Motivation und Motive

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Modell /ein Konzept der Motivation vor. Das lässt uns herausfiltern, was uns im Leben wirklich antreibt, was für uns wichtig ist. Dazu kommen ein Video, eine Übung und eine Möglichkeit eigene Motive etwas besser zu verstehen.

Das Modell kommt von einem amerikanischen Psychologen Steven Reiss. Er hat in den 90er Jahren 16 Motivationsprofile entwickelt, die uns helfen können, einzuschätzen, welche Motive uns antreiben. Er fand in mehreren Studien heraus, dass das Verhalten und Handeln jedes Menschen dauerhaft von 16 fundamentalen Werten und Bedürfnissen bedingt werden. Seine Lebensmotive bestimmen unser Verhalten von innen her – sie motivieren uns „intrinsisch“. Unten, im Video gibt es eine Erklärung, was das bedeutet.

Die 16 Motive mit Beschreibung:

1. Anerkennung:

Bedürfnis nach Einbeziehung und auch Bedürfnis danach, Kritik und Ablehnung zu vermeiden.

2. Beziehungen:

Bedürfnis nach Freundschaft, nach sozialen Beziehungen, nach Gesellschaft.

3. Macht:

Bedürfnis danach, andere dem eigenen Willen zu unterwerfen oder zumindest zu beeinflussen.

4. Ehre:

Bedürfnis danach, sich moralisch zu verhalten, eigenen Prinzipien treu zu bleiben, auch ein Ansehen, aufgrund offenbaren oder vorausgesetzten, sittlichen Wertes, zu genießen.

5. Eros /Sinnlichkeit:

Bedürfnis nach Sexualität, auch nach Schönheit, Ästhetik, Kunst.

6. Essen:

Bedürfnis nach Nahrung, den Hunger zu stillen und Essen zu genießen.

7. Familie:

Bedürfnis danach, seine eigenen Kinder großzuziehen, fürsorglich für eigene Familie zu sein.

8. Idealismus:

Bedürfnis nach sozialer Gerechtigkeit, nach Verantwortung im Bezug auf Fairness in der Welt oder auch Bedürfnis ein Altruist zu sein.

9. Körperliche Aktivität:

Bedürfnis danach, seine eigenen Muskeln zu bewegen, nach körperlicher Aktivität (Arbeit oder Sport), nach Bewegung.

10. Neugier:

Bedürfnis nach neuem Wissen, nach neuen Erfahrungen.

11. Ordnung:

Bedürfnis nach Struktur, Klarheit und Organisation.

12. Rache / Konkurrenz:

Bedürfnis danach, sich mit jemandem zu vergleichen oder mit jemandem abzurechnen.

13. Ruhe:

Bedürfnis nach innerem Frieden, nach geistiger und emotionaler Stabilität und Gelassenheit.

14. Sparen:

Bedürfnis danach, materielle Dinge / Güter zu sammeln und sich Vorräte anzuhäufen.

15. Status:

Bedürfnis nach sozialer Anerkennung / Prestige, nach öffentlichem Ansehen.

16. Unabhängigkeit:

Bedürfnis nach Eigenverantwortlichkeit / Autonomie.

Jetzt möchte ich gern euch eine kleine Übung geben. Welche von diesen 16 Motiven könnte der Junge im folgenden Video haben? Ist es vielleicht nur eins oder ein ganzes Bündel, was ihn antreibt? Was meint ihr?

Jetzt geht es um euch. Hier findet ihr einen Selbsttest zur Ausprägung von unseren Motiven. Der ist etwas vereinfacht und verkürzt, aber für das erste Kennenlernen vollkommen ausreichend. Ich habe auch eine Seite gefunden, wo alle diese Ausprägungen von Motiven und Testergebnisse gut erklärt werden.

Wenn wir unsere, innere Motive kennen, dann können wir bis zu einem gewissen Grad unser Verhalten verstehen und voraussagen. Es könnte klarer werden, aus welchem Grund etwas nicht vorangeht. Eventuell arbeiten zwei Motive gegeneinander. Zum Beispiel, ich will einen hohen Status und gleichzeitig emotionale Ruhe haben. Oder ich will mit allen Mitteln an die Macht und muss das mit meinem Idealismus klären. Wir können eventuell auch sehen, welche von unseren Motiven und Bedürfnissen vernachlässigt sind und vielleicht versuchen dann die in Zukunft besser abzudecken oder zu befriedigen.

Euer Roman

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Vorteile von Fehlern

Hallo zusammen,

heute würde ich gern über das Thema Fehler und deren Vorteile sprechen. Ich habe ein Video, meine Erfahrungen und Gedanken zum Thema und eine Filmempfehlung für euch vorbereitet.

Ich habe in meinem Leben viele Fehler gemacht. Noch vor ein paar Jahren war ich ein unsicherer Pessimist, weil ich wusste, dass jeder Anfang, jedes neue Thema bei mir erst mit Schwierigkeiten nach vorne geht. Bei jeder Entscheidung habe ich sehr lange überlegt, wie mache ich das oder jenes. Es war sehr oft ein Kampf mit sich selbst.
Ich glaube, dass bei mir jeder neu gemachte Fehler mit einer Erinnerung an einer Niederlage aus meiner Vergangenheit verbunden wird. Ich verbockte Mal etwas und wurde auf irgendeine Weise bestraft. Bei der Bestrafung handelte es sich fast immer um eine Ablehnung mich als Person. Der Verlust der Liebe oder einer normalen Beziehung / Behandlung war für mich in meiner Kindheit sehr unangenehm.
Später hatte ich bei jedem Fehler Angst, dass ich wieder bestraft werde und es wird wieder schmerzhaft. Ich bin trotzdem mit etwas begonnen und neue Sachen ausprobiert. Es war meistens sehr schwer für mich, bevor ich mit etwas begann, später ging es wieder.

Vor ca. 3 Jahren habe ich darüber mit einer Freundin gesprochen und sie hat mir einen Tipp gegeben. Ich soll mich bereit erklären mein ganzes Leben lang in dieser Hölle zu verbringen. Das bedeutet, dass ich von allen meinen Fehlern, Krisen, Konflikten nicht weglaufen soll oder mit allen Kräften versuchen die zu vermeiden, sondern akzeptieren, dass die für immer bei mir bleiben. Anders gesagt, ich soll aufgeben einen Widerstand zu leisten und mein Leben so annehmen, wie es ist. „Ja, ich bin der größte Fehlermacher und Krisenanzieher der Welt, das ist mein Kreuz und ich trage es bis zum Ende des Lebens.“  Als ich das angenommen habe, ist mein Leben viel leichter geworden. Wenn ich die Sachen jeden Tag habe, dann ist es nun Mal mein Alltag. Wieso soll ich mich dann aufregen?

Ich finde, unter Fehlern verbergen sich auch viele Vorteile.
– Die lehren uns Demut. Das bedeutet für mich, dass ich am Boden bleiben soll, egal ob etwas geklappt hat oder nicht. Meine Haltung dazu wäre dann zum Beispiel: „Manchmal geht es bergauf, manchmal seitwärts, alles vergeht und es gibt noch viel zu lernen.“
– Dadurch kann unser Charakter stärker werden und wir gleichzeitig anpassungsfähiger.
– Apropos Lernen, ich lerne dabei vielmehr über mich selbst und über die Umwelt, als wenn ich gewinne oder keinen Fehler mache. Es hängt aber viel damit ab, wie tief wir graben wollen, um etwas zu verstehen.
– Beim nächsten Mal werde ich das wahrscheinlich besser hinkriegen.
– Ich habe schon irgendwo Mal gehört: „Es gibt keine Fehler, sondern nur Erfahrung.“ Ich stimme dem zu und es gibt davon meistens reichlich. Wir können alles einsammeln, um später darüber nachzudenken und zu verarbeiten.
– Wenn ich ständig aus meinen Fehlern lerne, dann werde ich immer besser und entwickle mich weiter.
– Durch Fehler findet man ab und zu auch Freunde (neue und alte), die nehmen uns dann, so wie wir sind und auch in schlechten Zeiten.
– Unsere Beziehungen können davon profitieren, wenn wir über unsere Fehler reden. Ich würde sagen: „Je mehr wir Fehler gemacht haben, desto besser kennen wir unsere Partner und Mitmenschen.“
– Wir werden menschlicher in den Augen der anderen.
– Wir müssen uns nicht ständig beweisen und unsere Vollkommenheit und Perfektion nicht aufrechterhalten. Das ist sehr anstrengend.
– Wir lernen zu verzeihen, weil wir selbst auch manchmal nach Vergebung suchen.
– Jeder Fehler bringt uns wieder zu uns selbst, zwingt uns nachzudenken, ob alles in unserem Leben richtig läuft oder, ob wir eventuell etwas ändern sollen.
– Mein Kollege sagte einmal, „Nur, wenn man nichts tut, begeht man keine Fehler.“  Wenn man das versteht, lebt und arbeitet man entspannter.

Seit 3 Jahren hat sich mein Verhältnis zu meinen Fehlern stark geändert. Ich weiß jetzt, was die aus mir gemacht haben. Ich bin aus dem unsicheren Pessimisten zu einem sicheren Anarchisten geworden. Das ist jetzt mein Leben – Fehler korrigieren, etwas optimieren, Krisen bewältigen und Konflikte lösen. Fehler sind ein Teil des Lebens und die helfen uns weiter zu kommen, natürlich, wenn wir das erkennen und annehmen.

Ich will euch einen guten Film vorstellen, in dem um einen Fehler geht und wie ein Mensch damit konfrontiert wird. Ich fand den sehr interessant und lehrreich.

Der Dieb der Worte

Euer Roman

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Abschied nehmen und würdigen

Hallo zusammen,
heute geht es um Silvester und Abschied vom Jahr 2018. Ich stelle euch eine gute Übung vor, um das Jahr Revue passieren zu lassen, es zu würdigen, auch ein wenig darüber nachzudenken, vielleicht aus vergangenen Ereignissen ein paar Einsichten zu gewinnen und Schlüsse zu ziehen. Dazu kommen ein schönes Video und meine Kommentare.

Wir beginnen mit der Übung. Warum sollen wir das Jahr zusammenfassen? Es geht darum, dass wir uns selbst dadurch und die Welt da draußen besser verstehen. Stellt euch vor, wir sammeln Geschenke, die uns das Jahr gegeben hat und die wir uns selbst geschenkt haben. Es geht auch um Erinnerungen und die können mit der Zeit aus unserem Gedächtnis verschwinden. Wenn wir das Jahr zusammenfassen, können wir jedoch alle wertvollen Dinge, die passiert sind, einsammeln und in unseren Alltag, in unser Bewusstsein integrieren und eventuell auch etwas im Leben verändern.

Die Übung nimmt etwas Zeit in Anspruch, aber hat mir schon mehrmals geholfen, das Geschehene zu verstehen, gehen zu lassen und eine neue Entwicklungsrichtung zu klären.

1) Verschafft euch nicht nur Zeit, sondern auch Raum und Ruhe für diese Übung.
Besorgt euch Papier (die Zettel können z.B. A6 entsprechen, 10,5 x 14,8 cm groß sein) und Kugelschreiber, am besten 3 verschiedene Farben.

2) Schreibt auf jedem Zettel ein Ereignis aus dem Jahr 2018 und platziert diese Zettel auf dem Boden oder auf einem großen Tisch. Es kann ein Wort oder ein Satz sein. Alle wichtige, große und kleine, angenehme und auch nicht. Bestimmt jeden Monat ist etwas passiert, was uns und unser Leben etwas verändert hat. Wir haben neue Taten vollendet, etwas aus der Welt erhalten, Erfahrungen gemacht, neue Eindrücke erhalten, neues Wissen gesammelt. Schreibt alle, die euch in den Sinn kommen, weil, wenn ihr euch an die erinnert, dann sind die auch für euch wichtig. Man kann die nach den Monaten ordnen. Dann habt ihr insgesamt 12 Stationen. Ihr könnt die Monate in einer geraden Linie auslegen oder als eine Figur präsentieren – „Schlange“, „Spirale“ usw.

3) Jetzt beginnen wir mit der Arbeit, wir fangen bei dem Dezember an und nehmen aus dieser Zeit ein Ereignis. Wir sehen uns es genau an. Erinnert euch daran, was damals alles los war? Wie war es für euch? Was ist genau passiert? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, welche Eindrücke gab es? Wer war dabei? Welches Wissen habt ihr gewonnen? Gab es Einsichten? Welche Maßnahmen habt ihr ergriffen und welche Ergebnisse habt ihr erzielt? Welche Projekte habt ihr begonnen oder abgeschlossen? Was ist neu in eurem Leben und mit wem gingen eure Wege auseinander? Neben jedem Ereignis schreibt bitte mit einer anderen Tinte, was es für euch darstellt, wofür steht es und welche Bedeutung, nach eurer Meinung, es hatte. Nach allen Geschehnissen im Dezember kommen wir zum November usw.
Sehr wichtig ist, dass ihr für jeden Zettel herausfindet – was für euch das bedeutete.
Dieses Nachdenken bei jedem Ereignis ist ein wichtiger Schritt. Es fiel mir auf, dass eine ganze Liste von Ereignissen, die ich als negativ empfand und die mir im Laufe des Jahres nicht sehr angenehme Momente bescherten, danach plötzlich als etwas sehr Wichtiges und Lehrreiches wahrgenommen wurde.

4) Jetzt sehen wir uns das Bild als Ganzes an. Gibt es da etwas, was zusammengehört, gibt es vielleicht ein System, eine Linie, die irgendwelche Schlüsse ziehen lässt, neue Gedanken bringt. Legen Sie diese Blätter irgendwie logisch (für euch selbst) und sehen Sie sich das Ganze an. Was für ein Bild entsteht da?
Diese Antwort kann euch zu einem neuen Punkt führen – hier öffnet sich eine neue Ansicht des gesamten Bildes. Und dies könnte der Anstoß für eine neue Vision für das kommende Jahr sein.

Eine neue Ansicht entsteht spontan im Prozess der Übung. Da es sich tatsächlich um eine Improvisationsübung handelt, können die Antworten sehr unterschiedlich sein. Zum Beispiel können einige Zettel euch in eine Richtung führen, andere – in andere. Oder alle Richtungen werden miteinander kombiniert. Einige Blätter mögen als unwichtig erscheinen, bei manchen wird man verstehen, dass die Zeit noch nicht gekommen ist, aber bei einigen anderen wird bereits alles erledigt sein. Es ist sinnvoll, die Antworten und Erkenntnisse mit einer weiteren Tinte festzuhalten.

5) Selbstreflexion. Wie geht es euch jetzt? Wie ist euer Zustand? Ist etwas Wichtiges für euch wieder in Erinnerung gekommen? Was habt ihr dabei gefühlt? Was hat euch überrascht?

