Konfliktgesprächsführung

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch einige allgemeine Empfehlungen zum Durchführen eines Konfliktgespräches vorstellen. Nach meiner Meinung, das sind die wichtigsten und sie haben sich in der Vergangenheit bewährt.

 

1) Aufmerksamkeit zum Gesprächspartner und zu dem, was er sagt.
Unsere Gesprächspartner sollen spüren, dass wir für sie da sind und zuhören.

2) Freundliche, wertschätzende Kommunikation.
Es ist manchmal nicht so einfach, sich so zu verhalten, aber das erhöht wesentlich unsere Chancen einen Konflikt zu lösen.

3) Dem Gesprächspartner Möglichkeiten einräumen sich auszusprechen.
Wie man schon sagt: „Solange ein Gefäß voll ist, passt da nichts mehr rein.“ Es wird schwer mit jemandem einen Frieden zu schließen, wenn er noch eine Menge drin behält (Gedanken, Emotionen, Gefühle und Wahrnehmungen).

4) Unbefangenheit beim Gespräch.
Es soll so aussehen, als ob unser Gegenüber nicht mit seinem Konfliktpartner redet, sondern mit einem guten Freund oder einem Coach den Vorfall schildert. Wir sollen neutral bleiben und gleichzeitig eine wohlwollende, herzliche Haltung annehmen.

5) Gefühle und Emotionen spiegeln.
Es ist wichtig, dass wir beim Gespräch unser Verständnis für Gefühlslage unserem Gegenüber zeigen. Es ist nützlich über eigene Gefühle und Wahrnehmungen zu reden und auch zeigen, dass wir seine auch verstehen und akzeptieren.

6) Anteilnahme und Toleranz zeigen.
Ein Konflikt ist eine stressige Situation und wird meistens als unangenehm empfunden. Es kann sein, dass unsere Konfliktpartner dadurch leidet und das sollen wir im Hinterkopf behalten und etwas vorsichtiger und unser Mitgefühl zeigen. Wir haben alle unsere Schwächen, wenn wir unsere angenommen haben, ist es uns auch leichter die Schwächen von anderen zu akzeptieren. Dass wir nicht über ihn urteilen, spürt unser Gegenüber.

7) Gemeinsame Interessen hervorheben.
Es ist wichtig während des ganzen Gesprächs auf die Gemeinsamkeiten generell und in den Zielsetzungen hinzuweisen. Wir sollen zeigen, dass wir auf einer Seite sind oder sein wollen.

8) Suche nach etwas, dem wir zustimmen können.
Ich empfehle auch etwas zu finden, wo wir gleiche Meinung sind oder zumindest ähnliche Sichtweise haben. Wenn unser Gegenüber sieht, dass wir seine einige Ansichten teilen, dann fühlt er sich bestätigt und es ist ihm leichter unsere anzunehmen.

9) Dem Gegenüber auch Recht geben.
Das ist oft gar nicht so einfach, aber wenn wir wissen, dass wir an einem Konflikt zumindest zum Teil Schuld sind, dann wäre es auch richtig das zu sagen. Ziemlich oft bringt es sofortige Lösung und Frieden.

10) Gelassenheit und Beherrschung.
Wenn wir einen Konflikt lösen wollen, werden wir die Beiden brauchen. Wir können uns auf das Gespräch vorbereiten und das Ziel immer vor Augen halten. Dadurch werden wir sicherer und verlieren nicht unsere Selbstkontrolle.

11) Faktenorientierung.
Es hilft, wenn wir uns immer wieder an faktisch passierten Tatsachen halten. Das bringt uns wieder in die Realität und auf die Spur einer Lösung. Wahrnehmungen und Sichtweisen können bei allen unterschiedlich sein und zeigen eher unsere Unterschiede.

12) Nachfragen, Paraphrasieren.
Ich frage bei einem Konfliktgespräch jedes Mal nach, wenn mir etwas unklar ist, ob ich meinem Gegenüber richtig verstanden habe. Das spart Zeit und Nerven. Um seine Sichtweise zu verstehen, wiederhole ich manchmal das, was er gesagt hat und er korrigiert mich, wenn ich etwas falsch verstanden habe.

13) Alternativen und Optionen.
Wenn wir nicht zu einem gleichen Nenner kommen können, dann sollen wir versuchen andere Möglichkeiten für eine Lösung zu finden, die uns beide zufrieden stellt.

14) Interesse an eine Lösung zeigen.
Unser Gegenüber soll sehen, dass wir den Konflikt wirklich lösen wollen und nicht einfach etwas unter Zwang durchführen. Es ist nicht schlecht auch zu zeigen, dass wir bereit sind die Verantwortung für eine Lösung und was danach passiert zu übernehmen.

15) Vorteile einer Konfliktlösung aufzeigen.
Es ist wichtig, dass unser Gesprächspartner weiß, wie wir der Konflikt sehen, aber er will auch erfahren, was eine Konfliktlösung ihm bringen kann. Er soll auch den Konflikt beseitigen wollen.

Euer Roman

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Ja und Nein

Hallo zusammen,

heute werden wir uns mit einem neuen Thema beschäftigen. Es geht darum, wie wir auf Angebote und Vorschläge der Außenwelt reagieren. Ich stelle euch eine Geschichte, ein Video und meine Kommentare dazu vor.

Ich möchte gern euch eine Geschichte aus meinem Leben erzählen. Ich war vor mehreren Jahren zum Besuch bei einem guten Freund und seiner Frau. Sie hat mir vorgeschlagen bei ihnen zu essen. Es gab schon etwas Fertiges, aber sie hat mir angeboten, mein Lieblingsgericht zu machen. Ich wusste, dass die Speise etwas kompliziert ist und das Garen eine Weile dauern würde. Obwohl ich das Gericht sehr mag, habe ich gesagt, dass ich etwas, was schon fertig ist, essen will. Als ich mir vorgestellt habe, wie sie sich meinetwegen in der Küche anstrengt, habe ich mich entschieden darauf zu verzichten, um keine Umstände zu bereiten.
Sie hat wahrscheinlich meine kurze Unentschlossenheit bemerkt und nochmal gefragt, ob sie vielleicht doch mir mein Lieblingsgericht machen kann. Sie hat gesagt, es würde ihr eine Freude machen und keine Mühe. Dann habe ich zugesagt.

In diesem Moment habe ich etwas Wichtiges verstanden. Erstens, ich habe anscheinend einen Minderwertigkeitskomplex und zweitens, wenn mir jemand, etwas anbietet, dann wird es nicht immer aus purer Höflichkeit oder in der Erwartung einer Gegenleistung getan.

Normalerweise, wenn ich selbst jemandem etwas anbiete, habe ich darüber nachgedacht und bin für „Ja“ und „Nein“ bereit. Aus welchem Grund habe ich dann gedacht, dass bei anderen Menschen das auf eine andere Weise läuft?
Und, wenn sie das nur aus Höflichkeit angeboten haben, in der Hoffnung, dass ich das ablehne, dann machen sie das diesmal (oder auch nicht) und nächstes Mal werden keinen Vorschlag machen. Beide Seiten sind im Plus, ich – habe etwas gekriegt, sie haben etwas gelernt.

Jetzt sehe ich das als eine Anerkennung mich als Person. Wenn mir jemand etwas anbietet, erstmal bin ich auch würdig das zu bekommen. Dann kann ich entscheiden, ob ich das annehme oder nicht. Und, wenn ich das Angebot ablehne, dann nicht, weil ich mich und meine Zeit als weniger wertvoll erachte, sondern, weil es jetzt nicht passt oder ich das nicht will.

Ich sehe das jetzt auch von einer anderen Perspektive. Ich muss keinem etwas anbieten oder versprechen, wenn ich das nicht durchziehen kann/will. Wenn ich will, dass mein Gesprächspartner auf mein Angebot positiv antwortet, dann formuliere ich das auch anders. Z. B. anstatt: „Hast du Lust vorbeizukommen?“, sage ich entweder, „Ich würde mich sehr freuen, wenn du vorbeikommst!“, oder „Ich bin heute etwas müde und möchte gern allein den Abend verbringen.“ In diesem Fall beuge ich Missverständnisse vor, dass mein Gegenüber mich nicht richtig versteht. Ich sage ihm direkt, was ich gern möchte. Manchmal wird hier auch diplomatisches Geschick gebraucht.

Manchmal können wir einfach ein „Nein“ nicht akzeptieren oder unsere Erwartungen unerfüllt hinnehmen. Das ist schmerzhaft und macht uns unglücklich. Aber wäre es doch nicht schön, wenn jeder von uns um etwas bitten, etwas annehmen oder zu etwas einladen könnte und genauso etwas ablehnen, eine Meinung sagen und eigene Grenzen schützen? Und das alles ohne Angst, Schuldgefühle und Gesichtsverlust. Dafür sollen aber, nach meiner Meinung, die Antworten „Ja“ und „Nein“ für unseren Verstand gleichwertig werden. Dadurch können wir freier, ehrlicher, selbstbewusster und gesunder werden.

Dazu ein lustiges Video von Ladykracher:

Euer Roman

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Detachment, eine Filmempfehlung

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch einen tollen Film vor. „Detachment“ ist ein Drama aus dem Jahr 2011, das den Alltag von Schülern und Lehrern an einer Schule in den USA aus der Sicht eines Aushilfslehrers zeigt. Es geht um Konflikte, innere und äußere, Gefühle und Emotionen, Hoffnungen und Realität, Menschen und Behörden.

Die Hauptrolle spielt Adrien Brody, nach meiner Meinung ist er ein großartiger Schauspieler. Brody hat auch im Film „Der Pianist“ mitgespielt und dafür schon mit 29 Jahren einen Oscar als bester Hauptdarsteller bekommen.

Der Film gefällt mir auch, weil es um Bildungssysteme geht und Menschen, die dort arbeiten und lernen. Ich bin selbst in Bildungsbereich tätig und weiß, wie es manchmal schwer ist, etwas oder jemandem zu bewegen. Andererseits habe ich bis jetzt keinen Job kennengelernt, der mich genauso begeistert und erfüllt, wie dieser.

P.S. Ich bin in den folgenden Monaten sehr beschäftigt und werde wahrscheinlich weniger schreiben können und wenn doch, dann werde ich vermutlich meine Artikel nur auf meiner Seite platzieren und nicht überall im Internet verteilen können. Ich bitte um Verständnis.

Euer Roman

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Wissenschaft des Friedens 8


Hallo zusammen,

heute möchte ich gern wieder über eine Möglichkeit reden, die unser Leben etwas friedlicher machen kann. In diesem Artikel wird es um Güte gehen. Ich habe für euch ein Video und einige Empfehlungen vorbereitet.

Die Güte (Herzensgüte) kann auf verschiedene Weise ausgedrückt werden. Es klappt ganz gut mit einem Lächeln, Kompliment, einem Morgengruß, einer netten Geste, Aufhalten der Tür, Vorlassen in der Schlange, ein paar Minuten Aufmerksamkeit oder mit einer Liebeserklärung für Menschen, die wir lieben.

Viele Menschen haben sich gewöhnt, das Glück wie eine Ansammlung materieller Dinge zu sehen. Dieses Vermögen wird eingespart, verdient, an der Börse gewonnen usw. So ein Glück kann man messen und zeigen.
Aus meiner Erfahrung, je mehr ich von etwas hatte und mich darauf konzentrierte, desto weniger machte mir das Spaß. Ich wertete das ziemlich schnell ab und wollte wieder etwas Neueres, Besseres, Passenderes. Obwohl ich alles hatte, war ich trotzdem nur ganz kurz zufrieden und dann ging es weiter, auf zu neuen Zielen.

Es ist so einfach und gleichzeitig so schwer, etwas für unser Umfeld zu tun. Wir sind ganz in unserer Welt, wir sind beschäftigt und haben Termine, Pläne, Ziele und Pflichten. Oft vergessen wir, dass unsere Beziehungen das Wichtigste in unserem Leben sind und diese Menschen können schon Morgen nicht mehr da sein.

Was bringt uns das, gütig zu sein?
Ich habe schon hier etwas darüber geschrieben.

