Geben und Nehmen 3

Hallo zusammen,

heute geht es um ein Thema, das ich schon früher behandelte. Ich habe in der letzten Zeit noch einige Gedanken dazu gehabt und möchte gern die mit euch teilen. Ich stelle euch 2 tolle Videos und meine Kommentare zum Thema „Geben und Nehmen“ vor.

Nach meiner Meinung ist eine von unseren Bestimmungen auf diesem Planeten – anderen zu helfen, das bedeutet für mich – zu geben.
Einige Menschen mögen vielleicht sagen, dass es viel einfacher zu nehmen ist, aber ich habe dazu eine andere Meinung.
Denkt darüber nach, ist es wirklich ganz unkompliziert einen anderen zu zwingen, uns zu helfen? Gibt es viele, die uns einfach so ihre Zeit, Ressourcen, Mühe und Liebe schenken? Und, wenn doch, werden die das ein Leben lang tun?

Ich weiß, alle haben gelernt, wie es geht, manipulativ zu sein, um von den anderen etwas zu bekommen. Das hilft einem Kind zu überleben, wenn er noch klein ist. Sind dann diese Menschen noch nicht erwachsen geworden und wollen immer noch Liebe und Zuneigung eines Erwachsenen? Jeder hat seine Geschichte und Gründe, warum er so ist, wie er ist.

Na gut, diese Menschen wollen möglicherweise, dass jemand sich um sie kümmert. Das erwachsene Leben ist voller Überraschungen, Konflikten, Veränderungen, wichtige Entscheidungen und Bewegung. Das kann schon Angst machen und noch viel mehr, wenn eine Person nicht gelernt hat, sich selbst wertzuschätzen und zu vertrauen.

Aber was bringt denn so ein Verhalten diesem Menschen?
Es kann eine Weile gut laufen und er kriegt alles, was er benötigt. Früher oder später wird es zu einer Ablehnung seiner Wünsche kommen. Er wird sitzen gelassen, was für ihn sehr schmerzhaft sein kann. Dieser Mensch lebt auch, wenn alles noch da ist, in ständiger Angst, dass irgendwann Mal alles sein Ende findet und er bleibt allein und hilflos.

Dann fühlen sich solche Menschen schlecht behandelt, beraubt und kommen auf die Gedanken, dass ihnen jemand etwas schuldet. Vereinzelt versuchen sie auch diese vermeintlichen Schulden anzufordern oder sogar die kriminell einverleiben.

Es kommt auch oft vor, dass diese Menschen sich daran gewöhnen, alles ohne große Anstrengungen zu bekommen und entwickeln sich nicht weiter. Das kann auch zu sogenannter „Opfer-Haltung“ führen. Dann suchen diese Menschen in ihrer Umwelt nach Gründen für eigene Schwächen, Probleme und die Unfähigkeit etwas zu ändern.

Solcher Mensch versucht eigenen Wohlstand aus den Händen der anderen zu entreißen. Manche Menschen bitten ihm einen Tausch an. Oft wollen die anderen etwas dafür, was einen höheren Wert hat, was aber von ihm nicht gleich erkannt wird. So wird er selbst ausgenutzt, muss sich verstellen und verliert immer mehr von seiner Identität.

Ich denke, es ist schon einfacher selbst zu helfen oder zu geben.

Das Geben macht unsere Herzen offener, weicher und nicht nur unsere, auch von denen, die einfach dabei waren oder nur davon gehört haben. Die Menschen mit hartem Herz verlieren Glaube an die anderen, an das Güte und haben Probleme mit Vertrauen. Es ist schwer in einer Welt zu leben, wo man nur schlechte Nachrichten erwartet und auf der Hut sein muss.

Es gibt ein Sprichwort, ich weiß leider nicht, wer der Autor ist:
„Den Besseren und den Höheren dienen und von ihnen lernen,
mit den Gleichgestellten kooperieren,
die Jüngeren und Untergeordneten unterstützen und lehren.“

Oft tun die Menschen etwas ganz anderes: sie beneiden oft die Besseren, konkurrieren mit den Gleichgestellten und nutzen den untergeordneten aus.

Ich finde die Ansammlung oder Anhäufung von materiellen Dingen führt nicht zum Glück. Nur dann, wenn man diese Dinge mit anderen teilt und sich selbst dabei freut. Es ähnelt einem Feuerwerk. Wenn das zu Hause, in einer Abstellkammer liegt, bringt es niemandem etwas. Wenn es aber draußen gezündet wird und andere Menschen dabei sind, dann bringt es viel Freude für alle.
Das Gleiche gilt auch für das Essen. Eine Mahlzeit mit jemandem zu teilen, ist eine gute Methode zu helfen und zu geben.

Geben und Nehmen

Geben und Nehmen 2

P.S. Ich werde wahrscheinlich nächste Woche wegen Zeitmangel keinen Artikel schreiben.

Euer Roman

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Über Roman Mendelev

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