Diese Übung hilft uns, auf einer bewussten und unbewussten Ebene zu arbeiten: uns daran zu erinnern und zu fühlen, was in jedem Monat des Jahres passiert ist – zu sehen, dass das Jahr nicht umsonst vergangen ist, dass es viele verschiedene Ereignisse hatte. Wir haben viel unternommen, viele neue Empfindungen erlebt und wir sind in der Lage, die Erfahrungen jedes Jahres als Ganzes zu integrieren, etwas Wertvolles ins neue Jahr zu nehmen, das sich in dem Vergangenen ereignet hat.

Wenn euch die Übung nicht gefällt, zu schwer oder zu kompliziert scheint, habe ich noch ein parat. Es braucht aber ein Videoschnittprogramm, z.B. wie „Moviemaker“. Ihr nimmt eure Fotos oder kurze Videos aus diesem Jahr und macht einen neuen Film daraus. Ihr könnt noch Musik darauf legen und habt dann eine schöne Erinnerung an dieses Jahr, die ihr im Schnelldurchlauf ansehen könnt.

Jetzt präsentiere ich euch ein schönes Video. Es geht um ein Wunder, alte Freunde und Freude am Zusammensein. Ich wünsche euch das alles im neuen Jahr zu vereinen.

Ich wünsche auch einen guten Rutsch und, dass ihr alle eure alten Freunde im neuen Jahr behält und viele neue findet. Einen guten und erfüllten Start in 2019!
Seid gesund und glücklich!

Euer Roman

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Frohe Weihnachten!

Hallo zusammen,

heute geht es bei mir ausschließlich um Weihnachtsfest. Ich habe für euch einen schönen Kurzfilm, eine lustige Weihnachtsgeschichte und ein tolles Musikvideo vorbereitet.

Wir beginnen mit einem Film, in dem um die wichtigste Sache im Leben geht. Und auch darum, was wir bereit sind für die anderen zu tun, wenn die uns wichtig sind.


The Journey

Weiter geht um das Wichtigste am Weihnachtsfest und einige tierische Mitbewohner dieses Planeten helfen uns das besser zu verstehen.

Eine tierische Weihnachtsgeschichte

Die Tiere stritten sich wieder einmal darum, was denn die Hauptsache an Weihnachten sei. „Das ist doch klar“, sagte der Fuchs, „der Gänsebraten. Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?“
Der Eisbär widersprach: „Schnee muss sein, viel Schnee! Weiße Weihnachten, das ist es!“ Das Reh aber sagte: „Der Tannenbaum ist es! Ohne Tannenbaum gibt es kein ordentliches Weihnachten!“
„Aber nicht mit so vielen Kerzen“, heulte die Eule. „Schummrig und gemütlich muss es sein. Die Weihnachtsstimmung ist die Hauptsache.“
„Und ein neues Kleid! Wenn ich kein neues Kleid bekomme, ist Weihnachten nichts!“, rief der Pfau.
Und die Elster krächzte dazu: „Jawohl, und Schmuck: Ringe, Armbänder, Ketten, am besten mit Diamanten. Dann ist Weihnachten!“
„Und der Stollen? Und die Kekse?“, fragte brummend der Bär, „die sind doch die Hauptsache, und die anderen schönen Honigsachen. Ohne die verzichte ich lieber ganz auf Weihnachten.“
„Und wo bleibt die Familie?“, quakte die Ente. „Erst wenn ich alle Lieben um mich versammelt habe, ist für mich Weihnachten!“
„Nein“, unterbrach der Dachs. „Macht es wie ich: schlafen, schlafen, schlafen! Das ist das einzig Wahre an Weihnachten, einmal richtig ausschlafen!“
“Und saufen”, ergänzte der Ochse, “mal richtig einen saufen und dann pennen…”
Und dann brüllte der Ochse plötzlich: „Aua!“
Der Esel hatte ihm einen kräftigen Huftritt verpasst und sagte nun: „Du, Ochse, denkst du denn auch nicht an das Kind wie die Anderen alle?“
Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: „Das Kind, natürlich das Kind, das ist doch die Hauptsache!“ Und nach einer Weile fragte er den Esel: „Du Esel, sag einmal, wissen das die Menschen eigentlich auch?“

                                                                                                       Autor ist leider unbekannt

Jetzt kommen wir zum krönenden Abschluss unserer Reise. Es geht um, nach meiner Meinung, einer der großartigsten Band 20. Jahrhundert und ihren phänomenalen Sänger. Ich spreche hier über Queen und Freddy Mercury.

Ich wünsche euch, dass ihr in Frieden lebt und Glück und Segen habt.
Ein frohes, gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest!

Euer Roman

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Wie verhalte ich mich in einem Konflikt

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein Modell vorstellen, das uns verstehen lassen kann, wie wir uns in Konfliktsituationen verhalten. Dazu kommen ein schönes Video, ein Selbsttest und meine Gedanken zum Thema.

Das Thomas-Kilmann Konfliktmodell dient dazu, das Verhalten einer Person in Konfliktsituationen zu klären. Das hilft auch sowohl typische Rollen zu identifizieren, als auch jedem, sein eigenes Verhalten in Konflikten einzuschätzen und ggf. anzupassen.

In solchen Situationen können wir unser Verhalten anhand zweier Dimensionen beschreiben:

– Orientierung an eigenen Interessen, Sorge um sich selbst, Selbstbehauptung, wir versuchen unseren eigenen Belangen Geltung zu verschaffen
– Orientierung an Interessen der anderen, Sorge um andere, Rücksichtnahme, wir versuchen die Belange der anderen Person zu berücksichtigen.

Diese zwei grundsätzlichen Verhaltensweisen werden genutzt, um fünf Konfliktstile zu beschreiben.

1. Konkurrierend
2. Entgegenkommend
3. Meidend
4. Kooperierend
5. Kompromissbereit

Grafisch dargestellt ergibt sich eine Matrix mit fünf Konfliktstilen:

Hier habe ein Selbst-Check-Fragebogen.

Jetzt sehen wir uns alle Verhaltensstile genau an.

Der Konkurrierende

Selbstbehauptung: hoch; Kooperationsbereitschaft: niedrig

Der Mensch ist selbstbehauptend, dominant und unkooperativ – der stellt seine eigenen Interessen in den Vordergrund, oft auch verfolgt er seine eigenen Belange auf Kosten einer anderen Person.
Hierbei handelt es sich oft um ein Alfa-Tier und eine machtorientierte Verhaltensweise, bei der dieser Mensch jedes, dem Zweck dienende, Machtmittel dafür einsetzt, um die eigene Position durchzusetzen.

Typische Denkweise:
Ich gewinne egal, was kommt!
Ich habe die Macht und setze mich auch durch.
Ich habe Recht!
Mein Weg ist der Beste.
Ich zeige dir gleich, mit wem du zu tun hast!

Der Meidende

Selbstbehauptung: niedrig; Kooperationsbereitschaft: niedrig

Diese Person geht Konflikten aus dem Weg. Sie kann/will ihre eigenen Interessen nicht durchsetzen. Die Person kümmert sich weder um ihre eigenen Belange, noch um die der anderen Person. Sie geht nicht an den Konflikt heran. Dieses Verhalten kann die Form eines Umgehens eines Problems annehmen. Dabei verschiebt die Person die Problembewältigung in die Zukunft in der Hoffnung auf einen günstigeren Zeitpunkt. Oder sie weicht einfach vor einer bedrohlichen Situation aus.

Typische Denkweise:

Ich halte mich da lieber raus.
Das ist nicht mein Problem.
Ich möchte meine Ruhe haben.
Vielleicht löst sich das Problem von allein.

Der Entgegenkommende

Selbstbehauptung: niedrig; Kooperationsbereitschaft: hoch

Menschen dieses Konflikttyps stellen ihre eigenen Interessen gern in den Hintergrund, um die Bedürfnisse anderer zu erfüllen. Er ist nachgiebig und kooperativ – das Gegenteil von „konkurrierend“. Dieser Mensch vernachlässigt eigene Belange und Bedürfnisse, damit die Bedürfnisse der anderen Personen berücksichtigt werden können. Oft beinhaltet so eine Verhaltensweise einen gewissen Grad an Selbstaufopferung. Manchmal kann das eine Art selbstloser Großzügigkeit und Menschenfreundlichkeit darstellen.

Typische Denkweise:
Ich will nur helfen.
Lass uns Freunde sein!
Wenn es dem anderen hilft, tue ich es.
Meine Wünsche sind nicht so wichtig.

Der Kooperierende

Selbstbehauptung: hoch; Kooperationsbereitschaft: hoch

Die Person ist sowohl selbstbehauptend als auch kooperativ – das Gegenteil von „meidend“. Die hat der Wille, mit den anderen Menschen zusammenzuarbeiten, um eine Lösung zu finden, die die Belange und Bedürfnisse beider Personen berücksichtigt. Das bedeutet, die will einem Problem auf den Grund gehen, um die tieferliegenden Bedürfnisse zu ermitteln und eine Alternative zu finden, die den unterschiedlichen Anliegen gerecht wird. Diese Person will Einsichten der anderen Person verstehen, um sich dann für die Beseitigung einer möglichen Konfrontation zu sorgen und später in einer Zusammenarbeit eine kreative Lösung für ein Problem herauszuarbeiten.

Typische Denkweise:
Was ist dein Standpunkt zum Thema?
Könntest du mir das genauer erklären.
Wie können wir aus zwei Lösungsmöglichkeiten eine machen?
Zwei Köpfe sind besser als einer.
Ich gehe die Unstimmigkeit aktiv an und suche nach der besten Lösung für alle.

Der Kompromissbereite

Solche Menschen suchen nach passenden Lösungen für alle und sind bereit, die eigenen Interessen zurückzustecken. Ziel ist es dabei, eine zweckdienliche, für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden, die beiden Parteien teilweise zufrieden stellt. Sie sind sich oft darüber bewusst, dass es nicht immer die perfekte Win-Win-Lösung gibt. Manchmal fehlen Bedingungen dafür, eine Konflikteskalation soll vermieden werden oder es soll einfach schnell gehen.
So eine Kompromissbereitschaft kann auch heißen, die Meinungsverschiedenheit mittels einer mehr oder weniger für beide Parteien zufriedenstellende Lösung zu beseitigen, wechselseitig entgegenzukommen oder zu versuchen, eine mittlere Position zu finden.

Typische Denkweise:
Wie können wir schnell für alle eine akzeptable Lösung finden?
Ich bin bereit, etwas aufzugeben, wenn der andere das auch tut.
Es wäre besser das heute noch zu regeln.
Ich würde vorläufig auch entgegenkommen.
Ich kann damit leben.

Hier ist ein Kurzfilm, wo wir, nach meiner Meinung, alle Konfliktstile sehen können.

Hier ist noch eine schöne Idee Konfliktstile mit Songs zu beschreiben.

Ich vermute, dass es kein reiner Stil existiert und wir in unterschiedlichen Situationen verschiedenes Verhalten zeigen können.
Es ist auch möglich aus verschiedenen Ansätzen etwas zu nehmen und später in einer Konfliktsituation bewusst zu entscheiden, was wir tun wollen / können.
Was sehr wichtig ist: ihr solltet in der Lage sein, mit anderen Leuten auch weiter, nach der Konfliktsituation, zu kommunizieren, damit der Dialog offenbleibt.

 

Euer Roman

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Innerer Widerstand

Hallo zusammen,

heute möchte ich gern ein interessantes und wichtiges Thema Innerer Widerstand ansprechen. Es geht um die Akzeptanz des Lebens. Ich stelle euch eine tolle Methode, ein schönes Video und meine Erfahrungen zur Verfügung.

Es geht heute um die Akzeptanz dessen, was um uns geschieht und was in uns passiert; um das Annehmen des gegenwärtigen Augenblicks, uns selbst und die ganze Welt, so wie die sind, ohne etwas ändern zu wollen.

Eckhart Tolle: Widerstand = Leid
Das Thema ist für mich nicht so einfach, weil ich noch nicht alles in meinem Leben gleich und ganz akzeptiere.
Zum Beispiel, man hat Ziele, Träume, Kontakte, Wünsche, Bedürfnisse, sagen wir, Reize / Wahrnehmungen aus der äußeren oder inneren Welt. Daraus entstehen Erwartungen, wie genau es ab jetzt damit gehen soll. Man malt sich etwas aus und wartet darauf, dass es genauso passieren wird. Das kommt aber meistens ganz anders. Man will die Kontrolle darüber haben, was in eigenem Leben passiert.
Oder man lernt jemanden kennen und ihn oder sie gleich in einer Schublade steckt. Etwas später sieht man, dass die Person sich mit dem gemachten Bild fast nichts gemeinsam hat. Man ist enttäuscht und will, dass die Person sich ändert und in die Schublade wieder passt.
Oder man steht vor einer komplizierten Aufgabe oder befindet sich in einer schwierigen Situation, in einem Konflikt und will die nicht haben und nur fliehen.

In allen diesen Situationen sind wir in einem Widerstand zu diesem gegenwärtigen Zustand / Moment. Das bedeutet, der Verstand wollte diese Situation, so, wie die kam, nicht haben. Nun gibt es eine innere Diskrepanz, wir wollen das so und so, aber es läuft ganz anders. Wir sind geschlagen und enttäuscht. Wir beginnen zu grübeln, nach Auswegen oder Fehlern zu suchen, jemandem Schuld zu geben usw. Dabei verlieren wir viel Energie. Danach fühlt man sich ausgequetscht und kaputt. Es ist nicht so einfach mit sich selbst zu kämpfen.
Man versucht im Kopf etwas zu erzwingen, was zu diesem Zeitpunkt in der Außenwelt sehr wahrscheinlich nicht möglich ist. Dazu gibt es eine kleine Übung.
Steht bitte auf und versucht eine Wand in eurem Haus oder eurer Wohnung zu bewegen. Macht das bitte richtig, mit vollem Einsatz. Habt ihr geschafft die Wand zu bewegen? Wer hat bei dieser Übung etwas an Kraft und Energie verloren? Ungefähr das Gleiche passiert in uns, wenn wir etwas nicht haben wollen, aber zu diesem Zeitpunkt nicht ändern können. Einiges können wir gar nicht ändern. Denkt dabei an Jahreszeiten, Wetter, Menschen, Krankheit oder Tod.

Wenn es mit einer totalen Akzeptanz für alles auf Anhieb nicht klappt, gibt es eine Methode, wie wir unsere Reaktion auf die Lebensumstände und Situationen ändern können. Das bedeutet, wir können viel weniger oder gar keine Energie dabei verlieren.

Ganz am Anfang, als ihr merkt, dass ihr euch beginnt zu ärgern, jemanden zu beschuldigen oder sich zu bemitleiden, könntet ihr euch eine einfache Frage stellen: Will ich diese Gefühlseskalation wirklich? Ihr sollt dieser Moment und diese Frage nutzen, um den Verstand festzuklammern, bevor der ganze Körper in diesem Konflikt, mit den nur im Kopf existierenden Gegnern, involviert ist. Bei einem Nein fragt euch als Nächstes: Kann ich jetzt mit dieser Situation leben? Darauf ein Ja zu geben wird viel einfacher. Versucht pragmatisch zu sein und an euer Wohlbefinden zu denken. Für die Lösungen werdet ihr noch später Zeit haben, wenn ihr euch für Änderungen entscheidet.