Wenn ich regelmäßig etwas für meine Umwelt tue, spüre ich ein warmes und wohliges Gefühl in mir drin. Ich beginne zu lächeln, meine Laune verbessert sich schlagartig und ich werde aktive, mutiger und gesunder.

Ich fühle mich stärker, weil ich eine Fähigkeit besitze, in dieser Welt etwas zum Guten verändern zu können. Dieses Gefühl gefällt mir und, um es aufrechtzuerhalten, tue ich das täglich. Nach einer Zeit merkt man schon gar nicht, dass man etwas macht. Es wird zur Gewohnheit.

Nach meiner Meinung, verbindet die Güte uns mit anderen Menschen, mit der Welt und unserer Seele. Deswegen wird dadurch auch unser Einheits- und Zugehörigkeitsgefühl mit und zu allen Lebewesen auf diesem Planeten verstärkt.

Hier habe ich ein paar Fragen, die euch helfen können, über das Thema nachzudenken.

Was macht mich glücklich und könnte ich diese Dinge oder meine Erfahrungen mit anderen teilen?
Wie könnte ich etwas abgeben, was ich selbst bekommen möchte?
Wie kann mein tägliches Handeln, das für mich keine Mühe bedeutet, meinem Umfeld etwas bringen?

                    Der Mensch hat nichts, was ihn Gott ähnlicher macht als die Güte.

                                                              Gregor von Nazianz

Euer Roman

Wissenschaft des Friedens

Wissenschaft des Friedens 2

Wissenschaft des Friedens 3

Wissenschaft des Friedens 4

Wissenschaft des Friedens 5

Wissenschaft des Friedens 6

Wissenschaft des Friedens 7

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Erwartungen


Halbstarker Polizist – Ladykracher

Hallo zusammen,

heute spreche ich über ein sehr interessantes Thema. Es geht um Erwartungen, wie die unser Leben etwas stressiger machen und was wir dagegen tun können. Ich stelle euch ein lustiges Video, eine Methode und einige meine Gedanken zum Thema vor.

Ich habe in meinem Leben viel Leid davongetragen. Ich mahlte mir etwas aus und dann kam es und ich war enttäuscht, weil das Ergebnis ganz anders aussah, als ich mir das vorgestellt hatte.

Ich habe mich entschieden das Thema näher anzusehen und habe mir mehrere Fragen gestellt: Was erwarte ich von meinem Umfeld? Was von mir selbst? Was erwarten andere von mir? Aus welchem Grund bin ich enttäuscht, wenn meine Erwartungen nicht erfüllt werden? Und viele andere.

Danach habe ich verstanden, dass ich von dieser Welt schon ein bestimmtes Bild habe. Mehr dazu gibt es in diesem Artikel. Das gehört zu meiner Person und es tut weh, wenn die Realität mir etwas anderes vorzeigt, weil ich das Bild (einen Teil meiner Persönlichkeit) aufgeben muss. Das zeigt mir nicht nur, dass ich etwas Falsches hatte und im Unrecht war, sondern auch, dass ich einen Fehler machte. Das ist schmerzhaft.

In uns gibt viele verschiedene Bilder, Ansichten und Glaubenssätze, wie in einer oder anderen Situation gehandelt werden sollte. Die haben wir von unseren Eltern, Lehrern, wichtigen für uns Personen, aus Büchern und Filmen. Aus diesen Quellen wissen wir ungefähr, wie wir uns und andere sich verhalten sollten. Viele solche Bilder kommen auch aus vorheriger Erfahrung im Leben.
Dazu kommt, dass wir nicht so richtig wissen, wie andere Menschen ticken, kennen deren Motive, Denkweisen und Bedürfnisse nicht. Wir schauen oft auf die Leute und Situationen von unserer Perspektive aus und überlegen, wie wir in dieser Lage gehandelt hätten.

Ich habe dazu ein passendes und aktuelles Beispiel. Ich bin ein Fußballfan und meine Lieblingsmannschaft ist bei der letzten WM Weltmeister geworden. Ich weiß, dass die Spieler und der Trainer gut sind.Ich bin mir sicher, dass die wieder große Chancen haben den Pokal zu gewinnen. Dann passiert etwas Unerwartetes, die Mannschaft verliert ihr erstes Spiel. Es tut weh und ich bin enttäuscht.

Sehen wir die Sache jetzt näher an. Ich habe mir ausgemalt, dass das Team wiedergewinnen wird, obwohl die letzten Freundschaftsspiele nicht so gut waren. Eigentlich habe ich das nur erfunden. Ich wollte, dass die gewinnen. Ich wünschte mir das.
Bekomme ich immer alles, was ich will? Eher nicht. Und, wenn es noch nicht Mal von meiner Wenigkeit abhängt? Dann ist die Wahrscheinlichkeit noch geringer.
Na gut, ich hatte Unrecht, bin enttäuscht und habe schlechte Laune. Ich beschuldige natürlich das Team, den Trainer, den Rasen und den Schiedsrichter, dass ich mich jetzt schlecht fühle. Wenn ich aber etwas tiefer grabe, sehe ich, dass ich mir alles persönlich ausgedacht und dabei mich selbst betrogen habe. Keiner andere war dabei, es waren nur meine Erwartungen. Ich bin selber schuld an allem.

Ich habe eine kleine Methode ausgearbeitet, die mir ganz gut hilft, etwas gelassener zu bleiben. Ich benutze die, um die Wichtigkeit von einer Erwartung wegzunehmen, damit darein nicht so viele Emotionen fließen und am Ende meine Reaktion auf ein Ereignis ziemlich neutral bleibt.

Ich stelle mir erstmal einen ganz schrecklichen Situationsausgang vor. Dann noch etwas katastrophaler und am Ende noch eine Schippe darauflegen, etwas Weltuntergehendes. Es soll schon wirklich unangenehm sein. Dann versuche ich da etwas Komisches zu finden, weil das Ergebnis schon ganz grotesk ist. Dann beginne ich darüber zu schmunzeln, wie gut ich darin bin, mir etwas auszumalen. Eigentlich kann ich Horrorbücher schreiben oder beim Fernsehen arbeiten.
Jetzt stelle ich mir einen tollen Ausgang vor, dann noch etwas großartiger und am Ende etwas ganz Paradiesisches, bis es nicht mehr geht. Nun beginne ich schon richtig über mich zu lachen, weil meine Einbildungskraft sich richtig übertroffen hat.

Wenn ich das gemacht hat, habe ich richtig gute Laune. Ich habe mich beruhigt und meine Erwartungen von mehreren Seiten angesehen habe. Ich bin jetzt zu allem bereit und werde nicht sehr leiden, wenn das Ergebnis nicht ganz zum Gewünschten passt.

Ich denke, dass das Leben im Großen und Ganzen nicht voraussehbar ist. Wir kennen nicht die Zukunft und können nicht alles wissen. Vielleicht können wir dieses Nichtwissen versuchen zu akzeptieren?
Denkt nach, wenn meine Erwartung erfüllt wurde, dann wusste ich das schon davor und meine Freude darüber ist klein. Es gibt auch keine erfreuliche Überraschung. Nächstes Mal habe ich noch mehr Angst, nicht richtig zu liegen. Der Druck wächst, weil ich weiterhin auch Recht und Kontrolle haben will. Wenn meine Erwartungen nicht erfüllt wurden, dann bin ich enttäuscht, frustriert und missmutig. Beide Möglichkeiten bringen mir eher wenig.

Ich finde, alles kommt so, wie es kommen soll. Ich plane sehr gern, aber ich versuche mich selbst, diese Pläne, Träume und Wünsche nicht so ernst zu nehmen. Es ist wie ein Spiel, ich weiß nicht, ob zukünftige Erfüllung von allen diesen Sachen mich glücklich macht oder nicht, aber ich kann jetzt das Spiel genießen.

Euer Roman

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Der schwarze Punkt

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch eine Möglichkeit vor, die unser Leben auf wunderbare Weise beeinflussen kann. Es geht um das positive Denken oder eher um die Konzentration auf das Positive in allen Lebenslagen und Situationen. Ich habe für euch eine tolle Geschichte und ein Video vorbereitet. Dazu kommen ein paar Empfehlungen und Kommentare von mir.

Der schwarze Punkt – Eine schöne Botschaft

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der Professor folgendes:

„Ich möchte Sie bitten, das aufzuschreiben, was Sie dort sehen.“

Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.
 Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Nun lächelte der Professor und sagte:

„Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.“

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen …….

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw.

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmt die schwarzen Punkte wahr, doch richtet eure Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in eurem Leben und teilt sie mit anderen Menschen!

Ich wünsche Dir einen positiven Blick auf das Leben verbunden mit Liebe und Dankbarkeit.

                               Motivationstrainer und Naturwissenschaftler, Dr. Akuma Saningong

Jeder dunkle Punkt ist eine Möglichkeit etwas zu ändern, etwas Neues zu lernen und sich zu entwickeln. Wir konzentrieren uns darauf, weil die Punkte schmerzen oder wir denken, dass sie schmerzen werden. Wer will schon leiden?

Dazu eine Empfehlung von mir.

Wenn etwas gerade belastet oder schmerzt, hilft es schon mit einer Person unseres Vertrauens, diesen Schmerz zu teilen (über die Situation zu berichten).
Jeder Mensch leidet. Alle haben Probleme, Krisen, Konflikte, Schmerz und Angst. In solchen Situationen wäre es nicht schlecht jemanden zu haben, mit dem man darüber sprechen und bei dem auf ein offenes Ohr und viel Verständnis erwarten kann.

1) Es hängt viel davon ab, wie wir unsere Erfahrungen betrachten. Es gibt viele Perspektiven auf die Realität und jeder Mensch hat eine eigene. Das kann helfen die Situation auf neue Weise zu sehen.
Es gibt ein Aphorismus, der, wenn ich mich richtig erinnere, so aussieht:
„Zwei Gefangene sahen durch die Gitter in die Ferne; der eine sah die Gitter und der andere die Sterne.“

2) Dazu kommt, dass ein geteiltes Leid, ein halbes Leid ist und wir fühlen uns nach so einem Gespräch etwas besser, befreiter und ruhiger. Unsere Gedanken, Gefühle und Emotionen werden nicht unterdrückt, sondern freigelassen.

3) Dadurch können wir das Problem besser verstehen oder eventuell bekommen wir nicht nur Beistand oder einen guten Rat, sondern auch Hilfe.

Findet Menschen, die positive Einstellung zum Leben haben, aber auch schon viel Erfahrung sammelten und versucht sie als Freunde zu gewinnen. Die können euer Leben auf verschiedene Art und Weise bereichern.

Ein Ausschnitt aus dem Film „Die Legende von Bagger Vance“

Es ist toller Film, mit großartigen Schauspielern und Dialogen, der auch etwas nachdenklich macht.

Euer Roman

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Phasen der Teamentwicklung nach Bruce Tuckman

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Modell vor, das sehr gut erklärt, wie ein Miteinander und ein gemeinsames Arbeiten als ein Prozess gesehen werden kann. Es kommen ein sehr interessantes Video und einige meine Kommentare zum Thema dazu.

Das Tuckman Phasenmodell wird häufig in Teamentwicklungsprozessen zu Beginn herangezogen, um zu bestimmen, an welchem Punkt sich ein Team befindet und welche Maßnahme die beste ist, um den Leistungswirkungsgrad zu erhöhen. Das Modell wurde Bruce Wayne Tuckman im Jahre 1965 entwickelt und 12 Jahre später noch ergänzt.

Phasen

Forming. In dieser Orientierungsphase findet das erste Zusammenkommen der Teammitglieder statt. Es ist nicht so wichtig, ob die Menschen sich schon kennen oder nicht. Wenn Menschen in eine Gruppe/ein Team zusammenkommen, beginnt diese Phase. Dabei bringt jeder Einzelne seine Erwartungen, Einstellungen und Interessen mit ein. Das Team versucht sich auf eine höfliche und eher unpersönliche Art und Weise besser kennenzulernen.

Die Phase ist sensibel und wichtig, alle beschnuppern sich gegenseitig, jeder sucht nach einem Platz. Es herrscht Atmosphäre der Unsicherheit. Alle sind vorsichtig in dem, wie sie sich zu den anderen verhalten.

