Wie wird man glücklich

Hallo zusammen,

heute möchte ich meinen Artikel dem Thema die Suche nach dem Glück widmen.
Ich habe für euch ein Video, eine Filmempfehlung, eine schöne Geschichte und ein paar meine Gedanken zum Thema vorbereitet.

Happiness (Animationsfilm von Steve Cutts)

Der Film ist an manchen Stellen schon schwerverdaulich, aber da ist schon etwas dran, was der Wahrheit entspricht. Nach meiner Meinung, Glück ist ein innerer Zustand und ich denke, dass nichts, was von außen kommt, kann uns auf Dauer glücklich machen. Es soll von innen kommen.

Ich möchte gern einige Artikel zum Thema schreiben und beginne mit dem Thema Körper, weil, nach meiner Meinung, wenn mit dem Körper alles in Ordnung ist, dann bin ich schon zu 60-70 % glücklich.

Ich denke, dass äußerliche Stimulanzien, dazu zähle ich nicht nur Aufputschmittel, Drogen, Tabletten, aber auch Alkohol, Nikotin, Zucker, Fernsehen und andere, uns schaden. Die wirken auf unseren Körper anregend, durch viele von denen werden extra Glückshormone ausgeschüttet und unser Körper kann sich daran gewöhnen, von außen stimuliert zu werden. Das könnte in die Abhängigkeit führen. Da geht es wie in einer Achterbahn, herauf und herunter und man möchte immer mehr und nur noch herauf, aber es wird zunehmend schwerer.

In meiner Vergangenheit war ich von Zucker und Fernsehen abhängig. Ich habe oft während des Tages von etwas Süßem geträumt und von einem schönen Abend vor der Glotze. Irgendwann mal wollte ich das jeden Tag mehrmals haben und das hat angefangen mein Leben zu verändern. In diesem Moment habe ich verstanden, dass ich etwas tun soll, um das loszuwerden.

Erstmal habe ich versucht das Süße und das Fernsehen zu reduzieren, aber es klappte nicht, ich habe immer wieder zugegriffen und mir Zeit dafür genommen. Dann habe ich ganz aufgehört mir etwas zu kaufen und Filme oder Sendungen anzuschauen.
Es wird erzählt, man braucht ca. 3 Wochen, um eine Gewohnheit loszuwerden. Ich habe ca. 5 Monaten gebraucht. Jetzt kann ich ruhig mir ab und zu süßes Gebäck oder Eis erlauben und einmal pro Woche ein Doku oder einen Film gönnen. Ich spüre kein Verlangen nach mehr, während ich das konsumiere. Manchmal frage ich mich danach, ob das wirklich nötig war, aber das Gefühl, dass ich mir das erlauben und genießen kann, ist sehr angenehm.

Ich vermute, dass wenn man diese schwere Phase der Abgewöhnung übersteht, dann werden Glückshormone wie z. B. Dopamin wieder normal und in der richtigen Menge vom Körper hergestellt werden.

Übereifrig

Ein junger Schüler war für seinen besonderen Eifer bekannt. Er meditierte Tag und Nacht und wollte seine Übungen nicht einmal zum Essen oder Schlafen unterbrechen.

So wurde er immer dünner und dünner und auch die Erschöpfung nahm zu.

Der Meister rief ihn zu sich und riet ihm, langsamer vorzugehen und nicht zu viel von sich zu verlangen. Das aber wollte der Schüler nicht hören.

„Warum hast du es so eilig?“ fragte ihn da der Meister.

„Ich strebe nach Erleuchtung.“ sagte der Schüler. „Da habe ich keine Zeit zu verlieren.“

„Und woher weißt du, dass die Erleuchtung vor dir läuft, so dass du ihr hinterherlaufen musst?“ fragte ihn der Meister. „Es könnte doch auch sein, dass sie hinter dir ist und dass du nichts weiter tun musst, als stillzustehen…“

                                                                         Feldman/Kornfield, Stories of the Spirit

Ich denke, wenn wir in dieser Geschichte das Wort Erleuchtung gegen das Wort Glück austauschen, dann wird die Geschichte auch verständlich sein. Nach meiner Meinung, es gibt Menschen, die versuchen ganz schnell vieles zu erreichen. Dabei werden oft der Körper und die Gesundheit auf eine harte Probe gestellt. Wie gesagt, ohne Gesundheit wird es schwierig glücklich zu sein.

Ich habe in meinem Leben viel gearbeitet, auf die schlanke Linie geachtet und viel Sport getrieben. Ich dachte, die harte Arbeit wird durch Sport und richtige Ernährung kompensiert. Aber mein Körper hat anscheinend nicht die ausreichende Beschäftigung gebraucht, sondern mehr Ruhe und Entlastung. Am Ende fühlte ich mich ganzen Tag müde, nicht ausgeschlafen und kaputt. Meine Laune war am Boden und ich wollte nur, dass alles aufhört. Es gab immer mehr neue Ziele und immer weniger Kraft dafür.
Dann habe ich zwei meine Nebenjobs gekündigt und aufgehört Fußball zu spielen. In dieser Zeit hat mir sehr geholfen, dass ich eine neue Methode zum Entscheidungstreffen für mich entdeckt und das war ein Durchbruch. Seitdem weiß ich, was für mich richtig ist.

Nach meiner Meinung, es ist gut viele Ziele zu haben, aber man soll auch auf eigenen Körper und Gesundheit achten. Es ist wichtig, dass die Kräfte bis zum Ende reichen.
Im Internet werden viele Tipps zum Thema gegeben, probiert aus, nimmt das, was für euch passt.

Als letztes stelle ich euch einen guten Film vor. Es geht um die Suche nach dem Glück. Es sind viele Sichtweisen und Fragen, die mir damals wichtig und interessant erschienen. Gönnt euch den Film. Ich habe es nicht bereut.

Euer Roman

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Tiefe Gespräche führen

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch eine Möglichkeit vor, eure Beziehungen zu vertiefen, eventuell eine Freundschaft zu knüpfen oder sogar eine neue Liebe zu finden. Ich habe eine, aus Fragen bestehende, Methode, ein Video und ein paar meine Gedanken für euch vorbereitet.

Erstmal möchte ich euch ein Video vorstellen, das sich allgemein mit dem Thema beschäftigt und ein paar gute Tipps zu einem Gespräch gibt.

Jetzt gehen wir zur Methode über, die ich euch gern vorstellen möchte. In einem früheren Bericht habe ich euch schon einmal mehrere Fragen zum Aufbau einer tieferen Beziehung vorgestellt. In der Methode von amerikanischen Wissenschaftler Arthur Aron hat sich ein ganzes Forschungsteam auf die Frage gestürzt, wie erschaffe ich ein Gefühl der Nähe mit meinem Gesprächspartner.

Im Jahre 1997 veröffentlichte Aron einen Bericht „The Experimental Generation of Interpersonal Closeness: A Procedure and Some Preliminary Findings“. Ihr könnt den in voller Länger hier lesen. Da beschreibt er, wie Tiefe und Intimität zwischen zwei fremden Personen hergestellt werden könnte. Es geht bei dieser Methode um einen Satz von 36 Fragen. Die Idee, die sich dahinter versteckt, ist, dass Verwundbarkeit, also das ehrliche Beantworten der intimen Fragen, Verbundenheit erzeugt.

Die folgenden Fragen sind ausgearbeitet worden:

1. Wenn Du Dich für eine beliebige Person entscheiden könntest: Wen würdest Du zum Essen einladen?

2. Wärst Du gern berühmt? In welchem Bereich?

3. Hast Du jemals geübt, was Du sagen wirst, bevor Du einen Anruf getätigt hast? Aus welchem Grund?

4. Was macht für Dich einen „perfekten“ Tag aus?

5. Wann hast Du das letzte Mal für Dich selbst gesungen? Und wann für jemanden anderen?

6. Wenn es Dir möglich wäre, 90 Jahre alt zu werden, was würdest Du für die letzten 60 Jahre lieber haben: Den Körper oder den Geist eines 30-Jährigen?

7. Hast Du insgeheim eine Vorahnung davon, wie Du sterben wirst?

8. Nenne drei Dinge, von denen du meinst, dass die dein Gegenüber und Du gemeinsam haben?

9. Wofür in deinem Leben bist Du am dankbarsten?

10. Wenn Du irgendetwas daran ändern könntest, wie Du erzogen wurdest, was wäre das?

11. Nimm Dir vier Minuten Zeit und erzähle deinem Gesprächspartner die Geschichte deines Lebens, so detailliert wie möglich.

12. Wenn Du morgen mit irgendeiner zusätzlichen Eigenschaft oder Fähigkeit aufwachen könntest, welche wäre es?

13. Wenn Dir eine Kristallkugel die Wahrheit über Dich, Dein Leben, Deine Zukunft und alles andere verraten würde, was würdest Du am liebsten wissen wollen?

14. Gibt es etwas, das Du schon immer mal machen wolltest, aber nie getan hast?

15. Was ist bis jetzt der größte Erfolg Deines Lebens?

16. Was schätzt Du an einer Freundschaft am meisten?

17. Was ist Deine liebste Erinnerung?

18. Was ist Deine schlimmste Erinnerung?

19. Wenn Du wüsstest, dass Du in einem Jahr stirbst, würdest Du irgendetwas an Deiner Lebensweise ändern? Aus welchem Grund?

20. Was bedeutet Dir Freundschaft?

21. Welche Rolle spielen Liebe und Zuneigung in Deinem Leben?

22. Sagt euch abwechselnd, welche positiven Charakterzüge oder Eigenschaften Euer Gegenüber hat. Nennt insgesamt fünf positive Eigenschaften.

23. Wie nah bist Du Deiner Familie? Wie herzlich zueinander? Hast Du das Gefühl, dass Deine Kindheit glücklicher war als die der meisten Leute?

24. Wie findest Du die Beziehung zu Deiner Mutter?

25. Jeder macht drei wahre “Wir”-Aussagen. Zum Beispiel: „Wir sind beide in diesen Raum und fühlen uns…“

26. Vervollständige diesen Satz: “Ich wünschte ich hätte jemanden, mit dem ich … teilen könnte.”

27. Wenn Du mit Deinem Gegenüber eine enge Freundschaft schließen würdest, was wäre dann für ihn oder sie wichtig zu wissen?

28. Sage Deinem Gegenüber, was Du an ihm magst; sei ehrlich mit ihm oder ihr und sage auch Dinge, die Du einer Person, die Du eben kennengelernt hast, vielleicht nicht sagen würdest.

29. Erzähle Deinem Gegenüber von einem peinlichen Moment in Deinem Leben.

30. Wann hast Du das letzte Mal vor einer anderen Person geweint? Wann hast Du das letzte Mal alleine geweint?

31. Sage Deinem Gegenüber etwas, dass Du jetzt schon jetzt an ihm magst.

32. Worüber sollte man keine Witze machen?

33. Wenn Du heute Abend sterben würdest, ohne mit jemand gesprochen zu haben, was würdest Du bereuen, nicht gesagt zu haben? Warum hast Du das nicht schon vorher jemandem gesagt?

34. Dein Haus, mit all seinen Besitztümern, fängt Feuer. Nachdem Du Deine Liebsten und die Haustiere gerettet hast, ist noch genug Zeit, um genau einen Gegenstand zu retten. Was würdest Du retten und aus welchem Grund?

35. Den Tod, welches Familienmitgliedes würde Dich am meisten mitnehmen und aus welchem Grund?

36. Erzähle Deinem Gegenüber von einem persönlichen Problem und frage nach einem Rat, wie er oder sie mit dem Problem umgehen würde. Bitte Dein Gegenüber auch, zu sagen, wie Du gewirkt hast, als Du ihm/ihr von Deinem Problem erzählt hast und was Du darüber denkst.

Versucht, das so zu gestalten, dass daraus kein Verhör wird; erst fragt, bekommt eine Antwort und wenn die gleiche Frage nicht entgegenkommt, dann beantworte die selbst. Es kann sein, dass dein Gesprächspartner schüchtern oder daran nicht gewohnt ist, solche Fragen zu stellen.

Was die Liebe angeht, dass nach 36 Fragen da schon etwas entstehen könnte, bin ich etwas skeptisch. Aber die Fragen eignen sich sehr gut, um sich selbst oder den eigenen Partner besser kennenzulernen. Wenn ihr die Fragen stellt und beantwortet, dann sieht euer Gegenüber, dass ihr an seiner Person wirklich interessiert seid und er kann mit euch offen reden. Und das ist schon eine Menge. Ihr werdet dadurch nur gewinnen.

Ob das mit eurer neuen Beziehung klappt, hängt von euch beiden ab. Aber ihr werdet durch diese Fragen sehen, ob euer Gegenüber mit euch auf eine Welle ist oder nicht. Und im ersten Fall werdet ihr in diesem Gespräch vielmehr über einander erfahren, als in Jahren oberflächliche Bekanntschaft. Das wird eure Verbindung und Vertrauen zueinander stärken und auf eine neue Ebene bringen.

Euer Roman

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Wie sage ich Nein richtig

Hallo zusammen,

heute habe ich ein Thema ausgewählt, das, nach meiner Meinung, in den Bereichen Kommunikation und Konfliktprävention sehr wichtig ist. Ich habe für euch ein lustiges Video, eine Methode, wie man Nein sagt und einige meine Gedanken zum Thema vorbereitet.


