Was gibt mir Kraft?

Hallo zusammen,

heute möchte ich gern über eine Methode sprechen, die mir geholfen hat, mein Leben zu verändern. Es geht um die Frage: „Wie stelle ich fest, was für mich gut und was nicht so gut ist?“ Dazu kommen ein Video und meine Kommentare.

Vor mehreren Jahren habe ich meinen damaligen Trainer gefragt: „Wie kann ich unterscheiden, was für mich gut und was schlecht ist? Er hat mir geantwortet: „Du sollst dir eine Frage stellen. Gibt mir das die Kraft oder nimmt?“ Ich habe mir damals sofort mein Leben angeschaut und viele Dinge, Menschen, Einflüsse, Beziehungen, Bedingungen und Situationen gefunden, die mir meine Kraft genommen haben.

Ich habe diese Frage in allen meinen Lebensbereichen angewendet. Es hat mir Klarheit verschafft, was ich wirklich brauche und wovon ich mich trennen soll. Die Sachen, die als kraftgebend deklariert wurden, habe ich versucht mehr in mein Leben hineinzubringen. Nach einiger Zeit konnte ich zwei Listen herausarbeiten, die mir geholfen haben, mein Leben einfacher und sinnvoller zu gestalten.

Ich möchte die beiden hier präsentieren, aber bitte nicht vergessen, dass wir alle verschieden sind und das, was für mich gut ist, könnte für euch nicht passen und umgekehrt.

Was mir Kraft gibt (unvollständige Liste):

kreativ sein,
künstlerisch sich betätigen,
etwas Neues ausprobieren, erleben
reisen,
eine knifflige Aufgabe lösen,
meinen Interessen nachgehen,
Neues Wissen, Fähigkeit, Fertigkeit aneignen,
Angst überwinden,
ein Spaziergang,
körperliche Bewegung,
spielen,
freien Platz schaffen/ausmisten,
neue Menschen kennenlernen,
ein angenehmes offenes Gespräch,
lachen,
ein Lächeln von jemandem zu sehen,
einen Konflikt, unangenehme Situation lösen,
jemandem helfen,
Lieblingsmusik hören,
meine Mutti, Verwandten oder Freunde,
jemandem verzeihen oder eine Vergebung bekommen,
meine Frau.

Was nimmt mir Kraft (unvollständige Liste):

Lügen, meine und von anderen,
Konflikte, die ich nicht angehe/löse,
meine Schuldgefühle, Zweifel, Ängste, Zorn, Scham,
sinnlose, gefährliche oder unangenehme Beschäftigung,
Massenmedia,
fernsehen,
Langweile,
stressige Situationen,
Eile und Hektik,
wenn es zu heiß ist (über 35 Grad),
Völlerei,
mein Perfektionismus,
Gedanken an meine (vermeintliche) Fehler,
grübeln,
Ja sagen, wenn ich eigentlich Nein sagen will,
wenn ich voreilige Versprechungen gebe,
Missverständnisse, Streitigkeiten,
meine Eitelkeit.

Wenn ihr versucht auch mit dieser Frage zu arbeiten, werdet ihr einige Sachen ganz schnell finden, die anderen kommen etwas später ans Licht. Dieses Bewusstwerden wird schon eine Weile in Anspruch nehmen, aber das lohnt sich auf jeden Fall.

Was kann man mit solchen Listen tun?
Die Dinge, die Kraft geben, könnte man öfter in den Alltag einbauen. Man kann auch überlegen, was noch ähnlich wäre und das auch ausprobieren. Ihr solltet aber vorsichtig sein, mit den Dingen, die eine Abhängigkeit hervorrufen können. Solche Sachen werden nur kurzfristig etwas bringen und später immer mehr zur Last fallen. Bei mir wären es zum Beispiel Fernsehen, Kinofilme, raffinierter Zucker und dessen Erzeugnisse und Games.

Es wäre am besten die Sachen, die Kraft geben mit den Sachen, die gut und nützlich sind, kombinieren.

Mithilfe der zweiten Liste könnten Dinge aus dem Leben gestrichen werden. Nach meiner Meinung muss man nicht unbedingt etwas behalten, was herunterzieht und müde macht. Ich empfehle nicht alles auf einmal zu streichen, sondern nach und nach. So sind die Erfolgsquoten höher.

An diese Stelle möchte ich mich herzlich bei meinem Trainer Karl-Peter Grube für diese Methode bedanken. Diese Frage: „Was gibt mir Kraft und was nimmt?“ kann euer Leben nicht nur erleichtern, sondern auch grundlegend verändern, sprich euch gesunder, harmonischer und glücklicher machen. Viel Erfolg dabei!

Euer Roman

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Über Roman Mendelev

vom Konflikt über Diplomatie zum Frieden
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