Die Phase ist, nach meiner Meinung, sehr wichtig für die weitere Zusammenarbeit. Da wird Vertrauen zwischen den Teammitgliedern aufgebaut. Es ist wichtig ein sicheres und wertschätzendes Umfeld zu strukturieren, damit die Menschen sich zumindest etwas sicherer fühlen.

Storming. Die zweite Teamphase wird auch Nahkampfphase genannt. Teammitglieder kommen sich hier sowohl auf positive, als auch auf negative Art und Weise allmählich näher. Rollen und Erwartungen zeigen sich und werden gelebt. Es entstehen Konflikte und Spannungen innerhalb des Teams, erste Probleme der Zusammenarbeit stellen sich jetzt klar heraus. Die Phase, in der die Ziele zunehmend klarer werden. Es gibt unterschiedliche Auffassungen, eine Rollenverteilung bildet sich heraus, erste Machtkämpfe entstehen. Es zeigt sich alles, was davor verborgen war. Jedes Teammitglied sucht seinen Platz im Team. Es entsteht offene und verdeckte Kommunikation.

Das ist die interessanteste und schwierigste Phase, nach meiner Meinung. Es gibt keine Möglichkeit die zu überspringen. Egal, was wir tun, Konflikte werden kommen und sollen gelöst werden. Das beinhaltet ein Geschenk. Die Menschen werden nach deren Lösung eine bessere Beziehung haben, näher zueinander stehen. Das hilft ihnen besser miteinander zu arbeiten.

Norming. In dieser Phase entsteht das Alltagsmiteinander. Die Organisationsphase, in der klare Strukturen und Verabredungen getroffen werden. Jeder findet seinen Platz. Es entstehen Arbeitsbeziehungen, die sich immer mehr etablieren und Arbeit selbst wird routinierter. Wichtige Fragen sind „Wie können wir das Ziel erreichen?“ oder „Wie wollen wir miteinander umgehen?“. Nachdem die bedeutendsten Konflikte gelöst wurden, zeichnet sich die Organisationsphase Norming vor allem durch Geschlossenheit, Gruppenzusammenhalt und Gemeinschaft aus. Erstmals entsteht ein Miteinander, die Teammitglieder orientieren sich mehr am Team als an sich selbst. Das Team ist dadurch besser in der Lage, die Zusammenarbeit zu organisieren.

Ich denke, das ist die ruhigste Phase. Es kommt zur Routine und eine gewisse Starre im Denken und Handeln, weil alles mehr oder weniger läuft. In diese Phase können neue Ziele, Visionen und Pläne für das Team geschmiedet werden, um Innovation, Kreativität und Motivation zu stärken.

Performing. Die Integrationsphase, in der die Selbstorganisation in den Vordergrund tritt. Das Team wird kreativer und kommt zur seiner Hochleistung. Fragen sind „Wer hat was zu tun?“ oder „Wie können wir das Ziel am effektivsten erreichen?“. Die Phase Performing zeichnet sich vor allem durch Produktivität, Effizienz und Selbstständigkeit aus. Alles läuft rund, Erfolge häufen sich. Das Team kann nun gemeinsam Leistungen erbringen, die mehr sind als die Summe der Einzelleistungen.

Ich finde, diese Phase wird möglich, wenn alle Teammitglieder an einem Strang ziehen, an einem gemeinsamen Ziel arbeiten und einander unterstützen. Diese Phase kann aber nicht konstant etabliert werden. Es sollen schon Auf und Ab geben, kein Mensch kann die ganze Zeit nur Superleistungen bringen. Der Druck – immer besser zu werden, kann zur Erschöpfung und Gesundheitsproblemen führen.

Adjourning. Mit dieser Phase (auch Auflösungsphase) nähert sich das Projekt und die Zusammenarbeit des Teams dem Ende zu. Es geht darum, die wichtigsten Erkenntnisse der gemeinsamen Arbeit sicherzustellen und die Kooperation gebührend abzuschließen. Das ist die Ruhepause, eine Würdigung, ein Rückblick und Auswertung von dem, was gemacht oder erschaffen worden ist. Die Adjourning Phase gilt nur für temporär zusammenarbeitende Teams. Somit gehört sie nicht ganz zu den anderen vier Phasen.

Ich bin aber sehr dafür, dass eine Verabschiedung auf jeden Fall stattfinden soll. Das gönnt Menschen eine kleine Pause, sie können das Erlebte Revue passieren lassen und Erfolge zusammen feiern. Ich habe schon mehrere Firmen erlebt, wo am Ende des Tages setzen sich Kollegen zusammen und besprechen den Tag mit der Tasse Kaffee oder wo, nach jedem beendeten Projekt Mitarbeiter zusammen mit Chefs etwas unternehmen. Das bringt Menschen zusammen und helfen am nächsten Tag etwas entspannter und fröhlicher zur Arbeit zu gehen.

Ich habe hier ein Video, das uns ein tolles Team und einige Adjournings zeigt.

Euer Roman

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Selbstliebe

Video „7 Tipps, um Selbstliebe zu lernen“

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein Thema vorstellen, die mich vor ca. 2 Jahren beschäftigt hat. Es geht um Selbstliebe. Ich erzähle euch etwas über mich und meine Methode, lade euch ein, ein nettes Video anzusehen und gebe einige Empfehlungen und Tipps. Das Thema ist sehr kontrovers und interessant, ich freue mich auf eure Meinungen und Gedanken.

Ich habe vor ca. 9 Monaten geheiratet. Ein paar Jahre davor habe ich mir mehrere Fragen zu diesem Schritt gestellt und eine davon war: „Was bedeutet eigentlich für mich jemanden zu lieben?“

Wenn ich jemanden wirklich liebe, dann akzeptiere ich diese Person vollkommen, so, wie sie ist. Das bedeutet als Ganzes, mit allen Seiten, die mir gefallen und besonderes die, die mir nicht gefallen. Genauso akzeptiere ich ihre Eltern, Verwandten, Vergangenheit, Schwächen, Fehler, Kultur, ihre Orte, Träume, Visionen usw. Ich nehme eine neue Welt in mein Leben auf.

Das ist alles schön und gut, aber wie sieht es bei mir selbst aus? Akzeptiere ich alle diese Dinge bei mir? Liebe ich mich überhaupt? Nehme ich mich selbst an? Wenn ich das nicht tue, könnte es zu Überraschungen und Missverständnissen kommen. Wenn ich etwas an mir oder meine Frau nicht akzeptiere, bin ich im Krieg und werde an zwei Fronten kämpfen. Erstmal mit mir selbst und dann mit meiner Frau.

Methode, um sich selbst zu lieben.

1. Ich beschäftige mich schon lange mit mir selbst, aber davor war es eher das Kennenlernen von eigener Persönlichkeit, meinen Fähigkeiten, Psyche, Körper, Talenten und Fertigkeiten. Ich habe die Meinung, dass das die erste Stufe auf dem Weg zur Selbstliebe ist. Es ist wirklich schwer jemanden zu lieben, den man nicht kennt.

Empfehlung: bittet andere Menschen, die euch kennen, um Feedback, findet jemanden, der euch hilft, euch selbst besser kennenzulernen, beginnt ein Tagebuch zu führen, versucht etwas Ungewöhnliches zu tun. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten.

2. Es war aber mir zu wenig. Die zweite Stufe war für mich, sich selbst anzunehmen, so wie ich bin. Ich glaube, das beginnt mit einer Bereitschaftserklärung mit allen eigenen Krisen, Leiden, Fehlern, Unvollkommenheiten, Macken ganzes Leben lang zu verbringen. Das bedeutet, ich erkläre mich bereit, alles, was mir an mich nicht gefällt, nicht zu ändern. Ich lasse alles so, wie es ist und akzeptiere diesen Zustand. Ich kämpfe nicht mehr gegen das, was mir nicht gefällt und laufe davon nicht weg. Ich lasse mein Besserseinwollen los und gebe auf. Ich akzeptiere und bin akzeptiert.

Empfehlung: bittet andere Menschen, die euch kennen, um Feedback, erstellt eine Liste von Sachen, die euch an euch selbst nicht gefallen, von denen ihr wegläuft und nicht haben wollt. Fragt euch selbst: „Kann ich so einen Menschen, mit so einem Leben akzeptieren?“ Das wird nicht einfach sein, aber am Ende soll schon ein festes „Ja“ zu allem stehen.

3. Soweit so gut. Ich will mich aber lieben, nicht nur akzeptieren. Es ist die dritte Stufe. Dafür habe ich mich auf meine Talente, Kompetenzen, Fähigkeiten und Erfolge konzentriert. Ich habe den meine Anerkennung gegeben. Wir können alle eine riesige Menge Sachen, wir sind in vielen Dingen sehr gut, wir erschaffen täglich massenweise Gutes in unserem Leben. Das kann/soll gewürdigt werden.

Empfehlung: fertigt eine Liste mit allen Sachen, die ihr könnt, fängt an, eure Erfolge zu sammeln (ein Artikel dazu), tut, was ihr gut könnt, was euch begeistert, wobei ihr die Zeit vergisst. Genießt es, feiert eure Siege, spürt euren Einfluss auf das Umfeld. Wir sind unsere größten Kritiker. Die Aufgabe ist aber, eigener besten Fans zu werden.

Liebe von außen kann uns nur vorübergehend sättigen, kurz danach sind wir wieder auf der Suche nach einer neuen Portion. Wenn die Liebe in uns wohnt, dann werden wir nie mehr danach Hunger verspüren.

                         Eigenliebe ist das Instrument der Selbsterhaltung.
                                                                                                                 Voltaire

Selbstliebe zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen, gibt uns die Möglichkeit endlich Freiheit und Ruhe kennenzulernen und die auf Dauer als Begleiter zu haben.

Euer Roman

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Die 9 Eskalationsstufen eines Konflikts nach Glasl

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein Modell von Friedrich Glasl vorstellen. Es geht um Eskalationsstufen, die im Verlauf eines Konflikts entstehen können. In diesem Artikel sind auch ein kurzes Erklärungsvideo, ein russischer Animationsfilm aus meiner Kindheit zum Thema und ein paar Kommentare und Beispiele von mir.

Stufe 1: Spannung und Verhärtung

Die Konfliktparteien sind sich der Spannungen und Gegensätzen bewusst und bemühen sich, sie zu lösen. Die Situation ist noch harmlos, Meinungsverschiedenheiten sind alltäglich und können durch Gespräche gelöst werden.

Beispiel: eines Tages komme ich zur Arbeit und auf dem Parkplatz, wo ich immer mein Auto abstelle, steht ein neuer Kollege aus meiner Abteilung. Ich sage zu ihm: „Hallo, es ist mein Parkplatz!“ Und er antwortet: „Der ist nicht mit deinem Namen gekennzeichnet und ich brauche auch eins! Was soll ich tun?“

Stufe 2: Polarisation & Debatte

Unterschiedliche Standpunkte haben erstmal für Kreativität und Anregung gesorgt, aber jetzt wird Meinungsverschiedenheit fundamentaler, die Konfliktparteien versuchen den anderen durch rationale Argumente zu überzeugen und unter Druck zu setzen. Jeder beharrt auf seinem Standpunkt, Kompromisslosigkeit und verbale Gewalt setzen ein.

Beispiel: alle unsere Bemühungen, einen für die beiden Seiten passenden Ausweg zu finden, scheitern. Ich fordere ihn an, „meinen“ Parkplatz zu verlassen. Mein Kontrahent erwidert, dass es keine freien Parkplätze mehr gibt und er als Erster da war.

Stufe 3: Konfrontation mit Handlungen (Taten statt Worte!)

Reden hilft nicht mehr, Taten sind nötig! Die Parteien können einander mit Worten nicht mehr erreichen. Der Kontrahent wird vor vollendete Tatsachen gestellt.

Beispiel: ich versuche ihn durch Hupen von meinem Platz zu verjagen. Er lässt das Auto stehen, schließt ab und zeigt mir, dass er das Gespräch für beendet hält und gehen will.

Stufe 4: Image und Koalitionsbildung

Die Kontrahenten suchen nach Verbündeten, Parteien werden gebildet und gegeneinander manövriert. Imagekampagnen werden losgelassen und böse Gerüchte über die andere Partei verbreitet. Es geht jetzt nur darum, den Konflikt zu gewinnen.