Lady Kracher

Wie ist es bei euch mit dem Nein sagen?
Ich hatte mal früher damit Probleme. Ich dachte damals, wenn ich Nein sage, dann lehne ich einen Menschen ab, er wird dadurch sehr unglücklich, eventuell auch wütend und am Ende will er mit mir nichts mehr zu tun haben. Für mich bedeutete es meistens die Beziehungsende auf allen Ebenen, eventuell auch ein neuer Gegenspieler und davor hatte ich Angst. Das war selbstverständlich nur in meinem Kopf, lediglich mein eigenes Gedankenkonstrukt, aber das hat mir das Kopfweh bereitet. In den meisten Fällen habe ich dann Ja gesagt und musste für jemanden etwas erledigen. Ich hatte meine Zeit, Kraft, Mühe und Nerven investiert und oft auch nicht mal ein Dankeschön dafür bekommen.

Früher als ich um eine Unterstützung gebeten wurde, dachte ich immer viel nach: Aus welchem Grund denn, habe ich Ja gesagt? Es waren meistens verschiedene Ängste, z. B. Angst, nicht mehr gemocht zu werden, Angst vor Konsequenzen, Angst, dass andere mich für einen Egoisten halten, Angst etwas im Leben zu verpassen, Angst jemandem weh zu tun usw. Nach meiner Meinung, aus Angst zu handeln ist sowieso nicht so ganz richtig, es sei denn, es geht um die wichtigen Sachen: um Leben oder Gesundheit (eure oder Personen, die um Hilfe bitten).

Ich habe mir auch überlegt, was würde mir das alles kosten, wenn ich zustimme. Oft dachte ich am Anfang: Es ist nur ein kleines Gefallen und etwas später fand ich eine Aufgabe ohne Ende vor.

Was, bei mir alles änderte, war ein anderer Prozess des Entscheidungstreffen. Seit mehreren Jahren nehme ich mir Zeit, bis ich eine Antwort gebe. Mir hilft das wirklich sehr gut. Hier beschreibe ich die Methode ausführlicher.

Jetzt komme ich zu meiner Methode, wie ich Nein sage oder eine Bitte / Anfrage ablehne.

1) Ich bedanke mich, dass mein Gegenüber mir mit dieser Anfrage so viel Vertrauen entgegengebracht hat. Ich teile ihm mit, welche Gefühle und Emotionen seine Bitte in mir ausgelöst hat (z. B.  Verwirrung, Unverständnis, Dankbarkeit, Mitleid, Ratlosigkeit usw.).


2) Ich erzähle über den Grad meines Wunsches, dies zu tun, aber sage klar und deutlich, dass ich das nicht tun werde.


3) Unter Berücksichtigung der Argumente des Partners teile ich ihm meine Argumente mit – die Gründe (oder Gefühle), die es mir nicht erlauben, Ja zu sagen, oder zwingen mich abzulehnen.

4) Ich höre aktiv zu, was mein Gegenüber noch zu sagen hat.

5) Ich drücke meinen Respekt vor der Person, meine Sympathie für die und meine Anteilnahme wegen der Unmöglichkeit einer positiven Antwort zu geben und ihrer Situation. Manchmal stelle ich ein Gegenangebot von Bedingungen zusammen, unter denen die Anfrage / Unterstützung gewährt werden kann oder erzähle, was ich in so einer Situation tun würde.

Wenn jemand sofort oder unbedingt meine Hilfe in Anspruch nehmen will, dann versuche ich doch mir Zeit zu nehmen und zusammen mit dieser Person zu überlegen, was unter diesen Umständen das Richtige für sie ist. In diesem Prozess kommen wir oft auf eine Lösung, wo meine weitere Unterstützung gar nicht notwendig ist.

Ich habe es schon in vielen Situationen erlebt, dass Menschen einfach nachfragen und nicht mal erwarten, dass wir Ja sagen. Die fragen einfach alle um sich. Und unser Nein bedeutet für die nur, dass die entweder weiter nachfragen sollen oder etwas selbst machen müssen und keinen Weltuntergang.

Es ist schon richtig, wenn wir Nein sagen, riskieren wir einen Konflikt mit unseren Mitmenschen. Wenn wir aber ungewollt oder unüberlegt Ja sagen, dann haben wir einen inneren Konflikt, eine Auseinandersetzung mit uns selbst. Dazu kommt, dass wir diesen Menschen sehr wahrscheinlich auch nicht mehr mögen werden, weil er uns mit etwas belastet hat, das wir nicht haben wollten. In diesem Fall haben wir doppelt verloren.

Versucht schon niemandem absichtlich weh zu tun und auf keinem Fall euch selbst.

Euer Roman

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Das Wertequadrat nach Paul Helwig

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Modell vor. Es geht um „Das Wertequadrat“ nach Paul Helwig. Ich habe für euch ein Video und einige meine Gedanken zum Thema vorbereitet.

Das Wertequadrat kann als praktisches Tool dienen, um Konfliktgespräche professionell zu führen. Überlegt euch welche Qualität, Tugend oder Eigenschaft euch an der Person aufregt, z.B. die Gefühlsduselei oder die chaotische Arbeitsweise. Wenn ihr die kennt, könnt ihr so ein Wertequadrat erstellen und auf einmal sieht ihr, dass es eine Übertreibung einer Tugend ist. Und es ist nicht der Mensch schlecht oder böse ist, sondern eine Eigenschaft in seinem Verhalten, die in dieser Situation etwas übertrieben zum Vorschein gekommen ist. Hier ist ein Beispiel:

Nehmen wir an, ihr habt in eurem Umfeld irgendjemanden, der keine Grenzen in seiner Suche nach Nähe kennt. Der freut sich sehr euch zu sehen, will überall mit euch sein, euch berühren und umarmen. Manchmal ist es in Ordnung, aber nicht immer. Stellt euch vor, ihr könnt so ein Wertequadrat erstellen, dann könntet ihr diesen Menschen etwas besser verstehen, was da gerade aus dem Ruder läuft. Eventuell werdet ihr dann die Person nicht gleich hart zurückweisen, sondern erklären, was die Sache ist. Wahrscheinlich wird diese Person euch dankbar sein und ihr habt einen Konflikt weniger.

Das Wertequadrat zeigt auf, welche Schwestertugend zu stärken bzw. zu entwickeln ist. In unserem Fall wäre das die Distanzwahrung. So kann im Konfliktgespräch eine konkrete Entwicklungsrichtung aufgezeigt werden.

Nach meiner Meinung, das Wertequadrat nach Paul Helwig zeigt auch auf, dass es zu jeder menschlichen Tugend eine Gegenqualität gibt und die auch genauso zu einer Persönlichkeit gehört wie die positive Eigenschaft.
Ich bin mir sicher, dass wir alle Facetten von unterschiedlichen Eigenschaften in uns haben, die in verschiedenen Situationen zum Vorschein kommen. Im Beispiel oben gehen wir von Distanzlosigkeit über Kontaktfreude und Distanzwahrung zu Verschlossenheit. Oft sind die uns bewusst, manchmal nicht, aber die sind da und werden in unserem Verhalten sichtbar.
Dieses Modell hilft uns auch an sich selbst zu arbeiten. Durch das Bewusstwerden diese Eigenschaften können wir unser Verhalten optimieren und in Zukunft besser steuern.

Es ist wichtig zu verstehen, in jeder „negativen“ Eigenschaft gibt es einen „positiven“ Kern. Da ist nur des Guten zu viel geworden. Die Eigenschaften, die wir nicht kennen, nicht mögen oder die wir uns verbieten, werden zum Vorschein kommen, damit die vom Verstand als wirklich Unsere angenommen werden können.

Euer Roman

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Frauen und wie man mit ihnen gut auskommt

Hallo zusammen,

heute möchte ich ein paar Worte über Frauen verlieren. Der Artikel ist natürlich nicht nur für Männer gedacht und könnte auch für die schöne Hälfte der Menschheit interessant sein. Ich habe für euch eine schöne Geschichte zum Nachdenken, ein lustiges Video und einige meine Gedanken vorbereitet.

Ich selbst bin glücklich verheiratet und habe ziemlich viele weibliche Freunde und Bekannte. In meiner Vergangenheit bin ich nicht immer nett mit Frauen umgegangen. Ich habe sie nicht verstanden (tue ich jetzt auch nicht immer). Sie sind eben anders. Aber im Laufe der Jahre durfte ich doch immer tiefere Einblicke in ihr Leben machen und seitdem bin ich erstaunt, was die alles können und auch schaffen.

Seitdem habe ich zur Gewohnheit genommen, wenn ich im Umgang mit Frauen etwas nicht verstehe oder wenn es kracht, nachzufragen und nicht wegzulaufen. Wenn ich diesen Moment aushalte, dann bekomme ich meistens eine ehrliche Antwort und gewinne ein wenig von ihrem Vertrauen. Frauen als Freunde zu haben bringt wirklich viele Vorteile. Sie können auf viele verschiedene Weisen helfen, wo die Männer scheitern. Sie sind auf eine andere Art weiser, kreativer, sozial kompetenter usw. als wir.

Die Frau

„Als Gott die Frau schuf, war es schon sehr spät am 6. Tag.

Ein Engel kam vorbei und fragte Gott: “Wieso verwendest du gerade für diese so viel Zeit?”

Und Gott antwortete: “Hast du die umfassenden Angaben gesehen, die ich einfügen möchte, um dieses Wesen zu formen?“

“Sie muss abwaschbar sein, aber nicht aus Plastik, mehr als 200 bewegliche Teile haben die alle austauschbar sind und sie soll alles zu einem herrlichen Essen kochen können. Sie muss mehrere Kinder gleichzeitig umarmen können, und mit dieser Umarmung soll sie alles heilen können von einem aufgeschlagenen Knie bis hin zu einem gebrochenen Herzen, und das alles soll sie nur mit 2 Händen machen.”

Der Engel war beeindruckt.
“Nur 2! Hände….unmöglich!“ Und das ist das Standardmodell?! “Das ist zu viel Arbeit für einen Tag, warte bis morgen und dann vervollständige sie.”

“Nein das kann ich nicht”, sagte Gott. “Ich bin so nah dran, die Kreation fertig zu stellen, sie ist der Ausdruck meines Herzens”. Sie wird sich selbst pflegen, wenn sie krank ist und sie kann 18 Stunden am Tag arbeiten”.

Der Engel kam näher und berührte die Frau.
“Aber, Gott, du hast sie so weich gemacht.”

“Sie ist ja auch weich“, sagte Gott, “Aber ich habe sie ebenso stark gemacht. Du glaubst nicht, was sie alles aushalten und bewältigen kann.“

“Kann sie denken?“ fragte der Engel.

Gott antwortete: “Sie kann nicht nur denken, sondern auch überzeugen und verhandeln.“

Der Engel berührte die Wange der Frau…. “Gott, es scheint, als wäre deine Schöpfung undicht! Du hast ihr zu viele Bürden auferlegt.”

“Sie ist nicht undicht, das ist eine Träne” erklärte Gott dem Engel

“Und wofür braucht sie die Träne?“ fragte der Engel.

Und Gott antwortete: “Mit den Tränen kann sie ihren Kummer und Schmerz, ihre Zweifel, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Leid und ihren Stolz ausdrücken.”

Das machte einen großen Eindruck auf den Engel; “Gott, du bist ein Genie. Du hast an alles gedacht. Die Frau ist tatsächlich wundervoll!“

„Tatsächlich ist sie das!
Frauen haben Kräfte, die Männer erstaunen. Sie kann mit Ärger umgehen und große Bürden tragen. Sie hält Glück, Liebe und Meinungen. Sie lächelt, wenn sie schreien will. Sie singt, wenn sie Lust hat zu weinen, weint, wenn sie glücklich ist und lacht, wenn sie Angst hat. Sie kämpft für das, woran sie glaubt. Ihre Liebe ist bedingungslos. Ihr Herz ist gebrochen, wenn ein Angehöriger oder ein Freund stirbt, aber sie findet Kraft, um weiterzuleben.”
„Da ist nur eine Sache falsch an ihr: Sie hat vergessen, was sie wert ist…“

                                                                                                        Autor ist leider unbekannt.

Es ist wirklich nicht schwer den Frauen ab und zu über ihre Vorzüge, Stärken und Fähigkeiten zu erzählen. Komplimente können Wunder bewirken, wenn die ehrlich gemeint sind und zum richtigen Zeitpunkt kommen.

Ich kenne auch Männer, die lebenslang nach einer besten, einzigartigen Frau suchen und oft von ihren früheren Partnerinnen enttäuscht sind. Es geht oft um doppelte Standards für sich selbst und für die anderen. Zu einem Konflikt gehören immer zwei. Hier habe ich einen Auszug aus einer Rede eines russischen Schauspielers (meine Übersetzung).

