Verschiedene Lebensweisen

Das Leben ist einfach. Warum machen wir es uns so schwer? von Jon Jandai

Hallo zusammen,

heute stelle ich euch ein Video vor. Das zeigt wie verschieden wir alle sind, was für einen Einfluss unsere Umgebung auf uns hat und, dass für jeden von uns Glück etwas anderes bedeutet. Der Redner heißt Jon Jandai und erzählt über seine einfache Betrachtungsweise des Lebens.

Jon ist Landwirt im Nordosten Thailands und bietet seine Erfahrung an, wie man ein einfaches und glückliches Leben führt. Er gründete das „Pun Pun“-Zentrum“ für nachhaltiges Leben und ist kontinuierlich bestrebt, einfachere Möglichkeiten zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse zu finden.

Ich habe die Meinung, dass jeder Mensch, jede Generation, jedes Volk und jedes Land unterschiedliche Lebensweise, Werdegang und Prioritäten haben. In Russland gibt es ein Sprichwort: „Was für einen Russen gut ist, kann für einen Deutschen Tod bedeuten.“ Das bedeutet, dass, was für Einen gut ist, kann für einen Anderen schlecht sein oder nicht zu ihm passen.

Es kommt aber oft vor, dass manche Menschen das nicht berücksichtigen und denken: „Wenn es für mich passt, dann wird es schon für andere auch gehen.“ Sie haben eine „Schablone“ für einen Verhalten oder eine Denkweise und versuchen dem eigenen Umfeld die anzudrehen. Es ist meistens so, dass sie das nicht aus Bosheit tun, sie wissen es einfach nicht besser. Sie haben diese „Schablone“ auch von jemandem bekommen oder denken, dass sie etwas Gutes tun.

Interessant ist, sogar, wenn die für sie nicht funktioniert, bleiben die dabei, weil die schon immer so gehandelt haben oder weil die nicht der Welt und sich selbst nicht gestehen können, dass etwas falsch läuft. Die werden dabei auch anderen erzählen, dass sie damit erfolgreich sind und das weiterempfehlen würden.

Ich beschäftige mich mit meiner Persönlichkeitsentwicklung schon seit 20 Jahren. Ich habe viele verschiedene Theorien, Systemen, Methoden und Tools an mir ausprobiert und kann euch ehrlich sagen, dass 95% davon für mich nicht funktioniert oder sich als untauglich erwiesen haben. Ich füge noch zu, es könnte sein, dass die für andere Menschen arbeiten werden. Es führen viele Wege nach Rom.

Wisst ihr, warum ich Coaching mag? Weil ich niemandem erzählen muss, was er zu tun hat und wie er etwas tun soll, weil ich das einfach nicht weiß. Jeder Klient findet seinen Weg und macht seine Wahl. Klar arbeite ich auch sehr gern als Trainer, da kann ich schon meine Theorien und Sichtweisen schildern und darüber berichten, was ich und mit welchen Ergebnissen schon gemacht habe. Ich darf aber nicht die beiden Sachen mixen oder durcheinander bringen.

Ich will damit nur sagen, es kann gut sein, dass unsere „Schablonen“ anderen Menschen auf ihrem Weg nicht helfen werden und wir selbst diese Tatsache mit Demut, Gelassenheit und Humor nehmen sollen. Es ist das Leben und für jeden von uns hat es etwas anderes vorbereitet.

Euer Roman

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Über Roman Mendelev

vom Konflikt über Diplomatie zum Frieden
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