Beispiel: meine Frau (wir arbeiten zusammen) kommt aus dem Auto, um mich zu unterstützen. Ein paar Kollegen kommen dazu und wählen eine Partei aus. Es gibt jetzt zwei Gruppen, die über einander schlecht reden.

Stufe 5: Offener Angriff und Gesichtsverlust

Alleine der Anblick des Kontrahenten erzeugt negative Gefühle. Die gegenseitigen Angriffe werden direkt und persönlich, „Schläge unter die Gürtellinie“ beginnen. Es wird versucht den Gegner bloßzustellen. Der Verlust der Moral und des gegenseitigen Vertrauens gehen mit dem Gesichtsverlust einher.

Beispiel: meine Frau schreit meinen Konfliktpartner an, ohne auf Wortwahl zu achten. Mein Konfliktpartner macht abfällige Bemerkungen über meine hierarchische Stelle in dieser Familie.

Stufe 6: Drohstrategien

Die Parteien möchten einander zum Nachgeben zwingen und sprechen Forderungen aus. Wenn diese nicht erfüllt werden, wird eine Sanktion in Aussicht gestellt, die erheblichen Schaden verursachen wird. Hier geht es darum, wer mehr Macht besitzt und somit die schlimmsten Bestrafungen durchsetzen kann.

Beispiel: ich sage meinem Kontrahenten: „Wenn du nicht sofort wegfährst, zerkratze ich dir dein Auto!“ Er antwortet: „Dann schlage ich dir deine Außenspiegel ab!“

Stufe 7: Begrenzte Vernichtungsschläge

Drohungen gehen in Aktionen über, um den Gegner an der Ausführung seiner Drohung zu hindern. Der eigene Schaden wird in Kauf genommen, wenn nur der Schaden des anderen größer ist.

Beispiel: ich schmeiße meinen Schraubenzieher in Richtung seines Autos und zerkratze es.

Stufe 8: Zersplitterung

Die Konfliktparteien zerstören Potenziale des Gegners. Das Ziel ist der Zusammenbruch des feindlichen Systems. Die Frontkämpfer werden von ihren Verbündeten und der Versorgung abgeschnürt, lebenswichtige Funktionen werden attackiert bis zur physisch-materiellen, seelisch-sozialen oder geistigen Zerstörung.

Beispiel: meine Frau versucht mein Auto zu schützen und wird zur Seite geschubst.

Stufe 9: Vernichtung und Selbstvernichtung (Gemeinsam in den Abgrund)

Die Parteien sehen keinen Weg mehr zurück, es kommt zur totalen Konfrontation der beiden Parteien. Jeder ist zum Äußersten bereit, auch wenn dies Selbstvernichtung mit sich bringt. Schäden an der Umgebung halten die Kontrahenten nicht mehr von ihrer gegenseitigen Vernichtung ab.

Beispiel: die beiden Autos werden demoliert. Es kommt Polizei, es wird ein Gerichtsverfahren eingeleitet und wir verlieren unsere Jobs.

Ich habe ein paar Fragen vorbereitet, die sich selbst, in so einem Konflikt jederzeit gestellt werden können, um weitere Eskalation zu vermeiden.

1. Will ich wirklich, dass es so weiter geht?
2. Inwieweit kontrolliere ich mich noch?
3. Tue ich das aus eigener Überzeugung oder werde ich gelenkt?
4. Sehe ich deutlich die Folgen meiner Handlungen?
5. Kann ich jetzt mögliche Nebenwirkungen meiner Handlungen richtig abschätzen?
6. Bin ich bereit die ganze Verantwortung für meine Taten und Konsequenzen zu übernehmen? Will ich das wirklich?

Wie versprochen, ein Animationsfilm „Konflikt“ (1983). Ich finde ihn sehr zum Thema Konflikteskalation passend und verständlich.

Euer Roman

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Entscheidungen treffen

Hallo zusammen,

heute möchte ich gern ein Thema ansprechen, das für viele Menschen sehr wichtig ist, aber auch mehrere Fragen aufwirft. Es geht um die Frage: Wie treffe ich meine Entscheidungen und aus welchem Grund auf diese Weise? Ich werde etwas über meine Erfahrungen erzählen und dazu einen passenden Film vorstellen.

Jeder von uns steht täglich mehrmals vor Entscheidungen. Bewusst oder unbewusst treffen wir am Tag Hunderte sogar Tausende Entscheidungen. Ob die gut oder schlecht waren, stellt sich meistens erst später heraus. Schwierige und mit weitreichenden Folgen verbundene Entscheidungen werden oft verschoben oder gar nicht eingegangen – nicht selten mit einem schlechten Gewissen.

Wie trifft ihr eure Entscheidungen?
Verlässt ihr euch nur auf euer Gefühl (Bauch), handelt ausschließlich rational (Kopf) oder berücksichtigt beides, Gefühl und Verstand? Seid ihr dabei spontan und impulsiv oder bewahrt ihr immer einen kühlen Kopf?
Das sind wichtige Fragen. Wir wollen, dass unsere Trefferquote für richtige Entscheidungen ganz hoch liegt und da auch bleibt. Ich denke, jeder von uns hat eine eigene Strategie dafür. Einige wechseln ihre Strategien oder versuchen sie Umständen anzupassen.

Ich habe viele verschiedene Methoden, Taktiken und Modelle dafür ausprobiert. Es hat sich herausgestellt, dass die manchmal funktionieren und manchmal nicht. Manche sind ziemlich kompliziert und zeitaufwendig, andere ähneln einer Wurfmünze. Für einige Situationen haben diese Taktiken gute Ergebnisse geliefert, für andere sind enttäuschend gewesen. Ich wusste nicht so richtig, woran das liegt und wie kann ich die Trefferquote verbessern. Ich wurde aus diesen Erfahrungen nicht schlauer.

Nach vielen Jahren habe ich doch etwas gefunden, was für mich funktioniert. Das ist eine Strategie, die nicht für alle passen wird (das sage ich lieber gleich).

Es sieht folgendermaßen aus. Ich nehme mir Zeit. Egal, worum es geht. Ich gebe eine Möglichkeit neuen Informationen meinen Kopf und meinen Körper durchlaufen zu lassen. Je schwieriger die Entscheidung oder weitreichender die Folgen, desto länger warte ich       (die Entscheidung reift). Mit der Zeit wird es immer klarer, was ich tun soll.

Ich bin ein emotionaler Mensch und ich treffe keine Entscheidungen, wenn ich euphorisch bin oder gute Laune habe. Ich treffe auch keine, wenn ich betrübt oder schlecht gelaunt bin. In beiden Fällen reagiert nur mein emotionales System auf eine Anfrage/Information und ich will keine emotionalen Entscheidungen treffen.
Ich warte, bis ich diese beiden Punkte, Hoch und Tief, durchlaufe. Und, wenn ich auch an einem anderen, entweder am tiefsten Punkt oder am höchsten etwas immer noch will, dann treffe ich meine Entscheidung.

Zum Beispiel: ich bin sehr verliebt und meine Freundin fragt mich, ob wir zusammenziehen wollen. Ich fühle mich in diesem Moment auf der siebten Wolke und sage zu. Sie kündigt ihre Wohnung und ihren Job in einer anderen Stadt und zieht zu mir ein. Inzwischen kenne ich sie schon besser und sie mich auch, wir streiten öfter. Ich traf eine Entscheidung, als ich auf einem emotionalen Höhepunkt war und jetzt bereue das.

Ich habe mit meiner Freundin gestritten und will sie jetzt aus meiner Wohnung und meinem Leben entfernen. Ich bin verärgert und betrübt, wie konnte ich nur so blöd sein?
Ich mache mit ihr Schluss und sie verlässt weinend meine Wohnung, fährt zu ihren Eltern und lässt ihren Sachen abholen. In zwei Tagen bereue ich auch diese Entscheidung, weil ich sie mag und will mit ihr zusammen sein.
Das wäre alles nicht nötig, wenn ich mir Zeit gegeben und beide Punkte abgewartet hätte.

Wie gesagt, ich warte, bis meine Entscheidung reif ist, um verwirklicht zu sein. Ich versuche eine Situation, einen Gedanken, einen Traum oder einen Menschen in vielen meinen Gefühlszuständen zu erleben/zu erfahren, bis ich eine Entscheidung treffe.
Diese Strategie funktioniert bei mir seit mehreren Jahren sehr gut.

Ich stelle euch auch einen interessanten und lustigen Film vor, der sich mit einer Entscheidungsstrategie beschäftigt, aber auch mehrere tieferen Fragen stellt.
Viel Spaß!


„Der Ja-Sager“ Trailer

Euer Roman

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Konfliktgespräche meistern

Hallo zusammen,

heute möchte ich das Thema Gesprächsführung angehen. Ich stelle euch ein Buch mit einigen Empfehlungen vor, wie man sich in einem Konfliktgespräch oder generell in einem Gespräch verhalten könnte. Dazu kommen einige Tipps und Kommentare von mir.

Das Buch heißt: „Führen ohne Konflikte“ und wurde von Werner Siegert und Lucia Lang geschrieben. Die beiden laden in ihrem Buch ein, die folgenden Regeln in jedem Konfliktgespräch zu beachten.

1. Das Recht andere Menschen auf eigene Meinung, Einsichten oder Bedürfnisse anzunehmen und respektieren.
Wenn wir akzeptieren, dass unsere Mitmenschen sich von uns unterscheiden und die Welt auf eine andere, ihre Weise sehen, dann werden wir vielleicht verstehen, dass sie uns nichts Böses tun wollen, sondern nur ihre Sicht der Dinge übermitteln möchten.

2. Zuhören, solange der Konfliktpartner redet ohne ihn oft zu unterbrechen.
Jeder Mensch will sich offenbaren und erklären, wie er sich fühlt, denkt und die Welt versteht. Wenn wir ihm diese Möglichkeit geben, wird er bereit sein auch unsere Position erklären zu lassen.

3. Zeigen, dass ich seine Rolle und das, was er mir zu sagen versucht, verstehe.
Es wäre besser nicht nur schweigend da zu sein, sondern wirklich den Standpunkt des Gegenübers zu verstehen, eventuell auch seinen Motiven und Bedürfnissen auf die Spur zu kommen.

4. Nachragen, wie der andere dieser Konflikt sieht und wie er sich dabei fühlt.
So zeigen wir unsere soziale Kompetenz und kommen dieser Person näher. Wir zeigen unser Verständnis und Interesse ihm als Mensch gegenüber.

5. Das Thema des Gespräches soll genau definiert und formuliert sein.
Es geht darum, dass wir ein Konflikt lösen wollen. In einem Konfliktgespräch kann es passieren, dass wir oder unser Gegenüber vom Thema abkommen, emotional mitgenommen oder abgelenkt werden. Wenn wir aber eine Notiz vor Augen haben, was besprochen werden soll, dann können wir jederzeit wieder zum Thema zurückkehren.

6. Gemeinsamkeiten in Sichtweisen finden und die besprechen.
Wir sollen versuchen etwas finden, was uns verbindet. Es kann nur ein Punkt sein, aber er zeigt, dass wir trotz unterschiedliche Meinungen etwas Gemeinsames haben. Das wird uns näher zu einander bringen und hoffen lassen, dass wir auch bei anderen Punkten zueinander finden können.

7. Feststellen, was uns trennt und aus welchem Grund.
Hier läuft alles in eine andere Richtung. Wir suchen etwas, wo wir gar nicht eine Meinung sind. Es ist sehr wichtig den Grund dafür zu finden. Je mehr wir darüber reden, desto besser verstehen wir einander und unsere Standpunkte.

8. Den genauen Inhalt des Konfliktes feststellen und beschreiben.
Es kann sich am Ende herausstellen, dass wir den Konflikt wegen einer Kleinigkeit haben, z. B. wegen eines Missverständnis oder mangelnder Information.

9. Nach einer gemeinsamen Lösung suchen.
Die Lösung soll schon gemeinsam ausgearbeitet werden und die beiden Parteien zufrieden stellen. Das wird unsere Beziehung festigen und vertrauensvoller machen.

