10 Ängste während der Corona-Krise

Hallo zusammen,

heute werden wir über Ängste sprechen. Ich habe mir lange überlegt, ob ich das Thema nehme oder nicht, aber die könnte doch für einen oder anderen interessant sein und passt schon zur Situation. Dazu kommen meine Kommentare und ein tolles Video.

Nach meiner Meinung gibt es nicht nur eine Angst, sondern wir fürchten uns vor vielen verschiedenen Dingen in unserem Leben. Ich habe mir vorgenommen einige davon aufzuzählen. Ich habe nur die genommen, die ich während der Corona-Krise in mir selbst spüre und mehr oder weniger differenzieren kann. Vielleicht werdet ihr eine oder andere auch in euch entdecken.

Ich beginne mit den schwierigsten:

Angst vor dem Tod
Ich habe Mal gelesen, dass eigentlich alle Ängste zur diesen Ursprungsangst geführt werden können, aber ich möchte euch selbst diese Entscheidung überlassen.
Das Thema Tod wirft sehr viele Fragen auf und wenn wir darauf keine richtigen Antworten bekommen können, das Thema bringt schon etwas Unruhe ins Leben. Und, ich finde, je älter wir werden, desto mehr.

Angst vor dem Schmerz/Leiden
Wir leiden schon alle emotional, seelisch, psychisch oder physisch, es gehört einfach zum Leben, aber in dieser Situation kann etwas besonders auf uns zukommen, noch nicht da gewesenes, was auch später zum Tod führen kann.

Angst krank, schwach, ohnmächtig zu werden
Das ist eine von den größten Ängsten, die viele Menschen haben, weil das früher einen sicheren Tod und viel Leiden bedeutete. Wenn wir krank sind, werden wir von den anderen oft abgelehnt. Damit hat jeder von uns in früheren Jahren schon Erfahrungen gemacht.

Angst vorm Aussterben
Es geht um unsere Art/Spezies, dass uns bald vielleicht nicht mehr gibt, dass die Menschheit verschwindet. Es könnte sein, dass die Angst nicht ganz auf der Oberfläche schwimmt, aber uns doch antreibt, etwas zu unternehmen, z.B. sich fortzupflanzen.

Angst etwas nicht zu packen/vor einer Niederlage
Es geht hier nicht nur um einen Fehler zu machen, sondern keinen Erfolg im Leben zu haben, eigene Genetische Information nicht weiterzugeben, eigenes Potential nicht zu entwickeln usw.

Angst vor der Zukunft
Hier geht es um Morgen und um die Frage: Was wird aus mir? Hier haben wir Befürchtung, dass die notwendigen Ressourcen zum Leben nicht ausreichen, dass wir kein Essen, keine Wohnung, keine Kleidung mehr haben.

Diese Ängste haben eine Funktion. Die alle garantieren unser Überleben. Die zwingen uns in Bewegung zu bleiben und sich weiterzuentwickeln.

Die weiteren haben mehr mit unseren Verstand zu tun und wie er funktioniert.

Angst vor dem Chaos
Das ist die Furcht, dass es keine Ordnung in dieser Welt gibt, keine Struktur, keine Regeln.
Die Ereignisse im Leben kommen unvorhersehbar und wir haben keinen Einfluss darauf.

Angst vor dem Schicksal
Es hat etwas mit Vergeblichkeit aller Anstrengungen zusammen. Die Befürchtung, dass wir keine Hoffnung mehr haben und dass unsere Kräfte, Wissen und Erfahrung dabei nicht mehr helfen werden.

Angst vor dem Konflikt
Hier geht es mehr um die Befürchtung, dass wir den extremen emotionalen Erlebnissen oder Erfahrungen nicht standhalten können, dass die uns bis zum Rand auffüllen und dann aufsprengen.

Angst vor dem Rückgang/Stillstand
Hier haben wir Angst, dass unser Leben stagniert, dass wir eine Flaute oder sogar eine Regression erleben. Angst vor der Stille und Bewegungslosigkeit.

Was kann man dagegen tun? Ich denke, es gibt schon einige Möglichkeiten etwas dagegen zu unternehmen. In diesem früheren Artikel habe ich schon einige beschrieben.

Ich finde, dass die Angst dafür existiert, um mit ihr zu arbeiten, ins Bewusstsein zu holen, von mehreren Blickwinkeln zu betrachten und auseinander zu nehmen.
Je mehr wir uns mit unseren Ängsten beschäftigen, je mehr unsere Ängste uns bewusst werden, desto weniger sorgen wir uns um etwas. Ein Feind, den wir kennen, ist nicht mehr so erschreckend als unbekannter, der zu uns aus tiefster Dunkelheit kommt.
Dann können wir entscheiden, ob wir etwas dagegen unternehmen wollen oder nicht.

Euer Roman

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Über Roman Mendelev

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