„Du willst eine richtig gute Frau haben, aber oft verschwindest du selbst, keiner weiß, mit wem und wohin. Du meinst, dass ein richtiger Mann seinen Wörtern treu ist, während du selbst deine leeren Versprechen um dich schmeißt. Du argumentierst, dass eine Frau, egal was passiert, warten sollte, und du selbst gehst weg, um eine neue zu finden. Du sagst, dass Taten die Menschen schmücken, aber selbst keine Zeit findest, um sie anzurufen. Du sagst, es gibt keine echten Frauen mehr und du verdirbst sie selbst. Du brauchst eine sanfte, liebevolle, fürsorgliche, aber wenn etwas passiert, du lässt sie alleine mit ihren Problemen fertig werden. Du hasst Emotionen und Gefühle, willst aber sie nicht beruhigen. Warum forderst du und erwartest etwas, wenn du selbst nicht das gleiche geben kannst? Vergiss nicht, die Würdige bekommt nur der Würdige. Liebevolle und treue findet den Fürsorglichen.“
                                                                                                             Dmitri Nagijew

Wir – Männer haben wirklich ein großes Glück, dass Frauen uns immer wieder eine neue Chance geben, mit ihnen zu versuchen und neu zu beginnen. Sie wissen, dass das wichtigste im Leben die Liebe ist und wollen das auch mit uns ausleben.

Dazu habe ich ein lüstiges Musikvideo von der Band „Leningrad“ aus Russland gefunden. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viel Frauen fähig sind zu geben, wenn sie verliebt sind. Es geht um ein Mädel, das sich auf ein Date vorbereitet (Übersetzung ist leider nicht sehr gut, aber dabei). Es kann sein, dass es etwas übertrieben dargestellt ist, aber etwas Wahres ist auch dran.

Ich arbeite mit Konflikten und ein großer Teil dieser Konflikte liegt im sozialen / zwischenmenschlichen Bereich. Wenn wir Frauen etwas mehr verstehen und etwas mehr wertschätzen, wird unser Leben viel ruhiger, länger und glücklicher.

Euer Roman

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Glücklich sein: Tipps vom König Salomon

Philosophisches Kopfkino

Hallo zusammen,

heute möchte ich wieder das Thema Glück bearbeiten. Ich stelle euch ein Bündel von Ratschlägen vom König Salomon vor. Ein Mann, der vor ein paar Tausend Jahren lebte und uns einige Tipps hinterließ, wie man glücklich werden kann. Dazu kommen meine Gedanken und ein Video darüber, was man früher für das Glück gehalten hat.

König Salomon, auch „der Weise“ genannt, war der dritte König Israels. Er war nicht nur bekannt für seine Klugheit, sondern auch für seinen unglaublichen Reichtum und seine friedliche und weise Regierung. Er war sehr beliebt bei seinem Volk und auch respektiert von anderen Nationen.

König Salomons weiser Rat, wie man glücklich wird.

„Was ist der Sinn des Lebens?
Das Leben ist der Weg, das Ziel und die Belohnung.
Das Leben ist ein Tanz der Liebe.
Deine Mission ist es zu blühen. Dein Leben ist ein großes Geschenk für die Welt und
die Geschichte des Universums. Und deshalb ist das Leben schöner als alle Theorien. Behandle das Leben als Urlaub, denn das Leben ist an sich wertvoll. Das Leben besteht aus der Gegenwart. Und die Bedeutung der Gegenwart: in der Gegenwart sein.

Warum verfolgen uns Unglück / Missgeschicke?
Was gesät worden ist, wird gesammelt.
Unglück ist deine Wahl.
Armut ist eine menschliche Schöpfung. Und die Bitterkeit ist die Folge der Unwissenheit.
Bei Schuldzuweisungen wird Kraft verloren und durch Lust wird das Glück zerstreut. Wach auf, denn der Bettler ist derjenige, der sich selbst nicht erkennt. Aber diejenigen, die das Reich Gottes nicht im Inneren fanden, sind obdachlos.
Der Arme wird derjenige sein, der Zeit verschwendet.
Verwandle das Leben nicht in Stagnation.
Lass die Masse /Mob nicht deine Seele ruinieren.
Sei Reichtum nicht dein Fluch sein.

Wie man Widrigkeiten überwinden kann?
Beurteile dich nicht selbst. Denn du bist göttlich. Vergleiche und trenne nicht. Danke für alles. Freue dich, denn Freude wirkt Wunder. Liebe dich selbst, denn alle, die sich selbst lieben, lieben alles. Segne die Gefahr, denn die Mutigen finden Glückseligkeit. Bete in Freude – und Unglück wird dich umgehen. Und wisse, dass Lob das beste Gebet ist, und Glück ist die beste Speise für die Seele.

Was ist der Weg zum Glück?
Glücklich sind liebende, glücklich sind dankende. Glücklich sind befriedete. Glücklich sind die, die das Paradies in sich gefunden haben. Glücklich sind diejenigen, die etwas geben und glücklich sind die, die Geschenke mit Freude empfangen. Glücklich sind Suchende. Glücklich sind diejenigen, die erwacht sind und die ihren Zweck erfüllen. Glücklich sind die, die Ganzheit und Harmonie kennengelernt haben. Die Glücklichen sind die, die Schönheit der Welt sehen und sich der Sonne öffnen. Ein Glücklicher fließt wie ein Fluss und bereit ist, Glück anzunehmen. Die Glücklichen sind weise und haben sich kennengelernt. Die Glücklichen lieben sich selbst. Die Glücklichen loben das Leben. Die Glücklichen sind Schöpfer und die sind frei. Die Glücklichen sind verzeihend.

Was ist das Geheimnis des Überflusses?
Dein Leben ist der größte Schatz in der Schatzkammer Gottes.
Der Reichtum in dir ist unerschöpflich und die Fülle um dich herum ist grenzenlos.
Die Welt ist reich genug, dass jeder reich werden kann. Je mehr du gibst, desto mehr bekommst du.
Das Glück liegt vor deiner Tür. Öffne dich für diese Fülle. Und verwandle alles in das Gold des Lebens.
Selig sind diejenigen, die die Schätze in sich finden.

Wie kann man im Licht leben?
Trinke von jedem Augenblick des Lebens, denn das ungelebte Leben erzeugt Traurigkeit. Und du weißt, was ist drin, das ist auch draußen.
Die Dunkelheit der Welt – aus der Dunkelheit im Herzen.
Glück ist der Sonnenaufgang.
Erleuchtung ist der Glanz von tausend Sonnen.
Selig sind die, die nach dem Licht dürsten.

Wie finde ich die Harmonie?
Lebe einfach. Schade niemandem.
Sei nicht eifersüchtig.
Lass die Zweifel dich reinigen und keine Kraftlosigkeit mit sich bringen.
Widme das Leben der Schönheit.
Erschaff um die Kreativität willen und nicht um die Anerkennung willen.
Behandle deine Mitmenschen als Offenbarungen.
Transformiere die Vergangenheit, indem du sie vergisst.
Bring neue Dinge in die Welt.
Fülle deinen Körper mit Liebe.
Werde die Energie der Liebe, denn Liebe inspiriert alles.

Wie erreiche ich die Perfektion des Lebens?
Die Glücklichen verwandeln viele andere.
Die Unglücklichen bleiben Sklaven, denn das Glück liebt die Freiheit.
Wahrlich, Freude ist dort, wo Freiheit ist.
Verstehe die Kunst des Glücks.
Öffne dich für die Welt und die Welt wird sich für dich öffnen.
Lass deinen Widerstand fallen und du wirst zum Herrscher.
Und sah er jeden mit Liebe und fügte hinzu: – und die Stille wird dir viel mehr enthüllen … Sei einfach du selbst! “

Nach meiner Meinung gibt es in diesen Zeilen mehrere gute Ratschläge. Einige sind gleich verständlich, für die anderen braucht man schon mehr Zeit und Erfahrung, einige bleiben für immer ein Rätsel und jeder versteht die auch auf seiner Weise…

Euer Roman

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Was bereuen wir am meisten?

Hallo zusammen,

heute möchte ich meinen Artikel dem Thema „Was bereuen wir nicht getan zu haben?“ widmen. Ich habe für euch eine Geschichte, ein Video, eine schöne Übung und einige meine Gedanken vorbereitet.

Ich habe die Meinung, dass alles, was passieren soll, wird passieren und ich kann nichts ändern, egal wie stark ich etwas will oder nicht will. Ich werde im Leben das erleben, was mir vorherbestimmt ist. Das bedeutet, dass ich mich eigentlich zurücklegen und mein Leben, so wie es ist, genießen kann. Ich kann meinen Lehren, Krisen, Fehlern, Konflikten nicht aus dem Weg gehen, die kommen sowieso auf mich zu, aber ich muss nicht unbedingt darunter emotional, geistig und psychisch leiden.
Die Zeit, die wir mit Ängsten, Zweifeln und Sorgen verbringen, wird uns nicht glücklicher oder gesunder machen. Wenn ich das weiß, dann kann ich mich leichter auf die anderen Seiten meines Lebens konzentrieren.

Je älter wir werden, desto mehr haben wir Gedanken, dass wir im Leben noch nicht alles geschafft haben, was wir wollten. Unsere Träume sind noch nicht wahr geworden, wir haben das und jenes noch nicht erlebt und der Mensch im Spiegel macht vielleicht auch nicht so ganz glücklichen Eindruck.
Ich habe schon vor Jahren einen Bericht gelesen, in dem die Ergebnisse von einer Studie präsentiert wurden. Das Thema war „Was bereuen die Menschen am Ende ihres Lebens?“ Ich kann mich nur an die ersten 4 Platzierungen erinnern.
Sie haben bereut, dass:
1) größter Teil ihres Lebens der ungeliebten/unzufriedenstellenden Arbeit gewidmet war,
2) sie zu wenig Zeit mit ihren Liebsten (zu ihnen nahestehenden Menschen) verbracht haben,
3) sie zu wenig um ihren eigenen Körper gesorgt haben (schlechte Ernährung, keine prophylaktischen gesundheitlichen Maßnahmen, kein Sport).
4) sie zu wenig von der Welt gesehen haben.

Es ist interessant, dass die meisten Menschen diese Dinge bereuen und nicht von der Knappheit an Autos, Geld oder Häusern berichteten.

Aus dem Brief einer älteren Dame

„Könnte ich mein Leben nochmals leben, dann würde ich das nächste Mal riskieren, mehr Fehler zu machen. Ich würde mich entspannen, lockerer und humorvoller sein als dieses Mal. Ich kenne nur sehr wenige Dinge, die ich ernst nehmen würde.

Ich würde mehr verreisen. Und ein bisschen verrückter sein. Ich würde mehr Berge erklimmen, mehr Flüsse durchschwimmen und mir mehr Sonnenuntergänge anschauen. Ich würde mehr spazieren gehen und mir alles besser anschauen. Ich würde öfter ein Eis essen und weniger Bohnen.

Ich hätte mehr echte Schwierigkeiten als eingebildete. Müsste ich es noch einmal machen, ich würde einfach versuchen, immer nur einen Augenblick nach dem anderen zu leben, anstatt jeden Tage schon viele Jahre im Voraus.

Könnte ich noch einmal von vorne anfangen, würde ich viel herumkommen, viele Dinge tun und mit sehr wenig Gepäck reisen. Könnte ich mein Leben nochmals leben, würde ich im Frühjahr früher und im Herbst länger barfuß gehen. Und ich würde öfter die Schule schwänzen.

Ich würde mir nicht so hohe Stellungen erarbeiten, es sei denn ich käme zufällig daran. Auf dem Rummelplatz würde ich viel mehr Fahrten machen, und ich würde mehr Gänseblümchen pflücken.“

                               (aus dem Buch „Das Robbins Power Prinzip“ von Anthony Robbins)

Ich habe für euch eine schöne Übung herausgefunden. Das kann helfen, darüber nachzudenken, ob man im Leben etwas vergessen hat und nachholen möchte und Prioritäten zu setzen.

Übung

Ich bin jetzt 41 Jahre alt. Ich bin im Jahr 1977 geboren und werde nach der Meinung dieser statistischen Tabelle noch ca. 31 Jahre leben.
Ich brauche zwei große durchsichtigen Vasen. Da packe ich 11315 kleine Kugeln oder Glasperlen in einer rein (für jeden Tag eine Perle: 31 Jahre x 365 Tage). Wenn ich jeden Morgen aufwache, nehme ich eine Perle aus der ersten Vase und packe die in die zweite. Auf einer Vase schreibe ich „Noch“ und auf der zweiten „Vorbei“.
Nach einer Zeit wird es euch zum Nachdenken bringen, ob alles bei euch richtig läuft oder es die Zeit gekommen ist etwas zu ändern.

„Schreib, was bereust du am meisten?

Euer Roman

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Schuldgefühle

Hallo zusammen,

heute möchte ich gern über Schuldgefühle sprechen. Ich habe für euch ein interessantes Video mit ein paar Tipps und einige meine Gedanken zum Thema vorbereitet.

Das Video von Casy M. Dinsing zeigt eine sehr gute Möglichkeit mit Schuldgefühlen umzugehen.

Das Schuldgefühl ist die Folge einer sozial unerwünschten Handlung. Es ist nicht wichtig, ob etwas wirklich passiert ist oder es ist nur eine Einbildung des Individuums gewesen, das wird gleichermaßen leiden. Diese Handlung wird von dieser Person nicht akzeptiert und als ein Fehler betrachtet. Nach meiner Meinung besteht das Schuldgefühl aus Betrübnis, Trauer, Reue und Angst vor Bestrafung.