Von meiner Seite würde ich noch empfehlen sich auf wichtige Konfliktgespräche vorzubereiten. Damit werdet ihr euch sicherer fühlen und genau wissen, was ihr wollt und vorhabt.  Hier ist ein Beitrag zu diesem Thema. Viel Erfolg!

Euer Roman

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25 Fragen zur Selbsterkenntnis

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch eine Liste von Fragen vor. Das sind keine philosophischen Fragen, sondern eher persönliche. Die meisten davon sind nicht einfach zu beantworten. Manche habt ihr euch noch nie gestellt, andere können euch jeden Tag beschäftigen. Jede Frage hilft sich selbst etwas besser kennenzulernen und zeigt einen Weg für die Weiterentwicklung.

„Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung.
Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung.“
Oscar Wilde

  • Was motiviert mich stärker als alles anderes?
    Dadurch erkennt man besser eigene Motive, Wünsche, Bedürfnisse. Es könnte bei einer Zielsetzung, -verfolgung und -erreichung helfen.
  • Wie viel Zeit, Mühe und Kraft stecke ich in meine eigene Entwicklung ein?
    Wir selbst sind unser bestes Werkzeug, um alles zu erreichen, was wir wollen. Es gibt Möglichkeiten das zu schärfen, zu tunen, zu verbessern.
  • Was beunruhigt mich, macht mich nervös?
    Es gibt Sachen, die erledigt werden sollen, früher oder später. Das macht den Kopf frei für andere Dinge im Leben.
  • Wer trägt Verantwortung für mein Leben?
     Antwort auf diese Frage könnte uns aus der „Opferrolle“ herausbringen und hilft ins Handeln zu kommen.
  • Aus welchem Grund bin ich sauer/verärgert?
    Vielleicht gibt es noch unerledigte Missverständnisse, Unklarheiten oder Konflikte,
    die gelöst werden sollen/wollen. Klarheit bringt Ruhe ins Leben.
  • Wer trifft Entscheidungen, aus denen mein Schicksal geflochten wird?
    Das hilft zu verstehen, wer noch mein Leben beeinflusst oder steuert und ob ich das will.
  • Was stört mir so zu leben, wie ich gern möchte?
    Es ist besser eigene Hürden/Hindernisse zu kennen, wenn man die überwinden oder entfernen will.
  • Wem und was habe zu verdanken?
    Es ist nicht schlecht eigene Gönner, Mentoren und Beschützer zu kennen und eigene Dankbarkeit ab und zu zum Ausdruck zu bringen..
  • Aus welchem Grund streite ich mit meinen Mitmenschen?
    Unsere Beziehungen können unser Leben bereichern oder zur Hölle machen. Einen Grund dafür zu finden hilft weiter.
  • Wie kann ich gütiger oder gutherziger werden?
    Das kann mich, meine Beziehungen, meine Umwelt, mein Leben positiv beeinflussen.
  • Wozu brauche ich zwanzig Kleider oder Hemden?
    Es hilft nicht nur im Kleiderschrank aufzuräumen, sondern auch im Kopf und im Leben, um für sich neue freie Zonen und Möglichkeiten zu schaffen.
  • Was wird aus mir in 10 Jahren, wenn ich weiter so lebe wie jetzt?
    Die Antwort auf diese Frage zeigt uns eine mögliche Zukunft und kann zum Handeln bewegen, um die zu ändern.
  • Gefällt mir mein Job?
    Auf der Arbeit verbringen wir bis zu einem Drittel unserer Zeit. Gibt es einen Grund sich zu quälen? Wenn ja, wofür oder für wen tun wir das?
  • Was bin ich bereit umsonst/ohne Bezahlung zu tun?
    Das hilft zu klären, was uns begeistert, fesselt, zwingt Zeit zu vergessen.
    Es hat etwas mit unseren Talenten, Fähigkeiten und Bestimmung zu tun.
  • Womit beschäftige ich mich mehr: mit meiner Arbeit, meiner Kariere oder mit meiner Berufung?
    Hier werden wir sehen, wo unsere Ressourcen hinfließen und, ob das für uns O.K. ist.
  • Was geschieht, wenn ich meinen Job verliere?
    Da wird ein Szenario durchgespielt, das klärt, wie groß meine Angst ist und ob ich dafür bereit bin, etwas zu ändern.
  • Aus welchem Grund bin ich nicht Selbständiger/Unternehmer?
    Es geht um Träume, Visionen, Ideen und deren Verwirklichung in der Realität.
    Oft offenbart diese Frage auch eigene Hemmnisse, Blockaden und Widerstände.
  • Was kann ich tun, um gesunder zu werden?
    Ohne Gesundheit wird sehr schwierig das Leben zu genießen.
  • Verbringe ich genug Zeit mit meinen Lieben?
    Gute Beziehungen sind nicht so einfach mit anderen Dingen zu ersetzen.
  • Was bringt mir mein Leiden?
    Grund für das Leiden könnte durch weniger Schmerzhafte ersetzt oder abgebaut werden.
  • Aus welchem Grund verbringe ich viel Zeit in sozialen Netzwerken?
    Hier können Themen Selbstbewusstsein und Einsamkeit auftauchen.
  • Werde ich als Mensch besser, wenn ich fernsehe?
    Es geht um unsere Zeit und Wirkung von Massenmedien.
  • Wie reagiere ich auf kritische Äußerungen und Feedback von außen?
    Hier geht es um Selbstwertgefühl, Unsicherheit und Selbstreflexion.
  • Wo liegt der Unterschied zwischen Leben und Existieren?
    IST-Zustand und Zielsetzungen können angepasst oder geändert werden.
  • Wessen Leben lebe ich?
    Es geht um unsere Entscheidungen, Einfluss von außen und Zufriedenheit.

Ich habe eine kleine Empfehlung dazu. Wenn ihr euch dazu entschließt die Fragen zu beantworten, nimmt euch Zeit und findet ein ruhiges Plätzchen dafür.
Nach meiner Meinung mag unser Gehirn eher automatische Abläufe. Solche Fragen bringen es aber durcheinander und zwingen richtig zu arbeiten. Deswegen nimmt auch etwas zu futtern. Es wird Energie/Kohlenhydrate brauchen.
Jede Antwort wird einzigartig sein und gilt nur für euch. Nachher gibt es Möglichkeit, die mit Person eures Vertrauens zu besprechen. Es werden ganz neue Perspektiven und Optionen sichtbar. Viel Erfolg!

Euer Roman

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Kommunikationsprobleme

Vera F. Birkenbihl

Hallo zusammen,

heute würde ich gern über Ursachen für Probleme in der Kommunikation reden. Es ist oft so, dass die auch zu Konflikten führen und für mehr Stress im Leben sorgen können. Ich stelle euch ein Video vor und ergänze es mit meinen Gedanken zum Thema.

Im Video sehen wir Vera F. Birkenbihl. Sie meint, wir haben in unserer Erziehung es nicht gelernt, Weltanschauungen, Meinungen, Einsichten und Werte andere Menschen zu respektieren und oft auch zu akzeptieren. Wir haben es nicht gelernt, aber wir können es noch. Das ist auch ein Teil meiner Arbeit, zu zeigen, dass es geht, wie es geht und wie diese Veränderung unser Leben erleichtern und bereichern kann.

Ich finde, oft wird nicht daran gedacht, dass unsere Mitmenschen irgendwie anders ticken. Wir sehen das nur dann, wenn wir mit ihnen interagieren, kommunizieren oder etwas zusammen erleben.

Nach meiner Meinung sind wir alle verschieden, auch, wenn wir eineiige Zwillinge sind. Aus welchem Grund? Ein davon: wir haben alle unterschiedliche Erfahrungen im Leben gemacht und die haben uns auf verschiedene Weise geprägt.

Ursachen für Kommunikationsprobleme und Konflikte

1) Wie schon gesagt, unser Bild von der Welt unterscheidet sich von Bildern der anderen. Wir sehen und erleben die Welt einzigartig, wie keiner mehr auf diesem Planeten und jeder von uns hat seine eigene Wahrheit.
Wenn ich jetzt euch bitte ein Auto vorzustellen, werden diese Autos ganz verschieden aussehen. Einige werden ein Trabi sehen, andere ein Ferrari, vielleicht ein Lkw oder ein Landrover, möglicherweise auch ein Rennwagen oder ein Cabrio.

2) Wir haben auch verschiedene Werte und deren Wichtigkeit für uns unterscheidet sich auch. Auf unseren Werten beruht sich unsere Persönlichkeit und es ist sehr unangenehm, wenn die für jemandem nicht so wichtig sind wie für uns.
Für jemandem ist z. B. Zuverlässigkeit sehr wichtig, ein anderer ist eher flatterhaft und mag Freiheit und Spontanität. Es kann gut sein, dass sie einander stressen werden.

3) Unsere Bedürfnisse und deren Befriedigungswege können sich auch unterscheiden. Es ist oft so, dass wir die nicht genau kennen, da die unbewusst auf uns wirken und zu erkennen, was gerade der Andere für welche hat, ist sehr schwierig.
Für einen ist Zugehörigkeit zu einem Team wichtiger als Selbstverwirklichung im Beruf und so lässt er eine Aufstiegsmöglichkeit im Job liegen und seinen Chef ist eventuell darüber nicht sehr glücklich.

4) Als letzte würde ich unsere Gewohnheiten nennen. Die stammen genau aus unseren früheren Erfahrungen und können auch nicht ganz leicht abgelegt werden, aber unseren Mitmenschen ärgern schon.
Ein raucht viel und seine Freundin ist sehr gesundheitsbewusst. Es kann gut sein, dass die beiden darüber streiten werden.

Ich habe eine kleine Empfehlung an euch. Wenn ihr bei einem Gespräch spürt, dass alles aus dem Ruder läuft und ihr beide schon etwas aufgeregt seid, dann sagt einfach leise: „Ich will dich verstehen. Erklär mir das nochmal bitte, wie siehst du das?“ Lässt sie/ihn ausreden, hört zu und stellt Fragen. Hier habe einen Beitrag zu diesem Thema.

Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, einen Menschen zu ändern ist sehr schwer bis unmöglich, wenn er selbst das nicht will. Menschen werden ihre Weltbilder, Werte und Gewohnheiten verteidigen. Es gibt gute Gründe dafür, dass sie alle diese Sachen haben. Manchmal ist für diese Menschen einfacher uns zu verlassen, als etwas zu ändern.

Wir suchen alle nach Mitstreiter und Seelenverwandten und glaubt mir, die sind da. Wenn wir unsere Mitmenschen so akzeptieren, wie die sind, respektieren ihre Meinungen, Werte und Bedürfnisse, dann verspreche ich euch, ihr werdet sie finden. Versucht es!

Euer Roman

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Konfliktansprache 4

Hallo zusammen,

es geht mit dem Thema „Konfliktansprache“ weiter. Heute stelle ich euch eine neue Methode vor, um einen Konflikt, ein Missverständnis oder eine Unklarheit anzusprechen. Das Modell stammt aus deutschsprachigem Raum, von Konflikttrainer und Buchautor Thomas Schmidt und heißt „SAG ES“.

Ihr habt wahrscheinlich schon verstanden, dass jeder Buchstabe für einen Schritt in der Formulierung dieser Ansprache steht.

„S“
Sichtweise schildern
Hier soll man die eigene Sichtweise darlegen. Einen Konflikt wird am besten angesprochen, wenn man die eigene Wahrnehmung beschreibt – und zwar direkt und  konkret, aber ohne zu bewerten oder zu verallgemeinen.
Z. B. „Mir ist aufgefallen, dass Sie heute zu spät gekommen sind.“

„A“
Auswirkungen beschreiben
Da erklärt man, wo „der Schuh denn druckt“, welche Auswirkungen das angesprochene Verhalten hat und welche Beeinträchtigungen daraus entstanden sind oder entstehen können.
Z. B. „Für mich war das unangenehm, dass ich unser Meeting unterbrechen und Ihr Verhalten vor unseren Kunden, die zu Besuch waren, erklären musste.“

„G“
Gefühle benennen
Um eigene Gedanken und Gefühle deutlich zu machen, sollte man die eigenen Emotionen verbalisieren. Das bedeutet, wir zeigen, dass wir verwundert, irritiert oder verletzt sind.
Z. B. „Für mich ist es frustrierend, unterbrochen zu werden und sich vor den Kunden zu blamieren und rechtfertigen zu müssen.“

„E“
Einwände erfragen
Ermitteln, wie der Konfliktpartner es sieht. Das bedeutet, versuchen einen Dialog zu beginnen und den Gegenüber ins Boot zu holen.
Z. B.“Wie sehen Sie das? Was meinen Sie dazu?“

„S“
Schlussfolgerungen ziehen
Gemeinsam eine Lösung erarbeiten:
Z. B. „Können wir uns darauf einigen, dass Sie ab jetzt versuchen pünktlich zu kommen und wenn das Mal nicht klappt, dann nicht zum Meeting gehen?  Was können Sie ändern, um in Zukunft pünktlich zu kommen?“

Die Methode braucht schon etwas Übung, aber ist effizient und einfach zu merken.
Ich mag das Modell, das zeigt ganz gut, wie man Konflikte so anspricht, dass am Ende eine konstruktive Lösung möglich ist. Ich finde, die Methode passt sowohl ins Berufs- als auch ins Privatleben.