Ich gebe euch noch ein Beispiel. Ich war vor einiger Zeit mit meiner Frau in Cuxhafen. Es war schon Oktober, ich wollte nicht so richtig dahin, aber sie überredete mich. Wir wollten etwas besichtigen und gingen am Strang entlang. Es war wirklich kalt und windig. Ich war über mich selbst und über meine Frau verärgert. Warum kam ich mit? Wieso wollte sie mich mithaben? Dann erinnerte ich mich an diese Frage oben. Ich fragte mich auch, ob mein Ärger etwas an diese Situation ändern würde. Und, ob es mir oder meiner Frau etwas bringen würde, wenn ich sie jetzt dafür verbal verantwortlich mache. Ich verneinte alle Fragen und konnte mich entspannen. Glaubt oder nicht, ich begann zu lächeln. Die Situation, Emotionen, Ärger, alles war vorbei. Ich konnte richtig spüren, dass mir wärmer wurde und der Wind ließ nach. Ich konnte den Widerstand beseitigen und die Situation sein lassen.

Dieser Widerstand kann Tag für Tag nicht nur unsere Kraft verbrauchen, unser Immunsystem leidet auch darunter, wir können dadurch krank werden. Bei mir ist es oft früher passiert, ich hatte irgendeine Stresssituation im Job, dann am Abend noch eine Grübelrunde und am nächsten Tag war ich erkältet. Wenn ihr etwas jetzt nicht ändern könnt, akzeptiert es, zumindest bis zum Zeitpunkt, wo ihr das wieder ändern könnt.
Aus diesen Umständen können wir etwas lernen, sonst wären die nicht da.

Am Ende noch ein schönes Zitat für euch.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

„Das Gelassenheitsgebet“Reinhold Niebuhr

Euer Roman

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Kompetenzen, um Konflikte zu lösen

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch mehrere Kompetenzen vor, die eine gelungene Konfliktlösung näherbringen können. Dazu kommt ein nettes Video, eine Buchempfehlung und einige meine Gedanken zum Thema.

Die Kompetenzen wurden von zwei Psychologinnen aus Australien Helena und Stella Cornelius verfasst. Die sind davon überzeugt, dass das Geschick im Umgang mit Anderen verändert, wer man ist, und wie man mit der Umwelt umgeht. Diese Kompetenzen und Fähigkeiten im Konfliktlösen ermöglichen es, den Menschen auf eine vernünftige Weise Konfliktsituationen entgegenzutreten, anstatt sich zurückzuziehen oder aggressiv zu werden.

12 Kompetenzen / Fähigkeiten

  1. Win-Win-Situation ermöglichen (Verwandle mögliche Gegner in nach der Lösung suchende Partner.) Was brauche ich hier wirklich? Was braucht mein Gegenüber? Möchte ich, dass es für beide von uns funktioniert?
  2. Kreative Reaktion (Nimm eine positive Haltung gegenüber Konflikten an.) Welche Chancen kann diese Situation hervorbringen? Kann ich eher Möglichkeiten im „was ist“ sehen, als „wie es sein sollte“?
  3. Empathie (Erkenne Sichtweisen der Anderen.) Wie fühlt es sich an, in ihrer Haut zu stecken? Was versuchen sie zu sagen? Habe ich sie wirklich verstanden? Wissen sie, dass ich ihnen zuhöre?
  4. Angemessenes Selbstbewusstsein (Teile deine eigenen Bedürfnisse mit, ohne andere zu beschuldigen oder anzugreifen. Sei nachsichtig mit deinen Mitmenschen, unerbittlich mit dem Problem.) Was möchte ich verändern? Wie möchte ich ihnen dieses sagen, ohne sie zu beschuldigen oder anzugreifen? Ist dies eine Erklärung darüber wie ich fühle, anstatt darüber was richtig oder falsch ist?
  5. Fähigkeit zur Zusammenarbeit (Bestimme die Ungleichgewichte der Macht und untersuche gründlich ihre Auswirkung auf den gemeinsamen Entscheidungsprozess.) Nutze ich meine Macht unangemessen? Und die anderen? Können wir zusammenarbeiten?
  6. Mit Gefühlen umgehen (Drücke deine Gefühle angemessen aus und hilf anderen dabei, die ihren auszudrücken.) Was fühle ich? Gebe ich ihnen die Schuld an meinen Gefühlen? Wäre es in der Situation hilfreich, mit ihnen über meine Gefühle zu reden? Was möchte ich ändern? Habe ich den Wunsch zu bestrafen aus meiner Reaktion herausgehalten? Was kann ich tun, um mit meinen Gefühlen umzugehen? (z.B. schreibe sie nieder, rede mit einem Freund, schlage auf eine Matratze)
  7. Lösungsbereitschaft (Erarbeite den Nutzen einer Lösung – für alle Parteien.) Will ich den Konflikt lösen? Wird die Abneigung verursacht durch etwas in meiner Vergangenheit, das immer noch schmerzt? Etwas von dem ich nicht eingestanden habe, dass ich es brauche? Etwas, das ich an ihnen nicht mag, weil ich es an mir selbst nicht akzeptiere?
  8. Aufzeigen des Konflikts (Identifiziere alle wichtigen Parteien und hebe ihre Bedürfnisse und Interessen hervor.) Was ist das Anliegen, das Problem oder der Konflikt? Welches sind die wichtigen Parteien? Schreibe die Bedürfnisse aller Personen auf (d.h.: Was sind die Interessen, die dem Problem unterliegen? Was sind die Folgen der Lösungsvorschläge?) Schreibe die Ängste aller Personen auf. Zeigt diese Liste gemeinsame Bereiche? Woran müssen wir noch arbeiten?
  9. Erstellen von Alternativen (Erstelle eine große Anzahl von Alternativen ohne sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu diskutieren oder zu rechtfertigen.) Welche Möglichkeiten gibt es? Beurteile diese noch nicht. Was unmöglich erscheint, könnte gute Ideen enthalten. Welche Alternativen geben uns beiden mehr von dem, was wir wollen? Sei kreativ, mische und füge zusammen.
  10. Verhandlung (Bringe gerechte und mit gesundem Menschenverstand begründete Angebote ein.) Was möchte ich erreichen? Sei dir über das ungefähre Ergebnis im Klaren, obwohl du vielleicht deinen Weg dorthin ändern könntest. Wie können wir zu einer gerechten Übereinkunft kommen, die alle Parteien gewinnen lässt? Was können sie geben? Was kann ich geben? Ignoriere oder berücksichtige ich Einwände? Welche Punkte würde ich in einer Einigung abdecken müssen? Würden wir alle das Gesicht wahren?
  11. Streitschlichtung (Erkläre, welche Möglichkeiten mit einem unparteiischen und objektiven Dritten verbunden sind.) a) Können wir es selbst klären oder benötigen wir Hilfe von einer neutralen dritten Person? Wer könnte diese Rolle übernehmen? b) Wäre ich als Streitschlichter geeignet? Wenn ja: Wie könnte ich meine Rolle vorbereiten und sie den beiden Parteien erklären? Kann ich das richtige Umfeld schaffen, sodass sich Menschen öffnen, einander verstehen und ihre eigenen Lösungsvorschläge entwickeln? Was kann dies unterstützen?
  12. Perspektiven erweitern (Präsentiere Lösungen so wie sie sich auf den weiteren Rahmen über das Thema selbst hinaus auswirken.) Sehe ich das ganze Bild und nicht nur meinen eigenen Standpunkt? Was sind die Auswirkungen auf das, was hinter dieser unmittelbaren Frage steht? (Zum Beispiel auf andere Menschen oder Gruppen) Wohin könnte dies in der Zukunft führen?

Das Buch zum Thema 12 Kompetenzen gibt es auch. Das heißt „Everyone Can Win“ von Helena Cornelius und Shoshana Faire. Da werden noch weitere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, die bei einem Konflikt helfen können.

Ich denke, je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, desto mehr kann man sich diese Kompetenzen vertiefen und ausbauen. Es ist ein langer Prozess und er bringt mehr Ruhe und Frieden ins Leben.

Nicht jeder Konflikt kann gelöst werden, aber aus jedem können wir etwas lernen und in Zukunft einige Fehler eventuell vermeiden. Konflikte bleiben, aber deren Intensität wird mit der Zeit abnehmen und wir können durch die erwachsener, besser, weiser und vielleicht toleranter zu uns selbst zu den anderen werden.

Euer Roman

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Gewaltfrei reden und leben

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein interessantes Modell vorstellen. Es gehört zur Gewaltfreien Kommunikation (GFK) und beinhaltet auch ein Handlungskonzept, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Dazu gibt ein interessantes Video und einige meine Gedanken zum Thema.

Rosenberg war ein amerikanischer Psychologe und war überzeugt, dass die Art und Weise unseres Redens eine entscheidende Rolle bei unserer Fähigkeit spielt, empathisch zu bleiben.

                 „Ein Konflikt ist ein tragischer Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse.“
Marshall Rosenberg

Schritte der Gewaltfreien Kommunikation sind:
1) Beobachtung
2) Gefühl
3) Bedürfnis
4) Bitte
Wie man genau die Konfliktansprache formuliert und anwendet, habe ich schon mal hier beschrieben.

Ich möchte jetzt etwas Anderes besprechen. Was mir besonders beim Modell gefällt, Rosenberg hat zwei Welten definiert, in denen wir leben und miteinander interagieren: Wolfs- und Giraffenwelt. Noch etwas vorab, ich mag die beiden Tierarten sehr und weiß, dass die Wölfe sehr klüge und soziale Tiere sind.

In der ersten sind Menschen (Wölfe), die mehr konfliktfördernde Weltsicht und Kommunikation haben. Das bedeutet, sie urteilen, vorwegnehmen, bewerten, kritisieren, fordern, vergleichen im Denken und im Sprechen. Diese Wolfswelt ist hart, es geht ums Überleben. Man muss kämpfen, sich anstrengen, Stärke zeigen, niemanden vertrauen, keine Bitten, keine Gefühle. Für den Wolf ist es schwieriger langfristig soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Seine Phrasen sehen oft so aus:

Alle Ossis sind …
Du kannst nicht mal…
Hör mal mir gut zu…
Sie sind hier nur zum …
Halt deinen Mund…
Wie kannst du es wagen?
Komm sofort her…
Das ist eine Frechheit…
Die sind aber blöd…

Die sind keine Unmenschen und auch ein Wolf möchte gern eigene Bedürfnisse befriedigen, aber kann die nur teilweise und nur auf diese Weise tun. Er leidet darunter selbst, aber hat in seinem Leben keine anderen Methoden gelernt das zu erreichen. Der lebt in einer Konfliktwelt und sein Denken und Umgang mit Menschen bringt immer neue.

Die zweite Welt wird von Giraffen bewohnt. Die leben nach den Prinzipien: „Ich bin OK, du bist OK“ und „Jeder hat seiner Wahrheit“. Die sind mit ihren Bedürfnissen und Gefühlen im Kontakt und äußern die auch. Sie fragen, anstatt vorwegzunehmen, sie vergleichen und urteilen nicht, verzichten auf Drohungen, sie bitten, sie beobachten, ohne zu bewerten.

Ihre Phrasen sind:
Ich bin wütend…
Ich fühle mich…
Mich stört…
Ich war enttäuscht…
Ich wünsche mir von dir, dass…
Würdest du bitte…

Es gibt ein Begriff: „Die verbindende Kommunikation“. Die Basis dafür ist vor allem Mitgefühl, Empathie. Nicht wichtig welche Worte mein Gegenüber nutzt, ich will hinter seinen Worten Gefühle, Bedürfnisse und Bitten erkennen. Wenn wir verbindend kommunizieren, kommunizieren wir in der Giraffensprache.

Ich habe schon einige Artikel gelesen, wo erzählt wird, dass die GFK in unserer Berufswelt nicht funktioniert. Es wird vorgeschlagen die Berufs- und Privatleben zu trennen. Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen. Die Wölfe täuschen das im Job nicht vor, es ist kein Schauspiel. Sie denken wölfisch, nicht nur handeln. Sie sind im Krieg, in deren Welt heißt es: „Fressen oder gefressen werden“. Wenn die nach Hause kommen, dann können sie ihre Persönlichkeit auf Anhieb doch nicht ändern.

Ich weiß genau, dass ich in meinem Leben egal im Beruf oder privat die meiste Zeit ein Mensch / Giraffe bleiben kann. Keiner kann mich dazu zwingen ein Wolf zu sein oder zu spielen. Man muss aber die beiden Welten kennengelernt haben. Wenn jemand ein ganzes Leben lang nur in einer Welt gelebt habe, dann kennt er die andere natürlich nicht. Aber wenn er die beiden kennt, dann kann er sich für eine bewusst entscheiden und mit dieser Entscheidung leben. Ich habe in meiner Jugend mal versucht, die ganze Zeit wie ein „Wolf“ zu leben. Ich kann nur sagen, für mich war es sehr anstrengend.

Ziel der GFK ist die Bedürfniserfüllung, ohne Gewalt. Konflikte werden gewandelt, schmerzliche Kommunikation könnte verändert werden, sodass sich tiefere, verbindende Beziehungen aufbauen. Alle haben Bedürfnisse und alle versuchen die auf irgendeine Weise zu befriedigen (auch mit unserer Hilfe), wenn wir das im Hinterkopf behalten, werden unsere Beziehungen etwas klarer und konfliktfreier.

P.S. Es könnte sein, dass ich nächste Woche keinen Artikel herausbringe. Ich bin im Urlaub und werde wahrscheinlich keine Zeit dafür finden.

Euer Roman

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Praktische Tipps zum Glücklichsein

Hallo zusammen,

heute möchte ich gern euch ein Video mit einer tollen Botschaft vorstellen. Es geht um Ratschläge und Tipps, die uns viel Stress, Zeit, Geld und Mühe im Leben ersparen können.

Im Juni 1997 schrieb eine amerikanische Journalistin Mary Schmich in der Chicago Tribune einen Artikel, der unter dem Titel „wear sunscreen„ bekannt wurde.

Das ist eine Sammlung an Lebensweisheiten, die sehr freundlich, stilvoll und weiser präsentiert wurden.

Und hier ist die Übersetzung des Artikels:

„Damen und Herren des Jahrgangs 97:

Benützen Sie Sonnencreme.

Wenn ich Ihnen nur einen einzigen Rat für Ihre Zukunft geben dürfte:
der wäre, Sonnencreme zu benutzen. Die langfristige positive Wirkung von Sonnencreme ist wissenschaftlich erwiesen, wohingegen der Rest meiner Ratschläge für Sie lediglich auf meiner eigenen, oft verwickelten Lebenserfahrung beruht.

Diese Ratschläge werde ich Ihnen jetzt geben.

