielleicht bei euch mal beobachtet; ihr habt über eine Auseinandersetzung jemandem anderen erzählt, euch ist emotional etwas besser geworden, aber später bei den Gedanken an diese Konfliktperson und die Situation fühlt ihr euch wieder aufgewühlt und verärgert. Mit der Zeit wird es weniger davon, aber die Wunde bleibt und bei jeder Erinnerung daran wird sie schmerzen.

Ich empfehle im Konfliktfall doch mit dem Konfliktpartner zu reden. Vielleicht nicht gleich, wenn das in diesem Augenblick nicht möglich ist oder ihr nicht bereit seid. Ihr könnt euch vorbereiten, einen günstigen Moment auswählen und dann den Mensch ansprechen.

Ihr könntet dabei Angst haben, zweifeln und aufgeregt sein, aber sagt diese Person, was ihr zu sagen habt und geht nicht weg, bleibt da stehen (lieber sitzen). Ihr solltet diese Situation über euch ergehen lassen, weil dann ihr sieht und versteht, dass euch in solchen Konfliktklärungen nichts passiert. Ihr werdet dabei nicht sterben.

Ihr werdet sehen, dass ihr Konflikte gut lösen könnt. Euer Selbstbewusstsein wird gestärkt, euer Umfeld wird eure Grenzen erkennen und akzeptieren, eure Beziehungen verbessern sich, ihr werdet gelassener und zufriedener im Leben.

Wie man das genau macht, schreibe ich in meinen Beiträgen, einige sind schon rausgekommen, andere kommen noch. Hier habe ich ein paar als Links aufgeführt.

Konfliktansprache 2

Konfliktansprache

Konfliktvorbereitung

Euer Roman

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Vorsprung im Leben

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein interessantes Video vorstellen. Im Film geht es erstmal darum, dass nicht alles, was wir im Leben haben, wir uns selbst zu verdanken haben. Es gibt viele Menschen auf diesem Planeten, die etwas weniger Glück auf ihrem Lebensweg hatten und haben.

Es geht auch um eine Erweiterung unseres Verständnisses, warum diese Menschen weniger erreicht haben als wir. Dafür gibt es immer eine oder mehrere Gründe.

Dazu kommt, dass auch manchmal gut möglich ist, dass wir zu schnell unsere Schlüsse ziehen und Urteile fällen, obwohl wir diese Menschen noch nicht richtig kennengelernt haben.

Davon können unsere Beziehungen leiden, weil diese Menschen unsere Ablehnung, Geringschätzung oder Missachtung spüren, auch dann, wenn wir die nicht aussprechen. Dann zahlen die uns mit der gleichen Münze und alle sind enttäuscht und unzufrieden.

Was können wir tun? Wir können versuchen diese Menschen etwas näher kennenzulernen und dabei aufgeschlossen und vorurteilsfrei bleiben.

Euer Roman

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Sender-Empfänger-Modell

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein Modell vorstellen, das zu erklären versucht, wie wir alle miteinander kommunizieren. Es ist ein Klassiker in der Kommunikationspsychologie und heißt Sender-Empfänger-Modell.

In diesem Video oben wird alles sehr gut erklärt, aber ich möchte gern noch ein paar Wörter dazu sagen. Wir kommunizieren die ganze Zeit. Wir können gar nicht, nicht  kommunizieren. Auch, wenn wir schweigen kommunizieren wir nonverbal. Wenn wir sogar nicht da sind, unsere Fotos, Videos oder das, was wir mal gesagt haben oder wie wir mal ausgesehen haben, bleibt in Erinnerungen anderer Menschen. Oder es kann sein, dass einer über uns nur etwas erzählt oder geschrieben hat, aber einen Eindruck auf unsere Umwelt haben wir schon hinterlassen.

Noch etwas Wichtiges! Egal, wie viel wir uns Mühe geben das Richtige zu sagen oder angemessen auszusehen oder passende Gestik zu wählen, die Bedeutung unserer Nachricht wird immer nur der Empfänger bestimmen! Das bedeutet, was er von unserer Botschaft verstehen und erkennen wird, hängt von seinen früheren Erfahrungen, Vorwissen über uns und Situation, emotionalem, physischem, geistigem Zustand und Wahrnehmungsmöglichkeiten seines Sinnesorgane zu diesem Zeitpunkt.

Zum Beispiel, ich gehe zu einem Vorstellungsgespräch. Der Personaler ist auch ein Mensch. Ich bin der letzte von 10 Mitbewerber an diesem Tag. Er ist schon müde und erkältet, vor mir hat er einen unangenehmen Bewerber gehabt und eigentlich wurde schon eine passende Person gefunden. Dazu kommt, dass seine letzte Freundin ihn wegen eines Russen verlassen hat. Was meint ihr, wie wird es für mich verlaufen?