Das ist kein angeborenes Gefühl. Wir haben es im Laufe des Lebens erworben. Woher haben wir das? Das Schuldgefühl wird oft vom erwachsenen Umfeld eines Kindes geformt, um es einfacher zu steuern und zu manipulieren. Es wird meistens auch mit einer Bestrafung verknüpft, um das Gefühl im Gedächtnis des Kindes zu befestigen. Es wird darüber nicht nachgedacht, die Erwachsenen erziehen auf die gleiche Weise, wie die erzogen wurden.

Aus welchem Grund passiert es? Das Kind wird sozialisiert. Aber aus welchem Grund genau? Eine Möglichkeit auf einen Reiz (z.B. auf einen Konflikt) zu reagieren ist die Aggression. Stellt euch vor, alle werden es tun. Dann könnte es sein, dass die Bevölkerung dieses Planeten „etwas“ reduziert wird. Das will doch keiner. Es ist von der Gesellschaft nicht erwünscht, dass einer so reagiert. Solche Menschen werden ausgegrenzt oder weggesperrt.

Jetzt sehen wir unser Schuldgefühl an. Nach meiner Meinung, in vielen Fällen ist es eine Maske, die wir anziehen, wenn wir einen inneren oder äußeren Konflikt scheuen. Die Aggression ist tabu, das dürfen wir nicht und wir dürfen auch keine Angst zeigen, weil es auch von der Gesellschaft verpönt wird.
Wir dürfen uns aber dafür die Schuld geben, dass wir in einer Situation Angst hatten. Wir sind keine Feiglinge, aber wir können schwer akzeptieren, dass jemand oder etwas stärker ist, uns Angst macht und wir unsere Grenzen nicht schützen können. Das Schuldgefühl hilft uns aus diesem Dilemma herauszukommen. Wir müssen uns unseren Ängsten nicht stellen, weil die für uns in diesem Moment noch schrecklicher als Schuldgefühle sind.

Da wir im Video schon ein paar Tipps haben, will heute nur über zwei Lösungsmöglichkeiten von Schuldgefühlen reden.
Erstens, wir haben etwas getan, wofür wir nicht stolz sind. Wir wissen das und möchten das bereinigen. Es gibt einige Möglichkeiten.
Weiter im Kontakt bleiben
Zusammenarbeit anbieten
Bekenntnis, dass man falsch gehandelt hat
Sich entschuldigen: „Es tut mir leid! Ich bin zu weit gegangen.“
Wiedergutmachung: Handlung oder Geld
Je schneller wir das machen, desto weniger leiden unsere Beziehung und wir darunter.

Ihr könnt es auch im Kopf durchführen. Eure Einbildungskraft wird euch dabei helfen.
Es gibt Möglichkeit auch nur ein Brief zu schreiben. Hier mehr dazu.

Zweitens, wenn die Vorschläge oben nicht helfen.
1) Fragt euch: Aus welchem Grund brauche ich das? Halte ich eventuell selbst dieses Schuldgefühl bei mir? Welche Vorteile habe ich davon? Gibt es vielleicht ein versteckter Gewinn für mich in dieser Situation? Wenn ihr es herausfindet, wird es eure Schuldgefühle zumindest mildern.
2) Jetzt kommt der schwierigste Teil.
Fragt euch:
„Wovor habe ich Angst in dieser Situation?“
Was stört mich an diesem Menschen, an dieser Beziehung?
Woran erinnert mich diese Situation?
Vielleicht an etwas aus meiner Vergangenheit, an meiner Schwäche, Verwundbarkeit, Hilflosigkeit von damals?

Durch diese Arbeit bekommen wir einen Zugang zu unseren Ängsten und zu einer Möglichkeit dieses Gefühl zu steuern. Dann müssen wir uns nicht mehr hinter der Maske Schuldgefühl verstecken. Dann akzeptieren wir unsere Angst wie eine ganz normale Schwäche und fühlen uns freier und glücklicher.

Apropos, in der neuen Zeitschriftenausgabe „Die Mediation“ handelt es sich ausschließlich um Themen Schuld und Verantwortung.

Euer Roman

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Frieden mit den Eltern

Hallo zusammen,

heute möchte ich gern über die Beziehung zu unseren Eltern sprechen. Nach meiner Meinung ist es einer der wichtigsten Beziehungen in unserem Leben, wenn nicht die wichtigste. Dazu biete ich euch ein schönes Video, ein umfangreicher Bericht zum Thema von einer Psychotherapeutin und meine Erfahrungen an.

Schon vor vielen Jahren habe ich in einem Buch ein altes arabisches Sprichwort gelesen. Ich weiß leider nicht mehr von wem es kommt. Es hieß ungefähr so: „Alle Schätze dieser Welt liegen vor den Füßen deiner Mutter“. Damals habe ich das nicht so richtig verstanden und auch nicht akzeptieren wollen. Für mich schien es zu weit gegriffen. Jetzt verstehe ich das und verinnerliche auch.

Für mich war die Beziehung zu meinen Eltern viele Jahre ziemlich kompliziert, anstrengend und emotional. Es war so als ob, eine Wand zwischen uns stehen würde. Ich habe darunter sehr gelitten. In meiner Kindheit habe ich meine Eltern über alles geliebt. In meiner Jugend hat sich etwas geändert. Ich habe angefangen zu verstehen, dass sie auch nur Menschen sind und auch Fehler machen können. Im Erwachsenenalter habe ich erkannt, dass ich auch noch viele alte Verletzungen in mir trage und die diese Beziehung stören.

Mein Vater ist leider schon vor mehreren Jahren gestorben und ich bereue, dass ich mit ihm noch nicht alles zwischen uns bereinigen könnte. Die Beziehung zu meiner Mutter hat sich in den letzten Jahren sehr stark verbessert. Davor habe ich sie für vieles verantwortlich gemacht und manches nicht verzeihen können. Wir stritten oft und ich hatte nachher ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle.
Eines Tages wurde mir klar, dass ich nur dann meinen Frieden finden werde, wenn ich mich mit ihr versöhne. Ich stellte einen Plan zusammen, wie ich das tun kann.

Ich fing an mit ihr über meine Verletzungen aus meiner Kindheit zu sprechen. Es lief nicht einfach und ich konnte nur Häppchenweise etwas verarbeiten. Dabei verstand ich, dass sie diese Situationen anders als ich im Gedächtnis abspeicherte und nicht gleich wie ich bewertet. Sie sah das anders und nannte mir auch die Gründe dafür. Ab jetzt wurde es klarer für mich, wie das passieren konnte. Ich gewann ein besseres Verständnis dafür.

Gleichzeitig begann ich auch nach den Bestätigungen ihrer Liebe zu mir zu suchen. Und davon gab es eine Menge. Nach und nach begannen meine Gefühle zu ihr sich zu verändern. Von den Negativen wurde es immer weniger. Ich konnte mich aussprechen, wurde verstanden und sah, dass ich geliebt werde.

Ich arbeitete schon damals mit Projektionen und das half mir, auch über mich selbst manches zu verstehen und viele störende Sichtweisen zu beseitigen. Durch die konnte ich nicht richtig sehen und fühlen, ich war emotional aufgewühlt und abweisend.

Ich habe einen guten und umfangreichen Artikel von Frau Dr. Doris Wolf gefunden. Da werden viele Fragen angesprochen, z. B. Gründe für solche Konflikte, wie und was man tun kann, um die Beziehung zu verbessern. Es gibt mehrere Empfehlungen und Vorschläge. Den Artikel kann ich nur empfehlen.

Ich habe jetzt meinen Frieden. Ich liebe meine Mutter über alles und ich weiß, sie empfindet für mich das gleiche. Genauso wie mein Vater mich geliebt hat. Meine Eltern haben für mich alles getan, in dem Umfang und auf die bestmögliche Weise, die sie selbst kannten und geben konnten. Es steht nichts mehr zwischen uns. Ich bin Ihnen sehr dankbar und werde es immer sein.

Euer Roman

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Persönliche Rechte

Hallo zusammen,
heute möchte ich mit euch zusammen ein Thema bearbeiten, das etwas mit persönlichen Rechten eines Menschen zu tun hat. Ich habe für euch ein Video und zwei Auflistungen persönlicher Rechte von zwei anerkannten Experten vorbereitet.

 

Diese Rechte, die wir heute besprechen, unterscheiden sich von denen, die wir in unsere Verfassung sehen. Es sind eher persönliche Rechte für jeden einzelnen von uns. Und ich habe die Meinung, dass die manchmal von uns selbst vergessen werden. Oft stellen wir fest, dass andere Menschen (im Umgang mit uns) die vergessen und unsere Grenzen verletzen. In Wirklichkeit erinnern sie uns nur daran, dass wir die haben, wahrnehmen und nutzen können.

ich möchte euch zwei Zusammenfassungen von solchen Rechten vorstellen. Eine wurde von George Alexander Kelly, einem US-amerikanischen Psychologen geschrieben. Und andere stammt von einem US-amerikanischen Coach Kathy Dee Zasloff.

1) G. Kelly hebt folgende Rechte hervor.

Wir haben das Recht:
-auf Alleinsein;
-auf Unabhängigkeit;
-auf Erfolg;
-angehört und ernst genommen zu werden;
-das zu bekommen, wofür wir bezahlt haben;
-Rechte zu haben;
-„Nein“ zu sagen, ohne uns schuldig zu fühlen;
-uns mit egal welcher Bitte an Mitmenschen zu wenden;
-Fehler zu machen und dafür Verantwortung zu tragen;
-uns nicht zu behaupten.

2) K. Zasloff steuert folgende persönlichen Rechte bei.
Sie arbeitet viel mit Kindern und Jugendlichen. Ihre Rechte wurden für diese Gruppen erarbeitet und bestimmt. Ich finde aber, dass die auch für Erwachsene nützlich sein können.

Wir haben das Recht:
– sich selbst manchmal an die erste Stelle zu stellen;
– um Hilfe und emotionale Unterstützung zu bitten;
– gegen Ungerechtigkeit und Kritik zu protestieren;
– eigene Meinung und Überzeugungen zu haben und zu vertreten;
– Fehler zu machen, bevor wir den richtigen Weg finden;
– Mitmenschen die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Probleme selbst zu lösen;
– „Nein“ zu sagen;
– keine Beachtung Ratschlägen der anderen zu schenken und eigenen Weg gehen;
– auf Alleinsein, sogar dann, wenn die anderen unsere Gesellschaft suchen;
– auf unsere eigenen Gefühle, egal, ob die anderen sie verstehen oder nicht;
– unsere Entscheidungen zu ändern und auf eine andere Weise zu handeln;
– gegen etwas anzukämpfen, was uns nicht zufrieden stellt.

Dazu kommt noch eine Zugabe von ihr.

Wir sind niemals verpflichtet:
– vollkommen/fehlerfrei zu 100% zu sein;
– der Masse/der Mehrheit zu folgen;
– Menschen zu mögen, die uns schaden;
– uns zu entschuldigen, dafür, dass wir nur wir selbst waren;
– uns für andere aufzuopfern;
– uns für eigene Wünsche schuldig zu fühlen;
eine unangenehme Situation zu ertragen;
– schwierige Beziehungen zu bewahren;
– mehr zu tun, als dafür die Zeit und Ressourcen vorhanden sind;
– etwas zu machen, was wir sowieso nicht schaffen können;
– etwas wegzugeben, was wir nicht abgeben wollen.

Wenn wir unsere persönliche Rechte nicht kennen oder unsere Grenzen nicht schützen, dann kann es passieren, dass wir durch innere und äußere Konflikte müde, frustriert, erbittert und unzufrieden durch das Leben gehen. Das muss aber nicht sein.
Als ich diese Rechte gelesen habe, habe ich einige gesehen, die ich bei mir selbst nicht wahrgenommen habe. Um in meinem Leben etwas zu ändern, brauche ich natürlich mehr als nur eine Kenntnis von meinen persönlichen Rechten. Aber für einen Anfang ist es auch nicht schlecht. Darauf kann ich aufbauen. Kennt ihr vielleicht auch weitere persönliche Rechte, die für euch wichtig sind?

Zum Thema habe ich ein schönes Video vorbereitet.

Euer Roman

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„Wunder“ – eine Filmempfehlung


Hallo zusammen,

heute möchte ich euch einen tollen Film vorstellen, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Es geht um ein amerikanisches Drama „Wunder“ aus dem Jahr 2017. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Raquel J. Palacio und hatte eine Oskar Nominierung. Im Film spielen großartige Schauspieler Julia Roberts und Owen Wilson mit.

Aus welchem Grund mag ich diesen Film? Der Film zeigt, dass jede Person irgendwelche Narben (Unvollkommenheiten) in sich trägt und auch was passiert, wenn sie bei einem Menschen äußerlich in Erscheinung treten. Dieser Mensch bringt alle anderen in Bewegung, vielleicht in eine geistige Neuausrichtung. Der ist wie ein Spiegel, den viele Menschen nicht sehen wollen, weil er sie an ihre eigenen Unvollkommenheiten erinnert und das kann weh tun.

Ich arbeite viel mit Projektionen, am liebsten mit meinen eigenen. Ich denke, es sind abgespaltene Teile von mir, die vor lange Zeit von mir abgelehnt wurden, weil die damals (für meine wichtigen Personen im Leben) inakzeptabel waren. Und ich wollte doch geliebt werden.