Genießen Sie die Schönheit und die Macht Ihrer Jugend!
Wobei – Sie werden diese Schönheit und diese Macht ihrer Jugend ohnehin erst dann vollends begreifen, wenn Sie sie nicht mehr haben. Aber glauben Sie mir: in 20 Jahren werden Sie alte Fotos von sich anschauen und dann auf eine Art und Weise, die Sie jetzt noch nicht begreifen können, realisieren, welche Möglichkeiten Sie damals hatten und wie fabelhaft Sie aussahen. Sie waren nicht so fett, wie Sie glaubten.

Machen Sie sich keine Sorgen über die Zukunft – oder wenn Sie wollen, sorgen Sie sich. Aber Sie sollten wissen, dass sich sorgen genauso effektiv ist wie der Versuch, eine algebraische Gleichung durch Kaugummikauen zu lösen. Die echten Probleme in Ihrem Leben werden Dinge sein, über die Sie sich mit Ihrem sorgenzerfressenen Gehirn niemals Gedanken gemacht haben. Dinge, die grundsätzlich und komplett unerwartet an ruhigen Dienstagen gegen 4 Uhr nachmittags eintreffen.

Sie sollten täglich etwas tun, wovor Sie Angst haben.

Singen Sie.

Gehen Sie niemals fahrlässig mit den Herzen anderer Menschen um, und meiden Sie Personen, die fahrlässig mit ihrem eigenen Herzen umgehen.

Benützen Sie Zahnseide.

Verschwenden Sie keine Zeit auf Eifersucht. Sie werden mal vorne liegen und mal weiter hinten. Das Rennen geht über eine lange Distanz, und in Wirklichkeit sind Sie Ihr einziger Gegner.

Erinnern Sie sich an jedes nette Wort, das man Ihnen sagt und vergessen Sie die Beleidigungen. Und wenn Ihnen das gelingt, sagen Sie mir bitte, wie man das macht.

Heben Sie alte Liebesbriefe auf. Alte Kontoauszüge werfen Sie besser weg.

Machen Sie Dehnübungen.

Wenn Sie nicht wissen, was Sie mit Ihrem Leben anfangen sollen, sollte Sie kein schlechtes Gewissen plagen. Die interessantesten Menschen, die ich kenne, hatten mit 22 keine Ahnung davon, und einige der interessantesten 40-jährigen, die ich kenne – wissen es immer noch nicht.

Achten Sie auf Ihren Calciumspiegel.

Und geben Sie auf Ihre Knie acht – sie werden Ihnen fehlen, wenn sie nicht mehr richtig funktionieren.

Vielleicht heiraten Sie, vielleicht auch nicht, vielleicht werden Sie Kinder haben, vielleicht auch nicht, vielleicht lassen Sie sich scheiden, oder sie tanzen mit Ihrer Frau auch noch am 75. Hochzeitstag – was immer auch sei – beglückwünschen Sie sich selbst nicht allzu oft – und beschimpfen sollten Sie sich auch nicht: Jede Entscheidung, die Sie in Ihrem Leben getroffen haben werden, wird zu 50% Zufall gewesen sein. Genau wie die eines jeden anderen.

Lieben Sie Ihren Körper, gebrauchen Sie ihn auf jede erdenkliche Weise, haben Sie keine Angst davor, oder davor, was die Leute darüber denken könnten – er ist das beste Werkzeug, das Ihnen jemals zur Verfügung stehen wird.

Tanzen Sie, und wenn es nur zu Hause in Ihrem Wohnzimmer ist.

Lesen Sie Gebrauchsanweisungen – auch wenn Sie sie nicht befolgen.

Lesen Sie keine Schönheitsmagazine – Sie werden sich danach nur hässlich fühlen.

Lernen Sie ihre Eltern kennen – Sie wissen nie, wann sie für immer fort sein werden.

Behandeln Sie ihre Geschwister gut – Sie sind die beste Verbindung zu Ihrer persönlichen Vergangenheit und die Menschen, die in der Zukunft am ehesten zu Ihnen halten werden.

Begreifen Sie, dass Freunde kommen und Freunde gehen. Aber für die Handvoll echter Freunde: bleiben Sie dran. Arbeiten Sie zäh daran, Entfernungen geografischer oder sozialer Natur zu diesen Menschen zu überbrücken. Denn je älter Sie werden, umso mehr brauchen Sie die Menschen, die Sie gekannt haben, als Sie noch jung waren.

Leben Sie einmal in New York, aber ziehen Sie fort, bevor Sie verhärten.
Und leben Sie einmal in Nordkalifornien, aber ziehen Sie fort, bevor Sie verweichlichen.

Reisen Sie.

Akzeptieren Sie einige unveränderliche Wahrheiten:
Preise steigen, Politiker haben Affären, auch Sie werden älter – und wenn Sie alt geworden sind, werden Sie sich weismachen, dass früher die Preise vernünftig waren, die Politiker anständig und Kinder noch Respekt vor ihren Eltern hatten.

Respektieren Sie Ihre Eltern.

Erwarten Sie von niemandem Unterstützung. Vielleicht haben Sie ein dickes Bankkonto oder einen reichen Gatten – aber Sie wissen nie, wann das weg ist.

Machen Sie nicht zu viel an Ihren Haaren rum. Sonst werden diese mit 40 wie 85 aussehen.

Seien Sie vorsichtig, wessen Rat Sie sich holen, aber seien sie auch geduldig mit denen, die Ihnen Rat geben. Rat ist eine Art Nostalgie, Rat geben ist so wie die Vergangenheit aus dem Mülleimer holen, sie aufpolieren, neu übermalen und dann teurer verkaufen, als sie es wert ist.
Aber vertrauen Sie mir, was Sonnencreme angeht.“

Das war der Text.
Ich bin jetzt 41 und habe schon ein wenig Lebenserfahrung gesammelt. Viele von diesen Ratschlägen habe ich in mein Leben schon integriert. Es gibt noch einige, wie z. B. das Leben in den USA oder auf den Calziumspiegel achten, die ich noch nicht auf dem Zettel hatte. Aber wer weiß, vielleicht kommt das noch. Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, um hier und jetzt etwas glücklicher zu werden oder eventuell für später vorzusorgen, aber die oben erwähnten sind auch ganz gut.

Euer Roman

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Wie wird man glücklich

Hallo zusammen,

heute möchte ich meinen Artikel dem Thema die Suche nach dem Glück widmen.
Ich habe für euch ein Video, eine Filmempfehlung, eine schöne Geschichte und ein paar meine Gedanken zum Thema vorbereitet.

Happiness (Animationsfilm von Steve Cutts)

Der Film ist an manchen Stellen schon schwerverdaulich, aber da ist schon etwas dran, was der Wahrheit entspricht. Nach meiner Meinung, Glück ist ein innerer Zustand und ich denke, dass nichts, was von außen kommt, kann uns auf Dauer glücklich machen. Es soll von innen kommen.

Ich möchte gern einige Artikel zum Thema schreiben und beginne mit dem Thema Körper, weil, nach meiner Meinung, wenn mit dem Körper alles in Ordnung ist, dann bin ich schon zu 60-70 % glücklich.

Ich denke, dass äußerliche Stimulanzien, dazu zähle ich nicht nur Aufputschmittel, Drogen, Tabletten, aber auch Alkohol, Nikotin, Zucker, Fernsehen und andere, uns schaden. Die wirken auf unseren Körper anregend, durch viele von denen werden extra Glückshormone ausgeschüttet und unser Körper kann sich daran gewöhnen, von außen stimuliert zu werden. Das könnte in die Abhängigkeit führen. Da geht es wie in einer Achterbahn, herauf und herunter und man möchte immer mehr und nur noch herauf, aber es wird zunehmend schwerer.

In meiner Vergangenheit war ich von Zucker und Fernsehen abhängig. Ich habe oft während des Tages von etwas Süßem geträumt und von einem schönen Abend vor der Glotze. Irgendwann mal wollte ich das jeden Tag mehrmals haben und das hat angefangen mein Leben zu verändern. In diesem Moment habe ich verstanden, dass ich etwas tun soll, um das loszuwerden.

Erstmal habe ich versucht das Süße und das Fernsehen zu reduzieren, aber es klappte nicht, ich habe immer wieder zugegriffen und mir Zeit dafür genommen. Dann habe ich ganz aufgehört mir etwas zu kaufen und Filme oder Sendungen anzuschauen.
Es wird erzählt, man braucht ca. 3 Wochen, um eine Gewohnheit loszuwerden. Ich habe ca. 5 Monaten gebraucht. Jetzt kann ich ruhig mir ab und zu süßes Gebäck oder Eis erlauben und einmal pro Woche ein Doku oder einen Film gönnen. Ich spüre kein Verlangen nach mehr, während ich das konsumiere. Manchmal frage ich mich danach, ob das wirklich nötig war, aber das Gefühl, dass ich mir das erlauben und genießen kann, ist sehr angenehm.

Ich vermute, dass wenn man diese schwere Phase der Abgewöhnung übersteht, dann werden Glückshormone wie z. B. Dopamin wieder normal und in der richtigen Menge vom Körper hergestellt werden.

Übereifrig

Ein junger Schüler war für seinen besonderen Eifer bekannt. Er meditierte Tag und Nacht und wollte seine Übungen nicht einmal zum Essen oder Schlafen unterbrechen.

So wurde er immer dünner und dünner und auch die Erschöpfung nahm zu.

Der Meister rief ihn zu sich und riet ihm, langsamer vorzugehen und nicht zu viel von sich zu verlangen. Das aber wollte der Schüler nicht hören.

„Warum hast du es so eilig?“ fragte ihn da der Meister.

„Ich strebe nach Erleuchtung.“ sagte der Schüler. „Da habe ich keine Zeit zu verlieren.“

„Und woher weißt du, dass die Erleuchtung vor dir läuft, so dass du ihr hinterherlaufen musst?“ fragte ihn der Meister. „Es könnte doch auch sein, dass sie hinter dir ist und dass du nichts weiter tun musst, als stillzustehen…“

                                                                         Feldman/Kornfield, Stories of the Spirit

Ich denke, wenn wir in dieser Geschichte das Wort Erleuchtung gegen das Wort Glück austauschen, dann wird die Geschichte auch verständlich sein. Nach meiner Meinung, es gibt Menschen, die versuchen ganz schnell vieles zu erreichen. Dabei werden oft der Körper und die Gesundheit auf eine harte Probe gestellt. Wie gesagt, ohne Gesundheit wird es schwierig glücklich zu sein.

Ich habe in meinem Leben viel gearbeitet, auf die schlanke Linie geachtet und viel Sport getrieben. Ich dachte, die harte Arbeit wird durch Sport und richtige Ernährung kompensiert. Aber mein Körper hat anscheinend nicht die ausreichende Beschäftigung gebraucht, sondern mehr Ruhe und Entlastung. Am Ende fühlte ich mich ganzen Tag müde, nicht ausgeschlafen und kaputt. Meine Laune war am Boden und ich wollte nur, dass alles aufhört. Es gab immer mehr neue Ziele und immer weniger Kraft dafür.
Dann habe ich zwei meine Nebenjobs gekündigt und aufgehört Fußball zu spielen. In dieser Zeit hat mir sehr geholfen, dass ich eine neue Methode zum Entscheidungstreffen für mich entdeckt und das war ein Durchbruch. Seitdem weiß ich, was für mich richtig ist.

Nach meiner Meinung, es ist gut viele Ziele zu haben, aber man soll auch auf eigenen Körper und Gesundheit achten. Es ist wichtig, dass die Kräfte bis zum Ende reichen.
Im Internet werden viele Tipps zum Thema gegeben, probiert aus, nimmt das, was für euch passt.

Als letztes stelle ich euch einen guten Film vor. Es geht um die Suche nach dem Glück. Es sind viele Sichtweisen und Fragen, die mir damals wichtig und interessant erschienen. Gönnt euch den Film. Ich habe es nicht bereut.

Euer Roman

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Tiefe Gespräche führen

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch eine Möglichkeit vor, eure Beziehungen zu vertiefen, eventuell eine Freundschaft zu knüpfen oder sogar eine neue Liebe zu finden. Ich habe eine, aus Fragen bestehende, Methode, ein Video und ein paar meine Gedanken für euch vorbereitet.

Erstmal möchte ich euch ein Video vorstellen, das sich allgemein mit dem Thema beschäftigt und ein paar gute Tipps zu einem Gespräch gibt.

Jetzt gehen wir zur Methode über, die ich euch gern vorstellen möchte. In einem früheren Bericht habe ich euch schon einmal mehrere Fragen zum Aufbau einer tieferen Beziehung vorgestellt. In der Methode von amerikanischen Wissenschaftler Arthur Aron hat sich ein ganzes Forschungsteam auf die Frage gestürzt, wie erschaffe ich ein Gefühl der Nähe mit meinem Gesprächspartner.

Im Jahre 1997 veröffentlichte Aron einen Bericht „The Experimental Generation of Interpersonal Closeness: A Procedure and Some Preliminary Findings“. Ihr könnt den in voller Länger hier lesen. Da beschreibt er, wie Tiefe und Intimität zwischen zwei fremden Personen hergestellt werden könnte. Es geht bei dieser Methode um einen Satz von 36 Fragen. Die Idee, die sich dahinter versteckt, ist, dass Verwundbarkeit, also das ehrliche Beantworten der intimen Fragen, Verbundenheit erzeugt.

Die folgenden Fragen sind ausgearbeitet worden:

1. Wenn Du Dich für eine beliebige Person entscheiden könntest: Wen würdest Du zum Essen einladen?

2. Wärst Du gern berühmt? In welchem Bereich?

3. Hast Du jemals geübt, was Du sagen wirst, bevor Du einen Anruf getätigt hast? Aus welchem Grund?

4. Was macht für Dich einen „perfekten“ Tag aus?

5. Wann hast Du das letzte Mal für Dich selbst gesungen? Und wann für jemanden anderen?

6. Wenn es Dir möglich wäre, 90 Jahre alt zu werden, was würdest Du für die letzten 60 Jahre lieber haben: Den Körper oder den Geist eines 30-Jährigen?

7. Hast Du insgeheim eine Vorahnung davon, wie Du sterben wirst?

8. Nenne drei Dinge, von denen du meinst, dass die dein Gegenüber und Du gemeinsam haben?

9. Wofür in deinem Leben bist Du am dankbarsten?

10. Wenn Du irgendetwas daran ändern könntest, wie Du erzogen wurdest, was wäre das?

11. Nimm Dir vier Minuten Zeit und erzähle deinem Gesprächspartner die Geschichte deines Lebens, so detailliert wie möglich.

12. Wenn Du morgen mit irgendeiner zusätzlichen Eigenschaft oder Fähigkeit aufwachen könntest, welche wäre es?

13. Wenn Dir eine Kristallkugel die Wahrheit über Dich, Dein Leben, Deine Zukunft und alles andere verraten würde, was würdest Du am liebsten wissen wollen?