Es passieren sehr viele unangenehme Momente, wenn wir nur schreiben. Wir können etwas ganz anderes meinen und auf keinen Fall das, was nachher verstanden wird, aber es geschieht immer wieder. Es ist etwas einfacher mit Emojis geworden, aber trotzdem jeder versteht in der gleichen Nachricht etwas anderes.

Natürlich sollen wir versuchen unser Bestes zu geben, aber wenn es nicht klappt, dann ist es nicht unbedingt unsere Schuld. Wir verstehen auch nicht immer alles richtig, was an uns kommuniziert wird, aber wir können Fragen stellen, wenn etwas nicht ganz klar ist.

Euer Roman

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Filmtipp, Blind Side

Hallo zusammen,

heute würde ich euch noch einen guten Film vorstellen. Es heißt auf Englisch „Blind Side“ und basiert auf einer wahren Geschichte. Der Film ist sehr gut gemacht und ich finde, die Schauspieler waren großartig. Nach meiner Meinung, der beste Film von Sandra Bullock.

Dazu kann ich noch sagen, dass jeder Mensch, der jemandem in seiner Familie aufnimmt, ein großes und großartiges Herz besitzt. Der Film erinnert mich an meiner Menschlichkeit und hilft mir die zu bewahren. Viel Spaß!

Euer Roman

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Konfliktansprache 2

Hallo zusammen,

ich habe vor einigen Wochen mit einer neuen Reihe Artikel gestartet, die sich mit der Ansprachen eines Konflikts beschäftigt. In dem ersten Artikel gab es Fragen, um einen Konflikt zu vorbereiten. Jetzt geht es mehr zur Sache. Ich werde euch einige Arten von Ansprachen vorstellen und die erklären. Es ist für die meisten Menschen nicht so einfach einen Konflikt, Missverständnis oder eine Unklarheit anzusprechen, weil sie nicht genau wissen, wie das gemacht wird und haben Befürchtung, dass es noch schlimmer wird. Ich kann euch versichern, das wird schlimmer, wenn das nicht angesprochen wird. Und wenn nicht mit diesem Konfliktpartner, dann mit einem anderen.

Man löst keine Probleme, indem man sie aufs Eis legt.

Winston Churchill

Ich beginne mit einem Modell einer Ansprache, das gut in die berufliche Welt reinpasst. Es ist eher ein Sammelsurium von verschiedenen Menschen, die mit diesem Thema beschäftigt waren. Nur, um ein paar Namen zu nennen, es waren Karl Berkel, Marschall Rosenberg und Gerhard Schwarz.

Formulierung einer Konfliktansprache:

1. Was ist mir konkret aufgefallen?
Hier beschreibe ich sachlich und genau das, was passiert ist, was ich beobachtet habe oder  was mir zugetragen wurde, wenn ich von einer dritten Person alles erfahren habe. Hie kommen nur konkrete Fakten und Beispiele zum Einsatz. Keine Wertungen, Meinungen, Beschuldigungen.

2. Warum wundert mich das?
Hier versuche ich ein paar „scharfe Kanten“ wegzunehmen und anzudeuten, dass dieses auffallendes Verhalten nicht immer da war und mich diese Veränderung irritiert hat. So zeige ich, dass ich kein Feind bin und wir in Vergangenheit gut zusammengearbeitet haben.

3. Was bedeutet diese Situation oder dieses Verhalten für mich und für die anderen (z. B. Kollegen)?
Hier packe ich alle unangenehme, entstandene aus diesem Verhalten / dieser Situation oder nur mögliche Folgen, Einflüsse und Wirkungen in allen Bereichen aus.

4. Was wünsche ich mir?
Hier schreibe ich, wie die Situation am Ende aussehen soll und nach meiner Meinung zufriedenstellend ist.

5. Wie sieht mein Konfliktpartner die Situation? (Was meinst du dazu?)
Hier frage ich mein Gegenüber, was er dazu sagen will/kann. Da beginne ich schon Hintergründe, Motivation und Denkarten meines Konfliktpartners zu erfahren. Ab jetzt können wir auch gemeinsam einen Blick in Zukunft wagen und eine Lösung für den Konflikt finden.

Beispiel.

1. Mir ist aufgefallen, dass du in der letzten Woche dreimal jeweils eine halbe Stunde zu spät zur Arbeit gekommen bist.
2. Bis dahin kannte ich dich sehr pünktlich. Es wundert mich und ich kann mir deshalb diese Situation nicht erklären.
3. Durch deine Verspätungen musste ich und das Team unser Meeting jedes mal unterbrechen und einmal sogar ein Kundentreffen verschieben, was mich besonders geärgert hat.
4. Ich wünsche mir, dass du unsere Ordnungsregeln und Verabredungen in Zukunft einhältst und pünktlich kommst.
5. Wie siehst du die Situation?