Diese Arbeit hilft mir, mich selbst immer besser zu verstehen und zu akzeptieren. Und sobald einen Teil angenommen wird, verschwindet auch im Außenwelt das, was ich als störend empfunden habe. Das Leiden hört auf. Ich werde immer mehr zu einem Ganzen / Vollkommenen Roman, der ich mal vor vielen, vielen Jahren war.

Euer Roman

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Dankbarkeit

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein nettes Video und eine sehr effektive Übung vor. Die letzte hilft unsere Beziehungen (auch zu uns selbst) auf einen neuen höheren Level zu bringen. Es geht um die Dankbarkeit für das, was uns im Leben passiert und dafür, was uns gegeben wird.

Ich höre ziemlich oft von meinen Klienten, dass ihre Beziehungen mit ihren Mitmenschen schwierig sind.  Oft sind sie konfliktreich und nicht zufriedenstellend. Manchmal liegt es auch daran, dass die Menschen ihre Dankbarkeit nicht immer zeigen oder so zeigen, wie sie es gern tun würden. Manchmal werden viele Geschenke, nette Gesten, gebrachte Opfer und gute Beziehungen als Selbstverständlichkeit angenommen. Wir nehmen die nicht richtig wahr. Nur, wenn die Menschen, die das für uns getan haben, nicht mehr mit uns zusammen sind, dann verstehen wir, dass diese angenehmen Dinge keiner mehr für uns tut und wie gut die waren.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, wenn ich jemandem für etwas dankbar bin, dann will ich ihm nichts Böses tun. Ich will mit ihm mehr Zeit verbringen und eventuell unsere Beziehung noch mehr festigen. Das bedeutet, wenn ihr mit jemandem in einem Konflikt steckt, versucht etwas zu finden, wofür ihr diese Person dankbar sein könnt. Es wird dieser Beziehung etwas mehr Verständnis und Lösungsbereitschaft bringen.

Übung

1) Wir beginnen mit 10 Dingen, die uns jemand aus unserer Vergangenheit mal geschenkt hat. Könnt ihr euch erinnern, wer hat die euch geschenkt? Wann, wo, aus welchem Grund, unter welchen Umständen? Habt ihr euch gefreut? War es für euch eine Überraschung? War dieser Gegenstand für euch wichtig? Ist dieser Mensch noch in eurem Leben? Habt ihr zumindest noch ein Bild von ihm?

Jeder von diesen Gegenständen hat eine Geschichte, sie wird wieder lebendig. Nehmt den in die Hand, erinnert euch vielleicht an noch eine Geschichte, die ihr mit diesem Menschen erlebt habt. Ihr werdet wieder junger und genießt diesen Moment erneut. Wart ihr damals für dieses Geschenk dankbar? Seid ihr das immer noch? Möchtet ihr eventuell diesen Menschen auch für die gemeinsame Zeit danken? Ihr könnt das tun, vielleicht nicht persönlich (eigentlich wäre es am besten), vielleicht nur in euren Gedanken.
Damit tut ihr euch gut und eure gemeinsame Beziehung wird davon positiv beeinflusst.

2) Jetzt nehmen wir keine Gegenstände, sondern etwas nicht Materielles. Wir brauchen 10 immaterielle Themen, z. B. Freundschaft, Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit, Schutz, Ratschläge, Fürsorge, Leben, glückliche Momente usw. Jetzt stellt euch die gleichen Fragen wie oben (bei den Gegenständen). Wie ist es, das zu erleben? Habt ihr damals das alles genossen? Welche Wirkung hatten diese Sachen auf euer Leben? Seid ihr dafür noch dankbar? Wollt ihr eure Dankbarkeit zum Ausdruck bringen?

3) Zuletzt kommt das Wichtigste. Ihr nimmt 10 Sachen, die ihr euch selbst gekauft, verdient oder gewonnen habt. Erinnert euch daran, erlebt wieder diese Geschichten im Inneren. Wie war es für euch? Wer hat dafür gesorgt, dass ihr das habt? Das wart ihr. Wollt ihr euch selbst dafür danken? Ist das etwa kein Beweis für eine große Zuneigung oder Liebe zu euch selbst gewesen? Denkt darüber nach.

Ihr könnt die Intensität der Übung noch steigern, indem ihr mit jemandem das bespricht und gegenseitig alle eure Sachen einander erzählt. Oder ihr nimmt euch ein Abend und macht richtig eine Ausstellung von diesen Dingen. Dabei könnt ihr alte Fotos und Videos nutzen. Wie wäre es, selbst diese Personen aus den Geschichten einzuladen und so ihnen zu danken?

Diese Übung zeigt uns, dass alles, was wir haben, alles was wir Gutes im Leben erfahren haben, bekommen wir meistens durch andere Menschen (und uns selbst natürlich), die uns mögen und eine gute Beziehung mit uns wollen. Darauf können wir auf die gleiche Weise antworten. Es ist für jeden sehr angenehm zu hören, dass wir ihm für etwas dankbar sind und er als Person wertgeschätzt wird.

Diese Methode zeigt uns nicht nur, wie wir unsere Dankbarkeit entwickeln können, sondern auch hilft zu verstehen, dass alles miteinander verbunden ist und unser Leben mit Liebe durchsetzt ist. Wie sieht ihr das?

Dazu ein passendes kurzes Video.

Euer Roman

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1. Geburtstag und der hundertste Artikel

Hallo zusammen,

schon seit einem Jahr existiert meine Seite und heute kommt mein hundertster Bericht raus. Ich freue mich riesig, dass ich ein Jahr durchgehalten habe und danke euch, dass wir diese Zeit zumindest zum Teil zusammen verbracht haben.

Ich habe diese Seite vor einem Jahr erstellt, weil ich dachte, so könnte ich meine Bekanntschaft als Coach und Trainer im deutschsprachigen Raum erhöhen. Jetzt ist sie für mich schon etwas mehr geworden. Ich denke, sie hilft mir mich selbst geistig, emotional und seelisch weiterzuentwickeln. Ich hoffe, dass ihr auch in disem Jahr etwas für euch finden konntet.

Ich möchte ganz besonders allen Menschen danken, die mir geschrieben haben. Durch eure Kommentare habe ich ein Feedback bekommen und habe eine Möglichkeit gehabt, einiges zu hinterfragen oder besser zu verstehen. Ihr seid mein Spiegel, ohne euch sehe ich mich und das, was ich schreibe nur einseitig.

In meine Arbeit bin ich ein Spiegel für andere. Ich zeige meinen Klienten ihre Welt aus einem anderen Blickwinkel und gebe Feedback. Ich coache gern und manchmal fühle ich mich wie dieser Experte in Video unten.

 

Ein Lösungsvorschlag von der Seite: www.yaplakal.com

 

 

 

 

Die Menschen kommen zu mir, stellen Fragen, wollen Hilfe oder ihr Leben ändern. Die meisten möchten, dass sich das Leben und ihr Umfeld ändert und ich das für sie durchsetze. Ich erkläre, schildere meine Meinung und zeige Möglichkeiten auf. Ich helfe gern, ich begleite.

Ich bin mir sicher, um etwas zu schaffen, brauchen wir einander und einen festen Wunsch sich weiterzuentwickeln. Ich kann allein das nicht tun. Wir können es nur gemeinsam.

Ich würde gern euch etwas fragen. Gibt es vielleicht noch von eure Seite Wünsche, Anregungen, Fragen? Wie kann ich Seite anziehende und Themen interessante gestalten? Ich wäre euch dafür sehr dankbar.

Ich freue mich auf Euch und Eure Kommentare.

Euer Roman

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Liebe

Hallo zusammen,

in meinem heutigen Artikel geht es um die Liebe. Ich habe für euch ein tolles Video, eine wunderschöne Geschichte und ein paar meine Kommentare vorbereitet.

Hier ist eine Übersetzung zum Video:

„Junger Mann. Warum isst du diesen Fisch?“
Der junge Mann sagt, „weil ich Fisch liebe.“

Er sagt: „Oh, du liebst diesen Fisch. Das ist der Grund, warum du ihn aus dem Wasser holst, ihn tötest und kochst?“ Er sagt: „Erzähle mir nicht, dass du diesen Fisch liebst. Du liebst dich selbst und weil der Fisch dir gut schmeckt, holst du ihn aus dem Wasser, tötest ihn und kochst ihn.“
So viel dazu, was Liebe ist. Es ist „Fisch-Liebe“.

Also. Ein junges Paar verliebt sich. Ein junger Mann, eine junge Frau verlieben sich. Was bedeutet das?
Das bedeutet, das er in dieser Frau jemanden sieht, von der er glaubt, dass sie ihn mit allem, was er körperlich und emotional benötigt, versorgen kann. Und sie sieht in diesem Mann jemanden, von dem sie behaupten kann, das ist Liebe.
Aber beide sehen in dem anderen nur das, was sie selbst benötigen. Es ist nicht Liebe für den anderen.

Die andere Person wird zu einem Erfüller der eigenen Befriedigung.
Zu vieles von dem, was Liebe genannt wird, ist „Fisch-Liebe“.
Eine veräußerte Liebe ist nicht abhängig von dem, was ich bekommen werde, sondern von dem, was ich bereit bin zu geben.

Wir haben einen Ethiker, Rabbi Dessler. Er sagt: „Die Menschen machen einen ernsthaften Fehler, wenn sie denken sie geben denen, die sie lieben. Die Antwort ist, du liebst die, denen du gibst.“
Sein Aspekt ist: wenn ich dir etwas gebe, dann investiere ich in dich.

Wenn die „Selbstliebe“ gegeben ist. Liebt jeder sich selbst. Nun kann ich dir meine Liebe geben, ohne dass ich sie von dir begehre.
Also, wahre Liebe ist eine Liebe des Gebens, nicht eine Liebe des Bekommens.
                              Rabbi Abraham Twenski: „True Love is a love of giving.“

Ich habe festgestellt, wenn ich jemanden mag / liebe, dann will ich ihr/ihm geben, helfen, etwas Gutes tun. Es erfüllt mich, diese Person glücklich zu machen. Ich vermute, es läuft bei den meisten von uns auch so. Aber ich habe auch beobachtet, wenn ich jemanden, der mir nicht bekannt oder gleichgültig ist oder sogar den ich nicht mag, etwas Gutes tue, dann fühle ich mich auch sehr gut. Ich denke, in diesem Fall investiere ich nicht nur in die Beziehung mit dieser Person, sondern in mich selbst. Hier meine ich nicht nur in mein Wohlbefinden, top Laune, gutes Karma usw., sondern auch in die Beziehung zu mir selbst. So kann man auch die Liebe zu sich selbst weiter entwickeln.
Unten habe ich noch zwei Artikel zu diesem Thema.

Dazu habe ich für euch noch eine wunderschöne Geschichte gefunden.

Die Insel der Gefühle

Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel. Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause: der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle. Natürlich lebte auch die Liebe dort.

Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel.

Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.

Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: „Reichtum, kannst du mich mitnehmen?“

„Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich.“

Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. „Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?“

„Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen“, antwortete der Stolz, „hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen.“

Als Nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: „Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.“

„Oh Liebe“, sagte die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss.“

Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.

Plötzlich aber rief eine Stimme: „Komm Liebe, ich nehme dich mit.“

Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen.

Später fragte die Liebe das Wissen: „Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?“

„Ja sicher“, antwortete das Wissen, „das war die Zeit.“

„Die Zeit?“, fragte die Liebe erstaunt, „Warum hat mir die Zeit denn geholfen?“

Und das Wissen antwortete: „Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.“

                                                                                                       Verfasser leider unbekannt

Ich habe erst vor ca. 5 Jahren verstanden, was das Wichtigste im Leben ist und ich bin sehr glücklich, dass diese Erkenntnis jetzt zu meinem Glücklichsein so viel beiträgt.

Geben und Nehmen

Geben und Nehmen 2

Euer Roman

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Riemann-Thomann-Modell


Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Modell vor, das versucht typische Verhaltensweisen und Handlungen eines Individuums zu beschreiben und zu erklären. Dazu habe ich für euch ein Erklärungsvideo und einige meine Gedanken zum Thema vorbereitet.

Riemann-Thomann-Modell basiert auf dem Werk von Fritz Riemann „Grundformen der Angst“. Christoph Thomann hat diese Arbeit zu einem Beziehungsmodell weiterentwickelt. Er entschloss sich, den Schwerpunkt nicht auf die verschiedenen Ängste zu legen. So wurden aus den schizoiden, depressiven, zwanghaften und hysterischen Persönlichkeiten die vier Grundstrebungen Distanz, Nähe, Dauer und Wechsel.

Das Modell besagt, dass die Menschen verschieden sind. Nicht nur in der Art, wie sie sich geben und Wirkung nach außen, sondern auch im Inneren empfinden und was sie brauchen, um sich im sozialen Umfeld wohl zu fühlen. Dieses Modell hilft menschliche Unterschiede und ihre Auswirkungen auf Beziehungen und Kommunikation besser zu verstehen.

Jeder von uns hat Bedürfnisse. Die werden in diesem Modell sichtbar und nicht nur unsere, sondern auch von unserem Umfeld, mit dem wir z. B. im Konflikt sind. So können wir nicht nur uns selbst besser verstehen, sondern auch unsere Mitmenschen.