14. Gibt es etwas, das Du schon immer mal machen wolltest, aber nie getan hast?

15. Was ist bis jetzt der größte Erfolg Deines Lebens?

16. Was schätzt Du an einer Freundschaft am meisten?

17. Was ist Deine liebste Erinnerung?

18. Was ist Deine schlimmste Erinnerung?

19. Wenn Du wüsstest, dass Du in einem Jahr stirbst, würdest Du irgendetwas an Deiner Lebensweise ändern? Aus welchem Grund?

20. Was bedeutet Dir Freundschaft?

21. Welche Rolle spielen Liebe und Zuneigung in Deinem Leben?

22. Sagt euch abwechselnd, welche positiven Charakterzüge oder Eigenschaften Euer Gegenüber hat. Nennt insgesamt fünf positive Eigenschaften.

23. Wie nah bist Du Deiner Familie? Wie herzlich zueinander? Hast Du das Gefühl, dass Deine Kindheit glücklicher war als die der meisten Leute?

24. Wie findest Du die Beziehung zu Deiner Mutter?

25. Jeder macht drei wahre “Wir”-Aussagen. Zum Beispiel: „Wir sind beide in diesen Raum und fühlen uns…“

26. Vervollständige diesen Satz: “Ich wünschte ich hätte jemanden, mit dem ich … teilen könnte.”

27. Wenn Du mit Deinem Gegenüber eine enge Freundschaft schließen würdest, was wäre dann für ihn oder sie wichtig zu wissen?

28. Sage Deinem Gegenüber, was Du an ihm magst; sei ehrlich mit ihm oder ihr und sage auch Dinge, die Du einer Person, die Du eben kennengelernt hast, vielleicht nicht sagen würdest.

29. Erzähle Deinem Gegenüber von einem peinlichen Moment in Deinem Leben.

30. Wann hast Du das letzte Mal vor einer anderen Person geweint? Wann hast Du das letzte Mal alleine geweint?

31. Sage Deinem Gegenüber etwas, dass Du jetzt schon jetzt an ihm magst.

32. Worüber sollte man keine Witze machen?

33. Wenn Du heute Abend sterben würdest, ohne mit jemand gesprochen zu haben, was würdest Du bereuen, nicht gesagt zu haben? Warum hast Du das nicht schon vorher jemandem gesagt?

34. Dein Haus, mit all seinen Besitztümern, fängt Feuer. Nachdem Du Deine Liebsten und die Haustiere gerettet hast, ist noch genug Zeit, um genau einen Gegenstand zu retten. Was würdest Du retten und aus welchem Grund?

35. Den Tod, welches Familienmitgliedes würde Dich am meisten mitnehmen und aus welchem Grund?

36. Erzähle Deinem Gegenüber von einem persönlichen Problem und frage nach einem Rat, wie er oder sie mit dem Problem umgehen würde. Bitte Dein Gegenüber auch, zu sagen, wie Du gewirkt hast, als Du ihm/ihr von Deinem Problem erzählt hast und was Du darüber denkst.

Versucht, das so zu gestalten, dass daraus kein Verhör wird; erst fragt, bekommt eine Antwort und wenn die gleiche Frage nicht entgegenkommt, dann beantworte die selbst. Es kann sein, dass dein Gesprächspartner schüchtern oder daran nicht gewohnt ist, solche Fragen zu stellen.

Was die Liebe angeht, dass nach 36 Fragen da schon etwas entstehen könnte, bin ich etwas skeptisch. Aber die Fragen eignen sich sehr gut, um sich selbst oder den eigenen Partner besser kennenzulernen. Wenn ihr die Fragen stellt und beantwortet, dann sieht euer Gegenüber, dass ihr an seiner Person wirklich interessiert seid und er kann mit euch offen reden. Und das ist schon eine Menge. Ihr werdet dadurch nur gewinnen.

Ob das mit eurer neuen Beziehung klappt, hängt von euch beiden ab. Aber ihr werdet durch diese Fragen sehen, ob euer Gegenüber mit euch auf eine Welle ist oder nicht. Und im ersten Fall werdet ihr in diesem Gespräch vielmehr über einander erfahren, als in Jahren oberflächliche Bekanntschaft. Das wird eure Verbindung und Vertrauen zueinander stärken und auf eine neue Ebene bringen.

Euer Roman

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Wie sage ich Nein richtig

Hallo zusammen,

heute habe ich ein Thema ausgewählt, das, nach meiner Meinung, in den Bereichen Kommunikation und Konfliktprävention sehr wichtig ist. Ich habe für euch ein lustiges Video, eine Methode, wie man Nein sagt und einige meine Gedanken zum Thema vorbereitet.


Lady Kracher

Wie ist es bei euch mit dem Nein sagen?
Ich hatte mal früher damit Probleme. Ich dachte damals, wenn ich Nein sage, dann lehne ich einen Menschen ab, er wird dadurch sehr unglücklich, eventuell auch wütend und am Ende will er mit mir nichts mehr zu tun haben. Für mich bedeutete es meistens die Beziehungsende auf allen Ebenen, eventuell auch ein neuer Gegenspieler und davor hatte ich Angst. Das war selbstverständlich nur in meinem Kopf, lediglich mein eigenes Gedankenkonstrukt, aber das hat mir das Kopfweh bereitet. In den meisten Fällen habe ich dann Ja gesagt und musste für jemanden etwas erledigen. Ich hatte meine Zeit, Kraft, Mühe und Nerven investiert und oft auch nicht mal ein Dankeschön dafür bekommen.

Früher als ich um eine Unterstützung gebeten wurde, dachte ich immer viel nach: Aus welchem Grund denn, habe ich Ja gesagt? Es waren meistens verschiedene Ängste, z. B. Angst, nicht mehr gemocht zu werden, Angst vor Konsequenzen, Angst, dass andere mich für einen Egoisten halten, Angst etwas im Leben zu verpassen, Angst jemandem weh zu tun usw. Nach meiner Meinung, aus Angst zu handeln ist sowieso nicht so ganz richtig, es sei denn, es geht um die wichtigen Sachen: um Leben oder Gesundheit (eure oder Personen, die um Hilfe bitten).

Ich habe mir auch überlegt, was würde mir das alles kosten, wenn ich zustimme. Oft dachte ich am Anfang: Es ist nur ein kleines Gefallen und etwas später fand ich eine Aufgabe ohne Ende vor.

Was, bei mir alles änderte, war ein anderer Prozess des Entscheidungstreffen. Seit mehreren Jahren nehme ich mir Zeit, bis ich eine Antwort gebe. Mir hilft das wirklich sehr gut. Hier beschreibe ich die Methode ausführlicher.

Jetzt komme ich zu meiner Methode, wie ich Nein sage oder eine Bitte / Anfrage ablehne.

1) Ich bedanke mich, dass mein Gegenüber mir mit dieser Anfrage so viel Vertrauen entgegengebracht hat. Ich teile ihm mit, welche Gefühle und Emotionen seine Bitte in mir ausgelöst hat (z. B.  Verwirrung, Unverständnis, Dankbarkeit, Mitleid, Ratlosigkeit usw.).


2) Ich erzähle über den Grad meines Wunsches, dies zu tun, aber sage klar und deutlich, dass ich das nicht tun werde.


3) Unter Berücksichtigung der Argumente des Partners teile ich ihm meine Argumente mit – die Gründe (oder Gefühle), die es mir nicht erlauben, Ja zu sagen, oder zwingen mich abzulehnen.

4) Ich höre aktiv zu, was mein Gegenüber noch zu sagen hat.

5) Ich drücke meinen Respekt vor der Person, meine Sympathie für die und meine Anteilnahme wegen der Unmöglichkeit einer positiven Antwort zu geben und ihrer Situation. Manchmal stelle ich ein Gegenangebot von Bedingungen zusammen, unter denen die Anfrage / Unterstützung gewährt werden kann oder erzähle, was ich in so einer Situation tun würde.

Wenn jemand sofort oder unbedingt meine Hilfe in Anspruch nehmen will, dann versuche ich doch mir Zeit zu nehmen und zusammen mit dieser Person zu überlegen, was unter diesen Umständen das Richtige für sie ist. In diesem Prozess kommen wir oft auf eine Lösung, wo meine weitere Unterstützung gar nicht notwendig ist.

Ich habe es schon in vielen Situationen erlebt, dass Menschen einfach nachfragen und nicht mal erwarten, dass wir Ja sagen. Die fragen einfach alle um sich. Und unser Nein bedeutet für die nur, dass die entweder weiter nachfragen sollen oder etwas selbst machen müssen und keinen Weltuntergang.

Es ist schon richtig, wenn wir Nein sagen, riskieren wir einen Konflikt mit unseren Mitmenschen. Wenn wir aber ungewollt oder unüberlegt Ja sagen, dann haben wir einen inneren Konflikt, eine Auseinandersetzung mit uns selbst. Dazu kommt, dass wir diesen Menschen sehr wahrscheinlich auch nicht mehr mögen werden, weil er uns mit etwas belastet hat, das wir nicht haben wollten. In diesem Fall haben wir doppelt verloren.

Versucht schon niemandem absichtlich weh zu tun und auf keinem Fall euch selbst.

Euer Roman

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Das Wertequadrat nach Paul Helwig

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Modell vor. Es geht um „Das Wertequadrat“ nach Paul Helwig. Ich habe für euch ein Video und einige meine Gedanken zum Thema vorbereitet.

Das Wertequadrat kann als praktisches Tool dienen, um Konfliktgespräche professionell zu führen. Überlegt euch welche Qualität, Tugend oder Eigenschaft euch an der Person aufregt, z.B. die Gefühlsduselei oder die chaotische Arbeitsweise. Wenn ihr die kennt, könnt ihr so ein Wertequadrat erstellen und auf einmal sieht ihr, dass es eine Übertreibung einer Tugend ist. Und es ist nicht der Mensch schlecht oder böse ist, sondern eine Eigenschaft in seinem Verhalten, die in dieser Situation etwas übertrieben zum Vorschein gekommen ist. Hier ist ein Beispiel:

Nehmen wir an, ihr habt in eurem Umfeld irgendjemanden, der keine Grenzen in seiner Suche nach Nähe kennt. Der freut sich sehr euch zu sehen, will überall mit euch sein, euch berühren und umarmen. Manchmal ist es in Ordnung, aber nicht immer. Stellt euch vor, ihr könnt so ein Wertequadrat erstellen, dann könntet ihr diesen Menschen etwas besser verstehen, was da gerade aus dem Ruder läuft. Eventuell werdet ihr dann die Person nicht gleich hart zurückweisen, sondern erklären, was die Sache ist. Wahrscheinlich wird diese Person euch dankbar sein und ihr habt einen Konflikt weniger.

Das Wertequadrat zeigt auf, welche Schwestertugend zu stärken bzw. zu entwickeln ist. In unserem Fall wäre das die Distanzwahrung. So kann im Konfliktgespräch eine konkrete Entwicklungsrichtung aufgezeigt werden.

Nach meiner Meinung, das Wertequadrat nach Paul Helwig zeigt auch auf, dass es zu jeder menschlichen Tugend eine Gegenqualität gibt und die auch genauso zu einer Persönlichkeit gehört wie die positive Eigenschaft.
Ich bin mir sicher, dass wir alle Facetten von unterschiedlichen Eigenschaften in uns haben, die in verschiedenen Situationen zum Vorschein kommen. Im Beispiel oben gehen wir von Distanzlosigkeit über Kontaktfreude und Distanzwahrung zu Verschlossenheit. Oft sind die uns bewusst, manchmal nicht, aber die sind da und werden in unserem Verhalten sichtbar.
Dieses Modell hilft uns auch an sich selbst zu arbeiten. Durch das Bewusstwerden diese Eigenschaften können wir unser Verhalten optimieren und in Zukunft besser steuern.

Es ist wichtig zu verstehen, in jeder „negativen“ Eigenschaft gibt es einen „positiven“ Kern. Da ist nur des Guten zu viel geworden. Die Eigenschaften, die wir nicht kennen, nicht mögen oder die wir uns verbieten, werden zum Vorschein kommen, damit die vom Verstand als wirklich Unsere angenommen werden können.

Euer Roman

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Frauen und wie man mit ihnen gut auskommt

Hallo zusammen,

heute möchte ich ein paar Worte über Frauen verlieren. Der Artikel ist natürlich nicht nur für Männer gedacht und könnte auch für die schöne Hälfte der Menschheit interessant sein. Ich habe für euch eine schöne Geschichte zum Nachdenken, ein lustiges Video und einige meine Gedanken vorbereitet.

Ich selbst bin glücklich verheiratet und habe ziemlich viele weibliche Freunde und Bekannte. In meiner Vergangenheit bin ich nicht immer nett mit Frauen umgegangen. Ich habe sie nicht verstanden (tue ich jetzt auch nicht immer). Sie sind eben anders. Aber im Laufe der Jahre durfte ich doch immer tiefere Einblicke in ihr Leben machen und seitdem bin ich erstaunt, was die alles können und auch schaffen.

Seitdem habe ich zur Gewohnheit genommen, wenn ich im Umgang mit Frauen etwas nicht verstehe oder wenn es kracht, nachzufragen und nicht wegzulaufen. Wenn ich diesen Moment aushalte, dann bekomme ich meistens eine ehrliche Antwort und gewinne ein wenig von ihrem Vertrauen. Frauen als Freunde zu haben bringt wirklich viele Vorteile. Sie können auf viele verschiedene Weisen helfen, wo die Männer scheitern. Sie sind auf eine andere Art weiser, kreativer, sozial kompetenter usw. als wir.

Die Frau

„Als Gott die Frau schuf, war es schon sehr spät am 6. Tag.

Ein Engel kam vorbei und fragte Gott: “Wieso verwendest du gerade für diese so viel Zeit?”

Und Gott antwortete: “Hast du die umfassenden Angaben gesehen, die ich einfügen möchte, um dieses Wesen zu formen?“

“Sie muss abwaschbar sein, aber nicht aus Plastik, mehr als 200 bewegliche Teile haben die alle austauschbar sind und sie soll alles zu einem herrlichen Essen kochen können. Sie muss mehrere Kinder gleichzeitig umarmen können, und mit dieser Umarmung soll sie alles heilen können von einem aufgeschlagenen Knie bis hin zu einem gebrochenen Herzen, und das alles soll sie nur mit 2 Händen machen.”

Der Engel war beeindruckt.
“Nur 2! Hände….unmöglich!“ Und das ist das Standardmodell?! “Das ist zu viel Arbeit für einen Tag, warte bis morgen und dann vervollständige sie.”

“Nein das kann ich nicht”, sagte Gott. “Ich bin so nah dran, die Kreation fertig zu stellen, sie ist der Ausdruck meines Herzens”. Sie wird sich selbst pflegen, wenn sie krank ist und sie kann 18 Stunden am Tag arbeiten”.

Der Engel kam näher und berührte die Frau.
“Aber, Gott, du hast sie so weich gemacht.”