Diese Konfliktansprache ist nicht sehr schwer und mit etwas Übung kann euch helfen mit euren Kollegen schnell zur Konfliktlösungen führen.

Konfliktansprache

Euer Roman

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Internationaler Frauentag am 8. März

Hallo zusammen,

heute ist 8 März und der internationale Weltfrauentag. Ich möchte gern meinen männlichen Lesern etwas von meiner Erfahrung anbieten. Ich bin glücklich verheiratet und die meisten meine Freunde, Bekannten, Verwandten und Kollegen sind Frauen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich die in meinem Leben habe. Jede von denen ist anders und interessant. Es ist wie ein Abenteuer mit ihnen etwas zusammen zu unternehmen oder einfach zu kommunizieren. Wenn man aufgeschlossen und fast frei (ganz frei, gibt es nicht, denke ich) von verschiedenen Klischees und Vorurteilen ist, dann wird man das tägliche Zusammensein auch genießen können. Es gibt aber ein paar Sachen, die ich in meinem Leben gelernt habe und die dafür sehr wichtig sind. Um gute Beziehungen mit Frauen zu haben, sollen wir(Männer):

  1. Aufmerksam zuhören.
  2. Uns in unsere Liebe zu Partnerinnen bekennen und nicht nur verbal, sondern auch mit Taten.
  3. Kein Gespräch, kein Kontakt und keine Beziehung wortlos beenden.
  4. Öfter (nicht nur am 8. März und an ihren Geburtstagen) Unterstützung anbieten, aber auch Möglichkeit geben selbstständig Aufgabe oder Problem zu lösen.
  5. Ihnen eine Chance geben auch mal schwach zu sein (zu erscheinen).
  6. Täglich erzählen wie attraktiv und besonderes sie sind. (Natürlich für Frau und Kollegin gibt es verschiedene Komplimente).
  7. Verzeihen, wertschätzen und nicht versuchen zu ändern.

Es gibt bestimmt viel mehr von solchen Empfehlungen, das sind meine. Schöne Blumen wären heute noch ganz passend. Viel Erfolg!

Euer Roman

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Die üble Nachrede

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch noch eine Geschichte zum Nachdenken. Es geht um das Lästern oder (über jemanden) herziehen, hinter jemandes Rücken reden, klatschen, munkeln, (jemandem etwas) nachsagen, schlecht reden, tratschen.

Die üble Nachrede

Ein Nachbar hatte über Künzelmann schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu Künzelmann gekommen. Künzelmann stellte den Nachbarn zur Rede.

„Ich werde es bestimmt nicht wieder tun“, versprach der Nachbar. „Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe“.

Künzelmann sah den anderen ernst an. „Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen“, erwiderte er.  Jedoch verlangt jede böse Tat ihre Sühne.“

„Ich bin gerne zu allem bereit“, sagte der Nachbar zerknirscht.

Künzelmann erhob sich, ging ins sein Schlafzimmer und kam mit einem großen Kopfkissen zurück.

„Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht“, sagte er.

„Dann schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder zurück, indem Sie unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links werfen. Dies ist der Sühne erster Teil.“

Der Nachbar tat, wie ihm geheißen. Als er wieder vor Künzelmann stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, fragte er: „Und der zweite Teil meiner Buße?“

„Gehen jetzt wieder den Weg zu Ihrem Haus zurück und sammeln Sie alle Federn wieder ein.“

Der Nachbar stammelte verwirrt: „Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie alle wieder einfangen?“

Künzelmann nickte ernst: „Das wollte ich hören! Genau so ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen?“

                                            Autor ist leider unbekannt, genommen aus einem Fastenkalender

Ich wünsche mir und euch, dass wir vorsichtig sind bei dem, was wir über andere Menschen erzählen. Früher mal ist es mir selbst so gegangen, dass ich über irgendjemand etwas Schlechtes gehört habe und, ohne viel nachzudenken, das Gehörte weitererzählt habe. Jetzt schäme ich mich dafür, weil das Meiste wirklich frei erfunden war und einfach weiterverteilt wurde. Die Menschen, die in diesen Geschichten vorkamen, litten wegen dieser Gerüchte, obwohl die gar nichts Verwerfliches taten.

Andererseits wird es früher oder später auf uns zurückfallen und dann leiden wir wegen angespannten Beziehungen zu diesen Menschen und kriegen eine „ehrenvolle“ Bezeichnung „Lästertante“ in unserem Umfeld. Die meisten Menschen haben kein Vertrauen zu solchen Leuten, weil die gut verstehen, wenn die mal nicht da sind, wird auch über sie hergezogen.

Euer Roman

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