5 Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Video mit dem Thema „5 Axiome von Paul Watzlawick“ vor. Er wurde auch durch Veröffentlichung seine Kommunikationstheorie bekannt und diese 5 Axiome sind die Grundlagen dafür.

Ich möchte gern noch mal zu dem 5. Axiom etwas sagen. Die symmetrische Kommunikation finden wir alle toll. Es gibt keinen Streit, wir haben oft die gleiche Meinung, identische Gefühle in Situationen und mögen ähnliche Sachen. Es ist für uns sehr angenehm mit solchen Menschen abzuhängen und zu arbeiten. Vieles ist leicht und unkompliziert. Eine symmetrische Beziehungsform zeichnet sich dadurch aus, dass beide Partner, Ungleichheiten untereinander minimieren wollen.

Andererseits nach jahrelanger Erfahrung habe ich festgestellt, dass viele Menschen zu dieser symmetrischen Beziehungsform neigen. Das bedeutet die suchen nur nach solchen ähnlichen ihnen Menschen oder sie vertreten eigene Meinung nicht, kommunizieren auch keine eigenen Bedürfnisse, sie verhalten sich still und leise und meiden heikle Themen. Für die ist es einfacher sich unterzuordnen, als eine Diskussion oder einen Konflikt zu riskieren. Dabei verlieren die ein Stück eigener Persönlichkeit und werden innerlich mit sich selbst und seinem Kommunikationspartner unzufrieden. Wenn sie sich nicht frei in ihrer Manifestation und Selbstverwirklichung entfalten können, dann sind sie eher unglücklich in ihrem Leben.

In meinem Leben habe ich gelernt, dass die Menschen, die wenig Ähnlichkeiten mit mir haben, noch viel wichtiger für meine Entwicklung sein können. Mit denen ist nicht so einfach oder gar nicht, aber von ihnen kann ich vielmehr lernen. Deswegen mag ich die komplementäre Kommunikation. Ich finde auch, dass solche Beziehungen viel robuster und nachhaltiger sind.

„Komplementär“ bedeutet auf Latein so viel wie „erfüllen“ oder „ergänzen“. Es geht darum, trotz Unterschiedlichkeit so miteinander zu kommunizieren, dass am Ende beide Partner davon profitieren. In komplementären Beziehungen ergänzen sich unterschiedliche Verhaltensweisen. Oft in Beziehungen zeigt sich diese Unterschiedlichkeit in einer Unterordnung aus, d.h. eine Person hat die Oberhand über die andere.

Aber stellt euch vor, dass wir komplementäre Kommunikation auch nutzen können. Es könnte folgendermaßen aussehen. Wir reden miteinander und sprechen alle Themen an, aber auf diplomatischer Weise, ohne anderen zu verletzen. Das bedeutet nach allen Regeln der wertschätzenden und gewaltfreien Kommunikation. Es ist eine Sprache, die Menschen verbindet, die unsere Beziehungen so gestaltet, dass jeder davon profitiert.

Ich weiß, dass es nicht jedes Mal klappen wird und einige Menschen werden uns auch verlassen, weil wir nicht mehr etwas sagen oder tun werden, was ihnen gefällt. Aber die, die bleiben, werden für uns einen großen Schatz darstellen, weil die uns gut kennen und trotzdem mit uns zusammen bleiben wollen.

Euer Roman

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Über Roman Mendelev

vom Konflikt über Diplomatie zum Frieden
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