“Sie ist ja auch weich“, sagte Gott, “Aber ich habe sie ebenso stark gemacht. Du glaubst nicht, was sie alles aushalten und bewältigen kann.“

“Kann sie denken?“ fragte der Engel.

Gott antwortete: “Sie kann nicht nur denken, sondern auch überzeugen und verhandeln.“

Der Engel berührte die Wange der Frau…. “Gott, es scheint, als wäre deine Schöpfung undicht! Du hast ihr zu viele Bürden auferlegt.”

“Sie ist nicht undicht, das ist eine Träne” erklärte Gott dem Engel

“Und wofür braucht sie die Träne?“ fragte der Engel.

Und Gott antwortete: “Mit den Tränen kann sie ihren Kummer und Schmerz, ihre Zweifel, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Leid und ihren Stolz ausdrücken.”

Das machte einen großen Eindruck auf den Engel; “Gott, du bist ein Genie. Du hast an alles gedacht. Die Frau ist tatsächlich wundervoll!“

„Tatsächlich ist sie das!
Frauen haben Kräfte, die Männer erstaunen. Sie kann mit Ärger umgehen und große Bürden tragen. Sie hält Glück, Liebe und Meinungen. Sie lächelt, wenn sie schreien will. Sie singt, wenn sie Lust hat zu weinen, weint, wenn sie glücklich ist und lacht, wenn sie Angst hat. Sie kämpft für das, woran sie glaubt. Ihre Liebe ist bedingungslos. Ihr Herz ist gebrochen, wenn ein Angehöriger oder ein Freund stirbt, aber sie findet Kraft, um weiterzuleben.”
„Da ist nur eine Sache falsch an ihr: Sie hat vergessen, was sie wert ist…“

                                                                                                        Autor ist leider unbekannt.

Es ist wirklich nicht schwer den Frauen ab und zu über ihre Vorzüge, Stärken und Fähigkeiten zu erzählen. Komplimente können Wunder bewirken, wenn die ehrlich gemeint sind und zum richtigen Zeitpunkt kommen.

Ich kenne auch Männer, die lebenslang nach einer besten, einzigartigen Frau suchen und oft von ihren früheren Partnerinnen enttäuscht sind. Es geht oft um doppelte Standards für sich selbst und für die anderen. Zu einem Konflikt gehören immer zwei. Hier habe ich einen Auszug aus einer Rede eines russischen Schauspielers (meine Übersetzung).

„Du willst eine richtig gute Frau haben, aber oft verschwindest du selbst, keiner weiß, mit wem und wohin. Du meinst, dass ein richtiger Mann seinen Wörtern treu ist, während du selbst deine leeren Versprechen um dich schmeißt. Du argumentierst, dass eine Frau, egal was passiert, warten sollte, und du selbst gehst weg, um eine neue zu finden. Du sagst, dass Taten die Menschen schmücken, aber selbst keine Zeit findest, um sie anzurufen. Du sagst, es gibt keine echten Frauen mehr und du verdirbst sie selbst. Du brauchst eine sanfte, liebevolle, fürsorgliche, aber wenn etwas passiert, du lässt sie alleine mit ihren Problemen fertig werden. Du hasst Emotionen und Gefühle, willst aber sie nicht beruhigen. Warum forderst du und erwartest etwas, wenn du selbst nicht das gleiche geben kannst? Vergiss nicht, die Würdige bekommt nur der Würdige. Liebevolle und treue findet den Fürsorglichen.“
                                                                                                             Dmitri Nagijew

Wir – Männer haben wirklich ein großes Glück, dass Frauen uns immer wieder eine neue Chance geben, mit ihnen zu versuchen und neu zu beginnen. Sie wissen, dass das wichtigste im Leben die Liebe ist und wollen das auch mit uns ausleben.

Dazu habe ich ein lüstiges Musikvideo von der Band „Leningrad“ aus Russland gefunden. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viel Frauen fähig sind zu geben, wenn sie verliebt sind. Es geht um ein Mädel, das sich auf ein Date vorbereitet (Übersetzung ist leider nicht sehr gut, aber dabei). Es kann sein, dass es etwas übertrieben dargestellt ist, aber etwas Wahres ist auch dran.

Ich arbeite mit Konflikten und ein großer Teil dieser Konflikte liegt im sozialen / zwischenmenschlichen Bereich. Wenn wir Frauen etwas mehr verstehen und etwas mehr wertschätzen, wird unser Leben viel ruhiger, länger und glücklicher.

Euer Roman

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Glücklich sein: Tipps vom König Salomon

Philosophisches Kopfkino

Hallo zusammen,

heute möchte ich wieder das Thema Glück bearbeiten. Ich stelle euch ein Bündel von Ratschlägen vom König Salomon vor. Ein Mann, der vor ein paar Tausend Jahren lebte und uns einige Tipps hinterließ, wie man glücklich werden kann. Dazu kommen meine Gedanken und ein Video darüber, was man früher für das Glück gehalten hat.

König Salomon, auch „der Weise“ genannt, war der dritte König Israels. Er war nicht nur bekannt für seine Klugheit, sondern auch für seinen unglaublichen Reichtum und seine friedliche und weise Regierung. Er war sehr beliebt bei seinem Volk und auch respektiert von anderen Nationen.

König Salomons weiser Rat, wie man glücklich wird.

„Was ist der Sinn des Lebens?
Das Leben ist der Weg, das Ziel und die Belohnung.
Das Leben ist ein Tanz der Liebe.
Deine Mission ist es zu blühen. Dein Leben ist ein großes Geschenk für die Welt und
die Geschichte des Universums. Und deshalb ist das Leben schöner als alle Theorien. Behandle das Leben als Urlaub, denn das Leben ist an sich wertvoll. Das Leben besteht aus der Gegenwart. Und die Bedeutung der Gegenwart: in der Gegenwart sein.

Warum verfolgen uns Unglück / Missgeschicke?
Was gesät worden ist, wird gesammelt.
Unglück ist deine Wahl.
Armut ist eine menschliche Schöpfung. Und die Bitterkeit ist die Folge der Unwissenheit.
Bei Schuldzuweisungen wird Kraft verloren und durch Lust wird das Glück zerstreut. Wach auf, denn der Bettler ist derjenige, der sich selbst nicht erkennt. Aber diejenigen, die das Reich Gottes nicht im Inneren fanden, sind obdachlos.
Der Arme wird derjenige sein, der Zeit verschwendet.
Verwandle das Leben nicht in Stagnation.
Lass die Masse /Mob nicht deine Seele ruinieren.
Sei Reichtum nicht dein Fluch sein.

Wie man Widrigkeiten überwinden kann?
Beurteile dich nicht selbst. Denn du bist göttlich. Vergleiche und trenne nicht. Danke für alles. Freue dich, denn Freude wirkt Wunder. Liebe dich selbst, denn alle, die sich selbst lieben, lieben alles. Segne die Gefahr, denn die Mutigen finden Glückseligkeit. Bete in Freude – und Unglück wird dich umgehen. Und wisse, dass Lob das beste Gebet ist, und Glück ist die beste Speise für die Seele.

Was ist der Weg zum Glück?
Glücklich sind liebende, glücklich sind dankende. Glücklich sind befriedete. Glücklich sind die, die das Paradies in sich gefunden haben. Glücklich sind diejenigen, die etwas geben und glücklich sind die, die Geschenke mit Freude empfangen. Glücklich sind Suchende. Glücklich sind diejenigen, die erwacht sind und die ihren Zweck erfüllen. Glücklich sind die, die Ganzheit und Harmonie kennengelernt haben. Die Glücklichen sind die, die Schönheit der Welt sehen und sich der Sonne öffnen. Ein Glücklicher fließt wie ein Fluss und bereit ist, Glück anzunehmen. Die Glücklichen sind weise und haben sich kennengelernt. Die Glücklichen lieben sich selbst. Die Glücklichen loben das Leben. Die Glücklichen sind Schöpfer und die sind frei. Die Glücklichen sind verzeihend.

Was ist das Geheimnis des Überflusses?
Dein Leben ist der größte Schatz in der Schatzkammer Gottes.
Der Reichtum in dir ist unerschöpflich und die Fülle um dich herum ist grenzenlos.
Die Welt ist reich genug, dass jeder reich werden kann. Je mehr du gibst, desto mehr bekommst du.
Das Glück liegt vor deiner Tür. Öffne dich für diese Fülle. Und verwandle alles in das Gold des Lebens.
Selig sind diejenigen, die die Schätze in sich finden.

Wie kann man im Licht leben?
Trinke von jedem Augenblick des Lebens, denn das ungelebte Leben erzeugt Traurigkeit. Und du weißt, was ist drin, das ist auch draußen.
Die Dunkelheit der Welt – aus der Dunkelheit im Herzen.
Glück ist der Sonnenaufgang.
Erleuchtung ist der Glanz von tausend Sonnen.
Selig sind die, die nach dem Licht dürsten.

Wie finde ich die Harmonie?
Lebe einfach. Schade niemandem.
Sei nicht eifersüchtig.
Lass die Zweifel dich reinigen und keine Kraftlosigkeit mit sich bringen.
Widme das Leben der Schönheit.
Erschaff um die Kreativität willen und nicht um die Anerkennung willen.
Behandle deine Mitmenschen als Offenbarungen.
Transformiere die Vergangenheit, indem du sie vergisst.
Bring neue Dinge in die Welt.
Fülle deinen Körper mit Liebe.
Werde die Energie der Liebe, denn Liebe inspiriert alles.

Wie erreiche ich die Perfektion des Lebens?
Die Glücklichen verwandeln viele andere.
Die Unglücklichen bleiben Sklaven, denn das Glück liebt die Freiheit.
Wahrlich, Freude ist dort, wo Freiheit ist.
Verstehe die Kunst des Glücks.
Öffne dich für die Welt und die Welt wird sich für dich öffnen.
Lass deinen Widerstand fallen und du wirst zum Herrscher.
Und sah er jeden mit Liebe und fügte hinzu: – und die Stille wird dir viel mehr enthüllen … Sei einfach du selbst! “

Nach meiner Meinung gibt es in diesen Zeilen mehrere gute Ratschläge. Einige sind gleich verständlich, für die anderen braucht man schon mehr Zeit und Erfahrung, einige bleiben für immer ein Rätsel und jeder versteht die auch auf seiner Weise…

Euer Roman

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Was bereuen wir am meisten?

Hallo zusammen,

heute möchte ich meinen Artikel dem Thema „Was bereuen wir nicht getan zu haben?“ widmen. Ich habe für euch eine Geschichte, ein Video, eine schöne Übung und einige meine Gedanken vorbereitet.

Ich habe die Meinung, dass alles, was passieren soll, wird passieren und ich kann nichts ändern, egal wie stark ich etwas will oder nicht will. Ich werde im Leben das erleben, was mir vorherbestimmt ist. Das bedeutet, dass ich mich eigentlich zurücklegen und mein Leben, so wie es ist, genießen kann. Ich kann meinen Lehren, Krisen, Fehlern, Konflikten nicht aus dem Weg gehen, die kommen sowieso auf mich zu, aber ich muss nicht unbedingt darunter emotional, geistig und psychisch leiden.
Die Zeit, die wir mit Ängsten, Zweifeln und Sorgen verbringen, wird uns nicht glücklicher oder gesunder machen. Wenn ich das weiß, dann kann ich mich leichter auf die anderen Seiten meines Lebens konzentrieren.

Je älter wir werden, desto mehr haben wir Gedanken, dass wir im Leben noch nicht alles geschafft haben, was wir wollten. Unsere Träume sind noch nicht wahr geworden, wir haben das und jenes noch nicht erlebt und der Mensch im Spiegel macht vielleicht auch nicht so ganz glücklichen Eindruck.
Ich habe schon vor Jahren einen Bericht gelesen, in dem die Ergebnisse von einer Studie präsentiert wurden. Das Thema war „Was bereuen die Menschen am Ende ihres Lebens?“ Ich kann mich nur an die ersten 4 Platzierungen erinnern.
Sie haben bereut, dass:
1) größter Teil ihres Lebens der ungeliebten/unzufriedenstellenden Arbeit gewidmet war,
2) sie zu wenig Zeit mit ihren Liebsten (zu ihnen nahestehenden Menschen) verbracht haben,
3) sie zu wenig um ihren eigenen Körper gesorgt haben (schlechte Ernährung, keine prophylaktischen gesundheitlichen Maßnahmen, kein Sport).
4) sie zu wenig von der Welt gesehen haben.

Es ist interessant, dass die meisten Menschen diese Dinge bereuen und nicht von der Knappheit an Autos, Geld oder Häusern berichteten.

Aus dem Brief einer älteren Dame

„Könnte ich mein Leben nochmals leben, dann würde ich das nächste Mal riskieren, mehr Fehler zu machen. Ich würde mich entspannen, lockerer und humorvoller sein als dieses Mal. Ich kenne nur sehr wenige Dinge, die ich ernst nehmen würde.

Ich würde mehr verreisen. Und ein bisschen verrückter sein. Ich würde mehr Berge erklimmen, mehr Flüsse durchschwimmen und mir mehr Sonnenuntergänge anschauen. Ich würde mehr spazieren gehen und mir alles besser anschauen. Ich würde öfter ein Eis essen und weniger Bohnen.

Ich hätte mehr echte Schwierigkeiten als eingebildete. Müsste ich es noch einmal machen, ich würde einfach versuchen, immer nur einen Augenblick nach dem anderen zu leben, anstatt jeden Tage schon viele Jahre im Voraus.

Könnte ich noch einmal von vorne anfangen, würde ich viel herumkommen, viele Dinge tun und mit sehr wenig Gepäck reisen. Könnte ich mein Leben nochmals leben, würde ich im Frühjahr früher und im Herbst länger barfuß gehen. Und ich würde öfter die Schule schwänzen.

Ich würde mir nicht so hohe Stellungen erarbeiten, es sei denn ich käme zufällig daran. Auf dem Rummelplatz würde ich viel mehr Fahrten machen, und ich würde mehr Gänseblümchen pflücken.“

                               (aus dem Buch „Das Robbins Power Prinzip“ von Anthony Robbins)

Ich habe für euch eine schöne Übung herausgefunden. Das kann helfen, darüber nachzudenken, ob man im Leben etwas vergessen hat und nachholen möchte und Prioritäten zu setzen.

Übung

Ich bin jetzt 41 Jahre alt. Ich bin im Jahr 1977 geboren und werde nach der Meinung dieser statistischen Tabelle noch ca. 31 Jahre leben.
Ich brauche zwei große durchsichtigen Vasen. Da packe ich 11315 kleine Kugeln oder Glasperlen in einer rein (für jeden Tag eine Perle: 31 Jahre x 365 Tage). Wenn ich jeden Morgen aufwache, nehme ich eine Perle aus der ersten Vase und packe die in die zweite. Auf einer Vase schreibe ich „Noch“ und auf der zweiten „Vorbei“.
Nach einer Zeit wird es euch zum Nachdenken bringen, ob alles bei euch richtig läuft oder es die Zeit gekommen ist etwas zu ändern.