Euer Roman

Konfliktansprache

Konfliktansprache 2

Konfliktansprache 3

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Filmtipp „The Family Man“

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch wieder einen Film vor. Nach meiner Meinung bearbeitet er eine wichtige Frage: „Was ist das Wichtigste im Leben eines Menschen?“ Vielleicht Geld und materieller Erfolg oder Freiheit, eventuell Selbstverwirklichung, möglicherweise innere Ruhe oder doch Familie oder Gleichgesinnten.

Ich habe diese Frage für mich erst vor kurzem beantworten können.
Es war nicht leicht zu dieser Antwort zu gelangen. Ich musste erstmal alles ausprobieren, um zu verstehen, was für mich das Wesentliche ist. Das bedeutet, ich musste die beiden Pole kennenlernen. Z. B. Wie ist es mit Geld und ohne Geld zu leben? Nur dann konnte ich verstehen, ob das Geld für mich das Wichtigste im Leben ist oder nicht.

Ich bin mir sicher, dass wir von allem etwas haben können, aber über Ausprägung der oben genannten Auswahlmöglichkeiten entscheiden nicht nur unsere Prioritäten oder Ressourcenverteilung. Nach meiner Meinung geht es hier mehr um genetische und epigenetische Veranlagung, soziales Umfeld und unsere früheren Erfahrungen.

Euer Roman

 

 

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Wissenschaft des Friedens 7

Kurzfilm „Mein Vater ist ein Lügner“

Hallo zusammen,

heute geht es weiter mit dem Thema „Wissenschaft des Friedens“ und wir reden über ein heikles Thema. Es geht ums Lügen. Ich finde, das hat einen großen Einfluss auf unsere Beziehungen und würde gern das Thema etwas besser beleuchten. Dazu habe ich für euch ein passendes Video vorbereitet.

Das wichtigste vorab, ich habe die Meinung, dass Menschen nicht immer ehrlich sein können. Es gibt verschiedene Situationen, wo es nicht anders geht. Nichtsdestotrotz finde ich, dass Lügen unsere Beziehungen zerstören oder zumindest beschädigen kann. Ich bin auch ab und zu unehrlich. Ich tue mich damit sehr schwer, jemanden ins Gesicht anzulügen und versuche lieber die Wahrheit etwas diplomatischer zu formulieren oder erzähle nicht alles auf einmal.

Warum lügen wir denn?
Nur, weil wir anderen gefallen, sie beeindrucken oder ihre Erwartungen erfüllen wollen?
Eine der wichtigsten Gründe dafür ist die eigene Unsicherheit oder Angst. Ich denke, es geht um die Anerkennung, Akzeptanz, Aufmerksamkeit, im Großen und Ganzen – um die Liebe. Wir wollen von anderen geliebt und angenommen werden. In unseren früheren Erfahrungen hatten viele von uns einige Situationen, wo das nicht der Fall war und es tat richtig weh. Das wollen wir nicht nochmal erleben.

Ich finde, Menschen lügen, um kurzfristig etwas „Liebe“ zu bekommen, aber in diesem Moment wird die nachhaltige Möglichkeit das zu erreichen aufs Spiel gesetzt. So wird  eine Option auf längeren Frieden oft verspielt.

Natürlich hoffen wir, dass es nicht rauskommt, dass wir nicht erwischt werden.
Da gibt es zwei Möglichkeiten. Die Wahrheit kommt raus oder alles bleibt ein Geheimnis. Beim zweiten Punkt gibt es auch zwei Alternativen. Angelogener Mensch hat es erfährt, aber nichts getan oder alles ist geheim geblieben.

Sehen wir uns alle Varianten durch.
1) Die Wahrheit kommt auf die Oberfläche, wir tragen Konsequenzen. Die können unterschiedlich ausfallen, von einer kurzen Predigt bis zum Abbruch der Beziehung.
Wie fühlen wir uns in diesem Moment?
Ich fühle mich nicht wohl. Ich habe meistens Gewissensbisse, Schuldgefühle, Reue, Ängste vor weiteren Konsequenzen. Hier gibt es auch eine Möglichkeit, dass wir das nicht absichtlich gemacht haben, z. B. wir haben aus Unwissenheit angelogen. Dabei fühle ich mich etwas weniger schlecht, aber mein Schamgefühl spüre ich doch sehr deutlich.

2) Die angelogene Person hat erfahren, dass wir nicht ehrlich waren, aber hat sich entschieden nichts zu unternehmen. Es gibt Möglichkeit, dass die uns verziehen hat oder, dass sie noch nicht weiß, wie sie sich rächen will und wartet auf gute Gelegenheit.

3) Die Wahrheit kommt nicht ans Licht. Es gibt keine Konsequenzen und wir sind glücklich. Oder?
Eigentlich wissen wir, dass wir gegenüber diese Person unehrlich waren. Haben wir eventuell doch ein schlechtes Gewissen, wenn wir dem Menschen begegnen? Haben wir vielleicht immer wieder ein bisschen Angst, dass sie/er die Wahrheit erfährt? Belastet das möglicherweise doch unsere Beziehung? Bei mir ist es der Fall gewesen. Ich versuchte nicht darüber nachzudenken oder alles zu vergessen, aber das Thema kam immer wieder auf.

Nach meiner Meinung, alle diese aufgelistete Alternativen machen mich nicht so richtig glücklich. Irgendwie verliere ich in allen Fällen.

Das weitere Problem des Lügens ist, dass wir uns auch an jede Lüge erinnern müssen, was nicht so einfach ist. Die Wahrheit kann man auch vergessen, aber in diesem Fall muss man sich nicht für jede Gesprächsperson etwas Neues ausdenken oder beim Erzählen lange überlegen.

Wenn wir jemandem anlügen, tun wir ihr/ihm und, im Nachhinein gesehen, uns selbst weh. Ich stelle euch eine simple Frage: „Gefällt euch, angelogen zu werden?“ Ich vermute, die meisten Menschen werden die Frage verneinen. Was meint ihr, wie fühlt sich der Mensch, den wir angelogen haben? Genauso wie wir in solche Situation! Es ist ein Vertrauensbruch und es kann gut sein, dass unsere Beziehung nie mehr dasselbe wird.

Euer Roman

Wissenschaft des Friedens

Wissenschaft des Friedens 2

Wissenschaft des Friedens 3

Wissenschaft des Friedens 4

Wissenschaft des Friedens 5

Wissenschaft des Friedens 6

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Nur Steine 2

„Talente“ – HörBänd

Hallo zusammen,

ich habe zu meinem letzten Beitrag „Nur Steine“ ein paar Fragen bekommen und jetzt würde ich gern die beantworten. Ich habe für euch auch noch ein Musikvideo, in dem das Thema gut und humorvoll dargestellt wird.

1) Aus welchem Grund soll ich nach meinen Talenten suchen?
Welche Vorteile habe ich davon?

Es gibt sehr viele, ich nenne nur ein Paar:

Ihr lernt euch selbst besser kennen
Stellt euch vor, ihr wohnt in einem großen Haus. Darin gibt es unzählige Zimmer und Räume. Ihr wohnt aber nur im Vorzimmer und könnt durch einen Flur nur Küche und Toilette erreichen. Alle andere Räume sind zwar auf, aber da brennt kein Licht. Ihr habt schon versucht ein oder anderes Zimmer zu erkunden, aber der Lichtschalter ist wohl nicht gleich an der Tür gewesen und ihr habt die Suche aufgegeben.
Viele Menschen mögen keine Dunkelheit und Ungewissheit, die denken, vielleicht lauert da irgendetwas oder -jemand und wartet nur auf sie. Sie haben zwar eine Taschenlampe (ihr reflektierendes Bewusstsein), aber fürchten ihre Komfortzone (Vorzimmer) zu verlassen.
Die Sache ist die, in jedem Zimmer gibt es etwas, was ihr nutzen könnt. Die Zimmer und deren Inhalt sind nicht umsonst da, es ist für euch da. Es können Talente, Träume, Begabungen, Fähigkeiten, Visionen, Erkenntnisse u.s.w. sein.
Andererseits, es macht wirklich Angst ein Leben lang in einem riesigen dunklen Haus zu wohnen, wo wir uns nicht frei bewegen können. Oder?  Solange wir die Räume nicht erkunden, bleibt das Meiste unterbewusst und nicht aufgeklärt und wird uns unerfreulich beschäftigen.
Ich denke, viele Menschen hatten schon mal ein Gefühl, dass sie mehr können, als das, was sie gerade tun. In solchen Momenten spürt man Power und Begeisterung von eigenen Körper und Verstand. In diesem Moment sind wir an einer Tür im Haus vorbeigegangen und kurz die Kraft der Inhalt dieses Zimmers verspürt.

Wenn man sich nicht kennt, es ist auch schwieriger sich selbst zu akzeptieren und zu lieben. Wenn ich jemanden nicht kenne, wie kann ich denn sie/ihn lieben?

Ihr werdet zu euch selbst
Ein kleines Bild dazu. Stellt euch vor, wir sind alle Autos. Es gibt Rennwagen, Traktoren, Panzer, Landrover, Käfer und viele andere. Wir sind alle verschieden und für unterschiedliche Aufgaben geschaffen worden. Könntet ihr euch vorstellen, dass ein Rennwagen ein Feld beackert oder ein Panzer ein Rennen fährt? Ich habe das bei Menschen mehrere Male beobachten können. Sie waren für die Aufgabe, die sie erledigt haben, nicht geschaffen. So verliert man Mut, Zuversicht, Lebenslust und Gesundheit!

Ihr beginnt euer Leben richtig zu genießen
Ihr werdet eure Aufgabe finden, wofür ihr hier seid und was euch beruflich und persönlich voranbringt
Ihr entwickelt den Mut, authentisch zu sein
Ihr werdet gesunder und zufriedener
Ihr werdet ihr Leben selbst gestalten können
Ihr erkennt immer mehr den Sinn eures Lebens
Ihr packt gelassen Herausforderungen des Lebens an
Ihr werdet zum Vorbild für andere Menschen

2) Wie kann ich verstehen, dass ich nicht mein Leben lebe?

Ich habe hier ein paar Fragen vorbereitet:
Seid ihr die meiste Zeit mit eurem Leben zufrieden?
Begeistert euch eure Arbeit/Beschäftigung/Position?
Fühlt ihr euch wohl mit den meisten euren Mitmenschen?
Findet ihr euch attraktiv?

Mehrere „Nein“ können als Einladung zu Veränderungen gesehen werden.

3) Wo suche ich nach Talenten?

Nach meiner Erfahrung liegen nicht alle Talente und Begabungen in kognitiven oder physischen Bereichen. Die meisten von mir z. B. liegen in zwischenmenschlichen, sozialen, emotionalen und verbalen Sektoren.

4) Können Sie mir damit helfen?

Das weiß ich nicht. Es hängt von euch ab. Es sollen schon großen Wunsch, Mut und Bereitschaft da sein, sich selbst und eigene Welt zu verändern. Ich begleite nur und kann Menschen nicht ändern, nur sie selbst können das.

Euer Roman

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Nur Steine?