Ich mag das Modell sehr. Das hilft mir zu sehen, welche Grundstrebung gut entwickelt ist und wo noch etwas verbessert werden könnte. Meine Grundausrichtung „Dauer“ ist sehr gut entwickelt. Auf anderem Ende der Achse liegt Grundausrichtung „Wechsel“ und ich hatte viele Missverständnisse und Konflikte mit den Menschen, bei denen diese Richtung gut entwickelt war. Ich habe mich darüber geärgert, wie können die nur so flatterhaft, unzuverlässig sein. Die verspäten sich oft, die können eine Sache nicht zu Ende machen, für die ist nichts im Stein gemeißelt.

Wie läuft das ganze ab? Man unterzieht sich einem Test (hier eine abgespeckte Version), das bedeutet – beantwortet mehrere Fragen. Jede Antwort wird mit Punkten bewertet, die zusammengezählt und auf ein Koordinatenkreuz übertragen werden. Dadurch werden die Ausprägungen der Grundausrichtungen sichtbar.

Ich gebe euch ein Beispiel. Ich habe in meinem Leben viel mit den Menschen gearbeitet, die zu Grundausrichtung „Nähe“ tendiert haben. Die sind gemeinschaftlich, sozialkompetent und harmonisch, aber Chefs kommen oft aus dem Bereich „Distanz“. Die sind sachlich, eigenständig, abgrenzend. Manchmal war das so, dass die Nähe-Menschen eine Gruppe gebildet haben und über den Chef gelästert, ihn ausgegrenzt und ihm eher als notwendiges und unvermeidbares Übel angesehen haben. Der Chef hat es gespürt und wurde noch schroffer, kühle und arroganter. Ein Konflikt war vorprogrammiert.

Wenn wir die anderen nicht verstehen, nicht kennen, dann denken wir oft, die anderen sind schräg, ärgern uns absichtlich und haben nur böses im Sinn. So ist es nicht oder eher selten. Die sind nur anders.

Dieses Modell kann uns die Unterschiede und Bedeutung ihrer Handlungen erklären. Das Ziel des Ganzes ist mehr Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung im Leben. Alle diese Grundausrichtungen mit deren Eigenschaften sind in uns drin, nur verschieden stark ausgeprägt. Das Mindeste, was dieses Model bringt, ist mehr Verständnis für die Umwelt. Das könnte aber auch helfen eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln, wenn man daran arbeitet, weniger stark ausgeprägte Eigenschaften auszubauen.

Euer Roman

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20 philosophische Fragen zum Nachdenken


Hallo zusammen,

heute habe ich für euch einige Fragen zum Nachdenken und ein schönes Video vorbereitet. Viele Fragen sind scheinbar simpel, andere sind einfach kompliziert. Es geht um die Themen Philosophie und Selbsterkenntnis.

Philosophie ist Streben nach Erkenntnis über den Sinn des Lebens, das Wesen der Welt und die Stellung des Menschen in der Welt; Lehre, Wissenschaft von der Erkenntnis des Sinns des Lebens, der Welt und der Stellung des Menschen in der Welt.

Kann die Philosophie unsere Fragen allein mit dem Hilfsmittel des logischen Denkens beantworten? Es gibt so viele Fragen im Leben, für die es keine Antworten zu geben scheint, oder solche, die so abweichende Meinungen kreieren, die nur noch mehr Fragen aufwerfen.

Ich bin der Meinung, dass ich mich selbst durch philosophische Fragen immer mehr kennenlerne. Wie ist es bei euch? Hier habe ich einige philosophische Fragen die mich zum Nachdenken anregen.

1. Wenn ihr nur eine Sache ändern könntet, um die Welt zu verbessern, was wäre es?

2. Sollten die Menschen sich mehr darum kümmern, das Richtige zu tun oder die Dinge richtig zu machen?

3. Was bedeutet wahre Größe für euch?

4. Was ist eigentlich wahres Glück? Wie definiert ihr das?

5. Welche Dinge halten euch davon ab, die Dinge zu tun, die ihr wirklich tun solltet?

6. Was ist es eigentlich, das euch ausmacht?

7. Wer trifft in eurem Leben wirklich die Entscheidungen, ihr oder lässt ihr andere das für euch tun?

8. Was macht einen guten Freund aus?

9. Ist eine falsche Tat eigentlich als falsch zu bewerten, wenn keiner es mitkriegt?

10. Was bedeutet wahre Liebe für euch?

11. Wenn Geld kein Glück kaufen kann, könntet ihr ohne Geld wirklich glücklich sein?

12. Wie viel Kontrolle habt ihr über euer Leben?

13. Was ist Freiheit für euch?

14. Wie sollten die Menschen ihr Leben leben?

15. Ist Vertrauen wichtiger als Liebe?

16. Ist es leichter zu lieben oder geliebt zu werden?

17. Gibt es einen Grund zu leben? Welches?

18. Was ist Schönheit für euch?

19. Wie können Menschen an Wahrheiten ohne Beweise glauben?

20. Würdet ihr einen Menschen opfern, um 100 Menschen zu retten?

Euer Roman

 

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Selbstliebe 2

Hallo zusammen,

heute möchte ich gern das Thema Selbstliebe weiterbearbeiten. Ich stelle euch ein interessantes Video, ein passendes Buch und einige meine Gedanken und Empfehlungen zu diesem Thema vor.

 

In Evangelium von Matthäus (Neue Welt Übersetzung der Heiligen Schrift) steht: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ (Lev 19,18; Lk 10,27; Gal 5,14). Das bezieht sich auf die Nächstenliebe, aber die Selbstliebe wird als eine Selbstverständlichkeit und eine Voraussetzung für Nächstenliebe, nach meiner Meinung, im zweiten Teil des Satzes dargestellt.

Ich sehe das auch von einer anderen Seite. Wer ist zu mir näher als ich selbst? Eigentlich bin ich auch mein Nächster oder? Ich denke, dass Selbstliebe ist ein wesentlicher Aspekt des Selbstwertgefühls, das auch Basis eines wertschätzenden Umgangs mit anderen Menschen ist. Jede Interaktion mit der Umwelt wird zu einem großen Teil durch unsere Selbstliebe geprägt.

Manche Menschen denken, dass die Selbstliebe etwas mit Narzissmus zu tun hat. Nach meiner Meinung gibt es ein Unterschied zwischen Selbstliebe und Narzissmus. Im Gegensatz zur Selbstliebe – einer Selbstakzeptanz mit allen Stärken und Schwächen, – ist Selbstverliebtheit eine Projektion eines idealisierten Selbst-Ich. Dieses überhöhte Selbstbild, in dem alle Schwächen negiert werden, ist auf kontinuierliche Bestätigung und Bewunderung angewiesen, die durch die selbstverliebte Außendarstellung der eigenen Vorzüge und Leistungen erreicht werden soll.

In diesem Video wird die Empfehlung gepriesen, dass wir uns erstmal selbst heiraten sollen. Zu diesem Thema möchte ich euch ein Buch empfehlen. Das heißt „Heirate dich selbst: Wie radikale Selbstliebe unser Leben revolutioniert.“ Der Autor ist Veit Lindau. Das Buch ist gut geschrieben und gibt viele Tipps wie man die Selbstliebe aufbauen oder stärken kann.

Ich habe schon mehrere Möglichkeiten, um Selbstliebe zu entwickeln oder zu stärken, in meinem letzten Bericht Selbstliebe vorgestellt. Ich kenne aber noch welche, die für mich funktioniert haben.

1) Langsamer werden
Ich versuche in allem, was ich tue, ein paar Gänge herunterzunehmen, meine Bewegungen, meine Gedanken, mein Tagesablauf zu verlangsamen. Ich weiß, wir alle müssen etwas liefern, Leistung steigern, Termine einhalten usw., aber das bringt uns auch den Stress, als ob wir uns selbst zwingen schneller zu leben, als ob wir sonst etwas verpassen werden. Unser Körper wird zu einem Pferd, das permanent in einem Rennen ist und die ganze Zeit für unseren Verstand Hochleistungen bringen muss. Es kann aber nur eine Weile gut gehen. Durch die Verlangsamung zeige ich meinem Körper, dass ich ihn liebe und nicht nur als ein Mittel zum Erreichen meiner Ziele ansehe.

2) Sich Zeit geben / nehmen
Das bedeutet, dass ich für jede Entscheidung in meinem Leben mir Zeit nehme. Wenn mir nicht gut geht oder ich eine Aufgabe lösen will oder ich mit meiner Familie, Freunden Zeit verbringe, dann gebe ich mir dafür Zeit. Ich schenke mir selbst diese Zeit. Ist es nicht ein Traum sich selbst so ein wundervolles Geschenk machen zu können? Es wird oft gesagt: Zeit ist Geld. Ja, Zeit ist kostbar. Wenn wir uns selbst Zeit schenken, zeigen wir damit, dass wir uns selbst lieben.

3) Sich selbst Aufmerksamkeit schenken
Wenn etwas nicht stimmt, wenn es schwer wird, wenn etwas belastet, wenn der Körper oder unser Geist streikt, dann kann sein, dass wir uns diesen Dingen mehr Beachtung schenken sollen. Gefällt es euch, wenn ihr ein Problem habt und keiner euch hilft, beachtet oder zuhört? Es ist unangenehm und wenn wir uns gegenüber auch das Gleiche tun? Dann haben wir niemandem mehr, der uns liebt. Das tut schon richtig weh. Versucht mit euch selbst etwas rücksichtsvoller zu sein, hört eurem Körper mehr zu. Passt auf euch auf.

4) Eigene Konflikte lösen
Unsere Konflikte rauben uns Zeit, Kraft und Nerven. Wir sind im Krieg und der oft erschöpft uns immer mehr. In solchen Zeiten ist es schwieriger sich selbst zu lieben. Wir werden aber uns etwas Gutes tun, wenn wir diese Konflikte lösen. Dadurch sparen wir Ressourcen, kommen endlich zur Ruhe, unsere Gesundheit bleibt uns erhalten und wir können mehr Zeit und Aufmerksamkeit uns selbst schenken und nicht dem Konflikt.

5) Keinem absichtlich etwas Schlechtes tun
Ich denke, wenn wir jemandem absichtlich weh tun, lieben wir uns nicht. Dadurch versuchen wir unseren inneren Schmerzpegel etwas zu mindern und je heftiger solche Taten sind, desto einsamer, frustrierter und verbitterter werden wir. So einen Menschen, der anderen absichtlich weh tut, kann man sehr schwer lieben. Oft kommen dazu noch Schuldgefühle und Gewissensbisse.

6) Anderen Lebewesen helfen
Gute Taten werden wir in unserem Gedächtnis abspeichern und können jederzeit abrufen. Jeder davon ist ein Beweis für unsere Güte, Freundlichkeit und Humanität. Wir sehen, dass wir diese Welt etwas besser machen, dafür und für unsere guten Eigenschaften können wir uns wertschätzen und lieben.

Euer Roman

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Konfliktgesprächsführung

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch einige allgemeine Empfehlungen zum Durchführen eines Konfliktgespräches vorstellen. Nach meiner Meinung, das sind die wichtigsten und sie haben sich in der Vergangenheit bewährt.

 

1) Aufmerksamkeit zum Gesprächspartner und zu dem, was er sagt.
Unsere Gesprächspartner sollen spüren, dass wir für sie da sind und zuhören.

2) Freundliche, wertschätzende Kommunikation.
Es ist manchmal nicht so einfach, sich so zu verhalten, aber das erhöht wesentlich unsere Chancen einen Konflikt zu lösen.

3) Dem Gesprächspartner Möglichkeiten einräumen sich auszusprechen.
Wie man schon sagt: „Solange ein Gefäß voll ist, passt da nichts mehr rein.“ Es wird schwer mit jemandem einen Frieden zu schließen, wenn er noch eine Menge drin behält (Gedanken, Emotionen, Gefühle und Wahrnehmungen).

4) Unbefangenheit beim Gespräch.
Es soll so aussehen, als ob unser Gegenüber nicht mit seinem Konfliktpartner redet, sondern mit einem guten Freund oder einem Coach den Vorfall schildert. Wir sollen neutral bleiben und gleichzeitig eine wohlwollende, herzliche Haltung annehmen.

5) Gefühle und Emotionen spiegeln.
Es ist wichtig, dass wir beim Gespräch unser Verständnis für Gefühlslage unserem Gegenüber zeigen. Es ist nützlich über eigene Gefühle und Wahrnehmungen zu reden und auch zeigen, dass wir seine auch verstehen und akzeptieren.

6) Anteilnahme und Toleranz zeigen.
Ein Konflikt ist eine stressige Situation und wird meistens als unangenehm empfunden. Es kann sein, dass unsere Konfliktpartner dadurch leidet und das sollen wir im Hinterkopf behalten und etwas vorsichtiger und unser Mitgefühl zeigen. Wir haben alle unsere Schwächen, wenn wir unsere angenommen haben, ist es uns auch leichter die Schwächen von anderen zu akzeptieren. Dass wir nicht über ihn urteilen, spürt unser Gegenüber.

7) Gemeinsame Interessen hervorheben.
Es ist wichtig während des ganzen Gesprächs auf die Gemeinsamkeiten generell und in den Zielsetzungen hinzuweisen. Wir sollen zeigen, dass wir auf einer Seite sind oder sein wollen.