„Schreib, was bereust du am meisten?

Euer Roman

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Schuldgefühle

Hallo zusammen,

heute möchte ich gern über Schuldgefühle sprechen. Ich habe für euch ein interessantes Video mit ein paar Tipps und einige meine Gedanken zum Thema vorbereitet.

Das Video von Casy M. Dinsing zeigt eine sehr gute Möglichkeit mit Schuldgefühlen umzugehen.

Das Schuldgefühl ist die Folge einer sozial unerwünschten Handlung. Es ist nicht wichtig, ob etwas wirklich passiert ist oder es ist nur eine Einbildung des Individuums gewesen, das wird gleichermaßen leiden. Diese Handlung wird von dieser Person nicht akzeptiert und als ein Fehler betrachtet. Nach meiner Meinung besteht das Schuldgefühl aus Betrübnis, Trauer, Reue und Angst vor Bestrafung.

Das ist kein angeborenes Gefühl. Wir haben es im Laufe des Lebens erworben. Woher haben wir das? Das Schuldgefühl wird oft vom erwachsenen Umfeld eines Kindes geformt, um es einfacher zu steuern und zu manipulieren. Es wird meistens auch mit einer Bestrafung verknüpft, um das Gefühl im Gedächtnis des Kindes zu befestigen. Es wird darüber nicht nachgedacht, die Erwachsenen erziehen auf die gleiche Weise, wie die erzogen wurden.

Aus welchem Grund passiert es? Das Kind wird sozialisiert. Aber aus welchem Grund genau? Eine Möglichkeit auf einen Reiz (z.B. auf einen Konflikt) zu reagieren ist die Aggression. Stellt euch vor, alle werden es tun. Dann könnte es sein, dass die Bevölkerung dieses Planeten „etwas“ reduziert wird. Das will doch keiner. Es ist von der Gesellschaft nicht erwünscht, dass einer so reagiert. Solche Menschen werden ausgegrenzt oder weggesperrt.

Jetzt sehen wir unser Schuldgefühl an. Nach meiner Meinung, in vielen Fällen ist es eine Maske, die wir anziehen, wenn wir einen inneren oder äußeren Konflikt scheuen. Die Aggression ist tabu, das dürfen wir nicht und wir dürfen auch keine Angst zeigen, weil es auch von der Gesellschaft verpönt wird.
Wir dürfen uns aber dafür die Schuld geben, dass wir in einer Situation Angst hatten. Wir sind keine Feiglinge, aber wir können schwer akzeptieren, dass jemand oder etwas stärker ist, uns Angst macht und wir unsere Grenzen nicht schützen können. Das Schuldgefühl hilft uns aus diesem Dilemma herauszukommen. Wir müssen uns unseren Ängsten nicht stellen, weil die für uns in diesem Moment noch schrecklicher als Schuldgefühle sind.

Da wir im Video schon ein paar Tipps haben, will heute nur über zwei Lösungsmöglichkeiten von Schuldgefühlen reden.
Erstens, wir haben etwas getan, wofür wir nicht stolz sind. Wir wissen das und möchten das bereinigen. Es gibt einige Möglichkeiten.
Weiter im Kontakt bleiben
Zusammenarbeit anbieten
Bekenntnis, dass man falsch gehandelt hat
Sich entschuldigen: „Es tut mir leid! Ich bin zu weit gegangen.“
Wiedergutmachung: Handlung oder Geld
Je schneller wir das machen, desto weniger leiden unsere Beziehung und wir darunter.

Ihr könnt es auch im Kopf durchführen. Eure Einbildungskraft wird euch dabei helfen.
Es gibt Möglichkeit auch nur ein Brief zu schreiben. Hier mehr dazu.

Zweitens, wenn die Vorschläge oben nicht helfen.
1) Fragt euch: Aus welchem Grund brauche ich das? Halte ich eventuell selbst dieses Schuldgefühl bei mir? Welche Vorteile habe ich davon? Gibt es vielleicht ein versteckter Gewinn für mich in dieser Situation? Wenn ihr es herausfindet, wird es eure Schuldgefühle zumindest mildern.
2) Jetzt kommt der schwierigste Teil.
Fragt euch:
„Wovor habe ich Angst in dieser Situation?“
Was stört mich an diesem Menschen, an dieser Beziehung?
Woran erinnert mich diese Situation?
Vielleicht an etwas aus meiner Vergangenheit, an meiner Schwäche, Verwundbarkeit, Hilflosigkeit von damals?

Durch diese Arbeit bekommen wir einen Zugang zu unseren Ängsten und zu einer Möglichkeit dieses Gefühl zu steuern. Dann müssen wir uns nicht mehr hinter der Maske Schuldgefühl verstecken. Dann akzeptieren wir unsere Angst wie eine ganz normale Schwäche und fühlen uns freier und glücklicher.

Apropos, in der neuen Zeitschriftenausgabe „Die Mediation“ handelt es sich ausschließlich um Themen Schuld und Verantwortung.

Euer Roman

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Frieden mit den Eltern

Hallo zusammen,

heute möchte ich gern über die Beziehung zu unseren Eltern sprechen. Nach meiner Meinung ist es einer der wichtigsten Beziehungen in unserem Leben, wenn nicht die wichtigste. Dazu biete ich euch ein schönes Video, ein umfangreicher Bericht zum Thema von einer Psychotherapeutin und meine Erfahrungen an.

Schon vor vielen Jahren habe ich in einem Buch ein altes arabisches Sprichwort gelesen. Ich weiß leider nicht mehr von wem es kommt. Es hieß ungefähr so: „Alle Schätze dieser Welt liegen vor den Füßen deiner Mutter“. Damals habe ich das nicht so richtig verstanden und auch nicht akzeptieren wollen. Für mich schien es zu weit gegriffen. Jetzt verstehe ich das und verinnerliche auch.

Für mich war die Beziehung zu meinen Eltern viele Jahre ziemlich kompliziert, anstrengend und emotional. Es war so als ob, eine Wand zwischen uns stehen würde. Ich habe darunter sehr gelitten. In meiner Kindheit habe ich meine Eltern über alles geliebt. In meiner Jugend hat sich etwas geändert. Ich habe angefangen zu verstehen, dass sie auch nur Menschen sind und auch Fehler machen können. Im Erwachsenenalter habe ich erkannt, dass ich auch noch viele alte Verletzungen in mir trage und die diese Beziehung stören.

Mein Vater ist leider schon vor mehreren Jahren gestorben und ich bereue, dass ich mit ihm noch nicht alles zwischen uns bereinigen könnte. Die Beziehung zu meiner Mutter hat sich in den letzten Jahren sehr stark verbessert. Davor habe ich sie für vieles verantwortlich gemacht und manches nicht verzeihen können. Wir stritten oft und ich hatte nachher ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle.
Eines Tages wurde mir klar, dass ich nur dann meinen Frieden finden werde, wenn ich mich mit ihr versöhne. Ich stellte einen Plan zusammen, wie ich das tun kann.

Ich fing an mit ihr über meine Verletzungen aus meiner Kindheit zu sprechen. Es lief nicht einfach und ich konnte nur Häppchenweise etwas verarbeiten. Dabei verstand ich, dass sie diese Situationen anders als ich im Gedächtnis abspeicherte und nicht gleich wie ich bewertet. Sie sah das anders und nannte mir auch die Gründe dafür. Ab jetzt wurde es klarer für mich, wie das passieren konnte. Ich gewann ein besseres Verständnis dafür.

Gleichzeitig begann ich auch nach den Bestätigungen ihrer Liebe zu mir zu suchen. Und davon gab es eine Menge. Nach und nach begannen meine Gefühle zu ihr sich zu verändern. Von den Negativen wurde es immer weniger. Ich konnte mich aussprechen, wurde verstanden und sah, dass ich geliebt werde.

Ich arbeitete schon damals mit Projektionen und das half mir, auch über mich selbst manches zu verstehen und viele störende Sichtweisen zu beseitigen. Durch die konnte ich nicht richtig sehen und fühlen, ich war emotional aufgewühlt und abweisend.

Ich habe einen guten und umfangreichen Artikel von Frau Dr. Doris Wolf gefunden. Da werden viele Fragen angesprochen, z. B. Gründe für solche Konflikte, wie und was man tun kann, um die Beziehung zu verbessern. Es gibt mehrere Empfehlungen und Vorschläge. Den Artikel kann ich nur empfehlen.

Ich habe jetzt meinen Frieden. Ich liebe meine Mutter über alles und ich weiß, sie empfindet für mich das gleiche. Genauso wie mein Vater mich geliebt hat. Meine Eltern haben für mich alles getan, in dem Umfang und auf die bestmögliche Weise, die sie selbst kannten und geben konnten. Es steht nichts mehr zwischen uns. Ich bin Ihnen sehr dankbar und werde es immer sein.

Euer Roman

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Persönliche Rechte

Hallo zusammen,
heute möchte ich mit euch zusammen ein Thema bearbeiten, das etwas mit persönlichen Rechten eines Menschen zu tun hat. Ich habe für euch ein Video und zwei Auflistungen persönlicher Rechte von zwei anerkannten Experten vorbereitet.

 

Diese Rechte, die wir heute besprechen, unterscheiden sich von denen, die wir in unsere Verfassung sehen. Es sind eher persönliche Rechte für jeden einzelnen von uns. Und ich habe die Meinung, dass die manchmal von uns selbst vergessen werden. Oft stellen wir fest, dass andere Menschen (im Umgang mit uns) die vergessen und unsere Grenzen verletzen. In Wirklichkeit erinnern sie uns nur daran, dass wir die haben, wahrnehmen und nutzen können.

ich möchte euch zwei Zusammenfassungen von solchen Rechten vorstellen. Eine wurde von George Alexander Kelly, einem US-amerikanischen Psychologen geschrieben. Und andere stammt von einem US-amerikanischen Coach Kathy Dee Zasloff.

1) G. Kelly hebt folgende Rechte hervor.

Wir haben das Recht:
-auf Alleinsein;
-auf Unabhängigkeit;
-auf Erfolg;
-angehört und ernst genommen zu werden;
-das zu bekommen, wofür wir bezahlt haben;
-Rechte zu haben;
-„Nein“ zu sagen, ohne uns schuldig zu fühlen;
-uns mit egal welcher Bitte an Mitmenschen zu wenden;
-Fehler zu machen und dafür Verantwortung zu tragen;
-uns nicht zu behaupten.

2) K. Zasloff steuert folgende persönlichen Rechte bei.
Sie arbeitet viel mit Kindern und Jugendlichen. Ihre Rechte wurden für diese Gruppen erarbeitet und bestimmt. Ich finde aber, dass die auch für Erwachsene nützlich sein können.

Wir haben das Recht:
– sich selbst manchmal an die erste Stelle zu stellen;
– um Hilfe und emotionale Unterstützung zu bitten;
– gegen Ungerechtigkeit und Kritik zu protestieren;
– eigene Meinung und Überzeugungen zu haben und zu vertreten;
– Fehler zu machen, bevor wir den richtigen Weg finden;
– Mitmenschen die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Probleme selbst zu lösen;
– „Nein“ zu sagen;
– keine Beachtung Ratschlägen der anderen zu schenken und eigenen Weg gehen;
– auf Alleinsein, sogar dann, wenn die anderen unsere Gesellschaft suchen;
– auf unsere eigenen Gefühle, egal, ob die anderen sie verstehen oder nicht;
– unsere Entscheidungen zu ändern und auf eine andere Weise zu handeln;
– gegen etwas anzukämpfen, was uns nicht zufrieden stellt.

Dazu kommt noch eine Zugabe von ihr.

Wir sind niemals verpflichtet:
– vollkommen/fehlerfrei zu 100% zu sein;
– der Masse/der Mehrheit zu folgen;
– Menschen zu mögen, die uns schaden;
– uns zu entschuldigen, dafür, dass wir nur wir selbst waren;
– uns für andere aufzuopfern;
– uns für eigene Wünsche schuldig zu fühlen;
eine unangenehme Situation zu ertragen;
– schwierige Beziehungen zu bewahren;
– mehr zu tun, als dafür die Zeit und Ressourcen vorhanden sind;
– etwas zu machen, was wir sowieso nicht schaffen können;
– etwas wegzugeben, was wir nicht abgeben wollen.

Wenn wir unsere persönliche Rechte nicht kennen oder unsere Grenzen nicht schützen, dann kann es passieren, dass wir durch innere und äußere Konflikte müde, frustriert, erbittert und unzufrieden durch das Leben gehen. Das muss aber nicht sein.
Als ich diese Rechte gelesen habe, habe ich einige gesehen, die ich bei mir selbst nicht wahrgenommen habe. Um in meinem Leben etwas zu ändern, brauche ich natürlich mehr als nur eine Kenntnis von meinen persönlichen Rechten. Aber für einen Anfang ist es auch nicht schlecht. Darauf kann ich aufbauen. Kennt ihr vielleicht auch weitere persönliche Rechte, die für euch wichtig sind?

Zum Thema habe ich ein schönes Video vorbereitet.

Euer Roman

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„Wunder“ – eine Filmempfehlung


Hallo zusammen,

heute möchte ich euch einen tollen Film vorstellen, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Es geht um ein amerikanisches Drama „Wunder“ aus dem Jahr 2017. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Raquel J. Palacio und hatte eine Oskar Nominierung. Im Film spielen großartige Schauspieler Julia Roberts und Owen Wilson mit.

Aus welchem Grund mag ich diesen Film? Der Film zeigt, dass jede Person irgendwelche Narben (Unvollkommenheiten) in sich trägt und auch was passiert, wenn sie bei einem Menschen äußerlich in Erscheinung treten. Dieser Mensch bringt alle anderen in Bewegung, vielleicht in eine geistige Neuausrichtung. Der ist wie ein Spiegel, den viele Menschen nicht sehen wollen, weil er sie an ihre eigenen Unvollkommenheiten erinnert und das kann weh tun.

Ich arbeite viel mit Projektionen, am liebsten mit meinen eigenen. Ich denke, es sind abgespaltene Teile von mir, die vor lange Zeit von mir abgelehnt wurden, weil die damals (für meine wichtigen Personen im Leben) inakzeptabel waren. Und ich wollte doch geliebt werden.

Diese Arbeit hilft mir, mich selbst immer besser zu verstehen und zu akzeptieren. Und sobald einen Teil angenommen wird, verschwindet auch im Außenwelt das, was ich als störend empfunden habe. Das Leiden hört auf. Ich werde immer mehr zu einem Ganzen / Vollkommenen Roman, der ich mal vor vielen, vielen Jahren war.

Euer Roman

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Dankbarkeit

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein nettes Video und eine sehr effektive Übung vor. Die letzte hilft unsere Beziehungen (auch zu uns selbst) auf einen neuen höheren Level zu bringen. Es geht um die Dankbarkeit für das, was uns im Leben passiert und dafür, was uns gegeben wird.