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch eine neue interessante Geschichte vorstellen. Dann kommt selbstverständlich noch meine Interpretation dazu. Die Story gefällt mir sehr, weil die so verläuft, als ob sie aus meinem Lebenslauf genommen wurde. Es geht um einen Mensch, seine Talente, Möglichkeiten und Fähigkeiten und wie er die nutzt.

Nur Steine.

Es war einmal ein Farmer in Australien. Der hörte, dass viele dabei waren, ihre Farm zu verkaufen, um nach Diamanten zu schürfen. Einige waren auf diese Weise schon sehr reich geworden.

Der Mann entschied sich, ebenfalls seine Farm zu verkaufen und er fand auch schnell einen Käufer. Mit dem Geld machte er sich auf, um nach Diamanten zu schürfen.

Es verging ein Monat und er hatte nichts gefunden. Auch nach zwei, drei und sechs Monaten war seine Suche erfolglos. Er suchte noch ein weiteres halbes Jahr und war am Ende so verzweifelt, dass er sich von einer Brücke stürzte und sich das Leben nahm.

Der Mann hingegen, der die Farm von dem erfolglosen Diamantensucher gekauft hatte, wunderte sich über die Steine, die dort überall auf dem Land lagen. Er nahm einen der Steine mit zu einem Experten und der teilte ihm mit, dass dies einer der größten Diamanten war, den er je gesehen hatte. Es gab unzählige dieser Steine auf dem Gelände der Farm, nur hatte sie bisher niemand erkannt, da sie roh und ungeschliffen waren.

                                                                                        Russell H. Conwell    „Acres of Diamond“

Mein erster Beruf war Lebensmitteltechnologe. Als ich jung war, wusste ich nicht, was ich Mal werden will und ich habe in die Fußstapfen meiner Eltern und Großeltern getreten. Sie haben damals mir gesagt: „Wenn du nah am Nahrungsmittel bleibst, wirst du nie hungern müssen!“ Ich habe dem Rat gefolgt und nach dem Studium noch viele Jahre in diesem Bereich gearbeitet.

Schon am Anfang meiner beruflichen Laufbahn verstand ich, dass das nicht ganz meins ist. Ich wusste aber nicht, was ich noch tun kann. Ich war unglücklich. Ich wusste nicht, wer ich bin, was ich wirklich kann und wohin ich will. Mit diesen drei und vielen anderen Fragen war ich die letzten 15 Jahren meines Lebens beschäftigt.

Es scheint mir, dass jeder Mensch auf diesem Planeten diesen Fragen in seinem Leben begegnet. Es ist aber ziemlich kompliziert, die Antworten darauf zu bekommen. Das kostet Mut, Kraft, Geld und Zeit. Ich habe noch mehrere Sachen wie Disziplin, Verantwortung, Ausdauer, Ehrlichkeit zu sich selbst und viele andere Eigenschaften nicht erwähnt.  Es wird auf dem Weg viel abverlangt und es wird viel aufgegeben.

Ich denke, dass jeder Mensch in sich ein großes Potenzial trägt, aber nicht immer das zur Entfaltung bringen kann. Manche sind beeinflussbar und nehmen oft das, was andere Menschen ihnen empfehlen, was für andere Mal funktioniert hat. Wenn die primären Bedürfnisse erstmal gestillt sind, wissen die oft nicht, wie es weiter geht, wo soll die Reise hingehen und dann bleiben die im Leben eines Anderen stecken.

Ich bin der Meinung, dass wir alle verschieden sind. Für jeden ist im DNA etwas anderes vorgeschrieben und das innere Programm drängt uns zur Entfaltung. Wenn wir etwas tun, was unseren Talenten und Fähigkeiten nicht entspricht oder arbeiten gegen unsere Natur und vergessen unsere Bedürfnisse, werden wir sehr wahrscheinlich im Leben unzufrieden sein, weil wir gegen uns selbst kämpfen.

Ich glaube, dass alles, was uns im Leben glücklich macht, entsteht erstmal in uns drin. Alle „Diamanten“ sind da, aber die müssen gefunden, erkannt und geschliffen werden, bevor sie beginnen zu glänzen und uns zu erfreuen.

Es ist schon gemein, dass es nicht einfach ist, persönlich zu wachsen, aber ich kenne keinen anderen Weg ins „Paradies“. Ich bin froh, dass ich meinen Pfad gefunden habe und ich wünsche euch auch euren eigenen zu finden. Viel Erfolg!

Euer Roman

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Selbst- und Fremdwahrnehmung

Hallo zusammen,

heute geht es um das Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung unserer Person. Ich stelle euch ein kurzes Video vor und wir reden darüber, wie wir uns sehen und wie unser Umfeld das tut. Am Ende werde ich noch einen kleinen Tool beschreiben, der an unserer Selbstwahrnehmung etwas verändern kann.

Das Video ist eine Werbung, trotzdem gibt es auch an der Aussage etwas Wahres dran. Ich habe die Meinung, dass die beiden Wahrnehmungen eher subjektiv sind, aber einander auch ergänzen können. Darüber habe ich schon in einem Bericht geschrieben.

Ich denke, dass wie die Menschen mich wahrnehmen, hängt nur zum Teil von mir ab. Es hängt von der Person, die mich betrachtet. Das hat mit ihrer aktuellen physischen, psychischen, emotionalen Zustand und deren früheren Erfahrungen viel zu tun. Nach meiner Meinung bringen Manipulationsversuche mit Fremdwahrnehmung nur kurzfristig etwas; und für uns selbst nur Anstrengungen, die aufgebaute „Fassade“ aufrechtzuerhalten.

Ich will auch vermerken, es werden verschiedene Menschen in eurem Leben geben, die eine und dasselbe eure Eigenschaft oder Merkmal lieben und hassen werden.

Was können wir mit Eigenwahrnehmung tun?
Uns selbst so zu akzeptieren, wie wir sind. Es klingt schon ziemlich abgedroschen und ist gar nicht so einfach. Ich habe doch für mich einen Weg dahin gefunden. Der heißt Humor. Ich lache über mich selbst. In diesem Moment nehme ich mich selbst nicht so ernst, das bringt Entspannung. Ich bin mit mir nicht so streng und gebe mir Möglichkeit anders zu sein, als mein Idealbild; weil dieses Bild nicht von mir ist. Es ist mir aufgesetzt worden. Das sind meistens Erwartungen meiner Eltern, Verwandten, Schule, Freunden, Schönheitsindustrie und Gesellschaft. Muss ich diese Erwartungen erfüllen? Das entscheidet jeder für sich…

Wie versprochen, ein kleines Tool dazu.
Nehmt ein euer Merkmal, das euch nicht passt und versucht es zu vergrößern, bis es überdimensional ist. Wir nehmen als Beispiel eine(nach unserer Meinung) zu große Nase. Wir machen ein Foto von uns und stecken das in ein Fotobearbeitungsprogramm. (Wenn ihr keins habt, dann malt eine riesige Nase auf einem Foto oder bastelt euch eine und setzt die an eure Nase drauf.) Dann versuchen wir nur die Nase zu vergrößern.

Wie sieht euer Gesicht jetzt aus? Gibt es überhaupt ein oder ist es nur Nase auf dünnen Beinen? Findet ihr das Foto schon so irreal und grotesk, dass es schon lustig ist? Noch nicht? Dann stellt euch vor, dass ihr diese Person seid. Steht auf und versucht mit einer kaiserlichen Würde diesen gigantischen „Schnabel“ zu tragen und ein Spaziergang durch das Zimmer zu wagen. Ihr seid der/die „Schnabelkönig/in“ und letzte/r Repräsentant/in von „Homo-Schnabelus“ auf diesem Planeten.

Fertigt ein Video davon und guckt euch an. Das macht eine Menge Spaß sich selbst zuzusehen. Das gemachte Bild druckt ihr aus und hängt an die Wand. Der Effekt wird erhöht, wenn ihr das mit euren Freunden oder Familie macht, zumindest besprecht und zusammen darüber lacht. Damit wird eure Sichtweise auf dieses Thema verändert. Ab diesem Zeitpunkt darf diese Kleinigkeit bleiben und muss nicht mehr versteckt oder ausgerottet werden. Ihr werdet verstehen, dass für alle anderen die auch o.k. ist und die merken die gar nicht. Diese Kleinigkeit ist etwas Besonderes, genauso wie ihr selbst.

Euer Roman

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Verschiedene Lebensweisen

Das Leben ist einfach. Warum machen wir es uns so schwer? von Jon Jandai

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Video vor. Das zeigt wie verschieden wir alle sind, was für einen Einfluss unsere Umgebung auf uns hat und, dass für jeden von uns Glück etwas anderes bedeutet. Der Redner heißt Jon Jandai und erzählt über seine einfache Betrachtungsweise des Lebens.

Jon ist Landwirt im Nordosten Thailands und bietet seine Erfahrung an, wie man ein einfaches und glückliches Leben führt. Er gründete das „Pun Pun“-Zentrum“ für nachhaltiges Leben und ist kontinuierlich bestrebt, einfachere Möglichkeiten zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse zu finden.

Ich habe die Meinung, dass jeder Mensch, jede Generation, jedes Volk und jedes Land unterschiedliche Lebensweise, Werdegang und Prioritäten haben. In Russland gibt es ein Sprichwort: „Was für einen Russen gut ist, kann für einen Deutschen Tod bedeuten.“ Das bedeutet, dass, was für Einen gut ist, kann für einen Anderen schlecht sein oder nicht zu ihm passen.

Es kommt aber oft vor, dass manche Menschen das nicht berücksichtigen und denken: „Wenn es für mich passt, dann wird es schon für andere auch gehen.“ Sie haben eine „Schablone“ für einen Verhalten oder eine Denkweise und versuchen dem eigenen Umfeld die anzudrehen. Es ist meistens so, dass sie das nicht aus Bosheit tun, sie wissen es einfach nicht besser. Sie haben diese „Schablone“ auch von jemandem bekommen oder denken, dass sie etwas Gutes tun.

Interessant ist, sogar, wenn die für sie nicht funktioniert, bleiben die dabei, weil die schon immer so gehandelt haben oder weil die nicht der Welt und sich selbst nicht gestehen können, dass etwas falsch läuft. Die werden dabei auch anderen erzählen, dass sie damit erfolgreich sind und das weiterempfehlen würden.

Ich beschäftige mich mit meiner Persönlichkeitsentwicklung schon seit 20 Jahren. Ich habe viele verschiedene Theorien, Systemen, Methoden und Tools an mir ausprobiert und kann euch ehrlich sagen, dass 95% davon für mich nicht funktioniert oder sich als untauglich erwiesen haben. Ich füge noch zu, es könnte sein, dass die für andere Menschen arbeiten werden. Es führen viele Wege nach Rom.

Wisst ihr, warum ich Coaching mag? Weil ich niemandem erzählen muss, was er zu tun hat und wie er etwas tun soll, weil ich das einfach nicht weiß. Jeder Klient findet seinen Weg und macht seine Wahl. Klar arbeite ich auch sehr gern als Trainer, da kann ich schon meine Theorien und Sichtweisen schildern und darüber berichten, was ich und mit welchen Ergebnissen schon gemacht habe. Ich darf aber nicht die beiden Sachen mixen oder durcheinander bringen.

Ich will damit nur sagen, es kann gut sein, dass unsere „Schablonen“ anderen Menschen auf ihrem Weg nicht helfen werden und wir selbst diese Tatsache mit Demut, Gelassenheit und Humor nehmen sollen. Es ist das Leben und für jeden von uns hat es etwas anderes vorbereitet.

Euer Roman

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Wurzeln der Persönlichkeit

Sankt-Petersburg ist meine Heimatstadt

Hallo zusammen,

heute möchte ich etwas über Wurzeln der Persönlichkeit erzählen. Das Thema halte ich für sehr wichtig, weil ich denke, dass Identität und Integrität eines Menschen auch davon abhängt, ob er nur seine eigene Geschichte kennt und akzeptiert, oder auch Geschichte seines Landes, Ortes, wo er geboren und aufgewachsen ist und auch Volkes, das da lebt.