8) Suche nach etwas, dem wir zustimmen können.
Ich empfehle auch etwas zu finden, wo wir gleiche Meinung sind oder zumindest ähnliche Sichtweise haben. Wenn unser Gegenüber sieht, dass wir seine einige Ansichten teilen, dann fühlt er sich bestätigt und es ist ihm leichter unsere anzunehmen.

9) Dem Gegenüber auch Recht geben.
Das ist oft gar nicht so einfach, aber wenn wir wissen, dass wir an einem Konflikt zumindest zum Teil Schuld sind, dann wäre es auch richtig das zu sagen. Ziemlich oft bringt es sofortige Lösung und Frieden.

10) Gelassenheit und Beherrschung.
Wenn wir einen Konflikt lösen wollen, werden wir die Beiden brauchen. Wir können uns auf das Gespräch vorbereiten und das Ziel immer vor Augen halten. Dadurch werden wir sicherer und verlieren nicht unsere Selbstkontrolle.

11) Faktenorientierung.
Es hilft, wenn wir uns immer wieder an faktisch passierten Tatsachen halten. Das bringt uns wieder in die Realität und auf die Spur einer Lösung. Wahrnehmungen und Sichtweisen können bei allen unterschiedlich sein und zeigen eher unsere Unterschiede.

12) Nachfragen, Paraphrasieren.
Ich frage bei einem Konfliktgespräch jedes Mal nach, wenn mir etwas unklar ist, ob ich meinem Gegenüber richtig verstanden habe. Das spart Zeit und Nerven. Um seine Sichtweise zu verstehen, wiederhole ich manchmal das, was er gesagt hat und er korrigiert mich, wenn ich etwas falsch verstanden habe.

13) Alternativen und Optionen.
Wenn wir nicht zu einem gleichen Nenner kommen können, dann sollen wir versuchen andere Möglichkeiten für eine Lösung zu finden, die uns beide zufrieden stellt.

14) Interesse an eine Lösung zeigen.
Unser Gegenüber soll sehen, dass wir den Konflikt wirklich lösen wollen und nicht einfach etwas unter Zwang durchführen. Es ist nicht schlecht auch zu zeigen, dass wir bereit sind die Verantwortung für eine Lösung und was danach passiert zu übernehmen.

15) Vorteile einer Konfliktlösung aufzeigen.
Es ist wichtig, dass unser Gesprächspartner weiß, wie wir der Konflikt sehen, aber er will auch erfahren, was eine Konfliktlösung ihm bringen kann. Er soll auch den Konflikt beseitigen wollen.

Euer Roman

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Ja und Nein

Hallo zusammen,

heute werden wir uns mit einem neuen Thema beschäftigen. Es geht darum, wie wir auf Angebote und Vorschläge der Außenwelt reagieren. Ich stelle euch eine Geschichte, ein Video und meine Kommentare dazu vor.

Ich möchte gern euch eine Geschichte aus meinem Leben erzählen. Ich war vor mehreren Jahren zum Besuch bei einem guten Freund und seiner Frau. Sie hat mir vorgeschlagen bei ihnen zu essen. Es gab schon etwas Fertiges, aber sie hat mir angeboten, mein Lieblingsgericht zu machen. Ich wusste, dass die Speise etwas kompliziert ist und das Garen eine Weile dauern würde. Obwohl ich das Gericht sehr mag, habe ich gesagt, dass ich etwas, was schon fertig ist, essen will. Als ich mir vorgestellt habe, wie sie sich meinetwegen in der Küche anstrengt, habe ich mich entschieden darauf zu verzichten, um keine Umstände zu bereiten.
Sie hat wahrscheinlich meine kurze Unentschlossenheit bemerkt und nochmal gefragt, ob sie vielleicht doch mir mein Lieblingsgericht machen kann. Sie hat gesagt, es würde ihr eine Freude machen und keine Mühe. Dann habe ich zugesagt.

In diesem Moment habe ich etwas Wichtiges verstanden. Erstens, ich habe anscheinend einen Minderwertigkeitskomplex und zweitens, wenn mir jemand, etwas anbietet, dann wird es nicht immer aus purer Höflichkeit oder in der Erwartung einer Gegenleistung getan.

Normalerweise, wenn ich selbst jemandem etwas anbiete, habe ich darüber nachgedacht und bin für „Ja“ und „Nein“ bereit. Aus welchem Grund habe ich dann gedacht, dass bei anderen Menschen das auf eine andere Weise läuft?
Und, wenn sie das nur aus Höflichkeit angeboten haben, in der Hoffnung, dass ich das ablehne, dann machen sie das diesmal (oder auch nicht) und nächstes Mal werden keinen Vorschlag machen. Beide Seiten sind im Plus, ich – habe etwas gekriegt, sie haben etwas gelernt.

Jetzt sehe ich das als eine Anerkennung mich als Person. Wenn mir jemand etwas anbietet, erstmal bin ich auch würdig das zu bekommen. Dann kann ich entscheiden, ob ich das annehme oder nicht. Und, wenn ich das Angebot ablehne, dann nicht, weil ich mich und meine Zeit als weniger wertvoll erachte, sondern, weil es jetzt nicht passt oder ich das nicht will.

Ich sehe das jetzt auch von einer anderen Perspektive. Ich muss keinem etwas anbieten oder versprechen, wenn ich das nicht durchziehen kann/will. Wenn ich will, dass mein Gesprächspartner auf mein Angebot positiv antwortet, dann formuliere ich das auch anders. Z. B. anstatt: „Hast du Lust vorbeizukommen?“, sage ich entweder, „Ich würde mich sehr freuen, wenn du vorbeikommst!“, oder „Ich bin heute etwas müde und möchte gern allein den Abend verbringen.“ In diesem Fall beuge ich Missverständnisse vor, dass mein Gegenüber mich nicht richtig versteht. Ich sage ihm direkt, was ich gern möchte. Manchmal wird hier auch diplomatisches Geschick gebraucht.

Manchmal können wir einfach ein „Nein“ nicht akzeptieren oder unsere Erwartungen unerfüllt hinnehmen. Das ist schmerzhaft und macht uns unglücklich. Aber wäre es doch nicht schön, wenn jeder von uns um etwas bitten, etwas annehmen oder zu etwas einladen könnte und genauso etwas ablehnen, eine Meinung sagen und eigene Grenzen schützen? Und das alles ohne Angst, Schuldgefühle und Gesichtsverlust. Dafür sollen aber, nach meiner Meinung, die Antworten „Ja“ und „Nein“ für unseren Verstand gleichwertig werden. Dadurch können wir freier, ehrlicher, selbstbewusster und gesunder werden.

Dazu ein lustiges Video von Ladykracher:

Euer Roman

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Detachment, eine Filmempfehlung

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch einen tollen Film vor. „Detachment“ ist ein Drama aus dem Jahr 2011, das den Alltag von Schülern und Lehrern an einer Schule in den USA aus der Sicht eines Aushilfslehrers zeigt. Es geht um Konflikte, innere und äußere, Gefühle und Emotionen, Hoffnungen und Realität, Menschen und Behörden.

Die Hauptrolle spielt Adrien Brody, nach meiner Meinung ist er ein großartiger Schauspieler. Brody hat auch im Film „Der Pianist“ mitgespielt und dafür schon mit 29 Jahren einen Oscar als bester Hauptdarsteller bekommen.

Der Film gefällt mir auch, weil es um Bildungssysteme geht und Menschen, die dort arbeiten und lernen. Ich bin selbst in Bildungsbereich tätig und weiß, wie es manchmal schwer ist, etwas oder jemandem zu bewegen. Andererseits habe ich bis jetzt keinen Job kennengelernt, der mich genauso begeistert und erfüllt, wie dieser.

P.S. Ich bin in den folgenden Monaten sehr beschäftigt und werde wahrscheinlich weniger schreiben können und wenn doch, dann werde ich vermutlich meine Artikel nur auf meiner Seite platzieren und nicht überall im Internet verteilen können. Ich bitte um Verständnis.

Euer Roman

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Wissenschaft des Friedens 8


Hallo zusammen,

heute möchte ich gern wieder über eine Möglichkeit reden, die unser Leben etwas friedlicher machen kann. In diesem Artikel wird es um Güte gehen. Ich habe für euch ein Video und einige Empfehlungen vorbereitet.

Die Güte (Herzensgüte) kann auf verschiedene Weise ausgedrückt werden. Es klappt ganz gut mit einem Lächeln, Kompliment, einem Morgengruß, einer netten Geste, Aufhalten der Tür, Vorlassen in der Schlange, ein paar Minuten Aufmerksamkeit oder mit einer Liebeserklärung für Menschen, die wir lieben.

Viele Menschen haben sich gewöhnt, das Glück wie eine Ansammlung materieller Dinge zu sehen. Dieses Vermögen wird eingespart, verdient, an der Börse gewonnen usw. So ein Glück kann man messen und zeigen.
Aus meiner Erfahrung, je mehr ich von etwas hatte und mich darauf konzentrierte, desto weniger machte mir das Spaß. Ich wertete das ziemlich schnell ab und wollte wieder etwas Neueres, Besseres, Passenderes. Obwohl ich alles hatte, war ich trotzdem nur ganz kurz zufrieden und dann ging es weiter, auf zu neuen Zielen.

Es ist so einfach und gleichzeitig so schwer, etwas für unser Umfeld zu tun. Wir sind ganz in unserer Welt, wir sind beschäftigt und haben Termine, Pläne, Ziele und Pflichten. Oft vergessen wir, dass unsere Beziehungen das Wichtigste in unserem Leben sind und diese Menschen können schon Morgen nicht mehr da sein.

Was bringt uns das, gütig zu sein?
Ich habe schon hier etwas darüber geschrieben.

Wenn ich regelmäßig etwas für meine Umwelt tue, spüre ich ein warmes und wohliges Gefühl in mir drin. Ich beginne zu lächeln, meine Laune verbessert sich schlagartig und ich werde aktive, mutiger und gesunder.

Ich fühle mich stärker, weil ich eine Fähigkeit besitze, in dieser Welt etwas zum Guten verändern zu können. Dieses Gefühl gefällt mir und, um es aufrechtzuerhalten, tue ich das täglich. Nach einer Zeit merkt man schon gar nicht, dass man etwas macht. Es wird zur Gewohnheit.

Nach meiner Meinung, verbindet die Güte uns mit anderen Menschen, mit der Welt und unserer Seele. Deswegen wird dadurch auch unser Einheits- und Zugehörigkeitsgefühl mit und zu allen Lebewesen auf diesem Planeten verstärkt.

Hier habe ich ein paar Fragen, die euch helfen können, über das Thema nachzudenken.

Was macht mich glücklich und könnte ich diese Dinge oder meine Erfahrungen mit anderen teilen?
Wie könnte ich etwas abgeben, was ich selbst bekommen möchte?
Wie kann mein tägliches Handeln, das für mich keine Mühe bedeutet, meinem Umfeld etwas bringen?

                    Der Mensch hat nichts, was ihn Gott ähnlicher macht als die Güte.

                                                              Gregor von Nazianz

Euer Roman

Wissenschaft des Friedens

Wissenschaft des Friedens 2

Wissenschaft des Friedens 3

Wissenschaft des Friedens 4

Wissenschaft des Friedens 5

Wissenschaft des Friedens 6

Wissenschaft des Friedens 7

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Erwartungen


Halbstarker Polizist – Ladykracher

Hallo zusammen,

heute spreche ich über ein sehr interessantes Thema. Es geht um Erwartungen, wie die unser Leben etwas stressiger machen und was wir dagegen tun können. Ich stelle euch ein lustiges Video, eine Methode und einige meine Gedanken zum Thema vor.

Ich habe in meinem Leben viel Leid davongetragen. Ich mahlte mir etwas aus und dann kam es und ich war enttäuscht, weil das Ergebnis ganz anders aussah, als ich mir das vorgestellt hatte.

Ich habe mich entschieden das Thema näher anzusehen und habe mir mehrere Fragen gestellt: Was erwarte ich von meinem Umfeld? Was von mir selbst? Was erwarten andere von mir? Aus welchem Grund bin ich enttäuscht, wenn meine Erwartungen nicht erfüllt werden? Und viele andere.

Danach habe ich verstanden, dass ich von dieser Welt schon ein bestimmtes Bild habe. Mehr dazu gibt es in diesem Artikel. Das gehört zu meiner Person und es tut weh, wenn die Realität mir etwas anderes vorzeigt, weil ich das Bild (einen Teil meiner Persönlichkeit) aufgeben muss. Das zeigt mir nicht nur, dass ich etwas Falsches hatte und im Unrecht war, sondern auch, dass ich einen Fehler machte. Das ist schmerzhaft.

In uns gibt viele verschiedene Bilder, Ansichten und Glaubenssätze, wie in einer oder anderen Situation gehandelt werden sollte. Die haben wir von unseren Eltern, Lehrern, wichtigen für uns Personen, aus Büchern und Filmen. Aus diesen Quellen wissen wir ungefähr, wie wir uns und andere sich verhalten sollten. Viele solche Bilder kommen auch aus vorheriger Erfahrung im Leben.
Dazu kommt, dass wir nicht so richtig wissen, wie andere Menschen ticken, kennen deren Motive, Denkweisen und Bedürfnisse nicht. Wir schauen oft auf die Leute und Situationen von unserer Perspektive aus und überlegen, wie wir in dieser Lage gehandelt hätten.