Ich höre ziemlich oft von meinen Klienten, dass ihre Beziehungen mit ihren Mitmenschen schwierig sind.  Oft sind sie konfliktreich und nicht zufriedenstellend. Manchmal liegt es auch daran, dass die Menschen ihre Dankbarkeit nicht immer zeigen oder so zeigen, wie sie es gern tun würden. Manchmal werden viele Geschenke, nette Gesten, gebrachte Opfer und gute Beziehungen als Selbstverständlichkeit angenommen. Wir nehmen die nicht richtig wahr. Nur, wenn die Menschen, die das für uns getan haben, nicht mehr mit uns zusammen sind, dann verstehen wir, dass diese angenehmen Dinge keiner mehr für uns tut und wie gut die waren.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, wenn ich jemandem für etwas dankbar bin, dann will ich ihm nichts Böses tun. Ich will mit ihm mehr Zeit verbringen und eventuell unsere Beziehung noch mehr festigen. Das bedeutet, wenn ihr mit jemandem in einem Konflikt steckt, versucht etwas zu finden, wofür ihr diese Person dankbar sein könnt. Es wird dieser Beziehung etwas mehr Verständnis und Lösungsbereitschaft bringen.

Übung

1) Wir beginnen mit 10 Dingen, die uns jemand aus unserer Vergangenheit mal geschenkt hat. Könnt ihr euch erinnern, wer hat die euch geschenkt? Wann, wo, aus welchem Grund, unter welchen Umständen? Habt ihr euch gefreut? War es für euch eine Überraschung? War dieser Gegenstand für euch wichtig? Ist dieser Mensch noch in eurem Leben? Habt ihr zumindest noch ein Bild von ihm?

Jeder von diesen Gegenständen hat eine Geschichte, sie wird wieder lebendig. Nehmt den in die Hand, erinnert euch vielleicht an noch eine Geschichte, die ihr mit diesem Menschen erlebt habt. Ihr werdet wieder junger und genießt diesen Moment erneut. Wart ihr damals für dieses Geschenk dankbar? Seid ihr das immer noch? Möchtet ihr eventuell diesen Menschen auch für die gemeinsame Zeit danken? Ihr könnt das tun, vielleicht nicht persönlich (eigentlich wäre es am besten), vielleicht nur in euren Gedanken.
Damit tut ihr euch gut und eure gemeinsame Beziehung wird davon positiv beeinflusst.

2) Jetzt nehmen wir keine Gegenstände, sondern etwas nicht Materielles. Wir brauchen 10 immaterielle Themen, z. B. Freundschaft, Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit, Schutz, Ratschläge, Fürsorge, Leben, glückliche Momente usw. Jetzt stellt euch die gleichen Fragen wie oben (bei den Gegenständen). Wie ist es, das zu erleben? Habt ihr damals das alles genossen? Welche Wirkung hatten diese Sachen auf euer Leben? Seid ihr dafür noch dankbar? Wollt ihr eure Dankbarkeit zum Ausdruck bringen?

3) Zuletzt kommt das Wichtigste. Ihr nimmt 10 Sachen, die ihr euch selbst gekauft, verdient oder gewonnen habt. Erinnert euch daran, erlebt wieder diese Geschichten im Inneren. Wie war es für euch? Wer hat dafür gesorgt, dass ihr das habt? Das wart ihr. Wollt ihr euch selbst dafür danken? Ist das etwa kein Beweis für eine große Zuneigung oder Liebe zu euch selbst gewesen? Denkt darüber nach.

Ihr könnt die Intensität der Übung noch steigern, indem ihr mit jemandem das bespricht und gegenseitig alle eure Sachen einander erzählt. Oder ihr nimmt euch ein Abend und macht richtig eine Ausstellung von diesen Dingen. Dabei könnt ihr alte Fotos und Videos nutzen. Wie wäre es, selbst diese Personen aus den Geschichten einzuladen und so ihnen zu danken?

Diese Übung zeigt uns, dass alles, was wir haben, alles was wir Gutes im Leben erfahren haben, bekommen wir meistens durch andere Menschen (und uns selbst natürlich), die uns mögen und eine gute Beziehung mit uns wollen. Darauf können wir auf die gleiche Weise antworten. Es ist für jeden sehr angenehm zu hören, dass wir ihm für etwas dankbar sind und er als Person wertgeschätzt wird.

Diese Methode zeigt uns nicht nur, wie wir unsere Dankbarkeit entwickeln können, sondern auch hilft zu verstehen, dass alles miteinander verbunden ist und unser Leben mit Liebe durchsetzt ist. Wie sieht ihr das?

Dazu ein passendes kurzes Video.

Euer Roman

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1. Geburtstag und der hundertste Artikel

Hallo zusammen,

schon seit einem Jahr existiert meine Seite und heute kommt mein hundertster Bericht raus. Ich freue mich riesig, dass ich ein Jahr durchgehalten habe und danke euch, dass wir diese Zeit zumindest zum Teil zusammen verbracht haben.

Ich habe diese Seite vor einem Jahr erstellt, weil ich dachte, so könnte ich meine Bekanntschaft als Coach und Trainer im deutschsprachigen Raum erhöhen. Jetzt ist sie für mich schon etwas mehr geworden. Ich denke, sie hilft mir mich selbst geistig, emotional und seelisch weiterzuentwickeln. Ich hoffe, dass ihr auch in disem Jahr etwas für euch finden konntet.

Ich möchte ganz besonders allen Menschen danken, die mir geschrieben haben. Durch eure Kommentare habe ich ein Feedback bekommen und habe eine Möglichkeit gehabt, einiges zu hinterfragen oder besser zu verstehen. Ihr seid mein Spiegel, ohne euch sehe ich mich und das, was ich schreibe nur einseitig.

In meine Arbeit bin ich ein Spiegel für andere. Ich zeige meinen Klienten ihre Welt aus einem anderen Blickwinkel und gebe Feedback. Ich coache gern und manchmal fühle ich mich wie dieser Experte in Video unten.

 

Ein Lösungsvorschlag von der Seite: www.yaplakal.com

 

 

 

 

Die Menschen kommen zu mir, stellen Fragen, wollen Hilfe oder ihr Leben ändern. Die meisten möchten, dass sich das Leben und ihr Umfeld ändert und ich das für sie durchsetze. Ich erkläre, schildere meine Meinung und zeige Möglichkeiten auf. Ich helfe gern, ich begleite.

Ich bin mir sicher, um etwas zu schaffen, brauchen wir einander und einen festen Wunsch sich weiterzuentwickeln. Ich kann allein das nicht tun. Wir können es nur gemeinsam.

Ich würde gern euch etwas fragen. Gibt es vielleicht noch von eure Seite Wünsche, Anregungen, Fragen? Wie kann ich Seite anziehende und Themen interessante gestalten? Ich wäre euch dafür sehr dankbar.

Ich freue mich auf Euch und Eure Kommentare.

Euer Roman

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Veröffentlicht unter Allgemein, Humor | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Liebe

Hallo zusammen,

in meinem heutigen Artikel geht es um die Liebe. Ich habe für euch ein tolles Video, eine wunderschöne Geschichte und ein paar meine Kommentare vorbereitet.

Hier ist eine Übersetzung zum Video:

„Junger Mann. Warum isst du diesen Fisch?“
Der junge Mann sagt, „weil ich Fisch liebe.“

Er sagt: „Oh, du liebst diesen Fisch. Das ist der Grund, warum du ihn aus dem Wasser holst, ihn tötest und kochst?“ Er sagt: „Erzähle mir nicht, dass du diesen Fisch liebst. Du liebst dich selbst und weil der Fisch dir gut schmeckt, holst du ihn aus dem Wasser, tötest ihn und kochst ihn.“
So viel dazu, was Liebe ist. Es ist „Fisch-Liebe“.

Also. Ein junges Paar verliebt sich. Ein junger Mann, eine junge Frau verlieben sich. Was bedeutet das?
Das bedeutet, das er in dieser Frau jemanden sieht, von der er glaubt, dass sie ihn mit allem, was er körperlich und emotional benötigt, versorgen kann. Und sie sieht in diesem Mann jemanden, von dem sie behaupten kann, das ist Liebe.
Aber beide sehen in dem anderen nur das, was sie selbst benötigen. Es ist nicht Liebe für den anderen.

Die andere Person wird zu einem Erfüller der eigenen Befriedigung.
Zu vieles von dem, was Liebe genannt wird, ist „Fisch-Liebe“.
Eine veräußerte Liebe ist nicht abhängig von dem, was ich bekommen werde, sondern von dem, was ich bereit bin zu geben.

Wir haben einen Ethiker, Rabbi Dessler. Er sagt: „Die Menschen machen einen ernsthaften Fehler, wenn sie denken sie geben denen, die sie lieben. Die Antwort ist, du liebst die, denen du gibst.“
Sein Aspekt ist: wenn ich dir etwas gebe, dann investiere ich in dich.

Wenn die „Selbstliebe“ gegeben ist. Liebt jeder sich selbst. Nun kann ich dir meine Liebe geben, ohne dass ich sie von dir begehre.
Also, wahre Liebe ist eine Liebe des Gebens, nicht eine Liebe des Bekommens.
                              Rabbi Abraham Twenski: „True Love is a love of giving.“

Ich habe festgestellt, wenn ich jemanden mag / liebe, dann will ich ihr/ihm geben, helfen, etwas Gutes tun. Es erfüllt mich, diese Person glücklich zu machen. Ich vermute, es läuft bei den meisten von uns auch so. Aber ich habe auch beobachtet, wenn ich jemanden, der mir nicht bekannt oder gleichgültig ist oder sogar den ich nicht mag, etwas Gutes tue, dann fühle ich mich auch sehr gut. Ich denke, in diesem Fall investiere ich nicht nur in die Beziehung mit dieser Person, sondern in mich selbst. Hier meine ich nicht nur in mein Wohlbefinden, top Laune, gutes Karma usw., sondern auch in die Beziehung zu mir selbst. So kann man auch die Liebe zu sich selbst weiter entwickeln.
Unten habe ich noch zwei Artikel zu diesem Thema.

Dazu habe ich für euch noch eine wunderschöne Geschichte gefunden.

Die Insel der Gefühle

Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel. Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause: der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle. Natürlich lebte auch die Liebe dort.

Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel.

Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.

Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: „Reichtum, kannst du mich mitnehmen?“

„Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich.“

Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. „Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?“

„Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen“, antwortete der Stolz, „hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen.“

Als Nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: „Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.“

„Oh Liebe“, sagte die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss.“

Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.

Plötzlich aber rief eine Stimme: „Komm Liebe, ich nehme dich mit.“

Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen.

Später fragte die Liebe das Wissen: „Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?“

„Ja sicher“, antwortete das Wissen, „das war die Zeit.“

„Die Zeit?“, fragte die Liebe erstaunt, „Warum hat mir die Zeit denn geholfen?“

Und das Wissen antwortete: „Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.“

                                                                                                       Verfasser leider unbekannt

Ich habe erst vor ca. 5 Jahren verstanden, was das Wichtigste im Leben ist und ich bin sehr glücklich, dass diese Erkenntnis jetzt zu meinem Glücklichsein so viel beiträgt.

Geben und Nehmen

Geben und Nehmen 2

Euer Roman

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Riemann-Thomann-Modell


Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Modell vor, das versucht typische Verhaltensweisen und Handlungen eines Individuums zu beschreiben und zu erklären. Dazu habe ich für euch ein Erklärungsvideo und einige meine Gedanken zum Thema vorbereitet.

Riemann-Thomann-Modell basiert auf dem Werk von Fritz Riemann „Grundformen der Angst“. Christoph Thomann hat diese Arbeit zu einem Beziehungsmodell weiterentwickelt. Er entschloss sich, den Schwerpunkt nicht auf die verschiedenen Ängste zu legen. So wurden aus den schizoiden, depressiven, zwanghaften und hysterischen Persönlichkeiten die vier Grundstrebungen Distanz, Nähe, Dauer und Wechsel.

Das Modell besagt, dass die Menschen verschieden sind. Nicht nur in der Art, wie sie sich geben und Wirkung nach außen, sondern auch im Inneren empfinden und was sie brauchen, um sich im sozialen Umfeld wohl zu fühlen. Dieses Modell hilft menschliche Unterschiede und ihre Auswirkungen auf Beziehungen und Kommunikation besser zu verstehen.

Jeder von uns hat Bedürfnisse. Die werden in diesem Modell sichtbar und nicht nur unsere, sondern auch von unserem Umfeld, mit dem wir z. B. im Konflikt sind. So können wir nicht nur uns selbst besser verstehen, sondern auch unsere Mitmenschen.

Ich mag das Modell sehr. Das hilft mir zu sehen, welche Grundstrebung gut entwickelt ist und wo noch etwas verbessert werden könnte. Meine Grundausrichtung „Dauer“ ist sehr gut entwickelt. Auf anderem Ende der Achse liegt Grundausrichtung „Wechsel“ und ich hatte viele Missverständnisse und Konflikte mit den Menschen, bei denen diese Richtung gut entwickelt war. Ich habe mich darüber geärgert, wie können die nur so flatterhaft, unzuverlässig sein. Die verspäten sich oft, die können eine Sache nicht zu Ende machen, für die ist nichts im Stein gemeißelt.

Wie läuft das ganze ab? Man unterzieht sich einem Test (hier eine abgespeckte Version), das bedeutet – beantwortet mehrere Fragen. Jede Antwort wird mit Punkten bewertet, die zusammengezählt und auf ein Koordinatenkreuz übertragen werden. Dadurch werden die Ausprägungen der Grundausrichtungen sichtbar.

Ich gebe euch ein Beispiel. Ich habe in meinem Leben viel mit den Menschen gearbeitet, die zu Grundausrichtung „Nähe“ tendiert haben. Die sind gemeinschaftlich, sozialkompetent und harmonisch, aber Chefs kommen oft aus dem Bereich „Distanz“. Die sind sachlich, eigenständig, abgrenzend. Manchmal war das so, dass die Nähe-Menschen eine Gruppe gebildet haben und über den Chef gelästert, ihn ausgegrenzt und ihm eher als notwendiges und unvermeidbares Übel angesehen haben. Der Chef hat es gespürt und wurde noch schroffer, kühle und arroganter. Ein Konflikt war vorprogrammiert.

Wenn wir die anderen nicht verstehen, nicht kennen, dann denken wir oft, die anderen sind schräg, ärgern uns absichtlich und haben nur böses im Sinn. So ist es nicht oder eher selten. Die sind nur anders.

Dieses Modell kann uns die Unterschiede und Bedeutung ihrer Handlungen erklären. Das Ziel des Ganzes ist mehr Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung im Leben. Alle diese Grundausrichtungen mit deren Eigenschaften sind in uns drin, nur verschieden stark ausgeprägt. Das Mindeste, was dieses Model bringt, ist mehr Verständnis für die Umwelt. Das könnte aber auch helfen eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln, wenn man daran arbeitet, weniger stark ausgeprägte Eigenschaften auszubauen.

Euer Roman

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