„Man muss die Vergangenheit kennen, wenigstens einigermaßen ahnen, um Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu kennen. Ohne Kenntnis der Geschichte ist dem Menschen alles, was um ihn vorgeht, schlechterdings unbegreiflich, geradezu ein Rätsel.“
Johannes Scherr

Ich habe die Meinung, dass jeder Mensch Ausdruck seiner eigenen Geschichte ist. Er wird von vielen Geschichten geprägt und von dem Bild, das er sich von diesen Geschichten macht.

Ich empfehle meinen Kunden sich mit drei Themen zu beschäftigen:

– eigene Geschichte
Erinnerungen, Ereignisse, Erlebnisse, Begebenheiten, eigentlich alles, was euch auf irgendwelche Weise beeinflusst hat.
– Geschichte eigener Familie/Vorfahren.
Hier kommt das Gleiche, aber das meiste werdet ihr von euren Eltern und Verwandten oder aus Archiven, Internet, anderen Quellen erfahren.
– Geschichte des Volkes und des Landes, aus welchen ihr stammt.
Diese Geschichte entsteht aus unterschiedlichen Traditionen und Künsten, Werten und Normen, Symbolen und Religionen, Ritualen und Helden, Siegen und Niederlagen, Reformen und Entdeckungen, Kriegen und politischen Entscheidungen. 

Was für einen Nutzen haben diese Kenntnisse? Was bringen die uns?

– Zugehörigkeitsgefühl:
Es gibt irgendwo in der Welt ein Platz, wo ich vom Geburtsrecht zu Hause bin.
– Lerneffekt:
Aus Fehlern und Geschehnissen kann man lernen.
– Wissen und Erfahrung:
Was wird von einer Generation zu der nächsten weitergegeben.
– Gemeinschaftsgefühl (Verbundenheit und Zusammenhalt):
Ich bin nicht allein. Obwohl wir alle verschieden sind, haben wir viel gemeinsam.
– Mehr Verständnis für sich selbst und andere:
Antworten auf Fragen: „Warum bin ich so, wie ich bin?
Aus welchen Gründen haben meine Vorfahren dies und das gemacht?“
– Mehr Akzeptanz für sich und die Welt:
„Ich war damals noch nicht bereit! Die Zeiten waren anders. Alle wollen glücklich sein.
Stütze und Stolz:
„Wenn ich zurückblicke, sehe ich wie die Evolution eine riesige Pyramide unter mir gebaut, ich bin an ihrer Spitze und stehe auf Schultern meiner Vorfahren.“

Das alles gibt mir mehr Sicherheit im Leben, die Erkenntnis, dass ich ein Teil von etwas Größerem bin und die Kraft meinen Weg weiter zu gehen.

Euer Roman

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Konfliktansprache 3

Hallo zusammen,

ich möchte gern das Thema Konfliktansprache weiter verfolgen. Heute geht es um Marschall Rosenberg und seine Formulierung. Sein Konzept „Gewaltfreie Kommunikation“ hat in der ganzen Welt seine Anhänger gefunden und es gibt auch in Deutschland fast in jeder großen Stadt ein Klub oder Gemeinschaft, die sich damit beschäftigen. Diese Formulierung wird meistens im Privatleben angewendet, obwohl auch im Beruf, zwischen gleichrangige Kollegen ihren Platz findet.

Die Formulierung selbst sieht folgendermaßen aus:

Meine Wahrnehmung
„Wenn ich sehe/ höre/ daran denke….“
Hier beschreibe ich genau das, was passiert ist, was ich beobachtet habe oder was mir mitgeteilt wurde, wenn ich von einer dritten Person alles erfahren habe. Hier kommen Beobachtungen, Fakten, Wahrnehmungen und Beispiele zum Einsatz. Keine Wertungen, Meinungen, Vergleiche oder Beschuldigungen.

Mein Gefühl
„bin ich+ Gefühlswort, fühle ich mich…“
Hier geht es um meine Reaktionen, Gefühle und Emotionen, was empfinde ich in diesem Moment. Da wieder mal haben Wertungen, Meinungen, Vergleiche oder Beschuldigungen nichts verloren.

Mein Bedürfnis
„weil mir + Bedürfniswort wichtig ist /weil ich brauche…“
Nun geht es um meine Bedürfnisse, Anliegen, Werte, was mir wichtig ist und was mich bewegt. Die Bedürfnisse sind nicht immer gleich und einfach zu spüren und noch schwerer ist Worte dafür zu finden, aber wenn ich erkläre, was mir wichtig ist, dann wird es auch verständlich sein.

Meine Bitte
„Wärest du bereit + konkrete Handlung im Jetzt…?
Ich hätte gern, dass du…
Wäre es für dich in Ordnung…?“
Hier sagen wir, was wir möchten, dass der andere tut, was wir von ihm erwarten. Es wird auch eine Strategie vorgeschlagen, wie beide Partner eigene Bedürfnisse geltend machen können. Es wird schon an eine Zusammenarbeit hingewiesen und

Beispiele:
1) – Wenn ich sehe, dass das dreckige Geschirr in der Küche nicht in die Spülmaschine eingeräumt wurde, obwohl ich darum gebeten habe,
– bin ich frustriert und sauer,
– weil ich, wenn ich nach Hause komme, eine Ordnung haben will, die mir ein Entspannen nach der Arbeit ermöglicht.
– Wärest du bereit, das Geschirr gleich nach dem Essen abzuspülen oder mit mir zusammen nach einem Weg zu suchen, wie wir beide unsere Bedürfnisse erfüllen können?

2) – Wenn ich höre, dass unser Auto ohne Absprache mit mir verkauft worden ist,
– fühle ich mich verraten,
– weil mir meine Flexibilität wichtig ist und ich weiter unabhängig sein möchte.
– Ich hätte gerne, dass wir gemeinsam wichtige Entscheidungen treffen, die uns beide angehen und ich werde mich sehr freuen dir bei der Lösungsfindung für unsere Probleme zu helfen.

3) – Wenn ich daran denke, dass unsere Kreditkarte vorgestern zum Glühen gebracht wurde,
– bin ich enttäuscht und verärgert,
– weil ich finanzielle Sicherheit brauche, die mir hilft, nachts ruhig zu schlafen.
– Wäre es für dich in Ordnung, dass wir gemeinsam eine Summe festlegen, die wir monatlich für Klamotten ausgeben?

Ich möchte noch ergänzen, dass man in der Regel viel Übung braucht, bis die Formulierung in der Alltagssprache zu einer flüssigen Kommunikation wird. Die Vorbereitung und Ansprache selbst brauchen ebenfalls Zeit und auch die Bereitschaft des Konfliktpartners, diese Zeit zu investieren.
Dazu kommt, dass beim einem offenen Besprechen der Gefühle und Bedürfnisse viel Mut gebraucht wird. Wie viel Bereitschaft jeder von uns dazu hat, diesen Mut aufzubringen, hängt oft davon ab, welche Erfahrungen mit Konflikten und Auseinandersetzungen wir in unserem Leben schon gemacht haben und wie diese ausgegangen sind.

Nichtsdestotrotz finde ich diese Ansprache und allgemein die Idee Gewaltfreien Kommunikation toll und kann es nur empfehlen, diese in euren Alltag zu integrieren.

Euer Roman

Konfliktansprache

Konfliktansprache 2

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5 Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Video mit dem Thema „5 Axiome von Paul Watzlawick“ vor. Er wurde auch durch Veröffentlichung seine Kommunikationstheorie bekannt und diese 5 Axiome sind die Grundlagen dafür.

Ich möchte gern noch mal zu dem 5. Axiom etwas sagen. Die symmetrische Kommunikation finden wir alle toll. Es gibt keinen Streit, wir haben oft die gleiche Meinung, identische Gefühle in Situationen und mögen ähnliche Sachen. Es ist für uns sehr angenehm mit solchen Menschen abzuhängen und zu arbeiten. Vieles ist leicht und unkompliziert. Eine symmetrische Beziehungsform zeichnet sich dadurch aus, dass beide Partner, Ungleichheiten untereinander minimieren wollen.

Andererseits nach jahrelanger Erfahrung habe ich festgestellt, dass viele Menschen zu dieser symmetrischen Beziehungsform neigen. Das bedeutet die suchen nur nach solchen ähnlichen ihnen Menschen oder sie vertreten eigene Meinung nicht, kommunizieren auch keine eigenen Bedürfnisse, sie verhalten sich still und leise und meiden heikle Themen. Für die ist es einfacher sich unterzuordnen, als eine Diskussion oder einen Konflikt zu riskieren. Dabei verlieren die ein Stück eigener Persönlichkeit und werden innerlich mit sich selbst und seinem Kommunikationspartner unzufrieden. Wenn sie sich nicht frei in ihrer Manifestation und Selbstverwirklichung entfalten können, dann sind sie eher unglücklich in ihrem Leben.

In meinem Leben habe ich gelernt, dass die Menschen, die wenig Ähnlichkeiten mit mir haben, noch viel wichtiger für meine Entwicklung sein können. Mit denen ist nicht so einfach oder gar nicht, aber von ihnen kann ich vielmehr lernen. Deswegen mag ich die komplementäre Kommunikation. Ich finde auch, dass solche Beziehungen viel robuster und nachhaltiger sind.

„Komplementär“ bedeutet auf Latein so viel wie „erfüllen“ oder „ergänzen“. Es geht darum, trotz Unterschiedlichkeit so miteinander zu kommunizieren, dass am Ende beide Partner davon profitieren. In komplementären Beziehungen ergänzen sich unterschiedliche Verhaltensweisen. Oft in Beziehungen zeigt sich diese Unterschiedlichkeit in einer Unterordnung aus, d.h. eine Person hat die Oberhand über die andere.

Aber stellt euch vor, dass wir komplementäre Kommunikation auch nutzen können. Es könnte folgendermaßen aussehen. Wir reden miteinander und sprechen alle Themen an, aber auf diplomatischer Weise, ohne anderen zu verletzen. Das bedeutet nach allen Regeln der wertschätzenden und gewaltfreien Kommunikation. Es ist eine Sprache, die Menschen verbindet, die unsere Beziehungen so gestaltet, dass jeder davon profitiert.

Ich weiß, dass es nicht jedes Mal klappen wird und einige Menschen werden uns auch verlassen, weil wir nicht mehr etwas sagen oder tun werden, was ihnen gefällt. Aber die, die bleiben, werden für uns einen großen Schatz darstellen, weil die uns gut kennen und trotzdem mit uns zusammen bleiben wollen.

Euer Roman

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Filmtipp Peaceful Warrior

Friedvoller Krieger Trailer

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch einen Film vor. Der basiert auf dem Kultbuch „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ und beinhaltet viele gute Szenen, Weisheiten und Metapher.

Als ich den gesehen habe, habe ich das Gefühl gehabt, dass es ein Buch ist, das mehrere philosophische, psychologische und esoterische Texte beinhaltet, die ich mal gelesen habe. Der ist auch clever und zum Teil witzig gemacht und die Hauptfigur mir (vor zwanzig Jahren) sehr ähnlich ist.

Ich finde der Film sehr gut, aber ganz besonderes hat mich eine Phrase aus dem Film angesprochen.“Diejenigen Menschen, die sehr schwer zu lieben sind, brauchen das mehr als alle andere.“

Ich kann das nur bestätigen. Ich arbeite viel mit verschiedenen Menschen, mit einigen ist es einfach, mit anderen nicht. Ich mag mit den beiden Gruppen arbeiten, aber die zweite Gruppe interessiert mich mehr.

Erstens, weil ich da mehr lernen kann: über die Welt, Menschen und über mich selbst. Es kann manchmal fast unerträglich sein, aber dadurch werde ich besser.
Zweitens, diese Menschen wissen, dass es an ihnen liegt, dass andere Schwierigkeiten mit ihnen haben. Sie leiden selbst und tragen dieses Leid nach außen. Sie sind wie ein Igel. Wenn sie Angst haben oder Schmerz fühlen, dann kommen ihre Stacheln zum Einsatz und dann leidet ihre Umwelt auch mit. Ich helfe ihnen mit sich selbst und ihrer Umwelt Frieden zu schließen und ein neues Leben zu beginnen.
Drittens, indem ich andere Menschen so annehme, wie die sind, lerne ich auch mich selbst immer mehr zu akzeptieren, so wie ich bin, um sich und die Welt irgendwann mal von ganzem Herzen zu lieben.

Euer Roman

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