Ich habe dazu ein passendes und aktuelles Beispiel. Ich bin ein Fußballfan und meine Lieblingsmannschaft ist bei der letzten WM Weltmeister geworden. Ich weiß, dass die Spieler und der Trainer gut sind.Ich bin mir sicher, dass die wieder große Chancen haben den Pokal zu gewinnen. Dann passiert etwas Unerwartetes, die Mannschaft verliert ihr erstes Spiel. Es tut weh und ich bin enttäuscht.

Sehen wir die Sache jetzt näher an. Ich habe mir ausgemalt, dass das Team wiedergewinnen wird, obwohl die letzten Freundschaftsspiele nicht so gut waren. Eigentlich habe ich das nur erfunden. Ich wollte, dass die gewinnen. Ich wünschte mir das.
Bekomme ich immer alles, was ich will? Eher nicht. Und, wenn es noch nicht Mal von meiner Wenigkeit abhängt? Dann ist die Wahrscheinlichkeit noch geringer.
Na gut, ich hatte Unrecht, bin enttäuscht und habe schlechte Laune. Ich beschuldige natürlich das Team, den Trainer, den Rasen und den Schiedsrichter, dass ich mich jetzt schlecht fühle. Wenn ich aber etwas tiefer grabe, sehe ich, dass ich mir alles persönlich ausgedacht und dabei mich selbst betrogen habe. Keiner andere war dabei, es waren nur meine Erwartungen. Ich bin selber schuld an allem.

Ich habe eine kleine Methode ausgearbeitet, die mir ganz gut hilft, etwas gelassener zu bleiben. Ich benutze die, um die Wichtigkeit von einer Erwartung wegzunehmen, damit darein nicht so viele Emotionen fließen und am Ende meine Reaktion auf ein Ereignis ziemlich neutral bleibt.

Ich stelle mir erstmal einen ganz schrecklichen Situationsausgang vor. Dann noch etwas katastrophaler und am Ende noch eine Schippe darauflegen, etwas Weltuntergehendes. Es soll schon wirklich unangenehm sein. Dann versuche ich da etwas Komisches zu finden, weil das Ergebnis schon ganz grotesk ist. Dann beginne ich darüber zu schmunzeln, wie gut ich darin bin, mir etwas auszumalen. Eigentlich kann ich Horrorbücher schreiben oder beim Fernsehen arbeiten.
Jetzt stelle ich mir einen tollen Ausgang vor, dann noch etwas großartiger und am Ende etwas ganz Paradiesisches, bis es nicht mehr geht. Nun beginne ich schon richtig über mich zu lachen, weil meine Einbildungskraft sich richtig übertroffen hat.

Wenn ich das gemacht hat, habe ich richtig gute Laune. Ich habe mich beruhigt und meine Erwartungen von mehreren Seiten angesehen habe. Ich bin jetzt zu allem bereit und werde nicht sehr leiden, wenn das Ergebnis nicht ganz zum Gewünschten passt.

Ich denke, dass das Leben im Großen und Ganzen nicht voraussehbar ist. Wir kennen nicht die Zukunft und können nicht alles wissen. Vielleicht können wir dieses Nichtwissen versuchen zu akzeptieren?
Denkt nach, wenn meine Erwartung erfüllt wurde, dann wusste ich das schon davor und meine Freude darüber ist klein. Es gibt auch keine erfreuliche Überraschung. Nächstes Mal habe ich noch mehr Angst, nicht richtig zu liegen. Der Druck wächst, weil ich weiterhin auch Recht und Kontrolle haben will. Wenn meine Erwartungen nicht erfüllt wurden, dann bin ich enttäuscht, frustriert und missmutig. Beide Möglichkeiten bringen mir eher wenig.

Ich finde, alles kommt so, wie es kommen soll. Ich plane sehr gern, aber ich versuche mich selbst, diese Pläne, Träume und Wünsche nicht so ernst zu nehmen. Es ist wie ein Spiel, ich weiß nicht, ob zukünftige Erfüllung von allen diesen Sachen mich glücklich macht oder nicht, aber ich kann jetzt das Spiel genießen.

Euer Roman

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Der schwarze Punkt

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch eine Möglichkeit vor, die unser Leben auf wunderbare Weise beeinflussen kann. Es geht um das positive Denken oder eher um die Konzentration auf das Positive in allen Lebenslagen und Situationen. Ich habe für euch eine tolle Geschichte und ein Video vorbereitet. Dazu kommen ein paar Empfehlungen und Kommentare von mir.

Der schwarze Punkt – Eine schöne Botschaft

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der Professor folgendes:

„Ich möchte Sie bitten, das aufzuschreiben, was Sie dort sehen.“

Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.
 Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Nun lächelte der Professor und sagte:

„Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.“

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen …….

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw.

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmt die schwarzen Punkte wahr, doch richtet eure Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in eurem Leben und teilt sie mit anderen Menschen!

Ich wünsche Dir einen positiven Blick auf das Leben verbunden mit Liebe und Dankbarkeit.

                               Motivationstrainer und Naturwissenschaftler, Dr. Akuma Saningong

Jeder dunkle Punkt ist eine Möglichkeit etwas zu ändern, etwas Neues zu lernen und sich zu entwickeln. Wir konzentrieren uns darauf, weil die Punkte schmerzen oder wir denken, dass sie schmerzen werden. Wer will schon leiden?

Dazu eine Empfehlung von mir.

Wenn etwas gerade belastet oder schmerzt, hilft es schon mit einer Person unseres Vertrauens, diesen Schmerz zu teilen (über die Situation zu berichten).
Jeder Mensch leidet. Alle haben Probleme, Krisen, Konflikte, Schmerz und Angst. In solchen Situationen wäre es nicht schlecht jemanden zu haben, mit dem man darüber sprechen und bei dem auf ein offenes Ohr und viel Verständnis erwarten kann.

1) Es hängt viel davon ab, wie wir unsere Erfahrungen betrachten. Es gibt viele Perspektiven auf die Realität und jeder Mensch hat eine eigene. Das kann helfen die Situation auf neue Weise zu sehen.
Es gibt ein Aphorismus, der, wenn ich mich richtig erinnere, so aussieht:
„Zwei Gefangene sahen durch die Gitter in die Ferne; der eine sah die Gitter und der andere die Sterne.“

2) Dazu kommt, dass ein geteiltes Leid, ein halbes Leid ist und wir fühlen uns nach so einem Gespräch etwas besser, befreiter und ruhiger. Unsere Gedanken, Gefühle und Emotionen werden nicht unterdrückt, sondern freigelassen.

3) Dadurch können wir das Problem besser verstehen oder eventuell bekommen wir nicht nur Beistand oder einen guten Rat, sondern auch Hilfe.

Findet Menschen, die positive Einstellung zum Leben haben, aber auch schon viel Erfahrung sammelten und versucht sie als Freunde zu gewinnen. Die können euer Leben auf verschiedene Art und Weise bereichern.

Ein Ausschnitt aus dem Film „Die Legende von Bagger Vance“

Es ist toller Film, mit großartigen Schauspielern und Dialogen, der auch etwas nachdenklich macht.

Euer Roman

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Phasen der Teamentwicklung nach Bruce Tuckman

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Modell vor, das sehr gut erklärt, wie ein Miteinander und ein gemeinsames Arbeiten als ein Prozess gesehen werden kann. Es kommen ein sehr interessantes Video und einige meine Kommentare zum Thema dazu.

Das Tuckman Phasenmodell wird häufig in Teamentwicklungsprozessen zu Beginn herangezogen, um zu bestimmen, an welchem Punkt sich ein Team befindet und welche Maßnahme die beste ist, um den Leistungswirkungsgrad zu erhöhen. Das Modell wurde Bruce Wayne Tuckman im Jahre 1965 entwickelt und 12 Jahre später noch ergänzt.

Phasen

Forming. In dieser Orientierungsphase findet das erste Zusammenkommen der Teammitglieder statt. Es ist nicht so wichtig, ob die Menschen sich schon kennen oder nicht. Wenn Menschen in eine Gruppe/ein Team zusammenkommen, beginnt diese Phase. Dabei bringt jeder Einzelne seine Erwartungen, Einstellungen und Interessen mit ein. Das Team versucht sich auf eine höfliche und eher unpersönliche Art und Weise besser kennenzulernen.

Die Phase ist sensibel und wichtig, alle beschnuppern sich gegenseitig, jeder sucht nach einem Platz. Es herrscht Atmosphäre der Unsicherheit. Alle sind vorsichtig in dem, wie sie sich zu den anderen verhalten.

Die Phase ist, nach meiner Meinung, sehr wichtig für die weitere Zusammenarbeit. Da wird Vertrauen zwischen den Teammitgliedern aufgebaut. Es ist wichtig ein sicheres und wertschätzendes Umfeld zu strukturieren, damit die Menschen sich zumindest etwas sicherer fühlen.

Storming. Die zweite Teamphase wird auch Nahkampfphase genannt. Teammitglieder kommen sich hier sowohl auf positive, als auch auf negative Art und Weise allmählich näher. Rollen und Erwartungen zeigen sich und werden gelebt. Es entstehen Konflikte und Spannungen innerhalb des Teams, erste Probleme der Zusammenarbeit stellen sich jetzt klar heraus. Die Phase, in der die Ziele zunehmend klarer werden. Es gibt unterschiedliche Auffassungen, eine Rollenverteilung bildet sich heraus, erste Machtkämpfe entstehen. Es zeigt sich alles, was davor verborgen war. Jedes Teammitglied sucht seinen Platz im Team. Es entsteht offene und verdeckte Kommunikation.

Das ist die interessanteste und schwierigste Phase, nach meiner Meinung. Es gibt keine Möglichkeit die zu überspringen. Egal, was wir tun, Konflikte werden kommen und sollen gelöst werden. Das beinhaltet ein Geschenk. Die Menschen werden nach deren Lösung eine bessere Beziehung haben, näher zueinander stehen. Das hilft ihnen besser miteinander zu arbeiten.

Norming. In dieser Phase entsteht das Alltagsmiteinander. Die Organisationsphase, in der klare Strukturen und Verabredungen getroffen werden. Jeder findet seinen Platz. Es entstehen Arbeitsbeziehungen, die sich immer mehr etablieren und Arbeit selbst wird routinierter. Wichtige Fragen sind „Wie können wir das Ziel erreichen?“ oder „Wie wollen wir miteinander umgehen?“. Nachdem die bedeutendsten Konflikte gelöst wurden, zeichnet sich die Organisationsphase Norming vor allem durch Geschlossenheit, Gruppenzusammenhalt und Gemeinschaft aus. Erstmals entsteht ein Miteinander, die Teammitglieder orientieren sich mehr am Team als an sich selbst. Das Team ist dadurch besser in der Lage, die Zusammenarbeit zu organisieren.

Ich denke, das ist die ruhigste Phase. Es kommt zur Routine und eine gewisse Starre im Denken und Handeln, weil alles mehr oder weniger läuft. In diese Phase können neue Ziele, Visionen und Pläne für das Team geschmiedet werden, um Innovation, Kreativität und Motivation zu stärken.

Performing. Die Integrationsphase, in der die Selbstorganisation in den Vordergrund tritt. Das Team wird kreativer und kommt zur seiner Hochleistung. Fragen sind „Wer hat was zu tun?“ oder „Wie können wir das Ziel am effektivsten erreichen?“. Die Phase Performing zeichnet sich vor allem durch Produktivität, Effizienz und Selbstständigkeit aus. Alles läuft rund, Erfolge häufen sich. Das Team kann nun gemeinsam Leistungen erbringen, die mehr sind als die Summe der Einzelleistungen.

Ich finde, diese Phase wird möglich, wenn alle Teammitglieder an einem Strang ziehen, an einem gemeinsamen Ziel arbeiten und einander unterstützen. Diese Phase kann aber nicht konstant etabliert werden. Es sollen schon Auf und Ab geben, kein Mensch kann die ganze Zeit nur Superleistungen bringen. Der Druck – immer besser zu werden, kann zur Erschöpfung und Gesundheitsproblemen führen.

Adjourning. Mit dieser Phase (auch Auflösungsphase) nähert sich das Projekt und die Zusammenarbeit des Teams dem Ende zu. Es geht darum, die wichtigsten Erkenntnisse der gemeinsamen Arbeit sicherzustellen und die Kooperation gebührend abzuschließen. Das ist die Ruhepause, eine Würdigung, ein Rückblick und Auswertung von dem, was gemacht oder erschaffen worden ist. Die Adjourning Phase gilt nur für temporär zusammenarbeitende Teams. Somit gehört sie nicht ganz zu den anderen vier Phasen.

Ich bin aber sehr dafür, dass eine Verabschiedung auf jeden Fall stattfinden soll. Das gönnt Menschen eine kleine Pause, sie können das Erlebte Revue passieren lassen und Erfolge zusammen feiern. Ich habe schon mehrere Firmen erlebt, wo am Ende des Tages setzen sich Kollegen zusammen und besprechen den Tag mit der Tasse Kaffee oder wo, nach jedem beendeten Projekt Mitarbeiter zusammen mit Chefs etwas unternehmen. Das bringt Menschen zusammen und helfen am nächsten Tag etwas entspannter und fröhlicher zur Arbeit zu gehen.

Ich habe hier ein Video, das uns ein tolles Team und einige Adjournings zeigt.

Euer Roman

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